ich wieder..herztöne

Archiv des urbia-Forums Frühes Ende.

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Forum: Frühes Ende

Manche Schwangerschaft geht leider vorzeitig zu Ende. Es kann helfen, sich hier mit anderen über das Erlebte auszutauschen; aber auch Fragen zu medizinischen Themen sind willkommen. Hilfreich können auch diese urbia-Artikel sein: Fehlgeburt und Sternenkinder.

Beitrag von krabe123 12.09.08 - 15:08 Uhr

Hallo Mädels ,

ich bin 11. ssw, hatte die letzten tage, UL-schmerzen, bin gestern zu einer anderen ärztin gegangen weil ich mit meinem FA nicht zufrieden war, mir hatte das alles keine ruhe gelassen´. Jedenfalls hatte die mich ans TOKO angeschlossen alles ok, dann war ich drinne und sie hat US gemacht und meinte baby ist zu klein und sie findet keine herztöne...sie hat dann blut abgenommen wegen hcg aber diesen wert bekomme ich erst am montag. ich bin so fertig, war gestern sogar im KH um vllt. schneller irgendwelche ergebnisse zu bekommen aber sie haben gesagt können auch nichts machen außer das wie beim FA. soll kommen wenn ich blutungen habe. ich weis nicht wo mir der kopf steht und bis montag das ist so eine lange zeit.

ich weis ne was ich machen soll, ´kann ich denn noch hoffen ?

war eben wieder bei der FÄ weil habe so sch... geschlafen, die war aber nicht da, habe mit der schwester geredet die meinte das das blut heute mittag weggeht , habe mir telefonnummer und code geben lassen, weil die ungewissheit und alles macht mich fertig...

habe sie auch gleich gefragt wozu noch den wert, sie meinte die FÄ will sehen ob es nicht doch noch intakt ist.
meinte ich wenn keine herztöne sind wie soll da noch was intakt sein, da hat sie abgelenkt und das wars...


ich danke schon mal fürs zuhören

LG Bebby

Beitrag von shreek 12.09.08 - 15:13 Uhr

Hey, lass dich erst mal knuddeln#liebdrueck

Ich weiß jetzt nicht so ganz wie ich dir mut zu sprechen soll..
Wenn ein Herz nicht mehr schlägt, kann doch auch das Blut nichts anderes mehr sagen... ich versteh das nicht.

Aber so lange noch eine klizekleine HOffnung besteht, soll man und will man auch nicht gleich mit dem schlimmsten rechnen. Ich drücke dir ganz doll die Daumen und melde dich, wie es ausgegangen ist!!

LG Shreek

Beitrag von viki-5 12.09.08 - 15:13 Uhr

Du wirst ja noch irre fahre heute nachmittag ins krankenhaus und lass es abklären bis montag drehst du ja noch durch so geht das nicht
Die können im krankenhaus auch schauen und haben meist die besseren apparate alsddo pack dich ein und ab mit dir schreib wie es dir euch geht
#liebdrueck und viel kraft wünsche ich dir

Beitrag von krabe123 12.09.08 - 15:16 Uhr

habe labor angerufen soll 16 uhr nochmal anrufen, wegen ergebnisse, ich bin total naus :(

Beitrag von taro82 12.09.08 - 15:56 Uhr

lass dich erstmal drücken.. #liebdrueck ich drück dir natürlich fest die daumen, dass der fa sich verguckt hat.. aber so ganz verstehen kann ich das nicht.. hm.. also ich würd einfach übers we mal ins kh gehen. die können da nochmal gucken und dann auch gleich blutuntersuchungen machen.. das ganze we in der ungewissheit .. das ist doch ne quälerei.. oh mann #schmoll

Beitrag von snowy77 12.09.08 - 18:33 Uhr

Hallo Bebby!

Tut mir wirklich leid, was Du durchmachst. Aber bei mir war es auch so in der 10. Woche, keine Herzaktivität mehr. Das wurde mir im KH bestätig, von mehreren Ärztinnen, da man dort auf Nummer sicher gehen wollte.

Eine Blutuntersuchung wurde bei mir in diesem Zusammenhang nicht gemacht, weis auch nicht ob das was bringt. Man sollte in jedem Fall mit einem guten US schauen, also am besten im KH.

Fahr hin und lass Dich untersuchen. Dann weist Du offentlich mehr.

Kopf hoch und lass Dich drücken#liebdrueck

Jana

Beitrag von krabe123 12.09.08 - 21:18 Uhr

also habe den wert bekommen der war in ordnung, bin aber zum bereitschafts-FA gefahren der hat es mir bestätig das das baby nicht mehr lebt ... missed abortion

jedenfalls muss ich montag zu meiner FÄ und dann KH, wie habt ihr das da erlebt wie läuft es dann lang???

Beitrag von muso 13.09.08 - 08:25 Uhr

Hallo krabe123,

Sei erst einmal #liebdrueck.

