Krippe - ja oder nein???

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Beitrag von milkasweet81 12.09.08 - 15:02 Uhr

Hallo,

als ich schwanger war, habe ich 3 Jahre Elternzeit beantragt, das ich dachte, 3 Jahre für ausschließlich für das Baby da zu sein wäre das Beste. Nun ist Isabel 9 Monate alt und ich denke, dass sie mit 2 Jahren in die Krippe bzw in den Vorkindergarten gehen wird. Ich merke was für einen Wissens-und Erlebnisdrang sie hat und ich denke, den kann hier zuhause nicht erfüllen. Ausserdem würde ich auch gerne wieder Teilzeit arbeiten gehen, da ich merke, dass mich 12 Stunden am Tag nur spielen, rumalbern, Windeln wechseln nicht unbedingt 3 Jahre ausfüllen können. Ich liebe es mich mit Isabel zu beschäftigen, aber ich denke wenn sie 5 Stunden am Tag mit anderen Kindern zusammen ist und ich mich danach ganz ihr widmen kann, ist das besser. In meinem Umfeld gehen 3/4 der Kinder schon mit 11 Monaten bzw 12 Monaten in die Krippe, das wäre mir persönlich etwas zu früh, aber mit 2 Jahren?
Wie ist das bei euch? Wann werden eure in die Krippe oder KiGa gehen?
Oder seit wann sind sie schon in Fremdbetreuung?
Freue mich auf viele Antworten.
Lg
Milka

Beitrag von blume82 12.09.08 - 15:07 Uhr

Hallo,

ich halte persönlich nichts davon, wenn man als Elternteil nicht arbeiten geht.

1. Warum nimmt man die Plätze jemanden weg der ihn bräuchte.
2. Und es gibt soviele Dinge womit man die Kinder fördern kann. Du kannst ja zum Babyschwimmen, zum Turm und zur Krabbelgruppe gehen. Man kann auf den Spielpatz gehen und sich auch mal andere Kinder einladen.

LG

Beitrag von milkasweet81 12.09.08 - 15:11 Uhr

ich denke ich habe mich nicht genau ausgedrückt, klar würde ich wieder arbeiten gehen wenn Isabel in er Krippe ist. Ich würde dann halbtags wieder einsteigen.
Ich habe bloß Bedenken ob ich sie schon mit 2 oder erst mit 3 Jahren in den KiGa bringen soll....

Beitrag von maschm2579 12.09.08 - 15:11 Uhr

Hallo,

Hannah geht ab dem 1.10 in die Krippe und ist heute genau 6 Monate alt.

Ich würde zwar gerne noch 6 Monate daheim bleiben und mich um Hannah kümmern aber leider geht das nicht.

Andersherum denke ich das es Ihr bestimmt gut tut und sie sich dort wohlfühlen wird. Die 3 Erzieherinnen sind sehr lieb und auch fürs Sozialverhalten ist es bestimmt nicht schlecht.
Die können Ihr sehr viel bieten und wissen wie man solch Mäuse unterhält.

Ich selber freue mich mittlerweile auf das Büro und auf die Leute. Normale Gespräche und nicht nur wickeln, gudi gudi und gaga ...

lg Maren

Beitrag von nightwitch 12.09.08 - 15:12 Uhr

Hallo,

ich bin der Meinung, dass jeder für sich selbst entscheiden sollte, wann er seine Kinder abgeben möchte.

Meine Mutter hat auf Leandra schon ein paar Std aufgepasst, als sie mal gerade 10 Tage alt war (da ich abgepumpt habe, kein Problem).
Die ersten Minuten/Stunden waren schrecklich. Klar hat man sich seine Gedanken gemacht, aber da meine Mutter sich nicht gemeldet hat, wusste ich, dass alles in Ordnung ist.

Ich versuche schon seit längerem Leandra in einer Krabbelgruppe oder Krippe/Tagestätte unter zu bringen. Leider ist es hier im Ort nicht so einfach.

Es gibt zwar eine Möglichkeit, aber dafür sind noch nicht alle Voraussetzungen erfüllt. Sobald das der Fall ist, geht Leandra - die übrigens super auch mal ein WE ohne Mama auskommt - in die Krippe/Kiga.

Ich persönlich finde es für mich wichtig, dass meine Tochter auch an Kontakt mit anderen gewöhnt ist - eben das sie gelernt hat, dass es auch okay ist, wenn Mama oder Papa sie abends nicht ins Bett bringen und/oder morgens aus dem Bett holen.
Aber ich weiss, dass ich mit dieser Einstellung bei den meisten auf Entsetzen stossen werde.

Jedenfalls sind wir damit bislang gut gefahren und ich habe nicht das Gefühl, dass Leandra unter der Entscheidung sie auch mal bei anderen Leuten schlafen lassen, leidet. Eher im Gegenteil. Sie ist in meinen Augen eigenständiger und selbstbewusster als die Kinder von Bekannten/Freundinnen in dem Alter waren (die meisten von ihnen kannten halt nur Mama und/oder Papa als Bezugsperson).

Sie war sogar schon mal über ein paar Tage bei meiner Mutter. Ich war so krank, dass ich mich nicht um sie hätte kümmern können, bzw war sogar ansteckend - der Papa musste leider arbeiten und konnte sich nicht freinehmen. Also ist sie für 5 Tage bei meiner Mutter gewesen (immerhin gute 100km) - es ging ihr blendend - mir natürlich weniger. Ich habe sie tierisch vermisst. Aber ich brauchte die Zeit, um wieder gesund zu werden.


