Hilfe, Beschäftigungsverbot

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von cathy1977 11.09.08 - 07:26 Uhr

Hallo,

meine Ärztin hat bei der letzten Untersuchung ein Beschäftigungsverbot für mich angesprochen.
Ich hab auf Arbeit nur noch Ärger mit meiner Chefin (was schon an Mobbing grenzt), und nach einer Fehlgeburt bin ich sowieso super nervös in Bezug auf mein Baby...
Wie läuft das mit dem Beschäftigungsverbot ab? Eigentlich will ich nicht "flüchten", ich mag meine Arbeit (Büro), aber dieser ständige Streß geht mir ganz schön an die Nieren.
Bekommt der Arbeitgeber den genauen Grund mitgeteilt, warum ich nicht arbeiten soll? Ich muß ja schließlich nach der Elternzeit dort weiterarbeiten....

LG Cathy

Beitrag von lexa8102 11.09.08 - 07:33 Uhr

Hallo Cathy,

normalerweise sollte der AG den Grund nicht mitgeteilt bekommen (Datenschutz) - müsste wie beim Krankenschein sein (da steht es ja auch nicht drauf).

Wenn deine Chefin fragt, kannst du ja sagen, dass du eine Risikoschwangerschaft hast und dich ganz sehr schonen musst. Vielleicht kannst du ja versprechen, die regelmäßig (z. B. telefonisch) zu melden und zu fragen, was es neues gibt und wie es läuft oder so.

Ich rate dir aber dringend, das BV wahrzunehmen, da es für dich und dein Baby wichtig ist, ausgeglichen zu sein und positiv zu denken und so.

Wünsche dir alles Gute.

Vg Lexa

Beitrag von swety.k 11.09.08 - 07:40 Uhr

Hallo Cathy,

ich hab auch BV (bin ebenfalls eine Bürotante) und ich kann Dir nur raten: Sei egoistisch. Denk an Dein Baby und an Dich! Im Moment gibt's nix wichtigeres, als daß es Deinem Krümelchen gut geht.

Deine Chefin bekommt nicht mitgeteilt, warum Du nicht arbeiten kannst und Du mußt es ihr auch nicht sagen. Es reicht, wenn Du mitteilst, daß es ein Risiko für Dich und das Baby gibt, wenn Du weiterarbeitest. Bis die Elternzeit rum ist, geht noch viel Zeit ins Land. Mach Dir mal noch keinen Kopf darüber, was passiert, wenn Du wieder da bist. Da kann noch viel sein bis dahin.

Fröhliche Grüße von Swety mit #baby Jule SSW 27

Beitrag von missreef 11.09.08 - 07:42 Uhr

Hallo Cathy,

ich habe auch ein Beschäftigungsverbot ausgesprochen bekommen.
Ich arbeite im Kindergarten und bin gegen eine bestimmte Kinderkrankheit nicht emmun.

Will dich jetzt nicht beunruhigen, aber mein Arbeitgeber bekam damals den Grund meines BV´s mitgeteilt.

Mach dich jetzt nicht verrückt. Denk lieber an dein Baby und dich.
Denn was in 3 Jahren ist, wenn du wieder zu arbeiten beginnst, dass weiß kein Mensch. ;-)

LG
Missi

Beitrag von kleinekatze 11.09.08 - 07:51 Uhr

Guten Morgen,

ich hab als "Bürotante" auch ein BV bekommen und kann Dir wirklich nur raten: nimm es an!!!

Der AG bekommt den genauen Grund nicht genannt, lediglich, den Paragrafen des MuSchuG auf den sich das BV bezieht :-)

In der Bescheinigung stand drin, dass ich aufgrund von Gefährdung von Mutter und Kind nicht mehr arbeiten dürfe. Damit hat sich jede weitere Erklärung und Rückfrage vom Chef erledigt.

LG
kleine#katze

Beitrag von cathy1977 11.09.08 - 08:02 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

ich danke euch für die Antworten.
Bin heute zu Hause, weil ich Kreislaufprobleme habe und gehe heute nachmittag zu meiner Frauenärztin.
Ich kann mit ihr ja nochmal über das Beschäftigungsverbot reden, mal schauen, was dabei rauskommt. Ist halt sehr ungewohnt für mich, bei meinen beiden Großen hab ich ohne Probleme bis zum Mutterschutz gearbeitet (in derselben Firma).

LG Cathy