Wer verzichtet auf Nackentransparenzmessung?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von traumtaenzerin649 11.09.08 - 15:35 Uhr

Hallo ihr Lieben!
Wenn ich hier so lese, scheint es mir, als würde jede Schwangere die Untersuchung automatisch machen. Wir sollen uns nun bis zum nächsten Termin entscheiden, ob wir die Untersuchung machen lassen wollen oder nicht. Nach einem langen Gespräch sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass wir es beide nicht wollen, denn die Untersuchung gibt ja nur Wahrscheinlichkeiten für das Risiko einer Behinderung an. Für genaueres müßte man eine FU machen - mit 1% Fehlgeburtsrisiko #schock. Therapien gibt es weder bei Trisomie noch bei Neuralrohrdefekten. Die einzige Alternative wäre also im Falle eines hohen Risikos eine Abtreibung #schock. Letzteres kommt für uns in keinem Fall in Frage. Nun lassen wir die Testerei einfach, durch die wir uns im Zweifelsfall nur verrückt machen lassen würden. Das Kind soll einfach auf die Welt kommen. Wir werden es so oder so lieben und mit einer Behinderung kommen wir schon zurecht...
Mich würde interessieren ob sich noch ein paar andere so entschieden haben und warum.
Herzliche Grüße an alle,
Traumtaenzerin

Beitrag von melli1579 11.09.08 - 15:38 Uhr

Hallo!! Haben uns auch bei jedem Kind dagegen entschieden. Weil du nicht zu 100 % ein Ergebniss bekommst und für uns es nie Thema war ein Behindertes Kind weg machen zu lassen!! Lg Melanie

Beitrag von isaengelsche 11.09.08 - 15:41 Uhr

Aus genau demselben Grund haben wir uns auch dagegen entschieden, ebenso gegen Triple-Test und Amniozentese, trotz dass ich schon 35 Jahre alt war. Es sind bis auf die Amniozentese alles Wahrscheinlichkeitsberechnungen, somit kann es sein, dass ein gesundes Kind auffällige Ergebnisse liefert. Und eine Abtreibung kam bei unserem Wunschkind nicht in Frage.

Gruß, Isa + Sohnemann 35. SSW

Beitrag von yvivonni 11.09.08 - 15:39 Uhr

Ich bin jetzt in der 5.SS und habe es bei keiner machen lassen, ich bin in der Risiko gruppe, aber es würde sich bei mir genauso wenig ändern wie bei dir.
Ich hatte bereits eine Totgeburt und würde mich und dem Kind niemals solchem Risiko aussetzen.

LG Yvi

Beitrag von marion-chris 11.09.08 - 15:40 Uhr

Da strecke ich mal ganz groß den Finger in die Höhe..

wir sehen das genauso wie ihr.. ich werde es eh bekommen egal was es hat!!!

Beitrag von urmel29 11.09.08 - 15:43 Uhr

Hallo,

ich hab es machen lassen, obwohl ich es nicht vorhatte, aber mein fa meinte, daß er das eigentlich standardmässig schon macht und weil meine schwangerschaft durch eine iui entstanden ist jetzt würd er dazu raten... (hat aber überhaupt nichts mit einer iui zutun, ob das kind evtl. mal eine behinderung hat oder nicht...)

gesagt getan... jetzt steh ich da mit meiner wahrscheinlichkeitsrechnung... nur die nackenfalte 1:339, die gesamten werte zusammen, da die wahrscheinlichkeit 1:9798

natürlich möchte ich ausschließen, daß mein kind eine behinderung hat, aber diese untersuchung kann es nicht 100% ausschließen...

jetz will er etliche us machen und auf nummer sichre gehen, daß nichts ist, und ich hätte jetzt auch schon einen weiteren termin in einer klinik, weil er meint vier augen sehen mehr als zwei.

obwohl am di in der 18. ssw alles bestens war und er auch sämtliche organe und körperregionen angeschaut und vermessen hat.

man macht sich wirklich NUR verrückt damit.

lg
s´urmel

Beitrag von magda6 11.09.08 - 15:40 Uhr

Hallo
, wir haben das auch nicht machen lassen.
Uns wäre die Unsicherheit bzw. weitere Maßnahmen zu nervenaufreibend.
Außerdem war eine Abtreibung bei uns kein Thema.
LG
magda

Beitrag von nigoda 11.09.08 - 15:41 Uhr

hey


ich habs bei meiner ersten schwangerschaft nicht machen lassen, weil ich auch nicht genau wusste, was es eigentlich is.. später hab ich es aber bereut und mir oft sorgen gemacht und mir gewünscht, dass ich es gemacht hätte..