Wie gesagt, solange du damit klarkommst, dass deine Tochter in die Fremdbetreuung kommt und vorallem sie Spass dran hat, sehe ich da keinerlei Probleme.

LG
Sandra

Beitrag von ricardamt 12.09.08 - 15:14 Uhr

hallo
also ich finde das gut! den ich denke das du auch ein bischen an dich denken solltest. wenn du glücklich bist ist dein kind auch glücklich!nach der arbeit hast du ja wieder zeit für deinen sonnenschein und diese zeit kannst du dann besonders genissen!
ich werde das auch so machen!
lg ricarda

Beitrag von milkasweet81 12.09.08 - 15:14 Uhr

ja, das dachte ich mir eben auch...in welchem Alter wird dein Baby in die Krippe gehen?

Beitrag von ricardamt 12.09.08 - 15:19 Uhr

erst einmal geht der kleine wenn er ein jahr ist zu der oma vormittags!(zwei mal die woche)
dann müssen wir schauen ab wann er einen platz bekommt.
ich denke so mit zwei jahren.;-)
ricarda

Beitrag von dasilva27 12.09.08 - 15:46 Uhr

Also wir haben unsere Kleine mit etwas mehr als 5 MOnaten in die Krippe.
Und was soll ich sagen, es gibt nix besseres, denn da hat sie gleichaltrige (oder fast), dort lernt sie mehr als zu Hause, auch wenn du noch soviel Spielst und ihr bebringst. Außerdem ist es so ab 1/1,5 Jahren sehr schwer da die Kleinen dann schwerer "loslassen" können von den Eltern und meistens viele Tränen fließen.

Bei uns ist es so das ihr das (jetzt is sie 13 Monate) so viel Spass macht die Krippe, dass sie schon auch mal nicht heim will.

Ich würd es wieder machen, aber jeder muss es selbst wissen.

Was meinst du wie wunderschön es ist wenn du nachmittags in die Krippe gehst und sie abholst? Wenn sie dich dann sieht und grinst, lacht und sich riesig freut??
Das ist mit das schönste was es gibt auf der Welt.

Beitrag von sira85 12.09.08 - 16:21 Uhr

Also ich kann dir ja von meiner Erfahrung schreiben.
Ich muss spätestens im März wieder arbeiten, da ich dann kein Elterngeld mehr bekomme. Das heißt ich muss den KitaPlatz jetzt schon bezahlen dementsprechend bringe ich meinen Kleinen immer für 2-3 Stunden dorthin. Er macht dort bereits sein Vormittagsschläfchen. Bei uns ist das so, das es bei den Gruppen eine Eingewöhnungsphase gibt. Das heißt die ersten Wochen kann die Mama mit dabei sein.
Ich habe bei meinem Kleinen gesehen, dass es ihm nichts ausmacht. Es war ihm oft egal ob ich neben ihm gesessen habe oder eine der Erzieherinnen. Nur dann gegen mittags ruft er nach mir.
Wir wollen die Zeiten im Dezember langsam steigern. Eventuell kann ich schon eher arbeiten gehen. "Das liebe Geld"#augen
Da er jetzt schon so lange krank ist werden, wir das wohl noch einmal durchspielen müssen, aber ich bin da zuversichtlich.
Zwei andere Kinder 2 und 1,5 Jahre wurden auch neu in die Gruppe aufgenommen. Der 2jährige hatte dolle Probleme und der 1,5jährige brauchte etwa ne Woche wo er so etwa die 1. Stunde ein wenig gejammert hat. Nun sind beide aber ganz froh mit den anderen spielen zu können.

Beitrag von blackcat9 12.09.08 - 16:49 Uhr

Hi Milka.

Colin wird ab Juni 2009 (das heißt, wenn wir nen Krippenplatz bekommen) in die Krippe gehen. Ich muss ab Mitte Juni wieder arbeiten gehen. Dann ist er ein Jahr alt.

Auf der einen Seite wäre ich schon froh, wenn er länger daheim bleiben könnte. Auf der anderen Seite tut ihm der Umgang mit Gleichaltrigen sicher auch nicht weh und er lernt sicher auch sehr gut dabei.

Bei meiner Arbeit gehts nicht anders und mein Freund kann auch nicht freimachen.

Bis dahin versuchen wir schon Freundschaften zu schließen. Bald gehts zur Babymassage und PEKIP. Mal schauen, was sich draus ergibt.

LG
Franzi mit Colin (*19. Juni 2008)

Beitrag von steffi2107 12.09.08 - 17:10 Uhr

Hi.

meine Maus wird mit einem Jahr in die Krippe gehen und ich wieder arbeiten. Ich halte das für das Beste. Denn was die Kleinem in der Krippe lernen kann man zu Hause gar nicht. Und auch das Verhalten mit anderen Kindern usw.
Lena ist jetzt sieben Monate alt und wir haben gerade eine schwere Zeit hinter uns. Mein Mann war schwer krank, er hat fast drei Wochen im KH gelegen. Ich bin jeden Tag zu ihm und habe Lena bei meiner Mutter oder bei meiner Schiegermutter gelassen. Ich muss sagen, das hat ihr sehr gut getan. Sie fühlt sich bei denen sehr wohl, hat sie immer leib ins Bett bringen lassen, hat super gegessen und auch sonst war sie immer zufrieden und lieb. Und wenn ich kam und sie abgeholt habe, hat sie sich immer sooo gefreut. Diese Zeit hat ihr in ihrer Entwicklung sehr gut getan, denn sie weiß jetzt, dass es auch bei anderen Menschen außer Mama schön ist.

Lg Steffi