An die Mamas mit Jungs

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von sternchen0282 12.09.08 - 08:06 Uhr

Guten Morgen!

Ich hab hier eine frage an die Mamas mit Jungs. Es geht darum das mein Sohn Philipp (2 Jahre) vor einer Woche eine OP am Hoden und Penis hatte (Leistenhoden und Vorhautverenung) bis jetzt ist alles gut und verheilt super. Meine frage ist jetzt eigentlich wie ich das mit der Vorhaut machen soll. Soll ich sie jeden Tag zurück schieben damit sie in "bewegung" bleibt wenn ja reicht einmal am Tag? Wie macht ihr das denn bei euren Jungs? Ich hab Angst das ich ihm weh tun könnte.

Wäre dankbar für eure Tipps

Liebe Grüße
#sternchen

Beitrag von knochenmaid 12.09.08 - 08:29 Uhr

Hallo!

Ist die "Glocke" schon ab vom Penis?
Ist schon alles verheilt?
An einem frisch operierten Penis würde ich nicht herummanipulieren, das tut nämlich sehr weh. Ich denke, das hat dir der Kleine auch schon klar gemacht....

Ich weiß jetzt nicht, wie das ist, wenn man eine Leisten-OP dabei hat, aber wir haben Jonas 2mal Täglich in Kaliumpermanganat gebadet.

Als die "Glocke" dann ab war, haben wir auch jedesmal beim Baden die Vorhaut ein wenig zurückgeschoben.
Wir haben so lange gebadet, bis der Vorhautrest nicht mehr rot und geschwollen war.

Jetzt schieb ich die Vorhaut beim Baden ein-zweimal zurück, sonst machen wir gar nichts daran, weil es Jonas auch extrem unangenehm ist. - Klar, die eichel ist ungaublich berührungsempfindlich.

LG
Kathrin + Jonas Antares *24.10.06

Beitrag von sternchen0282 12.09.08 - 11:02 Uhr

Hallo!

Was meinst du denn mit "Glocke"?#kratz Also verheilt scheint alles zu sein es wurden ja auch gestern die Fäden gezogen und alles sieht gut aus und nichts ist mehr dick.
Was ist denn dieses Kaliumpermanganat?
Also ich hab das heut morgen mal beim Baden versucht mit der Vorhaut aber ich weis ja auch nicht wie weit ich die zurück machen darf/kann...bis man die eichel sehen kann? Ich kenne mich da echt nicht aus da ich nur eine Tochter habe und die sind ja ziemlich problem frei ;-)

Beitrag von etwas 13.09.08 - 10:40 Uhr

Damit operiert heute eigentlich kein Mensch mehr. Wahrscheinlich dürfte 'Sternchen's Sohn freihand beschnitten worden sein - so wie sich das heutzutage gehört.

Denn dieser Plastibell-Ring muss die Vorhaut erst tagelang abbinden bevor sie abfällt, das ist schmerzhaft, risikoreich und für die Hygiene sehr suboptimal, während dieser Ring dran ist.
Plastibell ist eigentlich seit ca. 20 Jahren schon überholt, angewendet wird er aber teilweise immer noch. Es gibt halt einige Ärzte, die lieber ewiggestrig bleiben. Würden sie sich mal weiterbilden, kämen sie zu dem Ergebnis, dass medizinisch notwendige Beschneidungen im Jahr vielleicht 10-20 mal vorkommen. Denn für eine Vorhautverengung braucht man heutzutage keine OP mehr.

Aber das ist ein anderes Thema.

Beitrag von sapf 12.09.08 - 08:40 Uhr

Eigentlich sollte man mit der Vorhaut gar nichts machen - egal ob OP oder nicht! #schock

Das machen die kleinen schon noch von selbst, aber allerfrühestens mit etwa 2 Jahren mal vorsichtig "testen".

LG,sapf