Hier die Antwort zu meiner Frage.... Nach dem 4. Monat.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von schnuffel06 11.09.08 - 19:23 Uhr

Ich hatte ja mal gefragt, was genau nach dem 4. Monat heist. Ich habe von Müttern soviele Antworten und Meinungen dazu gehört... Damals dachte ich ich Frage mal bei Urbia nach. Da mich das ganze verunsichert hat. Aber leider habe ich solche Antworten bekommen, wie steht doch drauf: NACH dem 4. Monat. Hier nun die Antwort von Hipp. Wem es auch interessiert.
Ach ich hatte noch gefragt, ob man Reisflocken mit MuMi anrühren kann, da ich noch so viel davon eingefroren habe. Und denke das ist ein sanfterer Start, wenn wir damit beginnen.

Sehr geehrte Frau ....,

vielen Dank für Ihre Nachricht und Ihr freundliches Interesse an unserer Babynahrung.

Hipp Schmelz-Reisflocken können anstelle von Frischmilch und Wasser mit der gewohnten Säuglingsnahrung oder Muttermilch zubereitet werden. Für die Herstellung eines Breies werden in 200ml lauwarme Milch ca. 3 1/2 Eßl Reisflocken eingerührt.

Was Sie bei der Zubereitung mit Muttermilch wissen sollten: der Brei wird u.U. sehr schnell flüssig. Dies liegt nicht an den Reisflocken, sondern in der Muttermilch sind Stoffe, die schon helfen den Brei zu "Verdauen". Bei Reisstärke handelt es sich um eine gut bekömmliche leicht verdauliche Stärke.

Wir empfehlen Ihnen deshalb immer eine kleine Menge zuzubereiten und sofort zu verfüttern. Die Gesamtmenge lieber auf 2-3 kleinere Portionen aufteilen.

Zu Ihrer Frage bezüglich der Einführung von Beikostprodukten. Wissenschaftliche Erkenntnisse gehen davon aus, dass gesunde Babys mindestens die ersten vier Monate, allergiegefährdete Babys evtl. besser sechs Monate, neben Muttermilch und/oder Säuglingsanfangsnahrungen keine weiteren Nahrungszusätze erhalten sollten. Die allgemeine Empfehlung lautet demnach frühestens "nach dem 4. Monat" (oder frühestens nach etwa 17 Lebenswochen, da ein Monat etwas mehr als 4 Wochen hat)mit der Einführung von Beikost zu beginnen, bei allergiegefährdeten Kindern ein bis zwei Monate später, das hilft einer möglichen Sensibilisierung vorzubeugen. Besser immer in Absprache mit dem Kinderarzt.



Beikost sollte also frühestens nach dem 4. Monat und spätestens zu Beginn des zweiten Halbjahres eingeführt werden.Zum sechsten Monat reicht die Milch als alleinige Nahrung nicht mehr aus und werden Mineralstoffe und Spurenelemente aus der festen Nahrung sehr wichtig im Speiseplan eines Kindes, da zu diesem Zeitpunkt die Vorräte, die über die Mutter angelegt wurden, aufgebraucht sind.



Jedes Baby entwickelt sich natürlich anders. Die Einführung hängt stark mit der individuellen Reife des Kindes zusammen. Natürlich muss auch der Umgang mit dem Löffel und das Schlucken fester Kost erst erlernt werden. Ob ein Baby tatsächlich "reif" für Beikost ist, wird es Ihnen zeigen, wenn die ersten richtigen Versuche mit dem Löffel gemacht werden. Sie merken rasch ob Ihr Baby soweit ist, dass es mit dem Löffel essen kann und mag.



Bei der Entscheidung, wann mit Beikost begonnen wird, sollten folgende Punkte beachtet werden:



· Das Kind ist mindestens 4 Monate alt

· Es kann das Köpfchen alleine halten

· Es ist an der neuen Nahrungsform - Beikost vom Löffel - interessiert und ist in der Lage die Nahrung vom Löffel aufzunehmen



Am besten ist es sich mit Ihrem behandelnden Kinderarzt gemeinsam über den Zeitpunkt der Beikosteinführung abzustimmen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Hipp Internet-Team, Veronika Klinkenberg

Beitrag von jules1971 11.09.08 - 19:42 Uhr

Hallo,

"Beikost sollte also frühestens nach dem 4. Monat und spätestens zu Beginn des zweiten Halbjahres eingeführt werden.Zum sechsten Monat reicht die Milch als alleinige Nahrung nicht mehr aus und werden Mineralstoffe und Spurenelemente aus der festen Nahrung sehr wichtig im Speiseplan eines Kindes, da zu diesem Zeitpunkt die Vorräte, die über die Mutter angelegt wurden, aufgebraucht sind."

Über diesen Punkt ließe sich allerdings ganz wunderbar streiten ... ;-)

Gruß,
Julia

Beitrag von supergirli1985 11.09.08 - 19:58 Uhr

Ja, allerdings :-D

Ich hab meine Kleine ca 10 Monate voll gestillt und sie hat keine Mangelerscheinungen, wie auch *duck und weg* :-p

Beitrag von muehlie 11.09.08 - 23:38 Uhr

Tja, und was hat dir Hipp jetzt geschrieben?
"Nach dem 4. Monat" heißt "nach dem 4. Monat". Und wieso hatte dich diese Antwort bisher nicht zufriedengestellt? #kratz

Und dieser Punkt:

"Zum sechsten Monat reicht die Milch als alleinige Nahrung nicht mehr aus und werden Mineralstoffe und Spurenelemente aus der festen Nahrung sehr wichtig im Speiseplan eines Kindes, da zu diesem Zeitpunkt die Vorräte, die über die Mutter angelegt wurden, aufgebraucht sind."

...gilt meines Wissens so nicht hunderprozentig für Muttermilch.