meine mutter hat einen neuen partner

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Forum: Trauer & Trost

Fehlgeburt, Tod eines geliebten Menschen, Angst, nicht enden wollende Trauer um ein Sternenkind: Leider stehen wir nicht immer auf der sonnigen Seite des Lebens, diese Erfahrung muss jeder von uns machen. Oft hilft es, mit anderen darüber zu sprechen...

Beitrag von lera75 12.09.08 - 10:32 Uhr

Hallo zusammen, ich habe sehr lange überlegt, ob ich mich hier anmelden sollte und ob man mir hier helfen könnte...
Es ist eine gewisse Situation, die mir keine ruhe gibt, und zwar: vor wenigen Monaten (also ist noch nicht mal 'nen Jahr her) ist mein Vater infolge einer Erkrankung mit 55 Jahren verstorben. Für uns (wir sind mehrere Kindern) und für meine Mutter ist die Welt zusammen gebrochen; denn mein Vater war nicht nur ein Vater und der Ehemann, der war für uns ein Freund und das Leben ohne Paps ist einfach unerträglich. Vor allen für meine Mama. Meine Mutter ist noch eine junge Frau, sie ist gerade mal 50 Jahre alt, und wir haben uns in der letzten zeit sehr intensiv um sie gekümmert.

Letzte Woche aber habe ich von meiner Mutter erfahren, dass sie einen „Kavalier“ hat. Angeblich ist noch nichts zwischen den beiden gelaufen, aber meine Mama hat uns Kindern das erzählt, damit – falls was daraus wird- wir Kindern in die Geschichte involviert sind. Wie gesagt meine Mama ist eine noch sehr junge Frau und wir sprechen über alles; es gibt kaum Themen die wir mit ihr nicht besprechen könnten. Und gerade deshalb wollte sie zu uns aufrichtig sein und sich nicht von uns nicht verstecken.

Kurz zur meiner Person: ich bin selber eine erwachsene Frau, bin 33 Jahre alt. Ich bin die letzte Person auf dieser Welt, die meiner Mutter ihren glück nicht gönnt. Ich verstehe doch, dass sie noch jung ist, und dass sie früher oder später ihr leben weiter leben soll.
Aber doch nicht jetzt!!!!!!! Das ist doch nicht mal ein Jahr vergangen nach Vaters Tod.
Wie kann sie nur so was machen? Und was soll ich jetzt machen? Ich halte diese Situation nicht aus, träume schlecht. Ich habe das Gefühl, dass wir –alle unseren Vater verraten und vergessen haben. Kommt das oft vor, dass der hinterbliebene Elternteil sich so früh schon anderen Partner sucht?

Ich würde mich über die antworten von euch sehr freuen…

Beitrag von schullek 12.09.08 - 10:53 Uhr

hallo,
also, mein vater ist gestorben, als ich 14 jahre alt war. meine mutter war gerade 35 jahre alt und es ar der reinste horror. nach etwa einem jahr hatte sie eine kurze affaire, die etwa 2-3 monate ging. ich wusste damals, dass sie das einfach braucht, um zu merken, dass es noch ein normales leben gibt, dass sie nicht auf éwigkeiten dazu verdammt ist allein zu sein und das wichtigste: es hatte rein gar nicht mit meinem vater zu tun. sie hat ihn deswegen nicht weniger geliebt und weniger vermisst. irh leben wurde einfach mal wieder etwas normaler und sie bekam selbstbewusstsein.

egal, wie deine mutter zu diesem mann steht, es muss dir klar sein, dass der rein gar nicht mit deinem vater zu run hat. deshalb ist auch der zeitpunkt, wann sie wieder anfängt sich für andere männer zu interessieren unerheblich.

ich habe mich damalös einfach gefreut, auch wenn es nicht ernsthaftes war, weil ich ich wusste, wie gut es meiner mutter tut. allerdings war ich auch immer mit ihr zusammen. du lebst ja sicher nicht mehr beio ihr. weisst zwar wie traurig sie ist, aber weisst du auch, wie sie sich wirklich fühlt? kennst du ihre ängste?vorausgesetzt sie kann diese selber so genau benennen.

der unterschied in eurer trauer ist. es war ihr mann, ihr lebens- und weggefährte, ihr partner. im idealfall für das ganze leben. aber das leben ist nun mal leider nicht ideal. bei dir war es der vater. du hast nur einen und der wird auch nicht ersetzt werden können.

