Eure Meinung?

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie euer Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von becky1981 11.09.08 - 20:27 Uhr

Hate schonmal geschrieben....Mia ( knapp 1 Jahr ) hatte bis vor drei Monaten nachts 12 h geschlafen, ohne wach zu werden.Von jetzt auf nachher ging das nicht mehr: Nur nach Einschlafstillen und nachts sehr oft wach und Geschrei...haben alles probiert: Leben nach dem Buch "Schlafen und Wachen" etc....nix funktioniert. Mein Neffe ( 9 Mon ) wird mit der Ferber-Methode gerade zum Schlafen bewegt, und laut meiner Schwägerin hat das nach 2 Tagen geklappt. Hat auch zeitgleich abgestillt. Sie wollte mich praktisch dazu überreden, ich halte aber rein gar nix vom Schreien-Lassen und bin auch ziemlich sauer, wenn mit das jemand aufdrängen will mit einer Argumentation wie z.B.: das Buch ist der Bestseller, bei über 90% klappt es und meine KIÄ sagt, man macht bei dem Kind nix kaputt sondern zeigt nur wo die Grenzen sind" grrrrrrrrrrrrrrrrrrr! Auf der anderen Seite bin ich langsam total verunsichert, weil ich mich frage, ob es nicht besser ist, wenn sie mal in ihrem Bett einschlafen würde...Wollte mal eure Meinungen hören.....Muss dazu sagen, stille jetzt seit 2 Tagen unter tags nicht mehr, nur nachts und abends vorm Schlafen und seit dem isst sie besser am Tisch und wirkt auch zufriedener, trotzdem wacht sie oft auf und weint los....

Beitrag von perserkater 11.09.08 - 20:40 Uhr

Hallo becky

schön, dass du dieses Buch nicht mal anfassen magst. Ist auch schwer vorstellbar für Jemanden, der "Schlafen und Wachen" gelesen hat genau das Gegenteil zu praktizieren.
Ich hab auch so eine Schwägerin, ihr Baby geferbert#schmoll. Mit dem Ergebniss, das dieser Junge es hasst ins Bett gehen zu müssen, immer! Aber überzeugt ist sie trotzdem davon#augen Warum Kinderärzte immer noch diese Vorsinnflutige Ansichten haben bleibt mir rätselhaft#kratz

Schläft sie bei euch? Also alleine einschlafen hat ja noch Zeit und wenn sie direkt bei dir schlafen darf musst du schon mal nicht aufstehen.

Bekommt sie gerade Zähne? Wenn sie dolle Schmerzen hat gib ihr ruhig ein Zäpfchen!

Sie könnte auch schlecht träumen, da ist es ja wirklich sehr hilfreich, wenn du gleich da bist. Hilft denn das stillen dann?

Leider kann ich dir keinen wirklichen Rat geben, du machst es schon richtig so!
Wenn du sie schreien lässt, kann dir auch durchaus passieren, dass sich die Sache verschlimmert. Aber das weißt du ja sicher.

Alles Gute#klee
Sylvia

Beitrag von becky1981 11.09.08 - 20:48 Uhr

Danke für deine Meinung....es ist so, dass ich mittlerweile gar nicht mehr weiß, was sie denn hat, wenn sie so los schreit, wir waren auch schon beim Arzt und beim Ostheopathen ( schreibt man das so? ), nix gefunden - zum Glück. Vorher wusste ich es immer gleich: wenn sie so schreit ist es Hunger, wenn so, dann Aua etc....ich bin einfach hilflos. Ich denke dass es vielleicht was mit den Zähnen zu tun haben könnte ( hat oben drei! Seit Juni stillstand...) habe aber natürlich schon den Arschtorpedo:-D gegeben nur leider ohne Wirkung, so dass ich dann wieder abweiche von den Zähnen. Jetzt bin ich bei Trennungsangst - aber woher nur? Habe sie nie ( meiner Meinung nach ) im Stich gelassen. Hat ja drei Monate im eigenen Zimmer seelenruhig geschlafen trotz Dunkelheit, und ist auc nie schreiend aufgewacht, immer fröhlich am Erzählen....Ich lege sie abend nach dem Stillen wenn sie eingeschlafen ist ( auf dem Arm ) in ihr Bett, und sobald sie das erste Mal wach wird hole ich sie sofort zu uns, und da bleibt sie dann die ganze Nacht....aber es bringt oft auch nix....bin ratlos und ziemlich fertig....

