Fruchtwasseruntersuchung

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von aggie69 11.09.08 - 10:26 Uhr

Hallo Ihr Lieben.
Wer von Euch hat eine Fruchtwasseruntersuchung machen lassen? Ist sowas schlimm? Pieken die dabei wirklich durch den Bauch? Bin im Augenblick noch etwas ängstlich.
Kann ich da allein hinfahren oder sollte ich mich lieber bringen lassen?

Beitrag von melli1579 11.09.08 - 10:29 Uhr

Hallo!!Mußt du eine Fruchtwasseruntersuchung machen lassen!?
Den freiwillig würde ich dir dazu nicht raten. Es besteht ja die Gefahr das dein baby dabei verlierst.
LG Melanie

Beitrag von melanie34 11.09.08 - 10:31 Uhr

meine Schwägerin hatte eine und sie hat gemeint, ist wie Blutabnehmen. Sie hatte Glück und keine Kontraktionen anschließend, was bei vielen Frauen wohl vorkommen mag. Ich würde es nicht alleine machen, sondern mich begleiten lassen. Aber ich persönlich mache diese Untersuchung nicht. Als ich schwanger wurde, war ich noch 34 und die Nackenfalte war nur 1,5 mm, von daher hab ich keine Befürchtungen und wenn es doch krank wäre, würde ich es nicht wegmachen wollen.

Beitrag von mojoe2109 11.09.08 - 10:38 Uhr

also ich habe eine gemacht! ich hab mich auch total verrückt gemacht u lange überlegt...aber ich hab es wirklich nicht bereut! und es war auch überhaupt nicht schlimm. es ist quasi wie blut abnehmen, nur halt am bauch! du solltest ruhig jemanden mitnehmen. du sollst dich ja danach 1 tag komplett schonen u da wäre es gut wen dich jemand fährt u danach auch ein bißchen versorgt. du sollst den ganzen tag nämlich im bett verbringen oder auf der couch! danach noch 2-3 tage etwas aufpassen u dann ist gut! ich bin der meinung wenn man sich daran hält, dann passiert da auch nichts! es gibt natürlich immer welche die dann meinen, nochmal schnell die wäsche aufzuhängen, oder nochmal schnell den einkauf machen...#augen
das sollte du lieber lassen!;-)

Beitrag von melli1579 11.09.08 - 10:41 Uhr

Es ist ja auch nicht gesagt, das was danach passieren kann!! Einer Freundin ging das Kind wärend der untersuchung ab.
Muß jeder selber wissen. Freiwillig würde ich da niemand dazu raten!!
LG Melanie

Beitrag von mojoe2109 11.09.08 - 10:46 Uhr

also ich kenne da gar keinen fall.... hab es hier auch noch nie gelesen...

Beitrag von muehlie 11.09.08 - 11:08 Uhr

Na, dann solltest du mal die richtigen Quellen lesen. Das Risiko für eine Fehlgeburt aufgrund einer FWU liegt bei 1:200, laut mancher Quellen sogar noch höher.

Ich würde daher auch eine FWU nur machen lassen, wenn entsprechende Risikofaktoren vorliegen und/oder eine andere Untersuchung ergeben hat, dass die Wahrscheinlichkeit für eine Behinderung weit höher als das FG-Risiko bei einer FWU liegt.

Beitrag von mojoe2109 11.09.08 - 11:19 Uhr

das risiko ist größtenteils abghängig vom alter der mutter! und gute frau hier ist 38!!!! in meiner klinik war das risiko 3:1000! dann stellt sich auch die frage, ob es nicht vielleicht so oder so abgegangen wäre u ob die betroffene vielleicht doch gedacht hat, unbedingt mal eben die wäsche aufzuhängen oder den 4 jährigen sohn durch die gegend zu tragen....

Beitrag von mojoe2109 11.09.08 - 11:22 Uhr

seh gerade sie ist 39! also ca. eine chance zur behinderung 1:45...... das find ich nicht wenig!

Beitrag von muehlie 11.09.08 - 11:26 Uhr

Welche Frau meinst du denn? Und welches Risiko lag bei 3:1000?
Dass das Risiko für ein Down-Syndrom mit zunehmendem Alter der Frau steigt, weiß ich auch. Wenn eine Frau in dem Alter eine NFM mit entsprechender Blutuntersuchung machen lässt und sich dann aufgrund des Ergebnisses für eine FWU entscheidet, ist das ja auch in Ordnung.

Zum Rest sage ich jetzt mal nichts. Deine Vermutungen darüber, ob vielleicht nicht doch auch... finde ich, ehrlich gesagt, ein bisschen albern.

