Ich weiß bald nicht mehr weiter

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Beitrag von pinguin911 12.09.08 - 11:24 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

meine Kleine ist jetzt 18 1/2 Wochen. Die ersten 16 Wochen hatte sie 3-Monats-Koliken, hat viel geweint, tagsüber nur auf dem Arm geschlafen und nachts bei mir im Bett.

Nun waren wir zur U4, sie ist top-fit und super entwickelt, allerdings weint sie immer noch sehr viel, sie steigert sich ab und zu sogar in richtige Schreiatacken von denen sie gar nicht mehr runterkommt, erst mit der Brust läst sie sich dann beruhigen.

Wir haben von der Ärztin zu hören bekommen.... "das haben sie ihr angewöhnt, sie müssen jetzt dagegen angehen". Wir haben auch schon festgestellt, wie schlau und ausgebufft die Kleine ist... sie heult und wenn wir sie dann hochnehmen ist die Welt von jetzt auf gleich o.k., wenn wir sie z.B. auf das Sofa legen um mit ihr zu spielen heult sie gleich, guckt aber immer mal wieder ob sich an der Perspektive was getan hat, wenn nicht heult sie weiter.

Alleine beschäftigen geht gar nicht, nicht mal 10 Minuten, wir schleppen sie, bespassen sie und füttern sie, dann schläft sie und dann geht es von vorne los.

Wenn der Urlaub von meinem Mann vorbei ist, dann steh ich ab Montag wieder alleine da. Er meint, wir haben sie verwöhnt und dass die Kleine weint/schreit um ihren Kopf durchzusetzen. Er hat wohl auch nicht ganz unrecht, denn wenn ihr was nicht passt und der Zustand abgestellt wird, dann ist gleich wieder alles i.O.

Aber so kann es doch nicht weitergehen....

Danke fürs zuhören und für Eure Tipps

LG Patricia

Beitrag von jackiebee 12.09.08 - 11:32 Uhr

Hallo,

irgendwoher kenn ich das doch:-) Bei uns war das auch so. Erst diese Koliken und hinterher dieses ewige Geschrei wegen nichts. Deine Ärztin hat schon Recht. Die Kleinen gewöhnen sich ziemlich schnell an alles. Wir haben es so gemacht, dass wir ihn immer etwas länger haben schreien lassen, bevor wir ihn dann hoch genommen haben. Wenn man nämlich weiß. dass die Kinder nichts haben, sollte man sie ruhig mal schreien lassen, auch wenn viele anderer Meinung sind. Irgendwann wird sie merken, dass du nicht sofort springst, wenn sie schreit. Wenn sie natürlich irgendwas hat (zähne o.ä.) dann ist das was anderes. Versuch einfach mal sie zu "ignoriiren". Immer etwas länger. Sie wird sich dran gewöhnen. Leg sie auf ne Decke oder in den Laufstall. Mobile oder was anderes und fertig. Probier mal aus.

LG, Dani

Beitrag von maus269 12.09.08 - 11:37 Uhr

hallo,
also mit mia haben wir sowas ähnliches auch grad durch. sie hatte wieder einen wachstumsschub und allein einschlafen ging tagsüber gar nicht. sie ist immer auf meinem arm eingeschlafen. vorher ging das super allein. haben wir ihr den schnuller gegeben, sie hat sich müde genuckelt und weg war sie.
also auch wenn sicher jetzt viele sagen, dass man die kleinen nicht verwöhnen kann. doch das geht. finde ich zumindest. unsre mia macht das auch. wir legen sie aufs sofa, sie fängt an zu schreien. wenn wir versuchen sie zu bespaßen tut sie tatsächlich im heulen mit lachen. kein witz. sieht total ulkig aus. nehmen wir sie hoch, ist alles super.
wir haben es nun so gemacht, dass sie in ihrem reisebett (was eigentlich bei uns eine krabbelbox sein soll) gelegen hat udn auch wenn sie mal schreit, dann haben wir sie schreien lassen. wir waren immer im raum, sie hat uns immer gesehen, war also nicht allein. sie hört natürlich nicht auf mit schreien. steigert sich immer weiter rein. irgendwann nehm ich sie dann raus und tröste sie. aber nicht sofort, wenn sie anfängt mit schreien. ich habe auch keine lust, dass sie immer auf meinem arm einschläft, wird ja nun auch mit fast 7 kg immer schwerer.
lasst sie einfach mal liegen und schreien, gib ihr aber trotzdem das gefühl, dass jemand da ist udn sie nicht allein ist.
lg und viel glück
sandra mit mia *23.04.08

