bin ich egoistisch???

Archiv des urbia-Forums Partnerschaft.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von bin ich 10.09.08 - 23:08 Uhr

Hallo

Mein Mann hat aus einer beziehung einen Sohn,der die tage 8 jahre alt wird.Seit Jahren wird meinem Mann das Leben schwer gemacht,was das Umgangsrecht angeht.Auch wurde ich mehrmals von der Kindesmutter angegriffen,was teilweise sehr unter die Gürtellinie ging.Nun hat mein Mann mal wieder eine Gerichtsverhandlung,wo mal wieder entschieden werden soll was ist.
Ich habe in den ganzen 4,5 Jahren in Sachen Umgangsrecht meinen Mann unterstützt,obwohl mir vorgeworfen wurde,ich hätte das Kind geschlagen und auch so dem Kind geschadet,das es nicht mehr zu uns will.Dem ist aber nicht so,ich habe dem Kind nie etwas getan.
Durch den ganzen Stress,habe ich damals schon 2 Fehlgeburten erlitten,weil es mir echt an den Nieren ging und heute noch geht.Ich habe mit meinem Mann 2 gesunde Kinder,eines davon ist nicht mal 3 Monate alt.
Nun habe ich Angst,daß dieses Theater,was ich seit über 4 Jahren mit mache,nie endet,sondern eher schlimmer wird.Klar soll mein Mann Umgang pflegen,aber ich möchte einfach keinen Kontakt mehr zu dem Kind und der Mutter.Ich möchte meine Ruhe haben und mich auf meine Kinder konzentrieren.Seit kein Kontakt mehr besteht,bin ich auch ruhiger geworden.Ich weiss echt nicht mehr was ich machen soll.Mein Mann soll Kontakt pflegen.Nur wie soll das gehen,wenn ich für mich keinen Kontakt mehr möchte.Ich möchte keine Vorwürfe mehr hören.Ich habe schon oft über Trennung nach gedacht,damit der Spuk ein Ende nimmt,aber das ist nicht die Lösung.Freunde sagen auch schon immer,lasst den Umgang,damit Ruhe einkehrt,aber was ist mit dem´Kind???Das Kind hat nun mal ein Recht auf den Vater.
Sina

Beitrag von bine3002 10.09.08 - 23:19 Uhr

Stress hin oder her. Wenn ich mich in die Situation deines Mannes hinein versetze, dann wäre ich nicht glücklich mit der Entscheidung. Du hast Recht. Wie soll er Umgang pflegen, wenn das Kind nicht mehr zu Euch kann, weil Du da bist. Wie soll das Kind Teil seines Lebens sein, wenn es an seinem Leben gar keinen Anteil haben darf.

Ich verstehe deinen Ärger und dass das Ganze sehr stressig ist. Aber genau das ist der Grund, warum ich bei einem Partner, der Kinder hat, vorher sehr genau nachfrage und mich ggf. nicht darauf einlasse. Nun hast Du dich darauf eingelassen und solltest deinen Mann weiterhin unterstützen, auch wenn es schwer fällt.

Denk immer daran, dass es um das Kind geht. NUR um das Kind, nicht um Euer Verhätnis zur Mutter und auch nicht um irgendwelche Anschuldigungen gegen dich.

Beitrag von bin ich 11.09.08 - 13:54 Uhr

Damals war ja kein Stress gewesen und auch kein Stress vorprogrammiert.Erst als wir beide fest zusammen kamen,ging der Stress mit der Mutter los.
Leider ist die Mutter so dreist und hat mich vor Gericht gezerrt,weil sie der Meinung ist ich terrorisiere sie per Telefon und so.Ich habe keine Rufnummer von ihr,will ich auch nicht.Mein Mann hat nur ne Handynummer und selbst die ist nicht mehr gültig,weil sie die Nummer wie ihre Unterhosen wechselt.
Sina

Beitrag von silvaner 10.09.08 - 23:48 Uhr

Ich sehe das anders als meine Vorschreiberin.

"Denk immer daran, dass es um das Kind geht. NUR um das Kind, nicht um Euer Verhätnis zur Mutter und auch nicht um irgendwelche Anschuldigungen gegen dich."

