der imaginäre Freund meiner Tochter

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von jana10.2005 11.09.08 - 10:22 Uhr

Hallo,

hier mal eine etwas "komische" Frage:

Meine Tochter (fast 3) hat seit 2 Wochen einen imaginären Begleiter. Einen kleinen Hund ;-)
Er muss mit in den Kindergarten, mit an den Essenstisch etc..
Sie denkt nicht jede MInute an ihn, also er ist nicht immer präsent den ganzen Tag, aber ab und an schon.

Wie geht man denn mit sowas um? Denke ich lass sie machen, das gibt sich irgendwann von selbst, oder?

Nur gestern, als sie im Schuhgeschäft dem "Hund" Schuhe anprobiert hat, und die Leute bisserl komisch geguckt haben, war mir das schon unangenehm. Aber eigentlich kann ich ja froh sein über so ne lebhafte Fantasie, oder?

LG Sabrina mit Jana (die ihren Hund heute in den Kiga mitgenommen hat) und Annkathrin (5 Monate)

Beitrag von engelchen28 11.09.08 - 10:26 Uhr

hi sabrina!

völlig normal! binde den "freund" mit ein, sofern jana von ihm spricht. ansonsten: es ist nur eine phase.

lg

julia mit sophie (3) & paulina (1) #freu

Beitrag von steinchen80 11.09.08 - 10:41 Uhr

hallo,

Mein Sohn wird im Dezember 3 Jahre alt und hat einen "Jägersmann" #schock

Also, der ist manchmal lieb und spielt mit ihm und manchmal muss mit dem geschimpft werden und manchmal hat er Angst vor dem Jägersmann #gruebel

Ich binde das einfach immer ganz normal mit ein.
Wenn er Angst hat, dann schicke ich den Jägersmann nach hause zu seiner Familie, wenn der Jägersmann beim spielen zankt, dann muss ich mit ihm schimpfen...

Ich denke, das ist in dem Alter normal und "nur" eine Phase.

Liebe Grüsse,

Steinchen mit Kids

Beitrag von sternchen1304 11.09.08 - 12:11 Uhr

Hallo,

meine Tochter hat, seit sie anderthalb ist wechselnde imaginäre Freunde, manchmal mehrere.
Ihr einziger ständiger Begleiter ist "Ali" (keine Ahnung, wie sie auf den Namen kommt, den hat sie sich mit anderhalt selbst ausgedacht, bei uns gibt es keinen Ali ;-) ).

Mit Ali muss auch mal geschimpft werden, oder er hat Dinge angestellt, die man etwa Pauline "unterschieben" möchte.

Ich hoffe einfach, es ist normal und gibt sich irgendwann.

Schräge Blicke gibts regelmäßig - na und ;-)

Viele Grüße
Jana

Beitrag von marian-308 11.09.08 - 12:43 Uhr

Hallo jana!
Mein Sohn hatte auch eine Phase mit zwei imaginären Freunden "Citrus" und "Hektor" und ich habe sie immer tolleriert, außer sie mußten mit am Tisch sitzen und jemand anderer saß auf dem Stuhl und sollte für sie Platz machen, dann war Schluß.
Aber mein Sohn ist jetzt 5 Jahre alt und ich glaube so ca. seit einem halben Jahr sind sie von allein wieder verschwunden.
Grüßle marian-308

Beitrag von ostsonne 11.09.08 - 13:16 Uhr

och ist das süüüüüß ! sorry, ich hab da leider keinen tipp, aber ich mußte bei deinem beitrag lächeln. ich hab mir grade vorgestellt, wie sie dem hündchen die schuhe anprobiert hat.....*feix*....wie niedlich #hund

lg
ostsonne

Beitrag von jaara 11.09.08 - 13:49 Uhr

Ja, Maira hat auch so einen kleinen Freund: ein kleiner grüner Pandabär!!
Der ist da seit ich ihr erzählt hab dass in China, wo der Papa grad arbeitet auch die Pandabären wohnen..
Ich find es sooo süß!! Wahnsinn was die sich alles ausdenkt was der macht oder wie liebevoll sie sich dauernd um ihm kümmert (auf ihn warten wenn sie Fahrrad fährt und er läuft, wenn er nicht mehr kann ihn zu sich auf das Fahrrad setzen..).
Ehrlich ich will gar nichts dagegen unternehmen. ich find das voll süß!
LG Babsi

Beitrag von murkelmia 11.09.08 - 20:52 Uhr

Hallo!

Meine Tochter wurde gerade 4. Seit sie etwa 21/1 ist hat sie Begleitung von der Hexe. Sie isst mit uns, spielt mit Mia, wird geschimpft und bemuttert. Manchmal sagt die Hexe auch "Blödmama" wenn Mia Streit mit mir hatte;-).
Manchmal ist sie groß, meistens aber winzig klein. Und manchmal auch ein Baby. In den Kindergarten geht sie übrigens nie mit, dort ist sie unbekannt. Aber sonst ist sie immer mit dabei.
Manchmal bekommt sie von mir einen eigenen Teller hingestellt, damit sie mit uns essen kann. Wenn ich sie etwas frage dann muss allerdings Mia antworten, weil die Hexe sich nicht traut ;-)

Bei uns gehört sie einfach mit zur Familie, ist ein Teil davon.
In diesem Alter ist es ganz normal, dass Kinder imaginäre Freunde haben. Sie geben ihnen Sicherheit, sind Partner und Verbündete ( z.B. wenn Mama mal wieder meckert), spiegeln einen Teil von sich selbst und helfen ihnen, sich selbst und ihre Beziehung zur Umwelt zu reflektieren.

Lass ihr ihren Hundefreund, er wird von selbst gehen, wenn sie ihn nicht mehr braucht!

lg,
murkelmia

Beitrag von plauze 11.09.08 - 21:28 Uhr

Hallo,

Lina`s imaginäre Freundin heißt "DUDA", die hat sie auch schon total lange. Duda ist meistens total frech, sagt all die Sachen, die man nicht sagen soll, haut auch schonmal andere und schreit. Ganz selten ist sie auch mal lieb ;-) Manchmal glaube ich, Duda verkörpert alle schlechten Eigenschaften, die man nicht haben soll/will/kann.

Am Anfang war ich auch irritiert, Lina war auch noch recht klein dafür. Aber mittlerweile hab ich mich an das Mädchen gewöhnt ;-)

LG
Maja mit Lina 3,5

Beitrag von shakira0619 11.09.08 - 21:43 Uhr

Hallo!

Oh, mit 3 Jahren geht das schon los? Ich bin gespannt, ob mein Sohn (jetzt 2 geworden) auch mal so einen Freund hat.

Ich habe mal einen Bericht gelesen oder gesehen, daß Kinder in dem Alter so feine Antennen haben, daß sie Engel sehen können, mit denen sie sprechen und wir Erwachsene tun das meistens als "imaginären Freund" ab, weil wir ja "vernünftig" sind.

Wer weiß, ob an dem Bericht was dran ist. Ich finde das ziemlich spannend!

Liebe Grüße, Shakira0619