Wieviel Geld vom Partner wenn Elterngeld ausfällt?

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Forum: Finanzen & Beruf

Dieses Forum bietet Platz für alle Fragen und Antworten rund ums liebe Geld und die Absicherung der Familie - egal ob ALGII, Haushaltsgeld, Baufinanzierung oder Altersvorsorge. Auch Themen wie ElterngeldKindergeld sowie der Wiedereinstieg in den Beruf sind hier richtig.

Beitrag von kris21 12.09.08 - 12:24 Uhr

Wir haben gemeinsam beschlossen, dass unser Sohn (1 Jahr) doch noch ein Jahr bei mir zu Hause bleibt. Da es nach beantragten 12 Monaten kein Elterngeld mehr gibt bin ich nun auf meinen Mann angewiesen. Hat jemand eine Ahnung wieviel er mir mind. geben muss oder gibt es da eine Rechnung die ich aufstellen könnte? Denn er hat sich ziemlich knausrig und ich muss jeden Cent zweimal umdrehen. Liebe Grüße

Beitrag von zwiebelchen1977 12.09.08 - 12:27 Uhr

Hallo

Wieviele Jahre Elternzeit hast du denn beantragt? Dein Ag mus einer verlängerun g nicht zustimmen.
Also komt auf euren Standart an und was du davon kaufen willst. Finde es aber komisch, das du nach Geld fragen must und jeden cent umdrehen.

Bianca

Beitrag von kris21 12.09.08 - 12:34 Uhr

na 12 Monate. Jetzt habe ich noch zusätzlich Landeserziehungsgeld beantragt (bis jetzt keine Rückantwort). Mein Mann ist sehr sparsam und guckt wo jeder Euro ordentlich angelegt ist. Aber mir kommt das auch langsam komisch vor, ich werde wohl mal mich beschweren. Er hat kein Verständniss für Frauenmacken - wie Friseur gehen, Klamotten kaufen, Kosmetik usw. Selbst wenn ich mal eine alte Banane weschmeisße macht er einen Aufstand. Nicht so einfach mit Ihm. LG

Beitrag von phoe-nix 12.09.08 - 12:39 Uhr

Um Gottes Willen - dann sieh zu, so schnell wie möglich wieder eigenes Geld zu verdienen!

LG

Beitrag von zwiebelchen1977 12.09.08 - 12:43 Uhr

Hallo

Wenn du Pech hast, must du wieder arbeiten. Du hast kein Recht, auf ein 2 Jahr, wenn du nur 1 beamtragt hadt.

Bianca

Beitrag von phoe-nix 12.09.08 - 12:44 Uhr

Wenn das in diesem speziellen Fall mal nicht eher Glück wäre!

LG

Beitrag von zwiebelchen1977 12.09.08 - 12:45 Uhr

Hallo

Gut, in ihrem fall Glück.
Ich würde mir das nicht gefallen lassen.

Bianca

Beitrag von phoe-nix 12.09.08 - 12:48 Uhr

Auf keinen Fall....ich kann mir allerdings gar nicht vorstellen, dass es erst so weit kommt. Solche "Tendenzen" erkennt man doch beizeiten beim Partner, das fängt ja schon beim gemeinsamen Ausgehen auf, wenn jemand so extrem knickerig ist.

LG

Beitrag von carrie23 12.09.08 - 14:34 Uhr

Sorry aber einerseits redest du von Geld für dich und euer Kind für den Lebensunterhalt und dann kommst du mit Friseur und Klamotten.
DA wäre ich auch knausrig.
Nur zum Spaß müssen keine neuen Klamotten her.

Beitrag von bezzi 12.09.08 - 12:31 Uhr

Ich verstehe Dich jetzt nicht ganz:
Lässt Du Dich von Deinem Mann bezahlen ?
Dann würde ich jede Stunde aufschreiben, die Du für die Familie tätig bist und ihm jede Woche eine detaillierte Rechnung über Deine Dienstleistungen aufstellen.

Familie und Ehe stelle ich mir allerdings ein wenig anders vor.

Beitrag von phoe-nix 12.09.08 - 12:32 Uhr

DU bzw. Ihr müßt doch wissen, wieviel Geld Ihr braucht im Monat bzw. wieviel Elterngeld jetzt fehlt....

Ehrlich gesagt sträuben sich mir die Nackenhaare, von einem Mann mit derartiger Einstellung zum Geld ein Jahr lang "abhängig" zu sein.

LG

Beitrag von kris21 12.09.08 - 12:39 Uhr

Wenn ich das hier so lese Mädels mach ich irgendetwas falsch und habe mich schön bequatschen lassen. "Das kriegen wir schon hin mein Schatz" hat er damals gesagt mit seinem charmanten Lächeln - haha. Ich glaube er weis selber nicht was das bedeutet eine Familie zu finanzieren - aber da kann er mich schön kurz halten. Jetzt habe ich aber eine Wut im Bauch. Wie macht Ihr das denn alle so. Gönnt Ihr Euch auch mal was für Euch persönlich schönes?

Beitrag von phoe-nix 12.09.08 - 12:42 Uhr

Wir haben keine Kinder - nur gemeinsame Tiere :)
ABER bei uns gab es seit dem Zusammenziehen zwar immer zwei Einkommen und auch zwei Konten, ABER nie getrennte Finanzen.
Wir haben gegenseitigen Kontozugriff und machen in allem gemeinsame Kasse und es war auch in den letzten 20 Jahren immer völlig egal, wer gerade mehr verdient hat als der andere (während der Ausbildung z. B.)....