Es geht meiner Meinung nach sehr wohl auch um euer Verhältnis und nicht nur um ein Kind. Ist ja schön und gut, wenn ein Vater Umgang mit seinem Sohn hat, aber wenn dadurch seine eigene Ehe über kurz oder lang den Bach runter geht und dadurch auch sein Verhältnis zu den anderen Kindern vor die Hunde geht und das ganze Familienleben.... nein!

Wie sieht das denn dein Mann, sieht er die Probleme? Könnte er sich darauf einigen, den Kontakt zu seinem Sohn dementsprechend einzuschränken/ zu ändern, dass es dir besser geht damit? Z.B. Besuchsnachmittage müssen ja nicht unbedingt immer bei euch zu Hause stattfinden, mit Kindern kann man ja einiges andere unternehmen.

Mein Mann hat auch einen Sohn, zu dem wir keinen Kontakt haben. Es würde unser Leben sehr viel schwerer machen als es ohnehin schon ist, und wir wollen uns auf unsere eigene Familie konzentrieren. Das ist einfach so.

Beitrag von 3 2 1 meins 11.09.08 - 11:23 Uhr

>Mein Mann hat auch einen Sohn, zu dem wir keinen Kontakt haben. Es würde unser Leben sehr viel schwerer machen als es ohnehin schon ist, und wir wollen uns auf unsere eigene Familie konzentrieren. Das ist einfach so. <

das ist einfach so?

:-[Das ist das letzte!!:-[

ich hoffe, wenn er gross genug ist wird er euch zur rede stellen!!! ( und vll erkennt ihr dann, was ihr für einen fehler gemacht habt!)

Beitrag von Ja, ja, ja 10.09.08 - 23:50 Uhr

Ja, du bist absolut egoistisch, du hast gewusst, dass dein Mann ein Kind hat und jetzt ist dir das Hemd näher als die Jacke.
Dieses Kind wird für immer Teil des Lebens deines Mannes sein.
Du hast über Trennung nachgedacht, stell dir vor, du trennst dich, lernst einen Mann kennen, der dich "liebt", aber mit deinen Kindern keinen Kontakt möchte.
Mir tun diese armen Scheidungskinder so leid, die können doch nichs dafür.
Und da wundern wir uns, dass unsere Gesellschaft immer kranker wird?
Ich könnte kotzen,wenn ich sowas lese!

Beitrag von chiemseekatze 11.09.08 - 00:35 Uhr

Hm ... das versteh ich jetzt nicht ....

So wie ich es verstanden habe, hat Sie mit dem Kind absolut kein Problem, ganz im Gegenteil.

Das Problem ist offensichtlich die Kindsmutter, die hier ständig Ärger produziert (oder kann ein 4 bis 8-jähriger schon selbständig die Gerichte einschalten) ??????

Beitrag von Ja, ja, ja 11.09.08 - 00:40 Uhr

"aber ich möchte einfach keinen Kontakt mehr zu dem Kind und der Mutter.Ich möchte meine Ruhe haben "
Wie soll der Vater wann und wo Kontakt halten?
In die Eisdiele gehen, aber ja nicht zu Papa nach Hause?
Dass deswegen zwei Fehlgeburten zustande kamen, halte ich für vorgeschoben.

Beitrag von chiemseekatze 11.09.08 - 00:50 Uhr

>> Freunde sagen auch schon immer,lasst den Umgang,damit Ruhe einkehrt,aber was ist mit dem´Kind???Das Kind hat nun mal ein Recht auf den Vater. <<

Das sagt ja offensichtlich was anderes aus .....

Ich kann mir das gut vorstellen, dass wenn man ständigen Ärger mit der Kindsmutter hat, einem einfach mal alles zuviel wird und am besten alle Kontakte abbrechen möchte, nur damit ENDLICH Ruhe einkehrt !

(Warum postest Du eigentlich in schwarz ??????)

