Frage zu Nackenfaltenmessung

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von kleinesbambi 11.09.08 - 20:29 Uhr

Hallo, Ihr Lieben

War heute zum ersten Screening bei meiner FÄ
Hab ich nen Schreck bekommen.
Sie macht den vaginalen US....
Auf einmal sieht man ein richtig grosses Gummibärchen, aber der hat sich nicht bewegt.
Auf einmal fing das Kleine an zu zappeln.
Gott, war das schööööööööööön.... :-)
Als wenn er gemerkt hat, das wir ihm zuschauen
Wollte sicher mal zeigen
"Hallo Mama und Papa, guckt mal, was ich schon kann..."

Unser Böhnchen ist jetzt SSL 3,2 cm gross....
Ich wurd allerdings ne Woche zurückgestuft.
ET ist nun der 11.04.08 und wir sind jetzt 9+5

Nun aber zu meiner Frage
Meine FÄ sagte, das man ne NFM machen könne
Nun ist aber in meiner Family und in der Family von meinem Schatz nichts an Fehlbildungen (also das was man da bei der NFM feststellen kann) vorgekommen

35 oder älter bin ich auch nicht.
Was meint ihr?
Lohnt es sich unter diesen Gesichtspunkten ne NFM zu machen?

Lieben Gruss
Michaela und Böhnchen 9+5

Beitrag von bunny2204 11.09.08 - 20:34 Uhr

Hallo,

die erste Frage die du dir stellen musst ist wohl die, ob du bereit bist die SS nötigenfalls zu beenden. WEnn du das verneinst, dann ist die NFM eh nutzlos.

Ich hab sie bei meinen Söhnen nicht machen lassen, da ein Abbruch nicht in Frage kam.

Diesmal sieht es etwas anders aus und ich hab die NFM gemacht - zum Glück sind alle Werte super.

Lg BUNNY #hasi 16. SSW

Beitrag von sunflower.1976 11.09.08 - 20:58 Uhr

Hallo!

Wir haben uns gegen die NFM entschieden. Warum? Die NFM alleine sagt nicht sooo viel aus und auch das Erstttimester-Screening ist kein Diagnoseverfahren. Man bekommt eine Art Risikoeinschätzung, also z.B. dass das Risiko für einen Chromosomenfehler bei 1:40 anstatt bei 1:300 liegt (rein fiktive Werte).
Wenn die Nackenfalte zu dick gewesen wäre bzw. laut dem Screening ein erhöhtes Risiko für einen Chromosomenfehler vorgelegen hätte, wäre die SS für uns bis zum Schluss von negativen Gedanken und Angst geprägt gewesen. Und was wäre die Konsequenz? Abwarten und Angst haben? Oder den weiteren Schritt gehen (denn die FÄ meistens empfehlen) und eine FWU machen? Und dann? Plötzlich steht man vor der Entscheidung, was ein lebenswertes Leben ist, und was nicht. Und das zu einem Zeitpunkt, an dem man das Baby möglicherweise schon spürt.
Okay, wenn man von der Behinderung weiß, kann man sich innerlich drauf vorbereiten. Aber längst nicht jede Behinderung ist vor der Geburt erkennbar, so dass es weiterhin Unsicherheitsfaktoren gibt.
Da wir uns persönlich vorstellen könnten, mit einem behinderten Kind zu leben, haben wir uns gegen die Untersuchung entschieden. Meine FÄ rät unsicheren Paaren auch nur dann zur NFM usw., wenn sie sich ein Leben mit einem behinderten Kind nie, unter gar keinen Umständen vorstellen können.

Entscheiden müsst Ihr das zusammen. Denkt aber darüber nach, wie Ihr mit einem schlechten Ergebnis umgehen wollt, damit Ihr nicht von der FÄ zu irgendwas gedrängt werdet, was Ihr nicht wollt.

LG Silvia

Beitrag von claudia2405 12.09.08 - 08:44 Uhr

Hallo Michaela,

Wir haben die Messung inclusive Blutwerten machen lassen. Für uns stand vorher fest, dass wir ein behindertes Kind nicht bekommen werden. Wir haben bereits 2 Kinder und sind 34 und 37 jahre alt. Wir sind beide berufstätig und wollen das auch bleiben.
Ein behindertes wäre für uns und unsere Kinder ein große Belastung gewesen.

Die Ergebnisse der NFM waren gott sei dank super, so daß wir uns jetzt riesig auf unser Baby freuen können. Es kann natürlich immer noch irgendeine Behinderung auftreten, aber die Wahrscheinlichkeit ist doch sehr gering.

Also überlegt euch gut, was ihr bei "schlechten" Ergebnissen machen würdet. Wenn ihr keine Konsequenzen ziehen würdet, braucht ihr auch keine NFM machen lassen.

Liebe Grüße
Claudia +krümel 19.ssw