Katze nach verschwiegener Krankheit tot!!! Heul

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von winni80 11.09.08 - 20:00 Uhr

Hallo, ihr zusammen. Ich bin soooooooooooo unendlich traurig und wütend zugleich!!!!!!!!!

Ich habe im Dezember mir eine Maine Coon von Privat gekauft. Sie war 8 Monate alt. Die Katze war von Privat. Hatte allerdings Papiere und war ursprünglich natürlich vom Züchter!! Abgegeben wurde die Katze, dass sie angeblich sooooooooo traurig ist, weil sie die anderen Katzen nicht leiden kann bla bla. Sie wäre Verhaltensgestört!!!!

Ich nahm die Katze Also mit. Verhaltensgestört????? NEEE im Gegenteil. Eine Traumkatze. Kurze Zeit später stellte der Tierarzt fest, sie hat Epilepsie!!! Warum sie das hat, keine Ahnung. Die Krankheit war so schwer, dass ihr jedenfalls nicht geholfen werden kann, jedenfalls nicht langfristig!!! Außerdem hatte sie Krankhaften durchfall. Keine Medikamente und auch kein bestes Futter wollte helfen.
Mit Tabletten hat es jedenfalls gut geklappt mit der Krankheit.

Am Samstag früh nun, lag meine Katze einfach nur da. Ich dachte sie ist tot, aber ihr Herz schlug noch. Ich bin jedenfalls sofort zum Tierarzt und der stellte fest, dass nur noch die Einschläferung hilft. #schmoll#schmoll#schmoll#heul#heul#heul#heul#heul#heul#heul

Nun ist meine über alles geliebte Katze tot #heul#heul#heul#heul#heul#heul Ich habe 100 erte von € in die Katze investiert und nun?????

Ich habe heute die Züchterin angerufen, wo meine Katze ursprünglich her kommt. Und sie eröffnete mir, dass ich die Katze hätte nie haben durfte. Da das mit Frau G..... schriftlich so vereinbart war, dass die Katze nicht verkauft werden darf #schock#schock#schock#schock

Wie jetzt, ich habe eine Katze gekauft, die ich hätte nicht kaufen dürfen????? Na Prima. Davon hat mir keiner was gesagt. Nun soll 1000€ Vertragsstrafe fällig werden!!! Also für die die mir die Katze weiter verkauft hat.

Ich bin soooooo wütend, was mit der Katze für ein Handel betrieben wurde. Die arme Maus. Die Züchterin ist genaus geschockt und sauer wie ich!!!

Was sagt ihr denn dazu. Soll ich nun auch gegen sie vorgehen oder das der Züchterin überlassen? Kennt sich jemand damit aus?

Danke fürs lesen und sorry dass es so lang ist, aber ich mußte mir das einfach mal von der Seele schreiben. Ich bin soooo traurig um meine kleine süße Katze. Warum mußte ihr so ein leid widerfahren? #heul#heul#heul#heul#heul#heul

Beitrag von smr 11.09.08 - 20:26 Uhr

Hallo!
Üble und traurige Geschichte. tut mir leid, daß es Deine Katze nicht geschafft hat.

Ich würde wahrscheinlich nicht gegen die Verkäuferin vorgehen, weiß auch nicht, ob Du da Chancen hättest. Ich denke auch mal, daß das Sache der Züchterin ist. Wenn es Dir ein gutes Gefühl gibt, würde ich höchstens die "Dame" mal anrufen und ihr die Sache schildern und ihr sagen, was Du davon hälst.

LG
Sandra

Beitrag von minimal2006 11.09.08 - 20:52 Uhr

Hallo

Tut mir sehr leid, was du gerade durch machst.
Schlimm...man hat ein Tier so sehr ins Herz geschlossen und muss sie so früh gehen lassen.

Was die Verkäuferin sich hier geleistet hat ist der Oberhammer!
Aber sehr gut, dass du die Züchterin angerufen hast.
Die Vertragsstrafe ist meiner Meinung nach zu niedrig.
In meinen Verträgen steht eine Vertragsstrafe von 2500 € bei Nichteinhaltung des Vertrages.