Beitrag von sesuadra 12.09.08 - 11:40 Uhr

hi Patricia
Das mit dem Schreien kenn ich von meiner kleinen, aber das sind doch Babys...
Der einzig sichere Ort für ein Baby ist bei seinen Bezugspersonen (Mama Papa usw)
Wenn es irgendwo liegt ist es doch völlig hilflos ausgeliefert.
Dein Mann meint sie will ihren Kopf durchsetzen... Sieh es doch mal so, ein so kleines Kind hat doch nur Bedürfnisse und kann sie nunmal nicht selbst befriedigen. Ich will mal deinen Mann sehen wenn er sich nicht bewegen könnte und du würdest ihn ignorieren wenn er Durst Hunger oder Angst hat.
Versuch doch die Kleine in ein TT oder eine Tragehilfe zu packen, dann musst du sie nicht auf dem Arm rumtragen und kannst noch was anderes nebenbei machen.

lg
Sesuadra

Beitrag von fliwa 12.09.08 - 11:53 Uhr

Was soll sie denn machen, um ihr Bedürfnis nach Nähe anzuzeiegen, ausser Schreien??
Wenn du sie hochnimmst, ist sie ruhig - also weisst du doch, was sie braucht! Mamas Nähe! Du unterstellst einem 4 Monate alten Baby, dich zu manipulieren, nur, weil sie ihr Bedürfnis nach Nähe herausschreit.
Besorg dir ein Tragetuch, dann werdet ihr beide wieder zufrieden sein.

Beitrag von klopsi 12.09.08 - 11:55 Uhr

Hallo Patricia,

ich kann mich sesuadra nur anschliesen.

Ein Baby ist ein Tragling. Ist also ganz normal, dass die Kleinen getragen werden wollen.
Auch wenn das anstrengend ist.#schwitz

Und wie sollen sie ihre Bedürfnisse sonst ausdrücken als durch schreien.
Ein Baby braucht die Geborgenheit und die Nähe der Eltern, vor allem der Mutter so gut wie immer.
Nur so lernt es sich sicher zu fühlen.
Kinder die viel getragen werden und auf deren schreien mit Zuwendung reagiert wird, werden später im Normalfall weniger schreien und sich andere Wege suchen sich zu verständigen. Kinder die man einfach so schreien und sich selbst überlässt, werden noch mehr schreien. Es kann aber auch sein, dass sie dann einfach zurückstecken. Das macht sie aber nicht zufrieden.

Also ist ein Tragetuch die beste Lösung.

Unsere Kleine (fast 10 Wochen) konnte die ersten 5 Wochen allein einschlafen, hat fast nicht geweint.
Und plötzlich will sie nur noch getragen werden. Dachte am Anfang auch das ist nicht so toll. Aber mit dem Tragetuch geht das.
Schläft jetzt auch seit ca. 2 Wochen mit bei uns im Bett.

Ich denk du solltest nach deinem Gefühl handeln.
Und ich weiß nicht ob dein Gefühl wirklich sagt: " Lass sie schreien."

LG
Klopsi



Beitrag von kleinszi 12.09.08 - 11:59 Uhr

hallo patricia

das gleiche spiel habe ich mit meinem süßen auch durch. mein kleiner ist von anfang an ein sehr guter esser. er ist viel und auch gern. als ich noch gestillt habe, habe ich ihn manchmal zur beruhigung gestillt, weil nicht anderes geholfen hat. schon da hat er ziemlich schnell mitbekommen, wenn ich nur lange genug schreie dann bekomme ich was zu essen. musste dann leider abstillen aber mit der flasche ging das genauso weiter. wenn der kleine so geweint hat, habe ich natürlich erst alles abgearbeitet was es sein könnte. windel, zu warm, zu kalt, langeweile, kuscheln, usw. alles war nicht das problem. da er ja ein guter esser ist habe ich also gedacht er hat hunger. das ging dann soweit dass er entweder geschrien oder gegessen hat. da sind wir dann auch zum kia. habe dort gesessen und nur noch geheult. die meinte dann auch immer wenn er mich sieht denkt er er bekommt ne flasche. und wenn nicht meckert er eben solange bis eine kommt.
wir haben jetzt feste essenszeiten +-10minuten. er musste auch mal alleine in seinem laufstall bleiben und ich habe ihn nicht mehr den ganzen tag getragen. ich bin ohne schlechtes gewissen 10 minuten duschen gegangen. er hört das wasser und weiß wenn es aus geht kommt mama gleich wieder. die umstellung war ziemlich hart für beide seiten, das geb ich zu. zwei tage fast dauergeschrei und mit einem mal war die sache gegessen. ich habe auch immer gedacht man kann so kleine kinder nicht verwöhnen. kann man auch nicht, aber sie brauchen klare regeln als stütze im leben. ein struckturierter tagesablauf was essen und schlafenszeiten angeht ist auch mit 19 wochen wichtig als orientierung. daran können sie sich festhalten.