Beitrag von mojoe2109 11.09.08 - 11:34 Uhr

eine meinung ist auch nur eine empfindung!;-)

in meiner klink war das risiko einer fehlgeburt bei 3:1000!
und die frau die ich meine, ist die diese diskussion hier eröffent hat. sie ist 39 jahre u fragt hier nach erfahrungen mit fruchtwasseruntersungen. ich habe eine gemacht u das hier geschildert! #augen

Beitrag von muehlie 11.09.08 - 11:45 Uhr

Ich würde alleine aufgrund des Alters trotzdem keine FWU empfehlen, sondern dafür noch andere Faktoren heranziehen. Die Wahrscheinlichkeit aufgrund des Alters ist ein rein statistischer Wert. Es sollte immer noch berücksichtigt werden, wie es ganz konkret bei dieser Frau in dieser Schwangerschaft mit diesem Kind aussieht.

Ist so ähnlich wie das FG Risiko aufgrund einer FWU: allgemein liegt es bei 1:200, in deiner Klinik war es konkret mit 3:1000 jedoch niedriger. ;-)

Ich habe auch gar nichts gegen deine Erfahrungen gesagt. Es war eher so, dass du die Erfahrungen einer anderen Frau angezweifelt hast.

Beitrag von mojoe2109 11.09.08 - 10:47 Uhr

WÄHREND der untersuchung?#kratz

Beitrag von biancchen 11.09.08 - 10:40 Uhr

Hallo,

ich habe eine Fruchtwasseruntersuchung machen lassen, da bei meinen Blutwerten nach der NFM ein erhötes Risiko auf Trisomie 21 bestand. Ich hatte auch viele Bedenken und richtig Angst vor dem Eingriff. Wir hatten erst ein langes aufklärendes Gespräch mit einer Humangenetikerin. Die hat uns schon mal die meiste Angst genommen. Sie hat alles genau erklärt. Dannach haben wir nochmal ausführlich mit dem Arzt gesprochen und dann gings los. Er hat mich super abgelenkt. Den Pieks ganz weit unten am Bauch hab ich so nicht gemerkt (hat nur etwas gebrannt) alles wurde per Ultraschall überwacht und dann war er auch schon fertig. Bin dann heim und hab mich gleich hingelegt und die nächsten 24 h geschont, sagt man dir aber alles. Am nächsten Tag war ich zur Kontrolle bei meiner FÄ und alles war ok, war dann noch 2 Tage Krank geschrieben. (wg Beruf- Altenpflegerin).

Wünsche Dir alles, alles Gute.

Biancchen

Beitrag von bellymone 11.09.08 - 10:42 Uhr

Hallo aggie,

also allein hingehen würde ich nicht.
Und vor allem mußt Du Dir vorher im Klaren sein, was Du machst wenn das Ergebnis nicht so ausfällt wie man es sich erhofft. Welche Konsequenzen hat es für Dich und Dein Baby? Oder spielt das Ergebnis der Untersuchung überhaupt eine Rolle?
Wünsche Dir alles Gute:-)

LG bellymone ET-1

Beitrag von ili_luis 11.09.08 - 10:43 Uhr

Hallo, also ich habs nun schon zum 3. mal machen lassen. Ja die Nadel geht durch den Bauch in die Fruchtblase, wo das Fruchtwasser entnommen wird. Mir tats nie weh (wurde mit Eisspray betäubt) und es wurde auch alles mit US beobachtet. Danach kam ich noch ne halbe Stunde ans CTG zur Beobachtung. Ich war jedes mal allein da und hatte auch nie Probleme. Ich habe mich dann noch 2 Tage geschont. Du hast natürlich ein FG-Risiko, das muß halt jeder für sich entscheiden. Ich persönlich nehme "lieber" das Risiko einer FG in Kauf, als dass ich ein behindertes Kind bekomme. Aber wie gesagt, so eine Entscheidung muß jeder für sich selbst treffen.

Liebe Grüße Ilona

Beitrag von peppi30 11.09.08 - 10:56 Uhr

Hallo,

ich mußte ein FWU machen lassen, da meine Werte bei der Nackenfaltenmessung schlecht waren. Ich hatte mehr Schiß als Vaterlandsliebe- glaub mir! Mein Freund war zur Untersuchung mit und das war super. Ich würde Dir empfehlen, jemanden mitzunehmen. Die Untersuchung an sich ging relativ schnell. Ich empfand es als unangenehm aber nicht schmerzhaft. Als dann alles vorbei war, war ich sehr erleichtert und total durchgeschwitzt#schwitz

Claudia+#babyBoy 29.SSW

Beitrag von aggie69 11.09.08 - 11:21 Uhr

Danke für Eure Antworten.
Ich habe mir das nicht gewünscht aber meine Ärtzin hat es mir "ans Herz gelegt"
Bin ja nun nicht mehr die Jüngste und möchte mir einfach sicher sein, ein gesundes Kind zu bekommen. Also ganz ehrlich - wenn wir es vorher wüßten, würde ich kein behindertes Kind zur Welt bringen. Es gibt Menschen, die können damit umgehen - tut mir leid, ich kann es nicht. Wenn später was passiert, muß man lernen, damit zu leben aber am Anfang muß es einen gesunden Start bekommen.