Lass dir das von der Züchterin schriftlich geben, dass die Katze nie hätte weiter verkauft werden dürfen. Ggf. eine Kopie dieses Vertrages.
Liste dir ALLE entstandenen Unkosten auf (Tierarzt, das Spezialfutter)... Nun würde ich die Verkäuferin auffordern, die entstanden Unkosten auszugleichen.
Setz ihr eine Frist, bis wann das Geld auf deinem Konto zu sein hat. Gleich die Anmerkung dazu, dass du rechtliche Schritte gegen sie einleiten wirst, sollte sie der Aufforderung nicht nach kommen.
Und lass dich nicht abwimmeln.
Solchen Leuten muss das Handwerk gelegt werden.

Ich züchte JRT's .. spielt aber keine Rolle...denn ALLE Tiere sind gleich viel wert und so sollen sie auch behandelt werden! Mit Respekt!

Drück dir die Daumen... wäre lieb, wenn du uns auf dem Laufenden hälst.

LG Tanja

Beitrag von winni80 11.09.08 - 21:27 Uhr

Ich habe jetzt 1 1/2 Stunden mit der Züchterin telefoniert. Wir werden beide ihr das Handwerk legen. Denn nun stellte sich heute heraus, dass sie selbst eine Zucht aufgemacht hat. WIE BITTE???? Meine kleine süße Mausi hat sie von der Züchterin gekauft und nur nach unglaublichen 6 Wochen wieder abgeschoben. Das macht mich noch wütender und überhaupt was ich heute alles erfahren mußte.
Ich fasse das überhapt nicht #schmoll
Das ist sooooooo zum kotzen, dass es solche Menschen gibt.

Nun suche ich eine neue kleine Coonie Dame, aber meine kleine süße wird keiner ersetzen können und das unendliche leid was sie ertragen mußte #heul#heul#heul#heul#heul#heul Das hat sie überhaupt nicht verdient. #heul#heul#heul#heul

Beitrag von phoe-nix 12.09.08 - 06:58 Uhr

Hast Du die 2500 Euro Vertragsstrafe bislang schon mal erfolgreich durchsetzen können im Zweifelsfall?

Wir haben mehrere Beratungen beim Anwalt hinter uns, als es um unsere Abgabeverträge für die Kitten ging und meines Wissens kann man diese Strafen völlig vergessen, sobald man ein Tier veräußert. Und die meißten Züchter verkaufen ihre Tiere ja gegen einen stattlichen Preis, so dass es schwer fallen wird, von Schutzvertrag und -gebühr zu sprechen....

LG

Beitrag von minimal2006 12.09.08 - 09:04 Uhr

Hallo

Bisher bin ich nicht in die Situation gekommen.
Wir waren bei einem befreundeten Anwalt, der diesen Vertrag mit uns aufgesetzt hat.
Es gibt ja vorgefertigte Verträge, die mir aber nicht umfangreich genug waren.
Ich hatte für meine drei Welpen bestimmt 20 Anfragen.
Die Leute kamen auch hierher, weil wir sie zuerst persönlich kennen lernen wollten.
Ich habe viele Leute weg geschickt, bei denen ich kein gutes Gefühl hatte.

Hier eine kleine Passage aus meinem Kaufvertrag:

Der Hund wird nicht für Dritte, oder im Auftrag für Dritte Personen erworben! Er darf nicht an Hundehändler oder Züchter, die nicht dem VDH bzw. der F.C.I. angehören oder zu Tierversuchszwecken abgegeben werden.
Der Käufer versichert dem Verkäufer eine artgerechte und rassetypische Haltung des Hundes, unter Beachtung tierschutzrechtlicher Bestimmungen zu.
Dem Käufer ist bekannt, dass die Verwendung von Stachelhalsbändern, Teletakt und ähnlichen Geräten sowie Kettenhaltung nicht mit dem Tierschutz vereinbar und deshalb verboten ist.
Der Käufer erklärt ausdrücklich, den Hund nicht außerhalb des Wohnbereiches zu halten und einen ausreichenden Sozialkontakt des Hundes herzustellen.
Der Käufer verpflichtet sich, dem Verkäufer und/oder einem Beauftragten des Klub für Terrier oder einem Tierschutzbeauftragten Zutritt zum Aufenthaltsbereich des Hundes zu gewähren, wenn der Verdacht besteht, dass vorgenannte Haltungsbedingungen nicht gegeben sind.
Weiter versichert der Käufer, keinem Verein anzugehören oder beizutreten, der bezüglich Zucht und Ausbildung nicht vom VDH, bzw. F.C.I. anerkannt ist.

