Ausflug ohne Eltern? (sorry, lang geworden)

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von abeille 11.09.08 - 21:27 Uhr

Hallo!

Hier kommt mein Beitrag zum Abend ;-)

Mein Sohn ist 3 Jahre (fast 3,5) alt.
Sein Cousin wird nächste Woche 4 Jahre alt.
Gerade eröffnet mir mein Mann, dass meine Schwägerin und mein Schwager mit dem Geburtstagskind einen Ausflug in den Zoo planen.

Wunschgemäß soll unser Sohn bereits am Morgen zu ihnen fahren (mit seinem Papa) - das sind ungefähr 50 km. Gegen Mittag soll dann das Geburtstagskind aus der Kita geholt werden, und es soll dann gleich weiter zu einem Ausflug in den Zoo gehen.
Insgesamt sollen es wohl 4 oder 5 Kinder sein + mein Schwager und meine Schwägerin und die Eltern der anderen Kinder.
Mein Mann und ich sind nicht vorgesehen.
Der Zoo ist von da nochmal gut 70 km entfernt.

Wahrscheinlich bin ich mal wieder die Mutterglucke, aber ich habe Bedenken.

Mein erster Gedanke war: In gerade diesen Zoo wollten wir aber erstmal mit Paul alleine fahren, denn ich wollte seinen ersten Zoobesuch mit ihm gemeinsam erleben.

Unser Sohn ist gerne in Tierparks und sehr wissbegierig und ich hätte mir gern viel Zeit mit ihm genommen.
Mit einer Horde anderer Kinder, von denen er außer seinem Cousin und seiner 1-jährigen Cousine keines kennt, scheint mir das schwierig, zumal mein Neffe und Paul immer wie aufgezogen sind, wenn sie zusammenkommen.
Darüber hinaus vertraut sich unser Sohn Fremden - und sein Onkel und seine Tante sind mehr oder weniger fremd, da er sie nur einmal im Monat sieht und wenn, dann die meiste Zeit mit seinem Cousin verbringt - ungern an.
Das heißt, er traut sich nicht zu sagen, wann er auf Toilette muss usw.

Meine nächste Sorge ist die Verantwortung, die ich meiner Schwägerin und meinem Schwager bzw. den anderen Eltern, die ich nicht kenne, damit aufbürde.
Sie müssten auf ihre eigenen beiden Kinder sowie auf meines und dann auch noch auf 1 oder 2 weitere Kinder achten.

Natürlich könnten wir mitfahren, aber wir müssen beide arbeiten.
Meine gesamte nächste Woche ist unumstößlich verplant.
Wir haben auch nicht mit einem Geburtstagsevent am Freitag, sondern eben am Wochenende gerechnet.

Ich bin mir nicht sicher, wie ich mich verhalten soll.
Soll ich ihn mitfahren lassen und den ganzen Tag hibbelig sein?
Auch habe ich Angst, dass ich dann wieder als übervorsorglich hingestellt werde.
Aber darf denn ein Kind mit 3 Jahren nicht noch die Fürsorge seiner Eltern brauchen? Wir waren mit 3 auch nie ohne Eltern unterwegs und haben da auch noch nicht außer Haus bei Kindergartenfreunden übernachtet. Paul kann schon viel allein, man soll ja mal seine Selbständigkeit nicht unterschätzen, aber er ist und bleibt nun mal erst 3.
Mit einer Rückkehr ist dann nicht vor 22 Uhr zu rechnen, was mir auch zu lang ist, weil ich auch am Wochenende auf einen geordneten Tagesrhythmus achte. Wir hatten in der Vergangenheit genügend Schwierigkeiten mit dem Schlafen ...

Bin ich mal wieder zu engstirnig?
Für Eure Meinungen bin ich Euch dankbar.

