epilepsie und homöopathie

Archiv des urbia-Forums Leben mit Handicaps.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Leben mit Handicaps

Stolpersteine im Leben sind manchmal überwindbar, manchmal muss man sich mit ihnen arrangieren. Hier ist der Ort, um darüber zu sprechen: Entwicklungsverzögerung beim Kind, ADHS, das Down-Syndrom, Spina Bifida, Leben im Rollstuhl ...

Beitrag von hasieklein 10.09.08 - 22:45 Uhr

hallo,

suche erfahrungen mit homöophatie bei epilepsie, weiß jemand was drüber?
haben uns entschloßen es zu machen evt. in der filderklinik ambulant.

kann mir jemand etwas drüber "sagen"?

lg
hasieklein

Beitrag von krokolady 11.09.08 - 07:19 Uhr

Hi,

ich selber hab da keine Erfahrungen mit, da ich auf die Schulmedizin schwöre weil da einfach mehr Verlass drauf ist.

Allerdings hab ich schon von einigen Epileptikern gelesen die neben der Schulmedizin auch begleitend homöophatisch behandelt werden.

Allerdings täte ich niemals auf die Schulmedizin dabei verzichten........aber begleitend kanns sicher auch sehr positiv sein, grad falls irgendwelche Nebenwirkungen auftreten von den AEs.

Schaden kann es jedenfalls ja nix

Beitrag von kati543 11.09.08 - 10:24 Uhr

Ich hatte mal meine Ärztin deswegen gefragt (habe wegen Allergien was bekommen und "Werbung" für Epilepsie im Wartezimmer gesehen). Sie hat mir gesagt, dass es da schon verschiedene Ansätze gibt, sie aber nicht empfehlen würde, die schulmedizinischen Medikamente wegzulassen oder zu reduzieren. Das ist zusätzlich nicht schlecht - es soll wohl auch Leute geben, die nur mit Homöopathie auskommen, aber das Risiko einen Anfall zu provozieren ist einfach zu groß. Außerdem ist keinesfalls gesagt, dass nach einer Umstellung von Schulmedizin auf Homöopathie danach eine Rückumstellung auf das selbe Medikament erfolgreich ist. Ich habe es dann gelassen. Erfahrungswerte bei Epilepsie sind einfach zu gering.

Beitrag von zauberlilly 11.09.08 - 20:29 Uhr

Hallo,

ich kenne ein Kind, dessen Epilepsie mit Homöopathie geheilt wurde.
Die Heilpraktikerin kenne ich auch.

Mehr Infos habe ich aber leider nicht für Dich.

LG Lilly

PS: einen Versuch ist es wert, oder?

Beitrag von hasieklein 11.09.08 - 21:43 Uhr

hallo,

homöopathie oder heilpraktiker war begleitend/fördernt von mir gedacht nicht ersetzend!

wie sind eure erfahrungen?

lg
hasieklein

Beitrag von janamausi 13.09.08 - 21:17 Uhr

Hallo!

Ich habe schon viel Gutes über Homöopathie gehört und bin gerade selber dabei bzgl. meiner Tochter mich mehr in diese Richtung zu orientieren.

Ich würde dir einen Schulmediziner empfehlen, der auch auf Homöopathie spezialisiert ist. So bist Du auf der sicheren Seite.

Von einer Klinik die ambulant sowas macht habe ich noch nie gehört, weiß daher nicht ob sowas sinnvoll ist...

LG janamausi

Beitrag von stehvieh 19.09.08 - 22:25 Uhr

Hallo,

wenn es nur begleitend sein soll, dann nur zu. Du wirst nicht auf die Medikamente vom Arzt verzichten, oder?

Wichtig bei Epilepsie ist, Anfälle wenn möglich zu verhindern, weil jeder, wenn er zu lange dauert oder zu einem Status Epilepticus wird, das Gehirn schädigt. Daher wird uns selbst an der Heilpraktikerschule eingeschärft, auf keinen Fall Medikamente abzusetzen. Begleiten und lindern ist allerdings immer gut, egal auf welche (alternative) Art, und Homöopathie kann sicher viel bessern.

LG
Steffi (Heilpraktikeranwärterin)