Wie eine kleine Schauspielerin...

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie euer Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von sissy1980 11.09.08 - 17:05 Uhr

Hallo ihr lieben,

also es geht um meine kleine Selina.

Ich lege sie Tagsueber ins Bett (Rollo unten damit das Zimmer dunkel ist , genau wie Abends) sie weint und weint aber dann schlaeft sie auch ein.
Einmal gegen 12Uhr und einmal gegen 16Uhr...

Abends geht es ueberhaupt nicht - Sie weint solange bis sie sich uebergibt und wieder im Wohnzimmer ist.
Mein Mann hat natuerlich mitleid und somit darf sie dann auf den Armen einschlafen....

Ich habe es schon mit Spielzeugen versucht und irgendwelchen Geschichten oder lieder... aber nichts!!

Was kann ich machen? Warum immer nur Abends?

Ich hoffe ihr habt irgendwelche Tips...

lg
Sissy1980 mit Selina die jetzt gerade schlaeft
http://www.selina-amini.de


Beitrag von tantom 11.09.08 - 19:55 Uhr

Du lässt dein Kind doch nicht weinen bis es sich übergibt????? :-[ Deine Tochter hat wahrscheinlich schon Angst vorm Bett, weil sie weiß, daß sie dort immer allein gelassen wird!!! :-[

Beitrag von seikon 11.09.08 - 20:11 Uhr

Ich muss mich meiner Vorrednerin anschließen. Ich denke, dass deine Tochter mit dem Bett immer ein Verlustgefühl verbindet.
Ich denke das bekommt man nur raus, wenn man sehr behutsam vorgeht. Ich würde zunächst im Raum bleiben, bis sie eingeschlafen ist, damit sie wieder Vertrauen fasst. Und dann kann man ein liebevolles Abendritual einführen.

Beitrag von perserkater 11.09.08 - 20:22 Uhr

Schauspielerin? Was unterstellst du denn deinem Baby? Erbrechen vom schreien lassen? Super, ferberst wohl lustig?

Dein Mann macht es richtig, höhrt auf sein Gefühl und gibt diesem kleinen Wesen das was es braucht.

Nähe ist lebenswichtig für die Würmer, gerade beim einschlafen. Loszulassen baut auf Vertrauen. Wenn du sie alleine schreien lässt, untergräbst du dieses und deine Tochter entwickelt imense Verlustängste!

http://das-kind-muss-ins-bett.de/hints.html
http://www.ferbern.de/index.php?page=consequences&m=6&m1=39
http://www.rabeneltern.org/schlafen/wissen/schlafen-hunt-10gruende.shtml

les dich mal da bitte durch!

Ich weiß gar nicht was ich sonst dazu sagen kann. Wer lässt denn ein Baby schreien bis es sich übergeben muss?:-( Das muss doch falsch sein, findest du nicht? Mit dem Ende des dritten Reiches sollten doch solche Foltermethoden der Vergangenheit angehöhren!

Gruß
Sylvia & Tim(20 Monate) der immer in den Schlaf begleitet wird

Beitrag von bine3002 11.09.08 - 20:55 Uhr

Dein Mann hat natürlich Mitleid?!? Und Du? Hast Du kein Mitleid? Jede halbwegs normale Mama hat Mitleid mit einem Baby, das weint bis es sich übergibt. Wenn Du das nicht hast, dann frage ich mich wirklich, woher diese Gefühlskälte kommt. Das soll kein Angriff sein, sondern eine ernstgemeinte Frage.

Ich gebe dir den Tipp, dich in dieser Beziehung nach deinem mann zu richten, weil er es meiner Meinung nach völlig richtig macht. Allerdings würde ich sie schon holen, lange bevor sie sich übergibt.

