Lebermetstasen +Knochenmetastasen

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von ch.j50 12.09.08 - 11:59 Uhr

Mein Schwiegervater
hatte 2000 Prostata Ca wurde entfernt
2005 erhöhte PSA -Werte
2006 hinter der Blase was gesehn genaue diagnose schlecht da ungünstige stelle -Bestrahlung

märz 2007 Lebermetastasen
chemo Therapie bis 03.08 dann Endbefund
lebermetastasen nicht mehr sichtbar dafür aber Knochenmetastasen

bekommt dafür Infusionen um die Knochen zu stärken und eine Hormontherapie die dafür sein soll (HORMONE erst seit 3 wochen )?????

seit gestern wieder Lebermetastasen sichtbar
Laut arzt wäre nichts mehr zu machen
alles in allem hört sich das für mich nicht gut an und sieht so aus das es nicht mehr lange dauert

schwiegervater ist so noch fit (sehr dünn) und liegt viel
hat auch Wasser in den Beinen und minimal am Bauch

hat jemand erfahrung mit sowas und was auf uns zukommt bezüglich des Verlaufes bis zum .....
oder besteht noch Hoffnung

Beitrag von arkti 12.09.08 - 12:47 Uhr

Ehrliche Antwort?
Klingt nicht gut.
Einen genauen Verlauf kann man nie genau sagen.

Beitrag von gaeltarra 12.09.08 - 13:19 Uhr

Hallo,

tut mir so leid! Ich will nicht um den heißen Brei herumreden: Nein, es gibt da erfahrungsgemäß keine Hoffnung, es sei denn, ein Wunder geschieht. Leider.

Den Verlauf kann niemand vorhersagen, der ist unterschiedlich, je nachdem, welche Organe halt zuerst versagen. Aber Leberversagen führt ziemlich schnell zum Ende. Wasser in den Beinen und Bauch deutet auch schon mal auf nichts Gutes hin.

Lass dich ganz fest drücken - ich weiß, wie das ist, mein Schwager ist mit 42 an Bronchialkrebs gestorben. Eine Tante an Magenkrebs.

Ganz wichtig ist, das Geschehen anzunehmen und vor allem, dass die Ärzte deinem Schwiegervater unnötige Schmerzen ersparen. Da müsst ihr immer Hinterfragen, ganz wichtig! Notfalls Schmerzambulanz einschalten.

Ja, ich weiß,Worte sind in dem Fall alles leere Floskeln,

deshalb #liebdrueck
Gael

Beitrag von 17051976 12.09.08 - 19:49 Uhr

Hallo,
erstmal#liebdrueck.
Gut hört sich das alles nicht an:-( leider.
Vielleicht stellt ihr deinen Schwiegervater mal in einem Hospiz vor #pro
Die sind auf solche Patienten bestens vorbereitet.
Dort wird auch Schmerzmitteleinstellung gemacht.
Also ich kann`s nur empfehlen#pro#pro#pro

Lg und alles Liebe Isa

Beitrag von eule_06 13.09.08 - 21:53 Uhr

Hallo!

Meine Mama ist am 11.01.08 an Darmkrebs gestorben. Er war inoperabel und hat auf die Leber gestreut, sie saß komplett zu mit Metastasen. Meiner Ma wurde Mitte September (nach der 4. Chemo) gesagt, dass es keine Hoffnung mehr gibt... Leider hat sie es uns, ihrer Familie, nicht gesagt... Für uns war das ein Schlag ins Gesicht, als die Ärzte uns am 30.12. gesagt haben wir sollten alle vormittags nochmal vorbei kommen - nachmittags würde sie wahrscheinlich nicht mehr leben!!!
Sie wurde ab Anfang November zunehmend schwächer, hat kaum noch etwas gegessen und getrunken, weil sie sofort Durchfall bekommen hat und hat immer mehr "verschlafen". Das Problem ist, dass die Leber nicht mehr das Blut reinigen kann und somit wurde sie durch ihr eigenes Blut "vergiftet". Hört sich schlimm an, aber die Ärzte haben uns erklärt, dass sie sich somit immer mehr in einem Koma ähnlichen Zustand befunden hat. Somit brauchte sie auch keine Schmerzmittel.
Am 09.01. hat sie dann ständig aus der Nase geblutet und am 10. verlor sie noch ein wenig Blut aus dem Mund. Da wußten wir, dass es nicht mehr lange dauert. Sie ist dann morgens um 7:35 Uhr endgültig eingeschlafen. Für uns war es sehr wichtig zu wissen, dass sie keine Schmerzen hatte. Die Organe hören dann "einfach" auf zu arbeiten - Todesursache: Multiples Organversagen. Die Schwestern waren zu dem Zeitpunkt bei ihr und meinten, dass sie ganz friedlich eingeschlafen ist.
Uns wurde mehrmals gesagt, dass es für die Angehörigen viel schlimmer ist als für den Kranken selbst. Für uns ein kleiner Trost...
Ich schließe mich meiner Vorschreiberin an, schaut euch nach einem schönen Hospiz um. Wenn wir vorher gewusst hätten was mit meiner Mama los ist hätten wir sie auch dorthin gebracht und nicht ins Krankenhaus.

Ich wünsche Euch Allen ganz viel Kraft #herzlich

Beitrag von bobb 13.09.08 - 22:18 Uhr

mein papa hatte prostata-ca mit knochenmetastasen.wenn du dich austauschen möchtest,kannst mich ja über vk anschreiben.ich möchte es jetzt hier nicht ausführen.