Schlag Deinem Mann doch vor, dass er das zweite Jahr Zuhause bleibt oder Dir angemessenen Unterhalt zahlt.

LG

Beitrag von zwergenkoenigin21w 12.09.08 - 12:42 Uhr

>aber da kann er mich schön kurz halten.<

Das wäre für mich schon ein Trennungsgrund.

Beitrag von yvonnechen72 12.09.08 - 12:54 Uhr

Hallo,

also, bei uns läuft das so:

Wir haben ein gemeinsames Konto, auf das ALLE Einnahmen gehen und von diesem Konto werden auch ALLE Ausgaben beglichen.Wir haben einen Plan, auf dem alle monatlichen einnahmen und Ausgaben eingetragen sind(auch Sparbetrag,Haushaltsgeld etc.)
Die Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben teilen wir durch zwei und diese Summe erhält jeder als "Taschengeld"

LG Yvonne

Beitrag von lampe123 12.09.08 - 13:14 Uhr

HAllo!

Wir sind eine Familie und egal wer von uns beiden das Geld nach Hause bringt, es ist für jeden gleichberechtigt da. Wir haben ein Konto und von dem wird alles bezahlt und jeder von uns beiden bekommt "Taschengeld" zur absolut freien Verfügung alles andere wir Möbelanschaffungen etc. wird gemeinsam entschieden.

Ich stelle mir eine Ehe/Familie auch anders vor als wie bei Euch. Aber in meinem Freundeskreis gibt es auch so ein Ehepaar. Sie hat 3 Jahre lang von Erziehungsgeld und Kindergeld gelebt und damit sich und das Kind finaziert, er hat großzügiger Weise die Miete etc. übernommen. Muss jeder selber wissen, aber ich konnte da nur noch den Kopf schütteln.

LG

Beitrag von kanakilu 12.09.08 - 12:35 Uhr

Hallo!

Seid ihr verheiratet? Dann steht dir die Hälfte seines Einkommens zu. Oder er bezahlt alle Rechnungen (auch Lebensmittel und so) und du bekommst 7 % seines Nettolohns (oder brutto?) als Taschengeld.

Verstehe eurer wirtschaften nicht. Eine Familie, ein Pott.

LG kanakilu

Beitrag von kris21 12.09.08 - 12:42 Uhr

Ich bin völlig baff. Wie jetzt - woher hast du das. Ich brauch Beweise - das leg ich dem vor. Ich bin auf 180! Ich hab gedacht ich halt lieber den Mund er kann nicht so viel abdrücken - aber es geht nicht bei mir.

Beitrag von kanakilu 12.09.08 - 12:58 Uhr

Hallo!

Also hier kannst du das mit dem Taschengeld nachlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Taschengeldanspruch

Das mit der Hälfte seines Einkommens läuft unter dem Begriff des Zugewinns: http://de.wikipedia.org/wiki/Zugewinn

Im Grunde ist es so, dass dein Mann dir genügend Haushaltsgeld zur Verfügung stellen muss und auch Taschengeld für deine persönlichen Belange.

Wir haben ein Gemeinschaftskonto und jeder kann über das Geld verfügen. Wenn jemand mal etwas persönliches außer der Reihe kaufen möchte, wird das abgesprochen.
Kleidung, Friseur und Kosmetika sind im Haushaltsgeld mit drin.

LG kanakilu

Beitrag von zwergenkoenigin21w 12.09.08 - 12:41 Uhr

Willkommen im Mittelalter #schock

Nicht böse gemeint.

Wenn Dein Mann so knauserig ist, kannst Du doch stundenweise Arbeiten gehen und ein wenig Geld verdienen.

Beitrag von kris21 12.09.08 - 12:42 Uhr

ohne Kinderkrippenplatz?

Beitrag von zwergenkoenigin21w 12.09.08 - 12:44 Uhr

Es gibt auch Tagesmütter. Könnte vielleicht auch jemand aus der Familie oder eine Freundin auf den Kleinen ein paar Stunden die Woche aufpassen?

Beitrag von elaleinchen 12.09.08 - 12:57 Uhr

Man kann auch arbeiten gehen, wenn der mann wieder zu hause ist!

Dann geht man eben Putzen...wo ist das problem??? #augen

Beitrag von yvonnechen72 12.09.08 - 12:59 Uhr

Das sollte ja nun kein Hinderungsgrund sein.Ich arbeite 40 Std. im Monat in der Zeit, wenn mein Mann zuhause ist.

Beitrag von rabe0510 12.09.08 - 12:42 Uhr

Hallo,

ich kann die Einstellung von deinem Mann nicht verstehen.

Du bleibst zuhause, kümmerst dich um Haushalt und Kind und er geht arbeiten. In so einem Fall ist "sein" Einkommen euer gemeinsames Einkommen.

Irgendwie vermute ich, dass du weder Mitkontoinhaberin bist oder eine Kontovollmacht hast. Das versuch mal schleunigst zu ändern. Ich finde es extrem erniedrigend nach Geld zu fragen.

Erkläre ihm mal die umgekehrte Situation. Du arbeitest und er wäre zu Hause. Manchmal macht es Klick und der Partner ändert sein Verhalten.

VG, Iris