Beitrag von tolpatsch28 11.09.08 - 21:09 Uhr

Hallo Sissy,
meinst du vielleicht spucken und nicht erbrechen ?. Meine kleine Jette weiss genau, wenn sie in ihrem Bett liegt und vor sich herjammert ( keine Angst...hat noch nie länger als 5 Min. gedauert), weiss sie ganz genau, dass Mama sie mit ins Ehebett nimmt. Vielleicht hast du dich etwas falsch ausgedrückt, wenn ja, dann probier halt mal das. Nimm eine Windel und trage diese so cirka 1 Stunde an deinem Körper, dann lege diese Windel zusammen mit deinem Kind abends ins Bett. Probier es mal aus. Vielleicht hilft es ja. So spürt und riecht es deine Nähe.

LG Kerstin

PS: Solltest du dich nicht verschrieben haben, so habe ich auch kein Verständniss für dieses Schreien und dem Erbrechen.

Beitrag von akti_mel 11.09.08 - 21:35 Uhr

Deine Tochter WEIß (!!) dass Du sie mit ins Bett nimmst, wenn sie jammert?
Wow, unsere Töchter sind am gleichen Tag geboren, meine kann sowas noch nicht. #kratz

Gruß, Mel

Beitrag von bine3002 11.09.08 - 21:39 Uhr

"Meine kleine Jette weiss genau, wenn sie in ihrem Bett liegt und vor sich herjammert ( keine Angst...hat noch nie länger als 5 Min. gedauert), weiss sie ganz genau, dass Mama sie mit ins Ehebett nimmt."

Wenn Jette das Kind ist, was laut deiner VK am 19.7.2008 geboren wurde, dann kann ich dir versichern, dass sie das nicht wissen kann. Sie ist in ihrer geistigen Entwicklung noch nicht so weit, dass sie solche Schlussfolgerungen ziehen kann.

Beitrag von perserkater 11.09.08 - 21:41 Uhr

Hallo Kerstin

ich weiß du meinst es nur gut aber ein Stück lebloses Stoff kann nur schwer die Mutter ersetzten. Wenn das Baby offentsichtlich die Nähe und den Geruch der Mama guttut, dann sollte Mama auch persönlich da sein!

Einer der Gründe, warum Kinder sich an Stofftiere hängen. Die bleiben wenigstens da und können nicht fortgehen:-( Traurige Wiederpiegelung von Verlustangst.

Grüßle
Sylvia

Beitrag von kitty0280 12.09.08 - 22:37 Uhr

Na dann haben ja unglaublich viele Kinder verlustängste, weil sie ein Kuscheltier oder Tuch haben und somit wären ja unglaublich viele Eltern ganz fürchterlich!!

Aber so geht das echt nicht. Felix ist am 21.07. geboren und wenn er im Bett weint dann tröste ich ihn und bleibe bei ihm! Wenn er untröstlich ist dann kommt er auf den arm und kann dort einschlummern!

Beitrag von ssf74 11.09.08 - 22:53 Uhr

Was bist Du nur für eine Mutter?

Hast Du Dir mal überlegt, warum sie auf dem Arm Deines Mannes einschläft? Sie braucht einfach nur ein bisschen Nähe und Geborgenheit. So einfach ist das.

Wenn ich Deinen Beitrag lese, dann muss ICH mich übergeben.....

Dein armes, armes Baby....

Beitrag von schullek 11.09.08 - 23:05 Uhr

ehrlich, ich könnte mich übergeben, wenn ich das lese. dein armes kleines kind.

sie will nichts anderes, als bei dir sein, dich spüren, sich in sicherheit wissen und dann selig einschlafen und du lässt zu, dass sie sich vor lauter kummer übergibt?

mir scheint dein mann ist der weitaus erwachsenere und weisere in eurer beziehung. du solltest auf ihn hören.

und bitte, bitte! lass dein kind nicht so weinen, das bricht mir ja schon beim lesen das herz.
was soll sie denn mitnehmen aus dieser zeit? dass es mama nicht interessiert, wenn sie unglücklich ist?