Schönen Abend
Gesine

Beitrag von s30480 11.09.08 - 21:49 Uhr

Ich würd ihn mitfahren lassen.... aber das muss jeder selbst entscheiden, wenn du dir dann den ganzen Tag Sorgen machst, auch nicht grad toll..
LG Sandra

Beitrag von s30480 11.09.08 - 21:51 Uhr

Halt.. vielleicht sollte ich noch dazu sagen, falls er das selber will.. Unser "Kleiner" weiß schon sehr genau ob er mit Opa, Oma, Tante, Onkel etc. einen Ausflug machen wollen würde..
Das einzige was mich stören würde, wär die späte Rückkehr..

Beitrag von abeille 11.09.08 - 22:00 Uhr

Ja, ich werde ihn auf alle Fälle selber fragen, das mache ich immer, wenn er mit seinem Vater zu den Großeltern, wo auch der Cousin wohnt, fährt.
Ich muss da nicht immer mit, weil ich oft auch am Wochenende arbeiten muss. Dann ist aber immer der Papa dabei und wenn nicht, sind Oma und Opa nicht weit.
Es gibt aber auch Tage, da will er eben, dass ich unbedingt mitkomme. In welcher Laune er am Freitag sein wird, weiß kein Mensch ;-)

Beitrag von lunaleila 11.09.08 - 22:06 Uhr

Guten Abend Gesine,

mit dem Aufpassen würde ich das nicht ganz so eng sehen. Geht Dein Kleiner in den Kiga? Dann kannst Du ja auch nicht die ganze Zeit dabei sein. Und wenn Schwager + Schwägerin + Eltern der Kinder dabei sind, wären es wirklich genügend Aufsichtspersonen für die paar Kinder.

ABER: Ich finde das Tagesprogramm für einen 3-Jährigen auch zu viel. Vielleicht macht Dein Sohn noch Mittagsschlaf, das würde dann ja wahrscheinlich an dem Tag gar nicht gehen, außer vielleicht im Auto auf der Fahrt zum Zoo. Aber da ja dann noch andere Kinder mitfahren, denke ich wird er zu aufgeregt sein, um zu schlafen. Wäre zumindest bei meiner Tochter dann so... Und sie läuft dann auch nicht mehr so sicher, fällt öfters hin, weil sie`s eben nicht gewohnt ist, keinen Mittagsschlaf zu haben. Das ist übrigens bei den meisten Kindern so und hat nichts mit dem Alter oder motorischen Störungen zu tun.

UND: Du hast kein gutes Gefühl dabei, dann würde ich es auch lassen. Es kommen sicher noch genügend Gelegenheiten, wo Dein Kleiner solche Sachen mitmachen kann, aber dann ist er sicher schon wieder etwas grösser und Du etwas entspannter.

Ganz ehrlich, 22 Uhr zurück, wäre mir auch zu spät (meine Tochter ist 4,5).

Also ich würde absagen, auch wenn die Schwägerin/der Schwager dann sauer sind. Es ist DEIN Kind und Du trägst die Verantwortung. Ihr könnt ja an einem anderen Tag zu seinem Cousin fahren und ein bisschen nachfeiern. Das ist doch nicht schlimm und die beiden haben dann mehr voneinander. So würde ich es erklären.

LG, lunaleila

Beitrag von abeille 11.09.08 - 22:13 Uhr

Vielen Dank für Deine Antwort.

Mir erscheint es auch ziemlich viel für einen Tag, zumal Paul morgens mit seinem Papa losfahren müsste, da der ja arbeiten muss. Er würde dann bis Mittag auf seinen Cousin warten. Übrigens ist der Cousin derjenige, der es ohne Mittagsschlaf kaum aushält.
Der Zoo ist groß, sie müssten viel laufen. Vermutlich wären sie erst gegen 20 Uhr bei den Großeltern und dann vielleicht halb zehn hier.

Leider ist sehr davon auszugehen, dass die Verwandtschaft sauer sein wird. Andererseits ist für Sonntag nochmal Geburtstag geplant.
Am schlimmsten ist, dass mein Mann meine Argumente nicht nachvollziehen kann und der Meinung ist, unser Kind sei doch schon "erwachsen" ...

