OP - ein Albtraum !!! Bin fix und alle !!!!!!!!!!!

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von stella29 11.09.08 - 19:38 Uhr

Bin seit gestern echt am Ende :

gestern um 7 uhr hatte er die OP ( Polypen + Paukenröhrchen ) - verlief ohne Probleme.

Im Aufwachraum dann wurde er dann gegen 7:45 wach, bekam über die Infusion Schmerzmittel da er sehr jammert.....

Dann gegen 8:15 wurde er wach, weinte.... weinte .. weinte... ich hob ihn dann mit der Schwester aus dem Bett um ihn zu trösten - aufeinmal schrie er und holte keine Luft mehr !!! Er verkrämfte, schnappe nach Luft aber atmetet nicht mehr aus.Er lief binnen Sekunden blau an !!!!!!!! Leute, ich war am Ende - die Schwester rief sofort um Hilfe, dann kamen aus den OP-Säälen 3 Ärtze angerannt, ich stand am Bett, heulte rum - war wie in Panik. Dann nahm mich eine Ärztin zur Seite - nahm mich mit raus, setzte mich hin umarmte mich - dann hörte ich Luca schreien - welch Glücksmoment

Dann kam noch die andere Ärtzin zu mir, tröstete mich, und meinte, es kann schon mal vorkommen, wenn die Kids zu schnell aus der Narkose aufwachen und in Panik sind..... es sei nicht soooo selten, aber ein Riesenschock - hab gezittert und geweint, ich war fertig mit der Welt. Bin dann gleich wieder rein und hab ihn nur abgeküßt - sitz gerade am PC und erlebe den Moment gerade wieder - ich heule.

Es war schlimm !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Ein Alptraum !!!!!!!!!

Wir mussten dann 4 Std. im Aufwachraum bleiben - Luca bekam nochmal Beruhrigungsmittel und schlief nur ....

Gegen Abend war er dann wieder gut drauf, aber die Stunden davor war so schlimm....
Ich möchte das alles ganz schnell vergessen - ich wünsche das niemanden...

Nun schläft er - bin so erleichtert das alles doch noch gut ausging. Hab schon alles vor mir wie einen Film ablaufen sehen, wie ich ihn verliere...... grausam...

Hatte das auch schon jemand ???

Beitrag von stella29 11.09.08 - 19:39 Uhr

Luca ist übrigens 26 Monate ....

Beitrag von michi0512 11.09.08 - 19:41 Uhr

ich hatte das gott sei dank noch nie! und ich wills nicht. aber ich hab sowas geträumt - fast real, hab tagelang geheult.

ich wünsche dir ganz dolle dass der schock bald vorrüber ist, und du den anblick vergessen kannst ...

alles gute für deinen schatz #herzlich

Beitrag von stella29 11.09.08 - 20:03 Uhr

Hallo Michi 0512,


danke - ich wünsch das wirklich niemanden.. Aber ich musste mich jetzt irgendwie mitteilen - kann nichtmal darüber reden. Meiner Mum hab ich das zb gar nicht erzählt, nur das alles gut verlief. Könnt schon wieder losheulen ....

Beitrag von dina295 11.09.08 - 19:43 Uhr

Hi,

ich kann dich total verstehen, genau das habe ich zwar noch nicht erlebt, aber war mit meinem Sohn auch schon 4 Tage im KH und dort ging es mir ähnlich...habe lange gebraucht um das zu verarbeiten und auch gemerkt..so wie du....was wäre wenn...bloß nicht zu viel drüber nachdenken!!!

Lass dich fest#liebdrueck und deinem Sohnemann alles Gute !!

LG Dina

Beitrag von stella29 11.09.08 - 20:04 Uhr

Hallo Dina,

nein - nicht soviel darüber nachdenken.. ist jedoch leichter gesagt ;-) Muss echt tief Luft holen - aber bin echt noch fix und alle.... LG !

Beitrag von tath 12.09.08 - 00:12 Uhr

Hallo

Ja, das kenne ich auch sehr gut, allerdings nicht ganz so schlimm, wie bei Euch.
Mein Mittlerer wurde mit drei Jahren aus gesundheitlichen Gründen komplett beschnitten, allerdings nicht im KH, sondern ambulant bei einem sehr guten Kinderchirurgen. Als wir in den Aufwachraum kamen schlief er noch, dann fing er an zu zittern, machte die Augen und japste nach Luft, er verkrampfte total. Mir wurde ganz anders, aber blitzschnell kamen Arzt und Schwester angelaufen und ließen ihn wieder einschlafen. Als er wieder aufwachte war alles super, es ging ihm gut, er lachte und schlief seinen Rausch aus. Nach 2 Stunden haben wir dann gehen dürfen.
Diese Angst hatte ich allerdings wieder, als mein Jüngster vor kurzem wegen beids. Hodenhochstand und -Leistenbruch operiert werden musste, er war da gerade mal 26 Mon. alt und die OP dauerte etwas länger, hatte da schon etwas Angst wegen der längeren Narkose, aber er wachte auf, weinte, trank eine halbe Flasche Tee und wollte dann sofort gestillt werden, danach schlief er etwas länger seinen Rausch aus. Er ist besser aufgewacht und wir waren sehr erleichtert, nach fast 3 Stunden im Aufwachraum durften wir dann heim.
Kann Deine Angst gut nach vollziehen.
LG Tath

Beitrag von saschalinden 12.09.08 - 07:49 Uhr

Hallo stella,

ich kann dich vollstens verstehen. Habe in der Anästhesie bei Kinder OPs mitgewirkt...Zahn und HNO!!!

Jedes Kind reagiert anders auf die "Betäubung" und die Schmerzen nach der OP. Hast du vielleicht selbst mitbekommen. Wichtig ist eine gute Betreuung, denn es sind ja immerhin 2 Patienten!!! Das Kind und die (auch wenn es sich doof anhört) traumatisierte Mutter!

Ich habe echt ne Menge erlebt und KinderOPs waren immer am Schlimmsten. Für fast alle Familienmitglieder die in dieser Zeit da sind, ist es ein traumatisches Erlebnis und es ist gut das du dir hier Luft machst;-)

Bin mir aber sicher, das alles schon ganz fix überstanden ist!!!

LG und für euch alles Gute....Sascha

Beitrag von stella29 12.09.08 - 08:04 Uhr

Hallo Sascha,

ja Du hast Recht - die Eltern sind Mitpatienten :-)

Ich wusste ja, das VORHER viele Eltern nahe am Nervenzusammenbruch stehen, aber DANACH dachte ich nicht ! Ich war natürlich anfangs auch aufgeregt, erste OP des Kindes ! - Aber hab mich nichts anmerken lassen. Als ich dann die Nachricht erhielt, alles gut verlaufen, er ist schon im Aufwachraum, da fiel mir ein Stein vom Herzen #schein Ahnte ja nicht, wie es dann weitergeht....

Lieber Sascha, da Du ja beim Arzt gearbeitet hast, hast Du dann das auch erlebt, das ein Kind vor Schreck blau anlief und so verkrampfte ???? Das Kinder schreien, um sich schlagen oder so... Gut, kann man nachvollziehen - aber DAS ???? #schock

Luca ist fit - hat alles "vergessen" und gut überstanden. Aber mir treibts echt noch die Nerven in die Höhe wenn ich das anderen erzähle... Aber langsam kann ich wieder lockerer darüber sprechen.... Hab mir hier auch gut Luft gemacht ;-)