adina

Beitrag von anja26w 12.09.08 - 08:18 Uhr

hallo
lass dich nicht nieder machen.
die fraktion der übermütter macht hier als allererstes immer die klappe auf,und spuckt grosse töne.
ich verstehe schon wie du das gemeint hast.meine kleine bricht auch schnell wenn sie mal schreit,(auch aus trotz,wenn sie etwas nicht darf,oder irgendwo nicht randarf...)

bis vor einer woche hatte ich ds selbe problem mit meiner kleinen sie ist jetzt knapp 18 monate alt.
stundenlanges stillen bis in den schlaf,dann ohne stillen ins bett aber dabeibleiben,nix hat wirklich geholfen immer nur gebrüll...jede nacht zwischen 3-8 mal,meine nerven und meine kraft waren komplett am ende,ich hab noch 2 grössere jungs,die auch durch das gebrüll schlecht schlafen konnten,ihr fehlt nichts sie wollt halt nur nicht schlafen,wäre sie wengistens liegengeblieben,wäre sie mit sicherheit auch schnell eingeschlafen,aber seitdem das kleine süsse luder aufstehen konnte(mit etwa 7 monaten zog sie sich hoch) stand sie jede nacht im bett und brüllte,tausendmal hinlegen usw hat nicht geholfen...
letzte woche hatte ich endgültig die nase voll,ich hab mit ihr ein bisschen geschimpft,und gesagt sie kann alleine einschlafen,sie ist gross,und alle schlafen auch schon.
mama geht jetzt raus,und ist im wohnzimmer.(ich weiss genau das sie mich verstanden hat,wenn man sonst zu ihr sagt.hol mir bitte mal ... aus dem wohnzimmer,dann tippelt sie los und hol das.also weiss sie wo das wohnzimmer ist usw.
lange rede kurzer sinn,meine kleine hat am ersten abend 2 std terz gemacht am stück...
ich bin einmal rein,hab sie hingelegt,ruhig mit ihr gesprochen.dann nachher noch einmal,da sass sie nur,wieder mit ihr geredet.nachts das selbe spiel.
nach drei tagen klappt das mit dem hinlegen,mittlerweile leg ich sie ins bett,und sie schläft ohne weinen ein.ich hätt nie geglaubt,das das noch passieren wird.
einmal hat sie sogar schon von abends 20 uhr bis morgens um 6 durchgeschlafen,ich bin sooooo froh...
seitdem ich kein hickhack mehr mit dem abends hinlegen mache,sondern sie machen lasse,ist sie tagsüber auch ausgeglichener...
deine kleine ist 10 monate alt,sie versteht vielleicht wirklich noch nicht,das das bett nicht schlimm ist.bleibe bei ihr,solange wie sie weint,aber lass sie im bett wüten wie sie will...wenn sie bricht,mach sie sauber usw.alles im schlafzimmer hol dir die sachen die du dazu brauchst,dann dorthin.
wenn sie sich in rage schreit,dann mach irgendwas was ein bisschen lauter als sie ist(hände klatschen?!an die tür anklopfen) damit sie sich ein bisschen erschrickt,aber abgelenkt dadurch ist...
und dann ruhig mit ihr reden...
nur halte durch damit,und lass dich nicht verunsichern.
versuche nicht dauernd etwas neues,lass sie einfach ihr ding durchziehen...setz dich dazu,und fertig.

meine hat sich auch mit gewalt wachgehalten.sich immer abgelenkt usw.

mach dir nur keine vorwürfe oder lass dir vorwürfe machen.sei für die kleine da,und bleib halt eben bei ihr,später wenn das alles klappt,dann kannst du weiterprobieren.
lg
anja

Beitrag von ssf74 12.09.08 - 09:06 Uhr

Das war ja klar, dass wieder eine "Übermütter" schreit:-[. Das hat doch nix mit Übermuttern zu tun, wenn man sienem Kind Nähe und Geborgenheit schenkt und es nicht schreien lässt#augen. Du bestärkst sie jetzt auch noch in ihrem Tun. Die Kleine ist 10 Monate alt....in dem Alter braucht sie doch nur eins: Mama´s Nähe.