Beitrag von muehlie 11.09.08 - 11:30 Uhr

"Es gibt Menschen, die können damit umgehen - tut mir leid, ich kann es nicht."

Ich finde nicht, dass du dich für diese Entscheidung rechtfertigen musst.

LG
Claudia

Beitrag von mojoe2109 11.09.08 - 11:39 Uhr

ich hab das genauso gesehen! darum hab ich es gemacht! jeder muß SELBER wissen was er für richtig hält. prozente hin oder her, wenn es behindert zur welt kommt, trifft es auf jeden fall zu 100% dich!
viel glück!#klee

Beitrag von christinaf 11.09.08 - 11:35 Uhr

Hallo, ich hatte etwa vor 2 Wochen eine.

Es war nicht schlimm. Hatte ca. 15-20 Min mit allem gedauerd. Ich selber bin mit der Bahn hin und wieder zurück. Danach habe ich zu Hause nur gelegen ( mind 2 Stunden) und den Rest des Tages und den nächsten Tag auch nur Ruhe gehabt....

Die Wahrscheinlichkeit, dass dabei was passieren kann liegt bei ca. 0,5 %.
Klar ist, dass in einem gewissen Alter die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, ein behindertes Kind zu bekommen. Da muss man selbst wissen was man dann machen will.

Will man das ausschließen, d.h. würde man sich gegen ein behindertes Kind entscheiden, wird man die Untersuchung machen lassen müssen..........

Für mich war die Sache klar. Ich bereue nichts.

Und bin da ziemlich entspannt an die Sache ran.

Nach einem Tag hatte ich das vorläufige Ergebnis und das Geschlecht telefonisch mitgeteilt bekommen.

Nach zwei Wochen kam der Brief mit dem Endergebnis.
Alles gut :-)

Viel Glück

lg

Beitrag von knutchen 11.09.08 - 12:30 Uhr

Hallo,
ich habe die FU bereits 2x machen lassen und war unheimlich froh, als ich den Termin hinter mir hatte. Wichtig ist, dass Du Dich in absolut erfahrene HÄnde begibst, denn dann ist das Risiko ganz gering das etwas schief geht. Meine erste FU hatte ich mit 35 Jahren bei meinem Sohn und es war überhaupt nicht schlimm. Der Arzt war sehr erfahren und man kann auch auf dem US wo die Kanüle reingestochen wird, so siehst Du das das Baby ganz weit weg ist von der Kanüle und sich nicht verletzten kann. Das beruhigt schon mal. Leider hatte ich im letzten Jahr 2FG und mein FA hat mir zunächst von der FU abgeraten, da er mein Risiko zu hoch fand. #kratz Ich habe nämlich noch eine Gerinnungsstörung und spritze Heparin. Daraufhin haben wir die NFM machen lassen, da ich aber hochdosiert Progesteron nehmen musste, konnte man das Blut nicht untersuchen. Plötzlich riet der FA doch zur FU und mein Mann und ich hatten auch das Gefühl, dass wir doch die Sicherheit der FU brauchen. Wir sind dann zu dem Zentrum gegangen und haben von unseren Ängsten 2FG.... berichtet. Der Arzt hat gesagt das Risiko ist überhaupt nicht höher, allerdings sind die Bedingungen je später man die Untersuchung macht umso besser. Er hat dann vorgeschlagen zu schallen und zu schauen wie die Lage ist (ich war 16.SSW). Die Bedingungen waren optimal und er hat sofort punktiert. Nach ca. 3 Min. war schon alles vorbei (wie Blutentnahme) und dann hat er nochmal geschallt. Wir mussten noch eine halbe Stunde bleiben und durften dann fahren. Die nächsten 48h sollte ich mich strikt ausruhen. 2 Tage später hatten wir das Ergebnis vom Schnelltest und 2Wochen später das Endergebnis. Also ich fand es überhaupt nicht schlimm. Nur die Entscheidung ja oder nein, hat total an den Nerven gezerrt.

Viel Glück und alles Liebe
knutchen 23.SSW