Bei Zuwiderhandlung gegen vorgenannte Bestimmungen geht das Eigentum am Hund unentgeldlich auf den Verkäufer über.
Der Hund inklusive Ahnentafel und EU Impfpass ist auf Verlangen des Verkäufers an diesen auszuhändigen.


5.

Der Impfpass ist dem/der Käufer/Käuferin übergeben worden. Die Verkäuferin verspricht, die Ahnentafel nach Erhalt vom Zuchtbuchamt der/dem/den Käufer/n/in unverzüglich zu übersenden/zu übergeben.


6.

Beabsichtigt der Käufer den Hund abzugeben/zu verkaufen, informiert er zuvor den Verkäufer. Für den Fall der Abgabe räumt der Käufer dem Verkäufer ein Vorkaufsrecht ein.
Der Kaufpreis beträgt in diesem Falle bis zur Vollendung der 12. Lebenswoche 100 %,
bis zur Vollendung der 16. Lebenswoche 80%,
bis zur Vollendung der 26. Lebenswoche 60%,
danach max. 50% des Welpenpreises.
Verletzt der Käufer diese Verpflichtung, wird in diesem Falle eine Vertragsstrafe in Höhe von 2 500,00 €uro fällig.


Die Käufer haben bei Vertragsabschluss schon mal geschluckt... aber das ist mir egal. Es geht hier nicht um Gegenstände, die irgendwann mal nicht mehr zur Einrichtung passen.
Sie sollen schon wissen, dass man Verantwortung übernehmen muss...das ein Hundeleben lang!

LG

Beitrag von caidori 12.09.08 - 09:34 Uhr

Huhu,

sei froh das du bisher nicht in die Lage gekommen bist das du deinen Vertrag gerichtlich durchsetzen musstest.
Da würdest du nämlich ganz schöne Probleme bekommen, leider, haben den Spass nämlich auch schon mal durch und hatten ähnliche Passagen in unseren KV´s stehen.

" Der Hund wird nicht für Dritte, oder im Auftrag für Dritte Personen erworben! Er darf nicht an Hundehändler oder Züchter, die nicht dem VDH bzw. der F.C.I. angehören oder zu Tierversuchszwecken abgegeben werden.
Der Käufer versichert dem Verkäufer eine artgerechte und rassetypische Haltung des Hundes, unter Beachtung tierschutzrechtlicher Bestimmungen zu.
Dem Käufer ist bekannt, dass die Verwendung von Stachelhalsbändern, Teletakt und ähnlichen Geräten sowie Kettenhaltung nicht mit dem Tierschutz vereinbar und deshalb verboten ist.
Der Käufer erklärt ausdrücklich, den Hund nicht außerhalb des Wohnbereiches zu halten und einen ausreichenden Sozialkontakt des Hundes herzustellen.
Der Käufer verpflichtet sich, dem Verkäufer und/oder einem Beauftragten des Klub für Terrier oder einem Tierschutzbeauftragten Zutritt zum Aufenthaltsbereich des Hundes zu gewähren, wenn der Verdacht besteht, dass vorgenannte Haltungsbedingungen nicht gegeben sind.
Weiter versichert der Käufer, keinem Verein anzugehören oder beizutreten, der bezüglich Zucht und Ausbildung nicht vom VDH, bzw. F.C.I. anerkannt ist.

Bei Zuwiderhandlung gegen vorgenannte Bestimmungen geht das Eigentum am Hund unentgeldlich auf den Verkäufer über.
Der Hund inklusive Ahnentafel und EU Impfpass ist auf Verlangen des Verkäufers an diesen auszuhändigen. "

Nicht durchsetzbar, weil du das Tier verkauft hast und somit alle Eigentumsrechte beim neuen Besitzer liegen. Was in D bedeutet der Besitzer kann mit seinem Hund tun und machen was ihm gefällt solange er nicht gegen das Tierschutzgesetz oder andere Gesetze verstößt.