Deine Kleine ist 18 Monate und Du hast schon einiges mit ihr "durch". Da kann man sicher anders "agieren" wie mit einem 10-Monate altem Baby.



Beitrag von anja26w 12.09.08 - 09:42 Uhr

hallo
meinst du nicht,das meine kleine auch mal 10 monate alt war? und das ist nichtmal soooo lange her.meine beiden jungs waren auch mal 10 monate alt.was war denn an dem was ich geschrieben habe falsch?
sie soll die kleine nicht schreien lassen,sondern dabei bleiben,und halt eben durchhalten...
meinst du nicht es ist wichtiger ihr jetzt rückendeckung zu geben,als auf sie einzuprügeln?
und NEIN ein kind braucht mit 10 monaten nicht nur noch mama´s nähe.die wird die kleine bestimmt bekommen,denn sonst würd mama nicht so fertig sein,und hier um rat fragen,denn dann würd das würmchen ihr egal sein.
ich habe 3 kinder,und hab so ziemlich alles durch,der erste ware in richtiges schreikind,der zweite war ein sonnenschein baby überhaupt keine probleme mit irgendwas gehabt,und die kleine jetzt ist eine kleine süsse klette,die sich halt an stillen zum einschlafen gewöhnt hatte.und davon schwer wegzubringen war.
ich glaube ich kann schon einschätze was ein kind braucht,und ich glaube auch,das es besser ist,wenn man dem kind beides auf einmal beibringt: nähe und doch "selbständigkeit" besonders beim einschlafen ist das für alle wichtig...sie lässt die kleine ja nicht alleine,davon hat sie nicht ein einziges wort geschrieben,sie hat nur geschrieben,die kleine brüllt bis sie halt eben bricht.wo steht denn das sie aus dem zimmer rausgeht??????? da steht nur,das sie die kleine wieder ins wohnzimmer mitnimmt.
und ja,eine kleine in dem alter weiss genau was sie tun muss,um etwas zubekommen.wenn man lange an der tischdecke zieht,dann fällt irgendwann mal das runter was drauf liegt,und ich haben will.das hat manch ein kind mit 10 monaten wirklich schon raus...
dieses wenn...dann....
wenn ich lange genug schreie bis mama aufgibt,dann bin ich wieder im wohnzimmer....
und ja genau das richtige wort,für dieses getue von wegen: ich könnt ... wenn ich das lese,was bist du für eine mutter....
das sind ÜBERMÜTTER...
andere verurteilen für ihr tun,aber keine lösung und keinen normalen tipp in einem normalen ton zu geben,ist für mich sogar noch schlimmer charakterlich gesehen.