Schönen Abend
Gesine

Beitrag von lunaleila 11.09.08 - 22:27 Uhr

Hallo Gesine,

das mit der "sauren" Verwandtschaft kenne ich nur zu gut. Und auch dass mein Freund unserer Tochter auch gern mehr zumutet, als es in dem Alter gut ist. Er will ja seine Eltern nicht vor den Kopf stossen...

Aber ich sag mir: lieber sollen die anderen sauer auf mich sein, als dass ich meinem Kind zu viel zugemutet habe. Die müssen das Programm ja nicht mitmachen, sondern Dein 3-jähriger Sohn.

Ich meine, wenn einer von Euch beiden (Du oder Dein Mann) mitfahren würde, wäre es ja etwas anderes.

Ausserdem finde ich es nicht schön, dass Dein Sohn dann den ganzen Vormittag "in der Luft hängt". Wenn nicht mal der Cousin da ist... Irgendwie doof organisiert...
Ist zwar sicher alles nett gemeint, aber auch die ganze lange Fahrerei bis zum Zoo finde ich nicht so gelungen als Geburtstagsidee.

Nee, ich bliebe aus den ganzen Gründen bei meiner Entscheidung. Ist doch toll, dass am Sonntag nochmal Geburtstag ist. So nimmst Du Deinem Sohn auch nicht die Freude aufs Geburstagsfeiern.

LG, lunaleila

Beitrag von mili21 12.09.08 - 10:00 Uhr

Hallo Gesine!
Es ist, von Deinen anderen Bedenken mal abgesehen, zuviel für Deinen Sohn! Das kann nur in die Hose gehen…sag, Du möchtest nicht, dass die anderen zurückstecken müssen, weil Dein Sohn eventuell zu müde wird und nicht mehr mithalten kann. Ist doch eine gute Ausrede…
LG!! Gesine;-)

Beitrag von picco_brujita 11.09.08 - 22:42 Uhr

bei dem tagesablauf und den km und der heimreise zeit muss ich ganz klar sagen "nein, mein kind würde ich nicht mit lassen"

das hat nix mit engstirnig zu tun sondern mit verantwortung - ich würd ihn auch nicht mit lassen. 50km und dann noch einmal 70km bis zum zoo - das sind 120km für einen zoobesuch - ohne eltern - ne, das ist definitiv zu weit weg in dem alter!

lg
brujita

Beitrag von lunaleila 11.09.08 - 22:47 Uhr

Hallo brujita,

ich sehe das genauso.

Übrigens hast Du einen schönen Spruch in Deiner VK - kommt meinem sehr ähnlich ;-)

Einen schönen Abend,
LG, lunaleila

Beitrag von picco_brujita 11.09.08 - 22:52 Uhr

stimmt - dein spruch ist auch sehr gut! und wo wir recht haben, da haben wir einfach recht ;-)

lg von einer allein erziehenden mami die schon oft gestolpert ist ;-)

brujita

Beitrag von lunaleila 11.09.08 - 23:05 Uhr

Danke für Deine Antwort. Ich musste echt schmunzeln über das Rechthaben :-) klar haben wir recht! ;-)

Hm stimmt genau, nach so einigen Stolpersteinen lässt man sich nicht mehr so leicht "die Butter vom Brot nehmen". Da hat man seine Meinung, auch wenn die anderen unbequem ist.

Liebe Grüsse an die kleine Hexe ;-) und bleib so wie Du bist!