bei meiner jetzigen hab ich es vorgestern machen lassen.. erstens is es super weil man das baby so genau sieht und so lange geschallt wird.. war echt supi.. man konnte so viel erkennen und zweitens beruhigt mich das ergebnis schon total.. auch wenns nur ne wahrscheinlichkeit is..

ich muss auch ehrlich zugeben, dass ich ein problem damit hätte, ein behindertes kind zu bekommen...

muss aber jeder für sich entscheiden :=

lg und schöne restschwangerschaft

Beitrag von traumtaenzerin649 11.09.08 - 15:44 Uhr

Hallo nigoda!
Das sehe ich absolut genauso - das muss jeder für sich entscheiden. Ich danke dir für Deine Rückmeldung!
Dir ebenfalls eine wunderbare restschwangerschaft!
LG,
Traumtaenzerin

Beitrag von xanni 11.09.08 - 15:41 Uhr

Also ich habe auch auf diese Untersuchung verzichtet.
Warum? Weil ich mich für das Kind entschieden habe.
Wenn es nun letztendlich eine Behinderung haben würde, würde ich es trotzdem behalten.
Abtreibung kam für mich niemals in Frage, also wozu den Test machen lassen?!
Ich sehe das genauso wie du, wenn wirklich irgendwas sein sollte nachher, dann finden wir schon einen weg wie wir damit zurecht kommen :)
Mein Baby ist ein Wunschkind und das wird es auch immer bleiben.

lg
xanni

Beitrag von flyingangel 11.09.08 - 15:42 Uhr

Huhu,

ja ich, ich/wir haben uns auch dagegen Entschieden, weil für uns eh keine Abtreibung in Frage gekommen wäre, wir hätten den Krümel trotzdem bekommen.

Und ich hab schon gelesen das die Untersuchung schlecht war und nach dem Abbruch war das Baby aber Gesund #heul.

LG Fly

Beitrag von escada87 11.09.08 - 15:44 Uhr

hab ich auch schon öfters gehört

Beitrag von traumtaenzerin649 11.09.08 - 15:47 Uhr

Freunden von uns wurde auch gesagt, dass ihre Zwillinge schwerste behinderungen haben würden. Sie haben schwer mit sich gerungen und schließlich kerngesunde Zwillinge bekommen... Man darf sich gar nicht ausdenken, dass sie sich anders entschieden hätten.#schock

Beitrag von nasenbaerchen 11.09.08 - 15:42 Uhr

Hallo Traumtänzerin,

wir haben es aus exakt den gleichen Grüden wie Du NICHT machen lassen! Wir hätten keine weiterführenden Untersuchungen machen lassen, daher war die Nackentransparenmessung schlicht auch überflüssig, da sie ja nur den Wahrscheinlichkeitswert ergibt. Und es war uns sowieso von Anfang an klar dass wir unser Kind lieben werden wie es ist und ein Abbruch in keinem Fall in Frage käme. Daher wäre diese Untersuchung schlicht überflüssig gewesen! Wir lassen uns für das Geld lieber jedesmal einen Ultraschall machen und freuen uns wenn wir unsere Kleine rumturnen sehen :-D

Ich finde Deine Entscheidung gut!

Liebe Grüße,
Annette mit Wutzelinchen 20. SSW

Beitrag von july1988 11.09.08 - 15:42 Uhr

also meine damalige ärztin hat es mir nicht einmal vorgeschlagen, es zu machen... ich hab es erst erfahren, dass man sowas machen kann, als es schon zu spät dafür war... hab aber auch gehört, da es eigentlich erst ab einem alter von ü30 wirklich sinn macht und von daher war ich ja eh raus...

aber wenn ich jetzt die möglichkeit hätte, mich zu entscheiden, würde ich es glaub ich auch nicht machen! bevor sie mich dann für die ganze schwangerschaft verrückt machen... und behalten hätte ich es sowieso, egal ob mit oder ohne behinderung!

liebe grüße, jule + mäuschen, 37.ssw

Beitrag von escada87 11.09.08 - 15:43 Uhr

Wir haben uns auch dagegen entschieden aus mehreren Gründen

- es gibt keine 100%ige Sicherheit
- Abtreibung käme niemals in Frage
- ich bin noch sehr jung (heißt zwar nicht fiel aber immerhin)
- für mich hat sich immer die Frage gestellt, hat ein behindertes Kind weniger Recht zum Leben? Liebt man es auf Grund der Behinderung weniger? NEIN ganz im Gegenteil meine Cousine ist schwerstbehindert und wenn ich sehe wie lieb ihre Mutter mit ihr umgeht uns sie vergöttert könnten mir jedes Mal die Tränen kommen.