Beitrag von Ja, ja, ja 11.09.08 - 00:59 Uhr

Warum ich in schwarz poste, geht dich nichts an, diese Funktion ist nun mal da, damit sie genutzt wird.
Wenn eine Frau sich einen geschiedenen Mann mit Kind nimmt, sollte sie stark genug sein, diese Probleme durchzustehen.
Auf ihre Ruhe pochen, auf dem Rücken des Kindes, ist absolut schwach.
Ihre Kinder sind ihr wichtig, verständlich, aber da ist noch ein Kind, ein Kind, das verarbeiten muss, dass Papa nicht mehr da ist und jetzt möchte Madame am Liebsten dieses Kind aus ihrem Leben streichen?
Das ist Egoismus pur.
Das Kind kann doch nichts dafür, dass es existiert, von "leben" will ich mal nicht reden.
Kinder merken, wenn sie ungeliebt sind.

Beitrag von bin ich 11.09.08 - 14:01 Uhr

In meinen Auge bist Du sehr Egoistisch,weil Du mit Deinen Worten von mir verlangst diesen ständigen Stress weiter ausgesetzt zu werden/sein.Die Fehlgeburten sind nicht dahin geschoben,sie kommen vom Stress,musste die letzten 2 schwangerschaften mehr liegen als alles andere,wegen der Gefahr einer fehlgeburt oder Frühgeburt.
Auch wusste ich das mein Mann Kinder hat ,dies sollte auch kein Problem sein,da ich selber ein Kind mit in die Beziehung gebracht hatte.Aber wenn mein Kind unter den Druck leidet,weil ich ständig was gemacht haben soll,was nicht so ist muss ich in erster Linie an mich,sowie meine Kinder denken.Klar soll der unge Kontakt zu beiden Elternteilen pflegen,aber nicht wenn ich ständig der Buhmann bin und die Ehe daran kaputt geht,sowie 2 weitere Kinder ohne Vater aufwachsen müssen,damit ich mit meiner Familie ein ruhiges Leben,ohne Anzeigen,führen kann.
Sina

Beitrag von chiemseekatze 11.09.08 - 19:36 Uhr

Irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dass Du offensichtlich zu der Sorte "keifende Kindsmutter" gehörst, die (wie auch in Sinas Fall) ihren Ex-Partnern nebst neuer Lebenpartnerin permanent das Leben schwer machen .......

Beitrag von Ja, ja, ja 11.09.08 - 20:37 Uhr

Da liegst du total daneben.
Ich habe keinen Ex, mein Mann hat keine Ex.
Aber ich habe Kinder und weiß,
wie zart Kinderseelen sind.

Beitrag von hezna 11.09.08 - 07:23 Uhr

Das Kind ist acht Jahre alt.

Wielange glaubst du, wird es sich noch freuen, den Vater zu sehen?

Wielange glaubst du, wird es noch dauern, bis dieses Kind beginnt erwachsen zu werden und den Vater, der eh kaum da war, nicht mehr sehen zu wollen, weil es andere Interessen hat und diese wichtiger sind als die Besuchszeiten des Vaters?

Das sind noch ein paar Jahre...aber ein paar Jahre, die dieses Kind einen Vater hat, auf den es zählen kann. Der da ist, und sich trotz aller Schwierigkeiten bereit hält, für sein Kind da zu sein.

Diese paar Jahre solltest du versuchen irgendwie klarzukommen.
DU bist in der Position, diesen Mann für dich zu haben, in einer heilen kleinen Familie.

Sein erstes Kind hat diesen festen Platz vermutlich nur bei der Mutter.
Und braucht seinen Vater dennoch.
Stell ihm keine Steine in den Weg. Besinne dich darauf, wie kurz die Zeit ist, die Kinder ihre Eltern wirklich brauchen.

Laß deinem Mann diese Zeit...ohne Vorwürfe.
Auch für ihn ist die Situation sicher nicht leicht.

Gruß Hezna #klee

Beitrag von zwergenkoenigin21w 11.09.08 - 08:16 Uhr

Ich finde Dich egoistisch.

Tut mir leid, dass Du so einen Ärger hast und es Dir nicht gut geht. Ich kann auch verstehen, dass Dir der Stress an die Nieren geht. Aber das Kind abzuschieben, kann nicht die Lösung sein.