lunaleila

Beitrag von abeille 12.09.08 - 08:45 Uhr

Vielen Dank für Deine Antwort!
Das ist eben auch meine Sorge, aber mein Mann kann das überhaupt nicht nachvollziehen.
Ich habe argumentiert, dass wir, würden wir allein mit ihm in den Zoo fahren würden, vermutlich sogar bei Freunden in der Stadt übernachten würden, um diesen ganzen Fahrstress zu vermeiden.
Das letzte Mal, als ich in der "Vor-Paul-Zeit" in diesem Zoo war, wohnten wir noch in der Stadt und ich bin mit einer Freundin und deren 2 kleinen Kindern (damals 1,5 und knapp 4 Jahre) hingegangen. Der Zoobesuch hat fast 4 Stunden gedauert. Dann noch alles im Auto verstauen .... die Zeit war weg wie nix.
Wenn ich mir überlege, dass sie gegen 12 Uhr losfahren wollen und dann gegen 13 oder 13.30 Uhr - vermutlich später, weil ja Pauls Cousin erst um 12 aus der Kita geholt wird - in der Stadt sind und dann noch vier Stunden im Zoo verbringen, ist es mindestens sechs, bis sie loskommen ...
Bei meiner Schwägerin geht zwar immer alles recht zackig, aber wenn man ein weiteres Kind dabei hat, das nicht das eigene ist, läuft doch nicht immer alles nach Plan.
Andererseits würde Pauls Cousin auch niemals ohne seine Eltern mit uns einen Ausflug machen, weil er zwar meinen Mann kennt, weil er den oft sieht, schließlich arbeitet er im Ort, mich aber nicht. Er hat quasi keine Beziehung zu mir und hört auch nicht auf mich, und mit Paul ist es dasselbe. Er hört nicht auf meine Schwägerin und meinen Schwager. Das sind für mich auch schon keine Voraussetzungen.
Ich tendiere immer noch stark zu "Nein", auch wenn der Familienknatsch vorprogrammiert ist.
LG
Gesine

Beitrag von tammyli 12.09.08 - 09:53 Uhr

Hör auf dein Bauchgefühl.

Beitrag von sunflower.1976 11.09.08 - 22:47 Uhr

Hallo!

Ich denke, die Aufsicht ist kein Problem, da es ja nicht nur zwei Erwachene mit fünf Kindern sind. Auch das späte nach Hause kommen fände ich als ganz seltene Ausnahme nicht so dramatisch. Ich achte auch auf geregelte Schlafzeiten, aber wenn es zwei, drei Mal im Jahr später wird, finde ich es nicht sooo schlimm.

Natürlich sollte Dein Sohn wenigstens einer mitfahrenden Person vertrauen, also auch sagen, wann er auf die Toilette muss, es ihm zu viel wird usw. Das wäre für mich eine Grundvoraussetzung.

André hat mit seiner Patentante und ihren beiden Kindern auch schon mal einen Ausflug (drei Stunden) alleine gemacht. Aber ich vertraue ihr und André mag sie sehr. Daher war es kein Problem, zumal ich in der Zeit zuhause war und dadruch telefonisch erreichbar.

Mich würde am meisten die Entfernung stören und die Tatsache, dass Dein Sohn kein enges Verhältnis zu Tante/Onkel hat und dadurch kein intensives Vertrauensverhältnis da ist.

LG Silvia

Beitrag von abeille 12.09.08 - 08:55 Uhr

Liebe Silvia,
vielen Dank für Deine Antwort.
In der Tat ist das Vertrauensverhältnis das größte Problem. Wenn die Kita einen Ausflug machen würde, hätte ich keinerlei Bedenken. Sogar bei einer Bekannten im Dorf würde ich ihn lassen, weil er die besser kennt.
Dazu kommt, dass Paul Einlagen in den Schuhen haben muss, die ihn meist nach kurzer Zeit ermüden lassen.
Gut, etwa 2 km schafft er mittlerweile schon ...
In den Kinderwagen will er nicht mehr, also braucht er Pausen und hin und wieder kommt dann auch eine kurze Rückentragerunde im Ergo. Er käme aber nie auf die Idee, sich von jemand anderem tragen zu lassen als von mir oder seinem Vater.
Vermutlich würde er sich durch den Zoo schleppen und nachts hätten wir das Theater, dass er vor Schmerzen nicht schlafen kann.
Ich werde mir meinen Mann nochmal ins Gebet nehmen. Vielleicht kann er doch mitfahren - er kann sich besser frei machen als ich. Ich bin hin und hergerissen, weil ich Paul den Zoo ungern vorenthalte und weiß, dass er seinen Cousin liebt und gern mit ihm zusammen ist, aber ich tendiere eben aus allen genannten Gründen zum "Nein".
LG
Gesine

Beitrag von sunflower.1976 12.09.08 - 11:15 Uhr

Hallo!

