Welchen Nachnamen?

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von sunshine... 12.09.08 - 12:22 Uhr

Hallo!

Ich habe mal eine Frage, nur so, weil es mich interessiert ;-)

Angenommen ich würde ein Kind von meinem Freund bekommen,
wir sind aber nicht verheiratet.
Können wir uns dann aussuchen welchen Nachnamen das Kind
bekommen soll? Was passiert wenn es meinen Nachnamen
bekommt und wir dann doch heiraten?

(ich bin weder schwanger noch habe ich ein Kind...ist wirklich
nur weil ich mal so drüber nachgedacht habe...)

lg
sunshine... #blume

Beitrag von sweeety 12.09.08 - 13:05 Uhr

Hi du,

also wir sind auch nicht verheiratet aber haben ein Kind...

wenn ihr in der Schwangerschaft könnt ihr das sorgerecht teilen und bereits die Vaterschaftsanerkennung machen, wenn ihr das gemacht habt kann das Kind seinen Nachnamen bekommen, ansonsten hat es deinen!

Bei uns ist es so das Luca SEINEN Nachnamen hat weil wir ja auch irgendwann heiraten möchte und dann müsste er Luca adoptieren, das würde dann viel GEld kosten wenn man den Namen umschreiben lassen würde, somit haben wir das gleich so gemacht. Aber falls es dann doch nicht zu einer Hochzeit kommt sondern zu einer Trennung, muss das Kind bis es 13 oder 14#kratz ist den Namen behalten von seinen Papa, dann erst kann es selber entscheiden ob er diesen Namen behalten möchte oder so heißen möchte wie die Mama...

Hoffe ich hab dir ein bissl geholfen

Liebe Grüße Steffi

Beitrag von engelchen113 12.09.08 - 13:21 Uhr

Hi, bist Du Dir da ganz sicher?

Wieso muss Dein Freund/Vater des Kindes bei einer Heirat adoptieren?! Es ist doch schon sein Kind.

Bei einer Hochzeit kann das Kind den neuen Namen der Mutter mit annehmen, es wird auf der Geburtsurkunde nachträglich eingetragen.
Eine zweite Namensänderung des Kindes (im Falle einer Scheidung nach der die Mutter z.B. Ihren Mädchennamen annimmt) ist meines Wissens nach nicht oder nur sehr schwer möglich.

Den Geburtsnamen des Kindes sollte man sich daher sehr gut überlegen.

Beitrag von sweeety 12.09.08 - 14:45 Uhr

wenn man keine Vaterschaftsanerkennung macht, muss er es adoptiren bei einer Heirat... wenn es SEINEN Namen haben soll...

und die Neueintragung des Namen in der Geburtsurkunde kostet Geld, das weiß ich von meinen Bruder.

eine zweite Namensänderung im Falle einer Scheidung ist nicht möglich bis das Kind selber entscheiden kann...

Beitrag von biene81 12.09.08 - 13:36 Uhr

Wo um Himmels Willen hast Du denn den Quark her?#gruebel

Beitrag von pogo24 12.09.08 - 20:44 Uhr

<<<dann müsste er Luca adoptieren<<<
das stimmt nicht. bei uns gings ohne probleme oder adoption über die bühne!

Beitrag von julia3007 12.09.08 - 20:53 Uhr

Hallo Steffi,

bevor Du solche Märchen in Umlauf bringst, erkundige Dich bitte beim Standesamt-die erteilen Dir die richtige Auskunft.

Wenn ein Vater die Vaterschaft anerkennt-dann braucht er sein Kind nicht adoptieren. Eine Vaterschaftsanerkennung beim Standesamt oder Jugendamt kostet nichts.

Sollte das Kind erst bei der Eheschließung den Namen des Vaters bekommen, kostet die neu ausgestellte Geburtsurkunde 7,00 €. Und das ist im Vergleich zu den Kosten einer Hochzeit ja wohl nichts....oder;-)

Und im Falle einer Trennung (Kind trägt Namen vom Vater) kann das Kind durch eine öffentlich-rechtliche Namensänderung den Namen der Mutter wieder annehmen. Falls die Mutter einen anderen Mann heiraten will, kann das Kind durch sog. Einbenennung den Namen des Ehemannes der Mutter erwerben. Dies Bedarf aber der Zustimmung vom Vater des Kindes.

Schönen Abend noch

Maria

Beitrag von kanakilu 12.09.08 - 13:17 Uhr

Hallo!

Also, die obige Antwort ist falsch.

Wenn ihr nicht verheiratet seid, könnt ihr entscheiden, welchen Nachnamen das Kind bekommen soll. Wenn es den Namen des Vaters bekommen soll, muss vor der Geburt einen Vaterschafsanerkennung gemacht werden (beim JA). Das Sorgerecht muss NICHT geteilt sein. Wenn ihr wollt, könntet ihr es natürlich gleich mit machen, ist jedoch für die Namensgebung nicht zwingend.

Wenn das Kind deinen Namen bekommen habt und ihr doch noch heiratet, kann das Kind dann auch euren Familiennamen bekommen. Es muss dann die Geburtsurkunde umgeschrieben werden (kostet eventuell eine kleine Gebühr). Der Mann muss NICHT das Kind adoptieren. Das ist Quatsch. Was sein könnte (da bin ich mir nicht genau sicher), wäre, das man das Kind fragt, wenn es in einem bestimmten Alter ist.

Wir sind nicht verheiratet, ich habe das alleinige Sorgerecht und die Kinder haben den Nachnamen des Vaters. Einfach aus dem Grunde, das dieser seltener ist und meiner langweilig.

LG kanakilu

Beitrag von bluehorse 12.09.08 - 13:55 Uhr

Hallo,

was da vorher geschrieben ist, stimmt nicht. Der leibliche Vater muss weder sein Kind adoptieren noch kostet das eine Menge Geld.

Unsere Kinder tragen meinen Namen, bei einer Heirat bekommen sie automatisch den gemeinsamen Ehenamen. Ab einem bestimmten Alter muss das Kind (pro forma) zustimmen, aber das sollte ja kein Problem sein. Kosten fallen nur an für eine neue Geburtsurkunde.

Die Kinder tragen deshalb meinen Namen, weil ich mehr mit ihnen unterwegs bis und es so beim Arzt, Behörde etc. keine Probleme gibt, dass die Frage kommt, ob man denn die Mutter sei. Außerdem ist im Falle einer Trennung eine Namensänderung ohne weiteres nicht möglich. Das ist dann langwierig und teuer.

LG Tanja

Beitrag von xxaniaxx 12.09.08 - 19:08 Uhr

Hallo

ich bin geschieden, hocke nun mit dem Namen meines Exmannes da, ebenso mein Kind.
Würde ich nicht mehr machen.

Fazit: Du behälst dein Namen, ebenso dein Kind!