Beitrag von ssf74 12.09.08 - 12:34 Uhr

Ich habe einen Tipp gegeben: sie soll ihrer Tochter die Nähe geben, die sie ganz offensichtlich braucht (schliesslich schläft sie auf dem Arm des Papa problemlos ein).
Was ist das für eine Mutter, die ihr Kind schreien lässt? Eine überforderte....von schlecht will ich gar nicht schreiben. Sie will eine gut funktionierende Tochter, die einschläft, wenn man sie hinlegt. Das funktioniert aber nur in den allerseltensten Fällen. Meine Tochter heult auch (manchmal öfters und manchmal einen ganz Tag gar nicht...je nach Stimmung). Ich setze sie dann in meine Tragehilfe, binde sie mir auf den Rücken und sie ist total zufrieden. Klar, tut sie sich auch mal schwer mit dem Einschlafen. Dann lege ich mich neben sie, stille sie, streichle sie, singe ihr Lieder und irgendwann dämmert sie ein. Mal dauert das 5 Min. mal 1,5 Std. Na und? Dafür bin ich doch da...oder nicht? Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass ich meine Tochter noch mit 18 in den Schlaf stille und singe. Und was sind schon die paar "anstrengende" Monate im Vergleich zu einem ganzen Leben?
Das stört mich hier bei Urbia am allermeisten. Das ewige Gejammere..."sie schläft nicht, sie heult nur, sie isst nicht, sie trinkt nicht, sie nimmt nicht zuviel zu...sie geht mir auf die Nerven, ich kann nicht mehr".
Jede Mama stösst mal an ihre Grenzen, das ist doch ganz normal. Aber das Kind immer als "Belastung", als berechnendes, manipulierendes Wesen zu sehen, das kotzt mich an. Wenn man ein Kind in die Welt setzt, muss man sich doch mal vorher darüber klar werden, was das bedeutet....und nicht hinterher rumheulen. Mein Gott, was ist so schlimm dran, mal sein Kind ein paar Monate, vielleicht auch 1-2 Jahre in den Schlaf zu begleiten, es hochzunehmen, wenn es schreit, es zu tragen, wenn es das möchte, es im Familienbett schlafen zu lassen, wenn es woanders keinen Schlaf findet? Die Zeit geht so schnell rum...in ein paar Jahren wollen die "Kleinen" doch nix mehr von einem wissen (das wirst Du doch sicher schon erlebt haben, mit Deinen Älteren). Dann hat man doch wieder Zeit, auszuschlafen, durchzuschlafen, Dinge zu tun, die man "für sich tun" möchte, oder nicht?
Und wenn Du diese Mütter, die so denken, als Übermütter bezeichnest, dann bin ich sehr gerne eine Übermutter.
Steffi

Beitrag von innchik 12.09.08 - 14:14 Uhr

Danke für diesen schönen Beitrag!

Du sprichst mir aus der Seele :-)

Beitrag von muehlie 12.09.08 - 14:55 Uhr

"Aber das Kind immer als "Belastung", als berechnendes, manipulierendes Wesen zu sehen, das kotzt mich an. Wenn man ein Kind in die Welt setzt, muss man sich doch mal vorher darüber klar werden, was das bedeutet....und nicht hinterher rumheulen."

#pro

Beitrag von murmel72 12.09.08 - 23:13 Uhr

Steffi, das war sagenhaft gut geschrieben. Ganz genauso sehe ich das auch!!!

Beitrag von klimperklumperelfe 15.09.08 - 07:44 Uhr

so sehe ich das auch!

Heute sollen Kinder immer möglichst schnell groß und selsbtständig werden. Wen ich einen Großen gewollt hätte, hätte ich einen Teenager adoptiert...

Schlimm ist das!
Sicher fehlen einem manchmal die Nerven aber man wird auch tausendfach für seine Mühen belohnt.

Jana und Henry (5Monate, der so gut wie nie alleine einschläft)

Beitrag von schullek 12.09.08 - 09:45 Uhr

erstens besteht ja wohl ein erheblicher unterschied zwischen einem baby und einem kleinkind. zweitens: schau dich mal um: hier stehst du alleine mit deiner meinung, also wäre es vielleicht ratsam diese mal zu überdenken, statt auf andere zu schimpfen und diese als 'übermütter' zu betiteln.

ich halte es durchaus für nicht normal, dass ein baby so lange schreien muss, bis es sich übergibt. wer sowas denkt hat ganz andere probleme.

und über deinen tipp, einfach lauter als das schreiende kind zu sein, kann ich nur traurig den kopf schütteln.