Oh nee, wenn das mit den Einlagen noch dazu kommt, würde ich es nicht erlauben.
Vielleicht findet Ihr noch eine Lösung, die für Euch alle gut ist!

LG Silvia

Beitrag von nisivogel2604 12.09.08 - 07:56 Uhr

Hallo Gesine,

also dein Sohn war noch nie im Tierpark ist aber gerne da? Und es ist sein erster Zoobesuch?

Ich würde ihn mitfahren lassen, wenn er möchte. Eigentlich können Kinder mit 3 schon sagen, ob sie das wollen oder eben nicht. Und wenn er mit anderen Kindern zusammen ist, dann denkt er warscheinlich gar nicht großartig an dich. Wegen der Toilettensache etc.. vorher mal mit den Erwachsenen sprechen, die mitfahren, dass sie ihn regelmäßig fragen ob er muss. Und zwar diskret.
Für den Notfall eben eine frische Hose mitgeben.
LG Denise

Beitrag von abeille 12.09.08 - 08:35 Uhr

Hi Denise,

also, Paul war schon im Tierpark, wo eben heimische Tiere zu sehen sind, aber in einem Zoo mit all dem exotischen Getier war er noch nicht ;-)

Selbstverständlich äußert er seine Wünsche schon genau.
In der Reisegruppe ist seine einzige Bezugsperson sein Cousin. Ist er bei ihm zu Besuch, hat er fast ausschließlich mit ihm zu tun und mit seinen Großeltern.
Leider projiziert meine Verwandtschaft das Können und die Fähigkeiten des Cousins meist auf unseren Sohn und erwarten, dass er sich ebenso verhält.
Ich gebe immer Wechselsachen mit und sage auch, dass sie eben mit ihm einfach mal auf Toilette gehen bzw. ihn immer mit seinem Cousin auf die Toilette setzen sollen, damit er es nicht verspielt, aber das klappt fast nie. Mein Sohn behilft sich dann meist allein, sodass er bei seinen Großeltern auch schon auf den Hof gemacht hat, aber so etwas geht natürlich nicht im Zoo!

Ich werde jedenfalls mit ihm darüber sprechen, ich will ja nicht, dass er letzten Endes am Sonntag dasitzt und traurig ist, weil er nichts vom Zoobesuch wusste.
Na ja, ich habe noch eine Woche Zeit zum Überlegen.

LG
Gesine

Beitrag von tannenbaum1 12.09.08 - 08:48 Uhr

Hallo,

gut, du kannst nichts dafür, aber WARUM muss man mit so kleinen Kindern denn überhaupt wegfahren, zuhause gefällt es denen sicher genauso gut. Die sitzen ja dann stundenlang im Auto.

Dieser Tierpark ist 70 (siebzig) Kilometer weit entfernt, das ist ja Wahnsinn, die armen Kinder. Da braucht ja unterwegs nur mal ein Stau zu sein.

Ich würde da mein kleines Kind definitiv nicht mitfahren lassen, egal was die anderen sagen!

