Hilfe, zu wenig Gewicht und Sodbrennen.... (lang)

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von julii25 11.09.08 - 20:24 Uhr

Hallo.

Ich bin total am Ende ...

Unsere Kleine kam mit 3960 g vor 4 Monaten auf die Welt.
Sie hat total schlecht zugenommen und nach Meinung der Hebamme sollten wir sie alle drei Stunden wecken und mit biegen und brechen dafür sorgen, dass sie an der Brust trinkt... Es war ein Drama, sie hat so friedlich geschlafen und wir sollten sie einfach wecken, aber da es unser erstes Kind ist und wir auf den Rat der Hebamme gehört haben, haben wir es so gemacht. Als wir dann beim Arzt waren hörte er ein Herzgeräusch und im Krankenhaus wurden im Herzen zwei kleine Löcher festgestellt, die aber relativ klein waren.

Im Krankenhaus sagten sie dann, dass es völlig OK wäre wieviel unsere Kleine trinkt und wir sie doch schlafen lassen sollten, die Meinung der Hebamme sei total falsch, und dass der Herzfehler damit in keinem Zusammenhang stehe. Die Löcher sind inzwischen zugewachsen :-)

Ich möchte damit sagen, dass das Gewicht von unserer Maus immer ein Thema war und er mich (uns) wahnsinnig belastet. Im Bekannten und Freundeskreis sind alle Kinder total proper, haben dicke Backen, und unser ist einfach so zierlich. Ich mach mir ständig Gedanken ob alles passt...

Eine Zeit lang ging es jetzt echt gut. Ich stille voll, und habe ausreichend Milche. Tja, und jetzt hat sie die letzten 3 Wochen gerade mal 200 Gramm zugenommen und geht beim Stillen immer wieder von der Brust weg und schreit. Der Kinderarzt hat gesagt, dass sie Sodbrennen hat und deswegen vor Schmerzen nicht viel trinkt, obwohl sie hunger hat....

Er meint, dass man dagegen nicht viel tun kann, außer hochlagern und in ca. 3-4 Wochen soll es wieder weggehn.

Sie wiegt jetzt 6 kg. Halt also in gut 4 Monaten gerade mal 2 kg zugenommen. Seiner Meinung nach sei das gerade noch OK...

Ich mach mir so nen Kopf und weiß nicht was ich machen soll, ich kann doch nicht einfach die Wochen abwarten und sehen wie meine Tochter schreit vor Schmerzen und weiter fast nicht zunimmt....

Sorry für das lange #bla , ich musste das jetzt alles mal loswerden und viell. kamm mir ja jemand helfen....

Beitrag von traumhexe 11.09.08 - 20:41 Uhr

Hallo Julii,

ich finde 6 kg mit 4 Monaten ist doch gar nicht schlecht.
Unser kleiner kam mit 3060 g zur Welt und hat bei der U4, kurz vor dem 4 Monat, erst 5800 g gehabt.
Solang sie ansonsten fit und fröhlich ist.

Wir hatten auch mal Phasen da hat er mitten unterm trinken angefangen zu schreien. Hab dann einfach aufgehört zu füttern und ihm ne halbe Stunde später wieder was angeboten. Ist zwar ziemlich stressig, aber so wurde das essen nicht zum Kampf.

Viele Grüsse

Beitrag von julii25 11.09.08 - 20:49 Uhr

Hallo traumhexe, danke für deine Antwort.

so haben wir ein wirklich braves Kind. Sie schreit wirklich selten (außer eben beim Trinken) und sie sieht auch nicht krank aus...

Ich hoffe einfach, dass sie wieder richtig trinkt und sie ganz normal ihre 120 - 150 Gramm in der Woche zunimmt...

Aber ich bin echt froh dass es auch noch Babys gibt, die in ihrem Alter sind und nicht über 7 kg wiegen.....

Beitrag von traumhexe 11.09.08 - 20:58 Uhr

Das ganze vergleichen ist ja sowieso sinnlos.
Tom wird morgen 9 Monate und hat ca. 8,5 kg. Die Tocher meiner Freundin ist 7 Tage jünger und wiegt nur knapp 7 kg. Der Sohn von bekannten ist auch so ein Leichtgewicht und wiegt mit 15 Monaten noch keine 10 kg.
Wünsch euch alles gute und viel freude mit euerem Kind.

Beitrag von julii25 11.09.08 - 21:04 Uhr

Danke!

Ich wünsche Dir und Tom auch alles Gute!


Beitrag von chimara 12.09.08 - 09:18 Uhr

hi,

wie kommt denn dein kia auf die idee sie hätte sodbrennen?? würde das untersucht?

mein sohn ist 4 monate alt und hat seit geburt eine trinkschwäche die mal mehr und mal weniger ist. die letzten wochen waren wieder schlimm seit ein paar tagen gehts wieder.

mein kia dachte auch er hätte sodbrennen oder ein reflux weil er so schlecht getrunken hat und wir waren dann zur ph metrie im krankenhaus um das abklären zu lassen. aber alles ist super bei ihm keinerlei reflux oder magensäure die aufsteigt.

ich füttere nun weiter wie bisher manchmal sinds 180ml und manchmal 80ml oder sogar nix.

er hat nun 7,1 kg und liegt damit gut im durchschnitt.

ich würde da nicht so lange abwarten wenn sie so schmerzen hat, falls es wirklich sodbrennen ist.

lg sandra mit lasse tristan

Beitrag von julii25 12.09.08 - 22:15 Uhr

Hallo Sandra.

Wie läuft so eine Untersuchung auf Sodbrennen im kh ab?
Als ich beim kia war hab ich ihm geschildert wie sie sich beim trinken verhält und hab sie dann auch in seiner Gegenwart gestillt. Weiter hat er sie nicht untersucht. Er meinte dann eben, dass es Sodbrennen ist und es von allein wieder weggeht.... #kratz

Heute hat sie wieder besser getrunken. Sie hat fast ohne Unterbrechungen getrunken und nur zum Schluss zu hat sie dann die Brust immer wieder losgelassen, geschrieen, und wieder weitergesaugt.

Ich hab mir gestern von der Apotheke Globullis geholt. Vielleicht liegt es an denen, oder es hilft doch das Hochlagern, oder es ist doch kein sodbrennen??? Ich weiß es einfach nicht, bin einfach nur froh, dass sie wenigstens heute mehr getrunken hat. :-)

Wie seid ihr darauf gekommen das euer Sohn eine Trinkschwäche hat, und woher kommt das?

Vielen Dank für deine Antwort!!!

Lg Julia