Beitrag von ann-mary 11.09.08 - 20:44 Uhr

Mal eine Frage, schläft deine Tochter noch bei euch im Ehebett oder wie verstehe ich deinen Satz: "...besser ist, wenn sie mal in ihrem Bett einschlafen würde..." ??

Die Ferber-Methode wende ich zwar nicht an, brauche ich auch nicht, da mein Sohn auch so gut einschlafen kann. Aber habe mal gelesen, dass man am Anfang die Babys ganz kurz nur schreien läßt, also 1 Minute schreien bzw. alleine lassen, danach 1 Minute im Zimmer beim Baby bleiben, aber ohne mit ihm zu sprechen. Evtl. streicheln oder Händchen halten, so dass es weiß, dass die Mama auch da ist. Von Tag zu Tag wird dann die Zeit aufgestockt....wahrscheinlich ist deine Schwägerin rabiat in dieser Sache und läßt deinen Neffen gleich mehrere Minuten alleine bzw. schreien. Davon halte ich auch nichts, das würde mir im Herzen bluten....

LG ann mit jan, fast 8 Monate der nach dem abendlichen Ritual ins Land der Träume fällt....:-)

Beitrag von becky1981 11.09.08 - 20:54 Uhr

Sie schläft den ersten Teil alleine in ihrem Bett und dann hole ich sie....( siehe oben )...Meine Schwägerin hat das auch nicht so rabiat gemacht, hat schon so kurze Zeiten genommen, finde ich aber trotzdem blöd, denn ich bin so wie Dr. Sears ( Schlafen und Wachen ) davon überzeugt, dass Kinder in dem Alter nicht Schreien, weil sie uns ärgern wollen, sondern weil sie ein Bedürfnis haben, dass gestillt werden muss....sie verstehen ja noch nicht, dass man nur im Nebenzimmer ist und nicht weg....meine Meinung....ich hoffe, dass dein Schatz weiterhin immer so lieb einschläft, ehrlich!:-)

Beitrag von bine3002 11.09.08 - 21:00 Uhr

Meine Meinung ist, dass Ihr Euch Schritt für Schritt Eurem Wunschziel nähern solltet und nicht mit der Holzhammermethode:
Also erstmal Kind im eigenen Bett zum Schlafen bewegen. Bei uns hat es gut geklappt, wenn ich mich dazu gelegt habe (also in Babybett).

Dann nach und nach körperlich entfernen: Von engem Kuscheln über Händchenhalten und dann immer wieder mal versuchen, rauszugehen, wenn das Kind noch wach ist. Das kann aber noch einige Monate dauern bis es klappt. Bei uns hat es gut geholfen, wenn ich erstmal immer nur kurz verschwunden bin: "Mama muss mal Pipi machen gehen!" Java wusste, was Pipi machen bedeutet und wie lange es ungefähr dauert. Sie schaffte es dann mit 16 Monaten, so lange ruhig zu warten. Ich habe es aber nicht übertrieben und bin trotzdem noch bei ihr geblieben.

Und mit 23 Monaten konnte ich dann auch immer rausgehen, wenn sie noch wach war. Als sie das geschafft hatte, schlief sie kurze Zeit später auch durch.