wobei ersetzt für deine mutter sicher das falsche wort ist. bei dir gibt es keine frage, er wird der einzige bleiben. bei deiner mutter ist das nicht der fall.

freu dich, dass sie nicht in stumpfsinn versinkt, sondern ihr leben wieder in die hand niommt. auch wenn das vielleicht den ein oder anderen neuen partner bedeutet.
sie merkt gerade, dass das leben weitergeht und auch trotzdem irgendwie schön sein kann. der zeitpunkt spielt da gar keine rolle. ihr könnt eure mutter trösten, aber eine lücke nur annähernd füllen lönnt ihr nicht.

ich verstehe natürlich, wie du dich fühlst. aber ihr verratet euren vater bestimmt nicht. er würde sicher nicht wollen, dass deine mutter nur einen tag länger als nötig unglücklich zu hause sitzt. diese trauer wird sie ja trotz allem immer begleiten. und das ist schon schlimm genug.

lg,
adina

Beitrag von amaramay 12.09.08 - 12:26 Uhr

Toll geschrieben. Und genau so denke ich auch.

Gruß D.

Beitrag von lera75 12.09.08 - 12:35 Uhr

liebe adina,

vielen dank für deine antwort; ich fühle mich irgendwie jetzt einwenig besser; denn ich liebe meine Mam und sie soll doch wieder glücklich sein und für uns ist das viel ruhiger, wenn wir-kindern wissen, dass es ihr gut geht...

Beitrag von schullek 12.09.08 - 12:50 Uhr

das freut mich. ist alles nicht so einfach, nicht wahr?
aber es wird besser mit der zeit. du wirst immer deinen vater vermissen, aber du wirst lernen immer besser damit umzugehen. es hat bei mir sehr lange gedauert, aber ich war auch noch sehr viel jünger und hatte keine ausweichmöglichkeit.
ich wünsch dir und deiner familie das beste für die zukunft:)

lg,
adina

Beitrag von arkti 12.09.08 - 10:54 Uhr

Es ist ihr Leben.
Bei Schwiegermutter war es damals auch so, da war es nichtmal ein Jahr.
Du kannst da gar nichts machen.
Warum auch?
Das hat auch nichts mit verraten und vergessen zutun.
Nur weil sie einen neuen Kavalier hat heißt es nicht das sie ihren verstorbenen Mann vergißt, der ist immmer in ihrem Herzen.

Beitrag von sparrow1967 12.09.08 - 10:54 Uhr

Weißt du, wie lang ein Jahr sein kann?
Es ist nicht deine Angelegenheit.

Weil sie jemanden gefunden hat, der ihr zusagt, heißt das nicht, dass sie deinen Pa vergißt- und ihr Kinder sowieso nicht.

Wie lange sollte sie denn deiner Meinung nach warten? ;-) - auch in 2 oder 3 Jahren wirst du sagen: aber dochjetzt noch nicht....


Meine Ma ist seit 5 Jahren allein. Meinen Pa kann niemand ersetzen- niemals. Aber manchmal wünsche ich ihr einen partner an der Seite, damit sie wieder LEBEN kann- und nicht nur jeden Tag bewältigt....


sparrow

Beitrag von tanjaleiss 12.09.08 - 10:56 Uhr

hallo, also ich finde es nicht so schlimm, ..deine mama ist doch ehrlich zu euch....gönnt es ihr doch, deswegen verrät sie doch eueren papa nicht , sie hat ihn geliebt und er ist nun leider nicht mehr da, ich kann dir nur von meiner schwiegermama erzählen sie hat sich 5 jahre lang in ihren haus verkrochen, es war hölle,....sie wollte sich nicht aufmuntern lassen und hat sehr gelitten , jetzt hat sie gott sei dank wieder einen lieben partner der viel mit ihr reist und wir alle sind froh,...vielleicht braucht sie grad jetzt so eine ablenkung, sieh es nicht so eng,...ist nur gut gemeint,...lg tanja

Beitrag von atebe3004 12.09.08 - 10:56 Uhr

Hallo

ersteinmal tut es mir sehr leid, was Euch passiert ist. Es ist ganz schrecklich einen geliebten Menschen zu verlieren. Mein Vater ist vor fast 10 Jahren bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Es war eine ganz schreckliche Zeit.