Du hast gewusst, dass Dein Mann ein Kind hat und jetzt willst Du es aus eurem Leben streichen? Damit ihr einen auf heile Familie machen könnt? Und sein erstes Kind steht außen vor? Nur damit Du keinen Stress mehr hast? Ihr seid doch wohl erwachsen genug, das vernünftig zu regeln, oder? Denk mal drüber nach.

Ich glaube auch nicht wirklich, dass Du die Fehlgeburten wegen dem Stress hattest, sorry.

LG Jenny

Beitrag von anja676 11.09.08 - 08:32 Uhr

Hallo,

ich denke nicht, dass Du egoistisch bist. Es gehört schon eine ganze Menge dazu, den Stress über 4,5 Jahren mitzumachen, obwohl man massiv angefeindet wird. Ich kann Dich verstehen, wenn Du sagst, dass es irgendwann reicht. Wenn es Euch möglich ist, dass der Vater den Umgang mit seinem Sohn alleine pflegt, soll er es tun. Vielleicht ergibt es sich irgendwann, dass sich die Lage entspannt. Kinder ändern ihre Ansichten teilweise auch, wenn sie älter werden, so dass es durchaus möglich ist, irgendwann normal miteinander umzugehen, ohne dass es ausartet.

Liebe Grüße
Anja

Beitrag von 3 2 1 meins 11.09.08 - 11:29 Uhr

ja finde ich schon!

es ist nie leicht ein Trennungkind zu haben und den Kampf mit dem Vater zu gehen!

würde ich das aus deinem Mund hören, wenn du meine Frau wärst, würde ich auch über Trennung nachdenken.
Mich gibt es nur mit Sohn!!! ganz oder garnicht und das mit allem schlechten und auch gutem dazu.

lg

Beitrag von snoopy777777 11.09.08 - 12:05 Uhr

sei froh das es vorbei ist. dein mann sioll den kontakt abbrechen oder sich 1 mal im monat einen tag sich aussuchen um sich mit dem kind zu treffen für 2 stunden.

ansonsten sorge das ruhe da einkehrt. dein mann hat jetzt noch 2 kinder um der er sich kümmern muss

Beitrag von perlexx 11.09.08 - 12:54 Uhr

und sein erstes soll er vernachlässigen?

wie bist du denn drauf? 1x im Monat ? ist nicht wirklich dein ernst oder?

was kann das erste Kind dafür das alle mit einander nicht klar kommen?
und er soll auf jegliches verzichten?
gibst du dich zufrieden wenn du deine Kinder 2h im monat sehen kannst? Und der lütte wird sich richtig freuen über dein Vorschlag!

kann ich nur den Kopf schütteln, das von einer Mutter die 2 Kinder hat!

pierre der sich erstmal abregen muss, über so einen Hirnlosen Vorschlag



Beitrag von zwergenkoenigin21w 11.09.08 - 13:53 Uhr

Von der kannst Du nichts anderes erwarten.

Beitrag von gh1954 11.09.08 - 13:54 Uhr

Hast du je etwas von ihr gelesen, was auf Hirn oder Herz schließen lässt?

Beitrag von Verständlich... 11.09.08 - 14:32 Uhr

Hallo Sina,

ich kann Dich schon verstehen. Irgendwann geht einem einfach die Kraft aus, eigentlich bewundere ich Dich eher, Du hast doch recht lange durchgehalten und wer ähnlich angefeindet wird, wird Deine Sorgen wohl auch gut nachvollziehen können. Es ist utopisch zu sagen, das macht alles nichts; nur ein Trampeltier hat wohl so gute Nerven, dass es mit einer solchen Atmosphäre langfristig gut umgehen kann!

Gott sei Dank habe ich keine Probleme mit einer Ex-Frau und einem Kind, das wäre sicher auch sehr schwer für mich, dafür aber eine Schwägerin, die irgendwie Ärger und Sorgen bereitet, wo sie nur kann. Entweder bin ich zu empfindlich oder ich weiß nicht was, aber ich denke mir auch oft genug, dass ich einfach nur meine Ruhe haben möchte, Zeit für mich und meine Pläne, und dieses ganze Gegifte, diese Lügen und diesen Zickenterror nicht mehr ertragen kann. Das geht tatsächlich derart an die Substanz und macht mich richtig fertig, dabei bemühe ich mich auch seit über vier Jahren. Und leider, ja, durch soviel psychische Belastung kann es zu Fehlgeburten kommen, ich weiß dies inzwischen auch, obwohl ich eigentlich kerngesund sein sollte. Damit ist aber ein Punkt erreicht, an dem der Spaß für mich kein Spiel mehr ist und man sein Leben schleunigst umkrempeln sollte.