bei krankheit ist das natürlich was anderes.

hoffe ich konnte dir helfen

lg ulrike+ pascal, der jetzt ein vorzeigekind ist

Beitrag von blume82 12.09.08 - 11:59 Uhr

Hallo,

als erstes den KIA wechseln.

Möchst du den ganzen Tag nur den Boden sehen. Warum tust du sie nicht ins Tragetuch?
Dein Kind will doch auch was von der WElt sehen.

Warum gibt man einem Kind nicht die Nähe die es braucht.

Man kann kein Kind mit Nähe und Liebe verwöhnen.

Unser Kleiner spielt jetzt mit 13 Monaten mal 5 minuten alleine.

LG

Beitrag von jackiebee 12.09.08 - 12:00 Uhr

Jetzt muss ich aber nochmal was dazu sagen. Hier gibt es Antworten, die besagen, das Kind muss immer in Mamas Nähe sein, sprich auf´m Arm oder m TT. Gehts noch? Wenn ich nur ein Kind habe, geht das ja vielleicht. Aber bei mehreren? Ich kann doch nicht den ganzen Tag das Kind mit mir rumtragen. Es gibt auch noch andere Sachen. Ich z. B. habe noch ein Kind. Wenn der aus der Schule kommt, muss das essen fertig sein. Oder soll ich ihn links liegen lassen, nur weil ich ständig mein anderes Kind bei mir trage. Sorry, das geht nun wirklich nicht. Aber gut dass jeder seine eigene Meinung hat.

LG, Dani, die keine Rabenmutter ist, nur weil sie ihr Kind mal schreien lässt#augen

Beitrag von blume82 12.09.08 - 12:03 Uhr

Hallo,

dann ist genau tragen das beste. Da kannst du kochen.

Und warum schaffe ich mir noch ein zweites oder drittes Kind an wenn ich es dann nicht mal schaffe auf die Bedürfnisse es Baby´s einzugehen?

Beitrag von jackiebee 12.09.08 - 12:07 Uhr

Du meinst also, nur weil ich mein Kind nicht den ganzen Tag mit mir rumschleppe, gehe ich nicht auf seine Bedürfnisse ein?? Weißt du was, krieg erstmal ein 2. und dann sprechen wir uns wieder. Der Große hat nämlich auch Bedürfnisse. Stell dir das mal vor.

Beitrag von innchik 12.09.08 - 14:30 Uhr

Natürlich hat der Große auch Bedürfnisse, das will ja keiner bestreiten, allerdings hat er mit 6 Jahren sicherlich mehr Verständnis als ein Baby.

Der Vorteil von Tragetuch bzw. Tragehilfe ist ja, dass man nebenbei kochen oder mit dem Großen spielen oder ähnliches machen kann.

Wenn du das Baby oft trägst, bedeutet das nicht, dass du das zweite Kind vernachlässigst

Beitrag von sesuadra 12.09.08 - 12:07 Uhr

hi dani
Ich für mich hab festgestellt dass es mir unmöglich ist mit einem schreienden Kind im Hintergrund Essen zu kochen.
Wenn sie schläft ...Perfekt.
Wenn nicht dann kommt sie ins Tuch und ich kann durchstarten weil sie nach kurzer Zeit einschläft
Ich gebe zu ich kann die kleine eben nicht schreien hören
und für mich ! (muss ja nicht für jeden gelten ;-) )ist das die richtige Lösung

lg
Sesuadra

Beitrag von jackiebee 12.09.08 - 12:10 Uhr

Ich nehme mein Kind auch oft auf den Arm, davon ab, ist er eigentlich im Moment recht friedlich. Aber noch vor ein paar Wochen#schwitz Der Große braucht dazu auch meine Aufmerksamkeit, und das geht nicht, wenn ich mich immer nur mit dem Kleinen beschäftige.