Nun zu Deiner Mutter. Ich kann Dir nur aus unserer Situation berichten, daß wir froh gewesen wären, wenn unsere Mutter sich einen neune Partner gesucht hätte oder suchen würde. Du hast schon völlig recht, wenn Du sagst, daß sie zum allein sein einfach zu jung ist (meine Mutter war genau so alt). Sicherlich haben Deine Eltern darüber gesprochen und Dein Papa wäre froh sie wieder glücklich zu sehen.

Meine Eltern hatten dazu wohl keine Gelegenheit, denn der Unfall kam so plötzlich. Er war auch sofort tod, d. h. wir konnten auch nicht mehr ins Krankenhaus. Somit nagt an meiner Mutter bestimmt das schlechte Gewissen und sie steht ihrem Glück häufig selbst im Weg. Wir haben heute noch oft schwierige Zeiten und sie fühlt sich oftmals allein. Leider kann keiner von uns Kindern diese Situation auffangen. Wir sind kein Partner, sondern lediglich Kinder.

Ich weiß, daß es für Dich sehr schwierig ist und ich kann Dich gut verstehen. Vielleicht versuchst Du aber auch die andere Seite zu sehen. Dein Vater wird niemals in Vergessenheit geraten. Man kann einen Partner nicht durch jemand anders ersetzen. Aber man kann einen neuen Lebensabschnitt beginnen und vielleicht möchte Deine Mama das auch gerne.

Ganz viel Kraft für die nächste Zeit
und ganz liebe Grüsse
Beate

Beitrag von leni2003 12.09.08 - 11:02 Uhr

Hallo,
ich bin ebenfalls 33 Jahre alt und Mutter von zwei Plötzlich im Alter von nur 52 Jahren verstorben. Mein Papa war mit 52 Witwer. :-( Ich wohne fast 300km von meiner Heimat entfernt. Die ersten drei Wochen nach Mamas Tod bin ich noch bei ihm geblieben, doch dann musste jeder von uns sein Leben wieder in die Hand nehmen. Nach ca. einem halben Jahr war mein Papa kaum noch erreichbar, ich befürchtete schon das schlimmste und dachte das er mit dem Leben alleine nicht zurecht kommt. Eine Woche später eröffnete er uns, dass er mit einer Frau zusammen ist. In dem Moment fiel mir alles aus dem Gesicht und ich musste das erst verdauen. Ganz schnell habe ich gemerkt, dass es das Beste ist was passieren konnte. Mein Papa ist nicht mehr allein und ich hatte kein Recht mich in sein Leben einzumischen. Er hat das bei uns auch nie gemacht und es wäre auch nicht fair. Die beiden sind immer noch zusammen und wir haben eine tolle Ersatzoma bekommen. Das Verhältnis ist toll, wir reden viel über meine Mutter und gehen sogar zusammen auf den Friedhof. Meine Mutter ist bleibt für mich und meinen Papa unvergessen!! Ob nun 6 Monate, 3 oder 6 Jahre dazwischen liegen, es wird immer irgendwie UNPASSEND sein.
LG
Yvonne

Beitrag von nanoukaladar 12.09.08 - 11:05 Uhr

Und was heisst da einen anderen Partner suchen? Was ist wenn sie nicht gesucht hat, wenn es sich so ergeben hat, vielleicht früher als sie selber je dachte?

Offensichtlich trauerst Du anders als Deine Mutter, ANDERS, nicht mehr, nicht weniger, nicht aufrichtiger, einfach ANDERS.

Was Du machen sollst? Nichts, es sei denn für Dich professionelle Hilfe suchen, um mit Deiner Trauer umgehen zu können, um zu lernen, andere Trauerformen zu akzeptieren. Nicht dass Du noch ein Keil zwischen dir Beziehung zu Deiner Mutter treibst.

Beitrag von lera75 12.09.08 - 12:28 Uhr

vielen dank für deine ehrliche Meinung;

vielleicht hast du recht und mein trauer ist "einfach" anders als die von meiner Mam... und vielleicht sind meine Gedanken und Sorgen, meiner Mutter gegenüber, nicht ganz korrekt
ich würde niemals ein Keil zwischen mir und der Beziehung meiner Mutter treiben, habe aber doch Probleme mit der neuen Situation und gerade deshalb bin ich doch hier...

Beitrag von galeia 12.09.08 - 12:15 Uhr

Die Mutter einer sehr guten Freundin von mir ist vor rund 2 Jahren mit 55 Jahren total überraschend verwitwet. Ihr Mann ist einfach tot umgefallen, vorher kerngesund. Sie ist in ein tiefes Loch gefallen, war 35 Jahre verheiratet und es war bis zum Schluss eine äußerst glückliche, liebevolle und harmonische Beziehung.

