Das leidige Thema - Schlafen und Kleinkind *grins

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von mikka 11.09.08 - 16:25 Uhr

Ich hoffe man verschiebt den Thread nicht in eine andere Kategorie, da beim Thema schlafen so viele junge Mamis da sind und allgemein weniger Antworten kommen. Deshalb poste ich hier extra.

Also, meine Frage ist eigentlich nur, ob ihr vielleicht tipps für mich hättet zum Thema "alleine in den Schlaf finden". Meine Tochter ist 15 Monate alt und sie schläft eigentlich gut, wenn sie mal schläft. Nur der Weg bis dahin ist seit kurzem ziemlich anstrengend. Ich stille sie immer noch in den Schlaf - das einzige Mal das ich sie noch stille innerhalb 24 Stunden. Trotzdem windet sie sich danach und möchte aufstehen, obwohl ihr die Augen zufallen. Alleine ins Bett legen geht schon - aber sie steht sofort wieder auf, auch wenn sie schlagkaputt ist. Hab schon die Uhrzeit variiert, länger auflassen, eher ins Bett. Bringt alles nix. Sie zahnt momentan stark, die Backenzähne kommen. Trotzdem - habt ihr vielleicht tipps für mich, wie sie auch mal alleine in den Schlaf finden kann?
Langsam wäre sie doch alt genug dafür, oder? Habe immer das Gefühl, Schlafen ist für sie nichts Schönes. Finde ich schade,das sie die Ruhe nicht geniessen kann..

Bin auf Antworten gespannt

Danke und LG

Melli+Maus

Beitrag von jdasweety79 11.09.08 - 17:44 Uhr

Hallo Melli,

unsere Motte ist auch 15 Monate und wir haben zwischenzeitlich auch mal dieses "Problem". Sie schläft eigentlich supi gut und auch sehr viel...meist von 17 / 18 Uhr bis nächsten Morgen um 8 / 9 Uhr. Aber manche Tage ist es mit dem Einschlafen auch nicht so einfach.

Sie steht gefühlte 1000mal wieder auf, obwohl sie totmüde ist und fast im stehen schläft. Bei uns ist es dann so, das ich dann immer wieder zu ihr gehe, sie hinlege und sie noch ein bissl kraule. Dann sing ich ihr was vor und mach die Spieluhr an und geh wieder. Das kann sich schon mal fast ne Stunde hinziehen. Aber dann isses auch wieder so, das sie einfach ins Bett geht und schläft.

Unsere Motte hat alle Zähne (14) bis jetzt im Schlaf bekommen, daran kanns also in unserem Fall nicht liegen. Ich denke ganz einfach, das es daran liegt, was sie am Tage erlebt hat und das sie manche Sachen einfach dann nicht so gut verarbeiten kann und ihre Zeit dann einfach braucht um Einzuschlafen.

Sorry für das viele #bla#bla und weitergeholfen hab ich dir nu auch nicht wirklich. Aber du bist nicht alleine.:-)

LG Doreen mit Motte, die schon wieder im Land der Träume ist#blume

Beitrag von mel130180 11.09.08 - 19:43 Uhr

Hallo Melli,

habt ihr ein Abendritual (außer dem Stillen)? Das ist ganz wichtig. Bei uns ist der Ablauf jeden Abend gleich. Abendessen, Waschen, Zähne putzen, Gute-Nacht-Geschichte, Kuss von Mama und Papa und ab ins Bett. Bei uns ist das von Geburt an, abgesehen von der Gute-Nacht-Geschichte, jeden Abend so. Wir kennen keine Einschlafprobleme. Hannah ist (Gott sei Dank) immer schon alleine eingeschlafen. Ich bin da allerdings auch ziemlich konsequent. Auch wenn ich jetzt gleich hier zerissen werde, aber stundenlanges in den Schlaf schukkeln gabs bei uns nie. Meine Tochter hat auch nie weinen/schreien müssen, aber ich hab sie durchaus auch schonmal ne Stunde motzen lassen.(Natürlich nicht als Säugling, da gab es wohl keinen Unterschied zwischen Motzen und Weinen). Wir hatten allerdings wirklich das Glück, dass sie gerade in den ersten Monaten nur zum Einschlafen geweint hat, wenn ihr was quer saß. Und wenn das beseitigt war, dann hat sie auch alleine geschlafen.

Wenn bei uns Nacht ist, dann ist Nacht. Da gibt es auch kein Programm mehr. Wenn Madame meint, noch durchs Bett turnen zu müssen, dann kann sie das gerne tun. Aber ohne mich und in ihrem Bett im Dunkeln. Wenn sie Theater macht, dann geh ich rein, leg sie wieder hin, sag nochmal Gute Nacht und gehe wieder raus. Sie weiß ziemlich genau, dass wenn sie einmal im Bett ist da auch bleiben wird. Egal welchen Terz sie veranstaltet.

Für uns ist wichtig, dass der Abend vor dem Zubettgehen ruhig abläuft und hier nicht noch Besuch rumhockt und mit ihr Faxen macht oder wir erst 10 Minuten vor ihrer Bettgehzeit nach Hause kommen und dann erwarten dass sie problemlos schläft. Das funktioniert natürlich nicht.

Ich weiß natürlich, dass nicht jedes Kind trotz allem guten Willens so problemlos alleine einschläft wie unsere Tochter, aber vielleicht sind ja in meiner Beschreibung ein paar Hinweise für Dich dabei.

LG
Mel

Beitrag von perserkater 11.09.08 - 20:05 Uhr

Hallo Melli

ich begleite Tim auch noch in den Schlaf. Macht doch nix, irgendwann wird er es selber wollen!

Grüßle
Sylvia & Tim(20 Monate) + #ei 7.SSW

Beitrag von charlotte_n 11.09.08 - 21:27 Uhr

Hallo Melli,

bis vor zwei Wochen habe ich meinen Sohn jeden Abend noch gestillt, früher ist er dabei immer eingeschlafen und später dann nicht mehr. Vor dem Mittagschlaf wird er auch noch kurz gestillt und schläft dabei aber ein.
Bei uns ging es ganz von alleine, daher denke ich, dass sie einfach noch etwas Zeit braucht. Hendrik hat vor diesen zwei Wochen auch noch sehr gezahnt.
Bei uns läuft es so ab, Abendessen, noch etwas Spielen, Waschen, dann noch etwas im Bett "rumalbern" und dann in den Schlafsack und Spieluhr an. Ich erzähle dann noch mit ihm. Ich bin sonst immer bei ihm geblieben bis er schlief, aber seit einer Woche gehe ich schon raus wenn er noch wach ist und das klappt besser, als wenn ich dabei bin.
Muss dazu sagen, hatte ihn beim Einschlafen noch nie alleine gelassen.

Bestimmt merkst du selbst wann sie soweit ist und du ihr das alleine sein zutrauen kannst! Im Moment scheint sie noch nicht soweit zu sein.

Wir haben sein Bett übrigens an unser Bett gestellt, sodass er eigentlich selbst raus könnte, auch das macht er nicht :-)

Was mir bei Hendrik aufgefallen ist, wenn er sehr müde ist, klappt das alleine Einschlafen nicht so gut - wie z.b. zum Mittagschlaf, da kann er noch nicht aufs Stillen und auf Mama verzichten #gruebel


Viele liebe Grüße,

charlotte_n + Hendrik 18 Monate