Beitrag von becky1981 11.09.08 - 21:08 Uhr

Ins Babybett?Sorry, aber da pass ich leider nicht rein, glaube auch, dass es mich gar nicht aushält....klar möchte ich sie schon dazu bewegen, in ihrem Bett zu schlafen, zumal wir ein Wasserbett haben, dass auch nur 1,60 breit ist und die Schlafqualität erheblich gestört ist ( von allen! )! Würde auch nie die "Holzhammermethode" anwenden,, das würde ich gar nicht übers Herz bringen. aber es klappt auch mit anderen Mitteln nicht.Sobald ich sie wach ins Bett lege, kreischt sie so sehr, dass sie fast bricht.Also nehm ich sie dann doch wieder raus.... Vor allem frag ich mich, was passiert ist, dass sie plötzlich nicht mehr schläft und vorher so problemlos geschlafen hat!

Beitrag von tragemama 11.09.08 - 21:34 Uhr

Kathrin schläft seit 1 Jahr bei uns und wird das auch weiterhin tun, so lange sie das möchte. Ich würde nämlich auch nicht gerne allein schlafen, warum sollte sie das müssen?

Andrea

Beitrag von sista04 11.09.08 - 21:38 Uhr

weiss nicht, ob das nützt:
vielleicht unter tags mit ihr im bett spielen, so dass es ihr wieder vertrauter wird.
Was anderes fällt mir leider auch nicht ein.
Bin nämlich auch gerade auf der suche nach dem stein der weisen, da meiner 9 1/2 mon. auch nur mit Einschlafstillen einschläft und schreien lassen bring ich nicht übers herz.
Aber spätestens mit 18 schlafen alle alleine ein und nicht mehr in unseren Betten. ;-)

lg
sista

Beitrag von muehlie 11.09.08 - 22:25 Uhr

Also einen wirklichen Tipp habe ich auch nicht für dich. Aber zumindest kann ich dir aus eigener Erfahrung sagen, dass das Schlafverhalten deiner Tochter nicht unbedingt etwas mit der Methode zu tun hat, wir ihr sie abends ins Bett legt.
Als mein Sohn in dem Alter war, hat er auch in einem fort gezahnt. Er war abends beim Einschlafen sehr unruhig. An manchen Abenden habe ich ihm dann Viburcol gegeben. Manchmal war es auch Paracetamol, beides mit unterschiedlichem Erfolg. Außerdem hat er zum Abendbrot Melissentee getrunken, und im Schlafzimmer duftete alles nach Lavendelöl. Das hat ihn wenigstens ein bisschen beruhigt.
Jonas wurde in den Schlaf gestillt und schlafend in sein Bettchen gelegt (habe dann aber immer noch gesungen). Beim ersten Aufwachen (natürlich mit Geheul und Geschrei) kam/kommt er zu uns.

Eines Abends hörte er von sich aus auf zu stillen und ließ sich von mir ins Bett legen. Dort habe ich ihn dann in den Schlaf gesungen. So ist es bis heute geblieben (er wird vorher immer noch gestillt). Und in den letzten Monaten kommt es immer öfter vor, dass er erst morgens nach 5 Uhr oder gar nicht aufwacht und zu uns ins Bett kommt.

Also: lass dir von niemandem einreden, du müsstest dies oder jenes verändern, was du nicht verändern willst, damit deine Kleine besser schläft. Es ist wirklich alles nur eine Phase, daher solltest du nur nach einem Weg finden, wie du diese Phase für alle erträglicher machst.

LG
Claudia + Jonas (19 Monate)

Beitrag von becky1981 13.09.08 - 16:09 Uhr

Lieben Dank, durch Euch hab ich jetzt wieder etwas Bestätigung bekommen, dass ich doch nicht alles falsch mache.....Ach, seit drei Tagen stille ich nun nur noch abends und nachts, über Tag gar nicht mehr und jetzt isst sie viel besser und lässt sich mittags schneller in den Schlaf tragen und sie ist viel besser drauf.....und ich meine sie hat noch mal ein bisschen an Selbständigkeit gewonnen, ich kann sie jetzt, wenn sie ausgeschlafen hat, mal ein viertel Stündchen auf der Decke spielen lassen und meine Küche aufräumen! Nachts wird sie nach dem ersten Aufwachen immer noch zu uns geholt und das werde ich vorerst so lassen....bis ich merke dass es für sie auch ok ist, wenn sie allein schläft....