Für uns gab es einfach KEINEN Grund solch einen Test zu machen #blume:-)

Beitrag von traumtaenzerin649 11.09.08 - 15:53 Uhr

Ich habe ganz ähnliche Erfahrungen gemacht. Ich habe beruflich viel Kontakt zu behinderten Kindern und ihre Eltern. Und bei fast allen würde ich ohne mit der Wimper zu zucken sagen: Sie würden ihr Kind um nichts auf der Welt eintauschen wollen. Was für ein Glück, dass es so ist!!!#herzlich

Beitrag von escada87 11.09.08 - 16:58 Uhr

ja du hast recht.... ich würde fast sagen, dass sie meist ein noch stärkeres Gefühl zu dem Kind aufbauen... kann es schwierig beschreiben... und will auch nicht von der Allgemeinheit reden aber solche Kinder sind etwas besonderes auch wenn sie anders sind als wir, haben sie dennoch Gefühle und sehen sich selbst wahrscheinlich als ganz normal an. #herzlich#herzlich

Beitrag von maximama22 11.09.08 - 15:43 Uhr

Hallo,

ich habe es bei meiner ersten SS nicht machen lassen und werde es auch jetzt nicht machen lassen. Was würde sich denn ändern wenn etwas festgestellt werden würde - für mich nichts!! Deshalb habe ich mich dagegen entschieden um uns und dem Kind eine schöne sorgenfreie SS zu ermöglichen.

Liebe Grüße
Maximama

Beitrag von ronjas_ma 11.09.08 - 15:46 Uhr

Hallo,

ehrlich gesagt finde ich es in unserem Alter, wenn keine familiäre Vorgeschichte diesbezüglich da ist, reine Geldmache!!! Meine Hebamme hat mir von vielen Frauen erzählt, die schlechte Werte hatten und ein kerngesundes Kind bekommen haben. Wenn ich mir vorstelle, was das für eine psychische Belastung sein muß und dann alles für die Katz`! Wir haben uns auch eindeutig dagegen entschieden, auch weil das Ergebnis rein gar nichts geändert hätte! Ich finde die Untersuchung nur "interessant" für Frauen, bzw. Paare die je nach Ergebnis eine Abtreibung in Erwägung ziehen - also nix für mich!

LG
Saskia

Beitrag von buchi2008 11.09.08 - 15:52 Uhr

Ich hab darauf verzichtet nach einem langen Gespräch bei meiner Fa.Ich zähle nicht zur Risikogruppe usw
Aber meine Gedanken kreisten die ganze SS darum.
Bei der nächsten mach ich eine.
VLG

Beitrag von traumtaenzerin649 11.09.08 - 15:56 Uhr

Vielen Dank für die vielen Antworten. Es freut mich zu hören, dass doch viele sich die gleichen gedanken machen und nicht "einfach so" testen, ohne über die Folgen nachzudenken. Wie man sich entscheidet, bleibt letztlich jedem selbst überlassen und dann ist es sicherlich auch die jeweils richtige Lösung. Ich bin jedenfalls sehr froh, dass mein Mann und ich absolut einer Meinung sind und uns so auch guten gewissens gemeinsam dagegen entscheiden können.
Herzliche Grüße an alle!

Beitrag von graupapa 11.09.08 - 15:57 Uhr

Wenn ich nicht durch viel Stöbern im Internet wüsste was diese Nackenfaltenmessung ist, dann würde ich es bis heute auch nicht wissen! Mein FA hat mich darauf zu keinem Zeitpunkt angesprochen!

Daher habe ich es auch nicht machen lassen! bisher sah immer alles gut aus und ich hoffe das bleibt auch so!

LG Babsy und Renée Vanessa inside SSW27+4

Beitrag von qrupa 11.09.08 - 16:05 Uhr

Hallo

wir haben die NTM auch nicht machen lassen. Wir haben leider schon ein Sternchen und ein Bbay nur wegen einer behinderung freiwillig herzugeben währe für uns nie in Frage gekommen. UNd hier schreiben so oft Mädels von schlechten Ergebnissen , machen sich dann ewig bis zur FWU völlig kirre und dann ist doch alles in Ordnung. Das hätte ich weder mir noch dem Krümel antun wollen und wir haben auch ihne all diese UNtersuchungen ein völlig gesundes kleines Prinzesschen bekommen, wie der absolue Großteil aller Kinder.

LG
qrupa

Beitrag von begga70 11.09.08 - 16:07 Uhr

Hallo,

auch wir haben diese Art der Untersuchung als überflüssig empfunden, ist sie doch eine bloße Wahrscheinlichkeitsrechung und wird von der Krankenkasse aus genau diesem Grund auch nicht übernommen. Mein FA hat bei meiner damaligen Schwangerschaft die Nackenfalte auch so gemessen. Er hat uns beruhigt zur FU geschickt, die wir als wichtig empfanden und empfinden. Leider war der Befund dann ein Horror...Aber das ist eine andere Geschichte.

Viel Glück und alles Liebe!
Begga

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