lg,
adina

Beitrag von anja26w 12.09.08 - 09:53 Uhr

verstehen scheint ja nun wirklich nicht deine stärke zusein...
les dir meinen beitrag nochmal durch,wenn du mit dem kopfschütteln fertig bist.
und bei urbia ist es normal das man alleine mit einer meinung dasteht,die nicht in die norma passt.
die jenigen mit dem gesunden menschenverstand haben meist schon längst aufgegeben hier gegen windmühlen zu kämpfen.
vor 10 jahren hab ich einen totalen "anschiss" von meiner damaligen kinderärztin bekommen,weil ich meinen sohn nur auf den rücken zum schlafen gelegt habe,weil er so besser schlief,heute ist das absolut notwendig.
bei meinem zweiten sohn vor 5 jahren war die gleiche ärztin total entsetzt,weil ich ihn immer anders "gelagert" habe.
genauso ist das mit dem schlafenlegen...
immer nur das beste für´s kind wollen,heisst nicht,das es auch das beste für das kind ist,nur weil das ein paar schlaue leute sagen...
wenn sie sagt,die kleine macht theater weil sie nicht einschlafen will,dann weiss sie genau was sie sagt.
und nicht ich denke einfach nur schlecht über meine tochter und hab keine ahnung.....

Beitrag von schullek 12.09.08 - 10:32 Uhr

ich muss dich auch nicht verstehen. udn eigentlich will ich das auch nicht. ich habe auch nicht deine art mit deiner tochter umzugehen kritisiert, sondern deienn ratschlag an die posterin bzw. diene betitelung anderer frauen hier als übermütter, weil sie eben nicht deienr meinung sind!
damit hast jedenfalls du angefangen. ich habe nur reagiert.

und du willst doch nicht ernsthaft behaupten, dass sich vor weinen übergeben zu müssen besser für ein kind ist, als wenn es von der mama getröstet wird.
niemand hat von ihr verlangt, dass sie ewig stillt, im familienbett schläft etc. aber ein wenig mitgefühl für ihre tochter sollte sie dóch zeigen können.

adina

Beitrag von miriamama 12.09.08 - 16:41 Uhr

DU sagst ja selber, dass man herausfinden soll, was für das Kind das Beste ist.. und was dem Kind gut tut... Auch wenn es nicht der Norm entspricht.... Ist ja auch richtig, wenn es dem Kind gut tut, wieso nicht?!?! Aber, wenn das Kind nur am schreien und kotzen ist, wenn es im Bett liegt, kann es doch nicht das Richtige, oder????? Und ich denke auch nicht, dass es dem Kind gut tut. Es ist einfach nur bequem....

LG Miriamama mit Charlotte (7Wochen)

Beitrag von muehlie 12.09.08 - 11:00 Uhr

Hallo Anja,

das sind ja ganz tolle Weisheiten. Mein Sohn ist übrigens 19 Monate alt. Auch ihm kann man schon kleine Aufgaben auftragen (Dinge holen oder wegbringen, Hände waschen etc.), aber es gibt trotzdem Situationen, in denen er mich einfach braucht. Wenn ich dann zu ihm sage, dass ich weggehe und gleich wiederkomme, weint er bitterlich und zeigt mir, dass er nichts weiter will, als mit mir kuscheln. Und ich werde den Teufel tun und mit meinem Kind, das mir so unmissverständlich zeigt, dass es mich liebt und meine Nähe braucht, schimpfen und ihm erklären, dass er doch schon groß ist. Irgendwann ist er tatsächlich groß und braucht meine Nähe wirklich nicht mehr. Die paar Jahre bis dahin werde ich auch noch schaffen und mich dann den Rest meines Lebens wehmütig daran erinnern, wie schön es war, als mich mein Kind noch brauchte.

Woher kommt eigentlich immer diese Einschätzung, dass ein Kind nicht SCHLAFEN will? Glaubst du wirklich, den Kindern, die sich so schwer mit dem Einschlafen tun, geht es um den Schlaf an sich? Also mein Sohn geht gerne ins Bett. Er geht nur nicht gerne ALLEIN ins Bett und er ist nicht gerne allein, wenn er nachts aufwacht.
Und ich bin davon überzeugt, dass man einem Kind keinen Gefallen damit tut, wenn man es mit dem Bett und dem Einschlafen schlechte Erfahrungen machen lässt. Irgendwann wird sich das sicherlich rächen.

Grüße von einer weiteren "Übermutti"