Beitrag von blume82 12.09.08 - 12:13 Uhr

Du kannst dich sehr gut mit deiner großen beschäfigen wenn das Baby im Tragetuch ist.

Ich schaffe es sogar damit zu arbeiten. Kind ins Tragetuch und mama macht die Lohnabrechungen oder sonstige Sachen die im Beruf anfallen.

Beitrag von jackiebee 12.09.08 - 12:17 Uhr

Kannst du dir eigentlich vorstellen, wie blöd das für den Großen ist? Wenn man immer den Kleinen hat? Das man damit was machen kann, hab ich nie abgestritten. Ich trage mein Kind auch oft. Ich meine nur, das es nicht sein muss, das Baby den ganzen lieben langen Tag zu tragen. Wie lange willst du das machen? Das Kind wird immer schwerer. Und irgendwann gewöhnen sich die Kinder daran.

Beitrag von blume82 12.09.08 - 12:29 Uhr

Hallo,

was ist den da so schlimm daran wenn es mein Kind ans Tragen gewöhnt.

Lieber mit Liebe verwöhnen statt mit Spielzeug

Ich werde solange Tragen wie es mein Kind möchte. Und bei einer Tragehilfe ist es völlig egal ob das Kind 3 kg wiegt oder 30 kg

Beitrag von jackiebee 12.09.08 - 12:45 Uhr

Deine Antworten sind mir echt zu primitiv. LIEBER MIT LIEBE VERWÖHNEN ALS MIT SPIELZEUG????? Du hast es echt nicht verstanden.
Schönes Leben noch.

Beitrag von bride2be 12.09.08 - 12:34 Uhr

ich hab zwar nur ein kind, aber genau das habe ich auch gerade gedacht! ich find dieses: 'ich bin jede minute des tages nur für mein kind da' auch etwas komisch...
ich hab eine maus und ich bin auch immer für sie da und versuche wirklich mit allen mitteln, sie nicht schreien zu lassen und mich immer mit ihr zu befassen, wenn sie wach ist. aber ich hab auch mal termine und muss dann eben auch mal duschen, wenn sie wach ist. dann muss sie eben mal ne viertelstunde allein spielen. und immer nur tragen find ich auch unbequem. den haushalt hab ich schneller erledigt, wenn sie vielleicht auf ihrer decke liegt und spielt... und ich find das auch gut so, dass sie sich auch mal allein beschäftigen kann!!! und bei zwei kindern muss das eh gehen!!!! kann mir das auch nicht anders vorstellen!
wie gesagt, ich tue alles, um sie nicht schreien zu lassen. und ich bin z.b. auch nicht bei urbia und lasse sie links liegen, wenn sie wach ist! das mache ich nur, wenn sie schläft. aber sie muss eben auch mal allein klar kommen! ich rede ja nicht von stunden sondern mal von 15 minuten...

Beitrag von viva-la-florida 12.09.08 - 12:08 Uhr

Hallo Patricia,

ausgebufft? In dem Alter?

Wohl kaum. Das kannst Du Deiner Kleinen mit nem Jahr unterstellen, aber jetzt doch noch nicht :-(.

Sie braucht Mamas Nähe. Schlicht und ergreifend.
Das ist auch ganz normal.

Gib´ihr die weiterhin und versuche noch nicht, irgendwas abzugewöhnen. Auch wenn es anstrengend ist.

LG
Katie mit Moritz *09.10.07, der mittlerweile den einen oder anderen Trick draufhat ;-)

Beitrag von mieze0175 12.09.08 - 13:23 Uhr

hallo

die selbe situation haben wir hier auch. sobald leonie in ihrer wippe oder schaukel liegt, schreit sie, sobald sie auf dem arm ist, ist die welt wieder in ordnung. habe mir dann kürzlich auch ein tt zugelegt ( hatte vorher den bb ) und ich muss sagen, damit ist jedem geholfen. baby gehts gut und mama muss sich das geschreih nicht anhören, eben weil es kein geschreihe mehr gibt. ich denke auch, jede mama hier weiß, wie anstrengend babygeschreih auf dauer wird.
um mal kurz auf einen oben genannten punkt einer userin einzugehen.. gerade mit tt kann ich auch auf das bedürfnis meines 2. kindes eingehen. die kleine schlummert friedlich im tt und während dessen kann ich mich mit der großen beschäftigen.
was ich noch sagen möchte, ich denke ein baby/kind nabelt sich früh genug von mama und papa ab, da muss ich es nicht so früh schon selbst fördern indem ich es liegen und schreien lasse, damit es lernt, dass mama und papa noch anderes zu tun haben.
vielleicht leihst du dir von jemanden mal ein tt. habe hier auch schon gelesen, das man bei tragemaus.de sich ein paar teile ausleihen kann, um zu sehen, welches zu einem am besten passt.