Gruß
Tanni

Beitrag von abeille 12.09.08 - 10:30 Uhr

Hallo Tanni,

das habe ich eben meinem Mann auch gesagt.
WARUM muss denn ein solcher Aufstand zum 4. Geburtstag veranstaltet werden?
Am Sonntag die Familiengeburtstagsfeier finde ich schon vollkommen ausreichend - und das an sich wird bereits ein Happening werden, weil da das Haus voll sein wird.
In der Nähe gibt es leider keine Tiergehege, für den Zoo muss man nun mal in die Großstadt. Aber muss man das denn machen, wenn das Geburtstagskind denn schon den halben Tag im Kindergarten war - wo auch schon Feier und Trubel angesagt war?
Die Fahrt an sich ist eher unspektakulär, weil sehr gemütlich Autobahn (noch nicht fertig ausgebaut). Der Stress geht dann erst in der Großstadt los!
Inzwischen weiß ich auch, dass definitiv 4 Kinder fahren werden, also Paul, sein Cousin und seine Cousine und noch ein Kindergartenfreund. Weitere Eltern sind nicht geplant, sondern meine Schwägerin soll mit einem Auto und mein Schwager mit dem anderen fahren.
Ich weiß nicht, ob die manchmal nachdenken ...
Inzwischen schaukelt sich die ganze Angelegenheit hoch, weil mein Mann meine Argumente nicht verstehen will und "nur möchte, dass mein Sohn Spaß hat".
Darf man sich denn nicht ein paar Gedanken machen?
Ich bin jedenfalls froh, dass ich mit meiner Meinung nicht alleine dastehe.
Liebe Dank
Gesine

Beitrag von gisele 12.09.08 - 09:46 Uhr

hallo.
NEIN,ich würde meine tochter nicht mitfahren lassen;-)
die entfernung wäre mir viel zu weit ,ausser wenn es personen sind mit denen sie häufig unterwegs ist(eltern,schwiegereltern).
da hätte ich einfach zuviel angst,bin ich ehrlich;-)
lieben gruss,nadine

Beitrag von luna1976 12.09.08 - 10:40 Uhr

Hi,

tja, da höre ich mich selber.

Ich hatte auch immer bedenken, aber ich habe mich immer überwunden und es hat immer gut geklappt.

Kinder müssen auch mal was alleine machen, Du kannst nicht immer dabei sein.

Wir haben jetzt noch Eltern, die mit auf Klassenfahrt wollen, weil sie die Kids nicht alleine lassen wollen.

Vertraue auf die anderen Eltern, schießlich haben sie Erfahrung mit Kids. Und meistens wird sich um das kind ohne Eltern am besten gekümmert, damit es keine Sorgen macht.

Sage es doch Deiner Schwägerin, daß sie mal auf ihn achten soll, weil er etwas ängstlich ist. Das wird schon gut.

Du kannst doch immer noch in aller Ruhe in den Zoo mit ihm. Vielleicht nimmst Du dann einen anderen.

Gruß Luna

Beitrag von urlaubschnitte 12.09.08 - 11:17 Uhr

Ich würd ihn mitschicken, ist doch toll ein Zoobesuch. Und das mit der späten Rückkehr - meinst du nicht, dass er die Rückfahrt im Auto vermutlich schon komplett verschläft ?

LG

Beitrag von plauze 12.09.08 - 12:24 Uhr

Hallo,

hast ja schon einige AWs bekommen, war auch irgendwie klar, dass es da die Riege der "Gluckemuttis" und die "super-Lockeren" gibt. Die Entscheidung ist meiner Ansicht nach schon längst gefallen, denn wenn Du auf dein Bauchgefühl hörst, allen Meckerns Deines Partners und der lieben Verwandten zum Trotz, dann bleibt Dein Kind zu Hause.
Würde man mich fragen, ob meine 3,5 Jährige so ein "Event" mitmacht, wäre meine Antwort ganz klar "nein". Viele zu viel für so nen Knirps, so ein Tag wäre sogar für ältere Kinder viel, aber ein Kleinkind, acuh wenn es gern mal Tiere sehen und mit möchte, kann die Zeit und die Anstrengung ja noch gar nicht einschätzen, woher auch?! Und die "Ausrede", dass dein Kind den anderen den Tag versauen könnte, wird ruck zuck wahr, nämlich dann, wenn Dein Kind schreit, und nicht mehr kann, und keine Mama/Papa ist da und und und.

Also, vertrau deinem Gefühl, HIER wird dir keine die "richtige" Antwort geben können, es ist ja auch jedes Kind anders.

Liebe Grüße und viel Glück
Maja mit Lina 3,5

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