Eine Trennung sollte aber keine Lösung sein, schließlich lieben wir unsere Männer doch sehr und sollten versuchen, sie zu stützen statt die Flucht zu ergreifen. Du wie ich brauchen einfach ein sehr, sehr dickes Fell und viel mehr Ruhe, ein eigenes Leben, unabhängig von solchen Kampfterriern. Wenn Du so sehr unter dem Kontakt mit dieser Frau leidest, würde ich momentan Abstand halten, Du hast selbst zwei Kinder und eines davon ist nicht einmal drei Monate alt. Wäre die Mutter am Kontakt zum Vater interessiert, würde sie sich wohl auch selbst darum kümmern und versuchen, Bindungen aufzubauen; das ist nicht unbedingt allein Deine Sache, Dich brauchen vor allem Deine Kinder! Wenn alles etwas ruhiger geworden ist und Du wieder mehr Power hast, kannst Du es noch einmal versuchen, aber jetzt nimm´ Dir lieber eine Auszeit, pflege Deine Ehe und kümmere Dich um Deine Kinder!

Ganz liebe Grüße & alles Gute!!!

Beitrag von xyz74 11.09.08 - 14:50 Uhr

Hallo Sina,

kenne die Situation aus verschiedenen Perspektiven.

Als Kind war ich das verlassene Kind.

Mein Vater hat mich nach der Scheidung einfach vergessen und ich habe darunter gelitten wie ein Tier.

SOWAS sollte man keinem Kind antun.

Meine Mutter hat mit mir gelitten, nicht weil sie ihn vermisst hat (sie hat Scheidung eingereicht), sondern weil ich ihn so vermisst habe und es ihn nicht gekümmert hat.

Würdest Du es gut finden, wenn jemand sowas deinen Kindern antun würde?

So, das war eine Perspektive...

Das Thema zieht sich (leider) wie ein roter Faden durch mein Leben...

Nächste Perspektive:

Mein Ex hatte zwei Kinder (3M, 5J).
Die Kids und ich liebten uns heiß und innig.
Anfagngs war auch das Verhältnis zu Mutter gut.
Es lief alles klasse. Kids waren relgemäßig und wir unternahmen viel zusammen.
Dann lernte die Mutter einen Engländer kennen.
Plötzlich wurde gegen meinen PArtner und mich gehetzt. Die Zeit mit den Kids war der reinste Horror.
Ich versuchte über Monate hinweg das Beste aus der Situation zu machen. Aber die Hasstiraden der Mutte wurden immer schlimmer und die Kids gaben alles wider was sie von der Mutter aufgeschnappt hatten.
Allein beim Gedanken an die WEs mit den Kindern bekam ich Magenkrämpfe.
Aus reinem Selbstschutz, bin ich dann an den WEs immer weggefahren. Hab meine Tasche gepackt und habe Freunde und/oder Familie besucht.
Der Vater war dann immer allein mit den Kids.
Es tat mir in der Seele weh. Da ich die beiden sehr lieb gewonnen hatte, aber ich war nah am Nervenzusammenbruch.

Der Spuck hatte urplötzlich ein Ende als die Mutter in einer NAcht und NEbelaktion ihre Sachen und die Kids packte. Der Vater wollte die Kids abholen und stand vor einer leeren Whg. Sie war einfach so nach England gezogen.

Ein absoluter Albtraum!