alles gute mieze

Beitrag von pichumichu 12.09.08 - 13:33 Uhr

hallo patricia hier auch eine pati :-)

wie du weahrscheinlich schon gelesen hast teilen sich jier die meinungen.

wir haben das selbe problem :-[

die ersten drei monate angewöhnen und die koliken #schwitz

mittlerweile brüllt er aber ganz anders #schrei nähmlich steigert er sich ganz schnell, mittlerweile während des weinesns in einen richtigen schrei anfall.

ich dachte zu anfang er muss irgendwo schmerzen haben #kratz dazu noch eine kleine erkältung.

wo aber die attacken immer öfter kamen und er sich, wie jemand hier schon beschrieben hat, mitten dabei auch zu lachen anfing, denke ich mir es sind ganz einfach wutausbrüche.

eher so wie ein kleines kind was gerade nicht das bekommt was es will.

ich habe alles durch, tragen schaucklen, singen, reden ...............

mein mann sagte letztens lass ihn doch einfach mal liegen, er ist gewickelt er hat getrunken und gebeuert er will nicht spielen und wurde eine std. rumgetragen. schlafen will er auch nicht also mal liegen lassen.

ich habe mich schwer getan, aber genau auf die uhr geschaut und fünf min. gewartet, siehe da er freute sich wo ich kam und hörte auf zu weinen.

dies habe ich bis jetzt vier mal gemacht und jedes mal klappte es.

wenn er auf dem arm liegt und diese schreierei anfängt, lege ich ihn hin und warte fünf min. nie länger da es mir weh tut.

aber bisher hat er sich von alleine beruhigt, bis auf gestern abend da war es so schlimm das mein mann in mit einem feuchten kühlen waschlappen beruhigt hat, er hat es nicht geschafft sich auf was anderes als die schreierei zu konzerntrieren also richtig reingebrüllt #schmoll

einfach das tuen was ihr als richtig haltet und ich muss sagen die männer sind nicht ganz doof, den meiner hat schon in manch einer situation recht gehabt, wo ich als mutter dachte ich tue genau das richtige z.B. die nahrung nicht umstellen ....................

liebe güße sorry ist ein wenig lang geworden #hicks

Beitrag von pichumichu 12.09.08 - 13:44 Uhr

also ich habe mir gerade auch alle durchgelesen und denke geht überhaupt nicht.

die muttis von heute sollten nicht nur übertreiben :-[

das kind den ganzen tag rumtragen ist mehr als übertrieben.

meine schwester tut das selbe mit ihrem kleinen, der ältere ist so mama bezogen das sie ihn nicht im kindergarten lassen kann, den kleinen schleppt sie nur rum,

der brüllt soweit sie mal sch..... geht.

meine mutter hatte uns auch mal schreien lassen und wir sind normal und selbständig geworden.

gut das sich die meinungen teilen aber so ein mist von wegen tuch um und kind nur an der brust.

tut mir leid, wenn die mamis jetzt nicht mal sagen können ich brauche fünf min., wollen die in der schule dann neben dem kind sitzten?#schock

loslassen und das hat hier nichts mit rabenmutter zu tuen, ich habe das problem meinen kleinen verwöhnt zu haben und das geht auch mit vier monaten.

die lernen und entwickeln sich und verstehe durchaus was sie schon kennen.

denkt mal genau darüber nach bevor ihr mich sofort fertig machen wollt :-p

Beitrag von blackcat9 12.09.08 - 14:02 Uhr

Hi Patricia,

mein Kleiner war immer sehr lieb zu uns. Er schläft durch, seit er 2 Wochen alt ist.

Seit er sehen kann, möchte er allerdings lieber die Welt entdecken, als schlafen. Zumindest tagsüber. Nachts ist er dann so fertig, dass er 10-13 Stunden durchweg schläft. Sehr pflegeleicht.

Aber tagsüber ist es manchmal sehr anstrengend. Er will mal auf den Arm, mal auf der Spieldecke spielen, mal einfach nur die Flasche.