Bereits nach kurzer Zeit hatte sie einen "Begleiter" - so nach etwa 4-5 Monaten. Es handelte sich dabei um einen alleinstehenden Mann aus dem Bekanntenkreis, wenige Monate später war aus dem beiden ein Paar geworden. Heute ist sie wieder glücklich und lebensfroh, sie wird ihren Ehemann dennoch nie vergessen und spricht auch heute noch liebevoll von ihrem Günter - auch in Beisein des neuen Partners.

Manche Menschen sind zum Alleinsein nicht gemacht. Trauer und Erinnerung sind nicht an zeitliche Abläufe gebunden. Gönn deiner Mama dass sie das Glück hat, so schnell wieder jemanden zu finden, an dessen Seite sie sich wohl fühlt.

LG H. #klee

Beitrag von lera75 12.09.08 - 12:38 Uhr

Vielen Dank für so ehrliche und offene Antworten;
Ich habe mich einwenig beruhigen können....
noch mal vielen lieben Dank an alle

Beitrag von vogelscheuche 12.09.08 - 15:11 Uhr

Hallo,

die gleiche Geschichte ist bei meinem Lebenspartner auch passiert.

Sein Vater ist am 26.12.2005 gestorben (Herzinfarkt). Seine Mama hatte 3 Monate später einen neuen Freund. Den kannte sie aber schon knapp 30 Jahre.

Die Tochter ist total durch gedreht, hat sie beschimpft bis zum geht nicht mehr (ihr Mann genauso).

Da ich und mein Freund das akzeptiert haben das die Mama nun so schnell einen neuen Freund hat, ist die Tochter nun auch auf uns sauer.

Da sie mich und meinen Freund auch schlecht gemacht hat, waren wir auch nicht auf Ihrer Hochzeit (07.07.06)

Die ganze Familie ist seid dem Tot des Vaters kaputt, nur weil die Tochter es nicht verstehen will, das man weiter leben muss.

"Alleine" wäre meine Svhwiegermutter eingegangen.

lg

Beitrag von ricy_77 12.09.08 - 15:17 Uhr

Mal aus der anderen Blickrichtung....
Mein Freund ist gestorben und nicht mal ein Jahr später hatte ich einen neuen Freund. Ich bin also auch so eine, die den anderen verrät etc.

Dem ist nicht so.
Jemand hat hier mal geschrieben "mein Herz hat viele Türen". Eine Tür im Herzen Deiner Mutter wird immer Deinem Vater gehören. Aber es gibt da eben noch andere Türen. Eine neue Bekanntschaft, selbst eine neue Liebe wird nie dazu führen, den anderen zu vergessen, zu verdrängen, zu ersetzen.
Aber das Leben geht weiter. Und man will auch wissen, dass man selber noch lebt, dass es da draussen, ausserhalb der Trauer noch Leben gibt, dass man noch lachen kann und ganz viele solche Dinge.

Freu Dich für Deine Mutter und mach ihr Mut.
Für sie wird es noch viel schwerer sein. Selbst der Schritt Euch das zu erzählen, wird für sie ganz schwer gewesen sein. All die Sachen, über die Du nachdenkst, all das wird sie sich selber schon vorgewurfen haben. Aber sie hat sich entschieden, dass ihr leben weiter geht. Und das ist gut so.

LG
Ricy

Beitrag von maikemet 12.09.08 - 15:42 Uhr

Hallo,
ich weiss ganz genau wie du dich jetzt fühlst,denn so hatte ich auch einmal gedacht.
Mein Papa ist 1999 gestorben,da war ich 13 Jahre alt.
Meine Mama ist sehr schnell mit einem Mann zusammen gekommen, sie waren (ich glaub es waren keine 14 tage) nach dem Tod meines Vaters zusammen.
Ich war damals wütend auf meine Mama, habe ihr Vorwürfe gemacht das sie meinen Papa nicht geliebt hat und so weiter.... Meine Tante ( die schwester meines Vaters kam dann zu uns) und ich dachte ich kann mich dann richtig bei ihr ausheulen und bekomme Recht von ihr,aber sie meinte:
Maike,es ist egal wann deine mama einen neuen Mann kennen lernt, ob es heute oder in einem Jahr ist. Es wird dir dann auch weh tun..Irgendwann verlasst ihr einmal das Haus und dann?? soll Mama dann alleine zu Hause sein?Ich denke nicht das du das willst.
Damals war es alles noch schwer zu verstehen, aber ich weiss das sie recht hatte. Meine Mama ist immer noch mit ihm zusammen und er ist wie ein 2. vater für mich.
Trotz allem hat meine mama meinen papa aber nicht vergessen. Und wenn sie traurig ist dann weint sie auch wegen ihm. Nur weil "der andere" jetzt da ist, heisst es nicht das sie ihn vergessen hat.
Es ist die Entscheidung deiner Mama und wenn sie glücklich mit dem neuen Partner wird, dann freue dich für sie. :-)

