wegen Umzug...

Archiv des urbia-Forums Allein erziehend.

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von jensecau 11.09.08 - 13:24 Uhr

hallo!

folgende situation:

der freund meiner freundin hat einen sohn aus erster ehe. dieser wohnt bei seiner mutter. die beiden haben geteiltes sorgerecht. jetzt will sie etwas weiter weg ziehen. darf sie das einfach so? oder muss sie ihn nicht eigentlich fragen?

lg
claudine

Beitrag von lisasimone1989 11.09.08 - 13:38 Uhr

Sorry weiß ich nicht... Denke aber nicht...

Da möchte ich auch ne Frage mit anhängen:

Wenn er wo anders hinziehen will u das Sorgerecht geteilt ist, muss er sie da auch fragen wenn er den Umgang weiter pflegt? Und wenn er so weit weg zieht dass das nicht mehr geht?

Beitrag von jensecau 11.09.08 - 13:39 Uhr

Puuh...das weiß ich auch nicht! vielleicht kann uns ja jmd unsere fragen beantworten...

lg
claudine

Beitrag von zwergenkoenigin21w 11.09.08 - 13:55 Uhr

Nein, das darf sie nicht. Sie muss ihn informieren. Fragt mal beim Jugendamt. Jedenfalls darf sie nicht einfach ohne ein Wort weiter weg ziehen.

Beitrag von jensecau 11.09.08 - 14:01 Uhr

reicht es, wenn sie ihn informiert oder muss er auch zustimmen?

Beitrag von zwergenkoenigin21w 11.09.08 - 14:05 Uhr

Das weiß ich nicht so genau. Ich glaube schon, dass er zustimmen muss. Wenn es um einen Job geht, hat sie größere Chancen, als wenn sie einfach so weg zieht.

Aber es gibt hier im Forum "Experten". Warte mal noch ein paar Antworten ab. Ansonsten kann ich nur wiederholen, dass ihr euch mal beim Jugendamt erkundigen solltet.

LG Jenny

Beitrag von jensecau 11.09.08 - 14:08 Uhr

Das ist ja der größte Witz - sie arbeitet weiterhin hier! Wird also pendeln müssen...ca. 70 km eine Fahrt. Das Kind ist gerade eingeschult, sie zieht mittem im Jahr um (November)!
Hab grad über google was interessantes dazu gefunden und muss mal lesen...

lg
claudine

Beitrag von zwergenkoenigin21w 11.09.08 - 14:11 Uhr

Na ja, aber wenn sie 70 km weit weg zieht, ist das doch gar keine so große Entfernung. Das das Kind eventuell gleich wieder die Schule wechseln muss, ist natürlich besonders clever von der Mutter. #augen

Na ja, vielleicht hat sie andere wichtige Gründe. Ich möchte jetzt nicht darüber urteilen.

LG

Beitrag von jensecau 11.09.08 - 14:30 Uhr

Sicher sind 70 km nicht sooooo weit, nur jetzt verbringt der Junge viel Zeit bei seinem Vater (praktisch immer, wenn sie das Kind aus dem Weg haben will) und das geht halt nicht so leicht, wenn man 70 km entfernt wohnt. Gerade wo er jetzt auch in die Schule geht - da hat er ja einige Pflichten mehr wie im Kiga!

Sie will zu ihrem neuen Freund ziehen!

Beitrag von zwergenkoenigin21w 11.09.08 - 14:39 Uhr

Das ist natürlich Mist und eine ganz schöne Umstellung. Klingt nicht, als hätte sie großartig darüber nachgedacht.

Da wäre es praktischer, wenn ihr Freund zu ihr ziehen würde.

Ich glaube jedenfalls nicht, dass das, was sie vorhat, so ohne weiteres geht. Dann müsste sie eben noch weiter fahren, wenn sie den Kontakt so oft wie bisher ermöglichen kann. Klingt echt nicht durchdacht. #kratz

Beitrag von mentira 11.09.08 - 20:30 Uhr

Hi,

nach gängiger Rechtssprechung ist ein Umzug im Radius von 100 km nicht "weit weg" - die Mutter müsste nicht mal die hälftigen Kosten tragen, was die Umgangskosten betrifft.