Ich habe gehört, dass Babies bis ca. 6 Monate gar nichts mit Absicht machen. Also auch nicht ausgebufft sind. Aber das glaube ich nicht unbedingt. Er schreit manchmal auch, hört auf, schaut sich um ob jemand kommt, schreit dann weiter. Ist aber nicht immer so.

Ich denke, dass die Kleinen schon manchmal versuchen, ihre Grenzen auszutesten.

Du bist keine Rabenmutter, wenn Du Dein Baby auch mal schreien lässt. Dazu hat mir selbst die Hebi geraten. Allerdings höchstens 15 Minuten. Colin hatte manchmal tagsüber geschrien. Ich hab ihn in sein Bettchen gelegt und er hat geweint und gebrüllt, obwohl die Äuglein schon rötlich waren vor Müdigkeit. Nach 10 MInuten war Ruhe. hab dann nochmal reingeschaut und er schlief friedlich.

Ich denke, man sollte eine gesunde Balance finden. Manchmal auch mal brüllen lassen, nur nicht übertreiben. Man muss die Kleinen nicht immer pausenlos rumtragen. Schließlich muss man auch mal etwas abschalten oder Essen kochen oder was auch immer.

Wenn es ganz schlimm wird, er müde ist, aber nicht einschlafen will, leg ich ihn in den Kinderwagen und geh eine Runde spazieren. Da schläft er meistens ein und ich kann auch mal etwas anderes erledigen.

Nur nicht entmutigen lassen. Bei manchen soll auch eine Wanne mit Träum-Gut-Bad mit Lavendel. Kannst ja das auch mal testen.

LG
Franzi mit Colin-Sonnenschein (19. Juni 2008)

Beitrag von germany 12.09.08 - 14:35 Uhr

Man kann Kindern im ersten Lebensjahr überhaupt nicht zuviel Zuneigung und Liebe geben!Man kann sie weder verwöhnen noch sonst etwas!Es ist erwiesen das Babys die viel Liebe und Zuneigung bekommen,besser körperlich und seelisch entwickelt sind als Kinder die wenig aufmerksamkeit bekommen.

Vor Jahren wurde mal eine Studie durchgeführt,woran gleich viele Mütter und Babys teilnahmen.

Die Mütter mit den Babys lebten allesamt in einer Strafanstalt.Sie kümmerten sich rund um die Uhr alleine um ihre Babys.In 5 Jahren verstarben dort ca. 2 Babys (genau weiß ich es jetzt grad nicht).Die Kinder waren allesamt sehr intelligent,konnten früh sprechen und waren insgesamt selten krank und gut entwickelt.


Die anderen Babys lebten in einem "Findelhaus" heute würde man "Heim" sagen.Dort kümmerten sich knapp 10 "Ammen" um die Babys.Alleine im ersten Jahr starben 92 Babys! Die Bedingungen waren gleich! Alle bekamen Nahrung von guter Qualität,die Räume waren hell und sonnig.Die "Anstalten" lagen in Parkähnlicher Gegend usw.

Der einzige Unterschied war,dass die Babys aus dem Heim,kaum oder wenig liebe und Zuneigung bekamen,weil es überhaupt nicht möglich war sich um alle gleich zu kümmern.


Ich will damit nur sagen das deine Liebe und Zuneigung Lebenswichtig für dein baby ist.Die Kinderärztin erzählt mist!Sorry ist so.Dein Baby braucht dich halt Momentan sehr und wenn du sie schreien lässt,fühlt sie sich dermaßen hilflos das kannst du dir gar nicht vorstellen.Babys haben nur ihr schreien um auf sich aufmerksam zu machen.Sie sind darauf angewisen das du kommst wenn sie weinen.Sei doch froh das sie sich beruhigt wenn du sie auf dem Arm hast,das zeigt doch wie sehr sie dir vertraut.Mama ist da,also ist alles gut.Sie will dich nicht ärgern,sie will nur bei dir sein.Und alles andere ist für sie nichts weiter als Liebesentzug.Setz dich mal oder besser leg dih in einen Raum und schrei.Du kommst dir total hilflos vor wenn du dich halb tod schreist,aber es kommt einfach keiner!


Verwöhnen kann man Babys und Kinder nur mit Materiellen Dingen,aber nicht mit Immateriellen Dingen wie Liebe und Zuwendung,davon kannst du nicht genug geben!Denk mal drüber nach!