" Beabsichtigt der Käufer den Hund abzugeben/zu verkaufen, informiert er zuvor den Verkäufer. Für den Fall der Abgabe räumt der Käufer dem Verkäufer ein Vorkaufsrecht ein.
Der Kaufpreis beträgt in diesem Falle bis zur Vollendung der 12. Lebenswoche 100 %,
bis zur Vollendung der 16. Lebenswoche 80%,
bis zur Vollendung der 26. Lebenswoche 60%,
danach max. 50% des Welpenpreises.
Verletzt der Käufer diese Verpflichtung, wird in diesem Falle eine Vertragsstrafe in Höhe von 2 500,00 €uro fällig. "

Das Vorkaufsrecht kann man wohl durchsetzen allerdings (wobei sich da meine Erfahrungen splitten) kann man das mit den festgelegten Preisen oftmals nicht durchsetzen.
Bedeutete in unserem Fall, trotz Vertrag und Co. musste der auch nach 1 Jahr der volle Kaufpreis erstattet werden.

Und deine Vertragsstrafe hmmm, ka wie hoch bei dir der Preis für einen Welpen ist, aber normal heißt es doch immer bis max 2 facher Verkaufswert wäre durchsetzbar (wenn man überhaupt damit durchkommt).


Leider leider sind unsere Verträge oftmals das Papier nicht wert auf dem sie stehen, die Erfahrung mussten wir selber schon machen. Und wir hatten unseren Vertrag auch vorher anwaltlich anschauen lassen.
In D gelten Tiere leider als Sache und werden wenns hart auf hart kommt auch meistens so behandelt.

LG Caidori die dir wünscht das du dich nie mit solchen Leuten auseinander setzen musst.

Beitrag von phoe-nix 12.09.08 - 10:06 Uhr

Genau die Info habe ich auch - solche Einschränkungen sind beim VERKAUF nicht möglich, das funktioniert nur bei Pflegeverträgen.

Der einzige Nutzen dieser Klauseln liegt in der psychologischen abschreckenden Wirkung.

LG

Beitrag von caidori 12.09.08 - 12:53 Uhr

Ganz genau, bei einem Pflegevertrag wäre das machbar, aber die hat man ja normalerweise beim Verkauf nicht.

Man kann letztlich nicht mehr als hoffen und vertrauen das man an gescheite Leute kommt. Wobei man letztlich den Leuten auch immer nur vor den Kopf schauen kann, traurig aber wahr.

Stimm dir da zu, es dient im Grunde hauptsächlich zur Abschreckung wenn überhaupt.

LG

Beitrag von phoe-nix 12.09.08 - 13:06 Uhr

Ich hab nicht ohne Grund aufgehört zu züchten :)

LG

Beitrag von phoe-nix 12.09.08 - 10:05 Uhr

Ich hatte ähnliche Verträge und hab mir sagen lassen (als so ein Fall sich mal andeutete), dass solche Klauseln unter Knebelverträge fallen und man damit vor Gericht keine Chance hat.

Das wäre nur möglich, wenn man das Eigentum am Tier nicht abgibt mittels Pflegeverträgen o. ä.
Letzten Endes kann man als Züchter nur hoffen, mit den entsprechenden Passagen dieunpassenden Interessenten abzuschrecken und die Leute "einzuschüchtern" - aber durchzusetzen sind die nicht, wobei es dem weitergereichten Tier auch nicht wirklich hilft im Nachhinein.

LG

Beitrag von cocoskatze 12.09.08 - 08:10 Uhr

Sehr traurig :-(

Für die Zukunft solltest du dir merken, dass seriöse Züchter IMMER vertraglich festlegen, dass der Käufer einer Katze diese NICHT weiterverkaufen darf.

Die Züchterin muß gegen die Verkäuferin vorgehen. Hast du einen Kaufvertrag?

Beitrag von manavgat 12.09.08 - 15:27 Uhr

Wende Dich an eine Anwältin und verklage die Verkäuferin.

Tut mir leid für Dich. Egal was das Tier gekostet ist, es ist immer ein Verlust.

Gruß

Manavgat