LG
J.

Beitrag von zwergenkoenigin21w 11.09.08 - 14:08 Uhr

http://www.vaeternotruf.de/wohnortwechsel.htm

Ich habe nur das gefunden.

Beitrag von jensecau 11.09.08 - 14:31 Uhr

Das hatte ich auch gefunden - sehr interessant!

Beitrag von fibila 11.09.08 - 15:20 Uhr

Trotz GSR kann sie umziehen, wenn sie als Grund neue Partnerschaft oder neuen Job (oder was anderes "wichtiges" angibt).
Die Exfrau meines Mannes ist einfach so weggezogen (trotz GSR, regelmässigem Umgang mit dem Kind und Unterhaltszahlungen). Auf dem JA haben sie nur gesagt, dass es zwar nicht korrekt ist von ihr, aber machen können sie nichts => die Frau hat ja auch Recht auf eine Partnerschaft! (sie ist zu ihrem Neuen hin). Der Anwalt hat praktisch das gleiche gesagt. LG

Beitrag von krokolady 12.09.08 - 09:24 Uhr

Klar kann sie......sie wird ja sicher nen Grund dafür haben.

Ich zog auch 250 km weit weg, mein Ex wollt mir das verbieten....lach......sein Anwalt hat ihn nur belächelt und gefragt wie er das denn verhindern will

Beitrag von schimmelreiter 12.09.08 - 09:41 Uhr

Hallo Claudine,

natürlich darf sie weiter weg ziehen, schließlich darf er auch bei geteiltem Sorgerecht nicht über sie bestimmen (wäre ja noch schöner).

Einzige Bedingung: Sie lässt das Kind bei ihm wohnen!

LG, S.

Beitrag von jensecau 12.09.08 - 13:40 Uhr

hallo!

wenn man es so auf die goldwaage legt...klar darf sie umziehen, aber es geht ja um das kind. sie will es natürlich mitnehmen. gefragt hat sie nicht, ob es für den vater ok ist, nur informiert. er hat dann gefragt, ob sohnemann nicht bei ihm bleiben kann...das will sie nicht...:-[

lg
claudine

Beitrag von matata 14.09.08 - 10:28 Uhr

und das ist nicht verständlich, ich würde meine tochter auch nicht bei dem vater lassen nur weil ich ausbildungs- oder privat bedingt die stadt wechseln möchte....

natürlich ist es schwer und es ist eine neue situation, da müssen beide versuchen eine lösung zu finden

es bringt rein gar nichts da einen agressionsfilm zu schieben, das macht die sache nur noch schlimmer... eher wäre es klug wenn dein freund auch wenns weh tut über alternativen nachdenkt, was den umgang betrifft

das es hart ist, spreche ich nicht ab, aber dass die mutter nur wegen dem vater in der stadt bleiben soll ?? warum?

es gibt für jede versch.... lebenslage eine lösung auch für diese, nur wenn es hierbei gleich darum geht, die entscheidung der mutter als kriegserklärung zu werten sehe ich schwarz.... was wäre wenn der vater wegziehen müsste, wegen job, liebe etc???? würde er bleiben wegen des kindeS:::

Beitrag von manyatta 12.09.08 - 17:55 Uhr

Der richtige Weg ist es durchaus, dass der Vater gefragt bzw informiert wird.
Dabei ist aber daran zu denken, dass die Frau dennoch das Recht hat, zu wohnen wie, wo und mit wem sie will.

Mir wurde damals erklärt, dass der Vater die Möglichkeit hätte ne einstweilige Verfügung zu erwirken, dass man nicht einfach ohne Zustimmung umziehen darf. Ist aber eigentlich auch Bödsinn, da man es der Frau nicht verbieten kann. Auch jeder Anwalt rät einem dazu, einfach wegzuziehen ohne vorher jemanden zu informieren.

LG von mir, die genau diese Erfahrungen gemacht hat ;o)