---

Die nächste Perspektive:

Ich leben nun in einer neuen Beziehung und wir erwarten unser erstes gemeinsames Kind.
Mein PArtner hat bereits ein Tochter (4,5).
Sie lebt ca. 400KM entfernt bei ihrer Mutter.
Er fährt alle 3 Wochen hin und kümmert sich von Fr-SO um die Kleine.
Ich finds schade, dass ich die Kleine nicht kenne.
Obwohl ich glaube, dass es auch hier nicht gerade einfach sein wird. Dieser Mutter wäre es am Liebsten wenn mein Partner nur Unterhalt zahlen würde und sich ansonsten verpissen würde, um es mal ganz hart auszudrücken.
Mein Süßer liebt seine Tochter 1. viel zu sehr um sich nicht mehr um die Kleine zu kümmern. Auch wenn seine Ex ihm das Leben teilweise echt schwer macht.
2. weiß er, wie sehr es mich verletzt hat, dass mein Vater den Kontakt zu mir abgebrochen hat.
Auch das ist für ihn ein Grund durchzuhalten und nicht aufzugeben.

Bisher, muss ich gestehen, bin ich zwar einerseits froh, dass ich mit der Kleinen nichts zu tun habe, da ich somit emotional nicht so stark involviert bin. Was mich aber traurig stimmt, ist das unser gemeinsames Kind, seine Schwester wahrscheinlich nicht mal kennen lernen wird.
Ich weiß, dass ich irgendwo noch einen Bruder habe… Ist schon ein seltsames Gefühl.

--

Vielleicht solltest Du mal versuchen das Ganze ebenfalls aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und dann zu schauen, wie Du am Besten mit dem Ganzen umgehen kannst.
ABER einem Kind den Vater vorenthalten zu wollen ist sicher keine gute Lösung.
Das Kind kann schließlich nichts dafür, dass die Eltern Probleme miteinander haben.

Vielleicht wäre es auch für dich eine Lösung, deinen Mann mit den Kids (alle Kids) allein zu lassen. So wären die Geschwister alle zusammen. Dein Mann hätte die Möglichkeit alle seine Kinder zu sehen/betreuen und Du hättest etwas Ruhe für dich.

Beitrag von xyz74 11.09.08 - 14:57 Uhr

ach ja...


auch bei uns gibt es Freunde, die sagen, dass mein Parnter den Kontakt zu seiner Tochter abbrechen soll.
Er hätte jetzt schließlich ne neue Familie um die er sich kümmern muss.

den Freunden hab ich ganz kräftig was gehustet#wolke

allein der Ausdruck -neue Familie - :-[
Als wären wir ein -neues Auto- neues Fahrrad - etc. ...

Menschen tauscht man nicht einfach so gegeneinander aus... #klatsch

und was das kümmern anbetrifft... bin kein kleines Mädchen sondern ne erwachsene Frau. Brauche am WE keinen Entertainer

Beitrag von bin ich 11.09.08 - 15:20 Uhr

Anfangs,als der Stress sehr schlimm wurde,bin ich oft weg gegangen mit meiner Tochter (aus erster Ehe).Aber mittlerweile sehe ich es nicht ein,ständig vor einem Kind weg zu laufen,damit keine probleme kommen,zu mal sogar probleme kamen,als ich garnicht daheim war.Ich war mit meiner Tochter damals bei meiner Mutter und soll in der Zeit den Jungen geschlagen haben,das war natürlich der hammer.Zum Glück hatte ich meine Mutter und meinen mann als Zeugen,daß ich garnicht in der Nähe des Kindes war.Das ging mir auch zu weit.Leider verhindert die Mutter den Kontakt zwischen Vater und Kind.Sie hat mittlerweile neu geheriratet und sagt zum Jungen das der neue Mann jetzt der PAPA ist.Der Junge sagt auch zum Stiefvater PAPA und zum eigenen Vater sagt er eben nur den Vornamen.Wenn´s hoch kommt haben Vater und Dohn nur 4 mal im Jahr Kontakt.Dazwischen wird über Anwalt ermahnt und das gerichtsverfahren angeleiert.So vergehen Ewigkeiten und ich bekomme immer etwas Ruhe,aber so kann es nicht weiter gehen.Denn ich werde ständig angezeigt oder so und darauf habe ich einfach kein Nerv mehr.irgendwann muss auch mal Ruhe für uns alle einkehren.
Sina

  • 1
  • 2