Liebe Grüße
Maike mit #stern Luca ganz tief im #herzlich

Beitrag von meltamb 12.09.08 - 19:03 Uhr

Ohne jemandem verletzen zu wollen, aber noch nicht einmal 2 Wochen nachdem Tod deines Vaters und wahrscheinlich 1 Woche nach dem Begräbnis ist deine Mutter mit einem neuen Mann zusammen?

1. finde ich das bei diesem kurzen Zeitraum ziemlich Geschmacklos

und

2. wird da schon vorher eine enge Verbindung bestanden haben!

2 Wochen nach dem Tod eines "geliebten" Menschen begibt sich einer auf die Pirsch, da hat man noch nicht einmal ins "normale" Leben zurück gefunden!

Beitrag von schullek 12.09.08 - 20:38 Uhr

Woher bitte willst du das denn wissen?
ich finde es geschmacklos was du hier schreibst.
erstens geht es dich überhaupt nichts.
zweitens ist es mehr als unter der gürtellinie die persönliche trauergeschichte einer userin derart auseinanderzunehmen und zu kritisieren. vor allem, da die betreffende person sich durch solche undurchdachten kommentare sehr unwohl fühlen wird und eventuell alte wunden aufbrechen.

ich weiss ja nicht, wie dein leben aussah und aussieht. aber hast du schonmal als junge jugendliche deinen vater verloren? oder ein elternteil? und musstest du neben deiner trauer auch die trauer des verbliebenen elternteils mitttragen? wenn nicht, dann weisst du definitiv nicht, wovon du hier redest.
wenn doch, dann solltest du etwas toleranz zeigen.

sicherlich fällt es den meisten schwer nachzuvollziehen,w arum jm. nach 2 wochen bereits mit jm. anderem zusammen sein kann. aber es steht dir defintiv nicht zu, darüber zu urteilen.

lg,
adina

Beitrag von meltamb 12.09.08 - 22:39 Uhr

Es war nicht "undurchdacht"!;-) Es stand praktisch zwischen den Zeilen!


Das hier ist ein Forum und hier kann jeder FREI seine Meinung äußern, was ich auch getan habe.

Aber mich würde mal interessieren wo ich beleidigend geworden bin!?#kratz

Beitrag von schullek 12.09.08 - 22:55 Uhr

ich habe auch nicht gesagt, dass du beleidigend warst. ich finde es einfach nur geschmacklos und und alles andere als feinfühlig, was du schreibst.

nochmal: es geht dich nichts an! maike hat der posterin geantwortet und eine episode aus einem schwierigen teil ihres lebens preisgegeben. sie hat nicht um deine aufschlüsselung der ereignisse gebeten.
egal was du davon hältst.

in diesem forum sowas für sich zu behalten hat auch etwas mit pietät zu tun!

und nochmal zum forum: natürlich ist es ein solches, aber auch hier gelten die moralischen und ethischen standards des menschliche miteinander. vor allem hier.

und nochmal meine frage: kannst du ihre gefühle oder die ihrer mutter nur annähernd nachvollziehen?

was meinst du, wie sich maike jetzt fühlt? solche unbedachten kommentare können alte wunden aufreissen-steht dir das zu?

Beitrag von schnuffelschnute 14.09.08 - 13:15 Uhr

Hallo!

Ich weiß ja nicht, wie lange dein Papa krank war.
Aber oft ist es so, dass Partner während der Zeit einer Erkrankung eines geliebten Menschen schon lange Zeit haben, Abschied zu nehmen.

Vielleicht hat es deine Mama auch so gemacht? Vielleicht hat sie die Zeit der Krankheit genutzt, um sich zu verabschieden?

Und vielleicht kann sie genau aus dem Grund schon "früh" eine neue Beziehung eingehen.

LG