Vor der AS musst du keine Angst haben, man bekommt davon gar nichts mit. Meine FÄ hat mich nach der Feststellung der Missed Abortion zu einem anderen FA, der gleich an eine Tagesklinik angeschlossen ist, zwecks zweiter Meinung geschickt. Er hat mir dann gleich einen Termin für den nächsten Tag um 11 Uhr zur AS gemacht. Ich bekam eine leichte Vollnarkose, nach ca. 15 Minuten war ich schon wieder wach. Ich musste dann bis ca. 13 Uhr noch im Aufwachraum liegen, bekam Schmerztropfen und Tee und dann durfte ich wieder nach Hause. Ich hatte danach auch nur leichte Blutungen von Mittwoch bis Sonntag und keine weiteren Schmerzen.
Bei mir wird jetzt überprüft, on ein Myom nicht doch der Grund für die FG (ich hatte drei) sein könnte.

Beitrag von krabe123 13.09.08 - 10:50 Uhr

was ist ein myom ?

Beitrag von muso 13.09.08 - 11:01 Uhr

Das ist ein Myom:
http://de.wikipedia.org/wiki/Myom

Mir hatten drei Ärzte bestätigt, dass ich mit meinem Myom eine Schwangerschaft austragen kann, jetzt gibt ea aber wohl doch Zweifel. Nach zwei Mal Mens weiß ich mehr.

Beitrag von swc 13.09.08 - 14:30 Uhr

Bei meiner zweiten SS wurde auch auf ein Myom getippt, denn nach der FG war eines auf dem US zu sehen, dass 2 Ärzte als Myom bezeichneten. Als ich zwei Monate später bei einer Bauchspiegelung nichts mehr gefunden und der Arzt sagte, es sei wohl doch keines gewesen#aerger. Während dieser 2 Monate dazwischen litt ich wie ein Tier.

Hier habe ich noch etwas zum Thema Myom gefunden:
Myome sind langsam wachsende, gutartige Tumoren der Gebärmutter und zählen zu den häufigsten Tumoren der geschlechtsreifen Frau. Etwa jede vierte Frau über 30 Jahre ist betroffen. Am häufigsten werden Myome zwischen dem 35. und 54. Lebensjahr festgestellt.

Die Gebärmutter ist ein birnenförmiges Organ im kleinen Becken. Es wird in Gebärmutterkörper und -hals unterteilt. Die Wand der Gebärmutter besteht aus drei Schichten. Das außen liegende Bauchfell bedeckt die dicke Muskelschicht der Gebärmutter. Zur Gebärmutterhöhle hin ist die Muskelschicht von Gebärmutterschleimhaut überzogen. Myome entwickeln sich aus den Muskelzellen der Gebärmutter. Ihre Größe reicht von unter einem Millimeter bis weit über 15 Zentimeter. Nur sehr selten treten sie einzeln auf. Meist liegen mehrere Myome vor, die schließlich auch zu einer Größenzunahme der Gebärmutter führen können. Eine aufgrund von Myomen vergrößerte Gebärmutter bezeichnet man als Uterus myomatosus.

Die meisten Myome betreffen den Gebärmutterkörper. Sie können sich in ihrem Wachstum auf die Muskelschicht der Gebärmutter beschränken oder aber in Richtung der Bauch- oder Gebärmutterhöhle wachsen. Östrogene fördern das Wachstum von Myomen.

Ursachen von Myomen
Die Ursachen für das Auftreten von Myomen sind bisher unklar. Folgende Risikofaktoren scheinen aber bedeutend zu sein:

Vererbung
Myome treten familiär gehäuft auf.
Ethnische Herkunft
Afroamerikanische Frauen in den USA sind im Vergleich zu Frauen, die nicht afroamerikanischer Herkunft sind, drei bis neun Mal häufiger von Myomen betroffen. Zudem wachsen die Myome bei diesen Frauen aggressiver.
Östrogene
Myome wachsen unter dem Einfluss von Östrogenen. Da Östrogene hauptsächlich von den Eierstöcken gebildet werden, ist das Wachstum der Myome von der Funktion der Eierstöcke abhängig. Dies erklärt, warum Myome im Kindesalter nicht vorkommen, während der Geschlechtsreife wachsen und sich am Ende der Wechseljahre wieder zurückbilden können. Auch zu Beginn einer Schwangerschaft können Myome durch das vermehrt vorliegende Östrogen verstärkt wachsen.
Symptome von Myomen
Myome verursachen in bis zu 50 Prozent der Fälle keine Beschwerden, sodass sie häufig zufällig entdeckt werden. Beschwerden sind hauptsächlich vom Sitz und der Größe der Myome abhängig.

In erster Linie kommt es zu einer veränderten Periode. Die betroffenen Frauen bemerken eine besonders starke und lange Periode oder Zwischenblutungen. Da mit dem Blut auch gleichzeitig Eisen verloren geht, kann sich mit der Zeit eine Blutarmut entwickeln. Von einer Blutarmut spricht man, wenn die Hämoglobinkonzentration (roter Blutfarbstoff) im Blut abfällt. Die betroffenen Frauen sind sehr blass und fühlen sich müde und schwach.

Myome können heftige Unterbauchschmerzen verursachen, die häufig gemeinsam mit der Periode (sekundäre Dysmenorrhö) auftreten. Zudem können Myome der Grund für eine Unfruchtbarkeit der Frau sein, da sie die Einnistung der befruchteten Eizelle erschweren oder auch Früh- und Fehlgeburten verursachen können.

Große Myome können letztlich auch Nachbarorgane wie den Darm, die Blase, die Harnleiter oder aber Gefäße verdrängen beziehungsweise abdrücken. Die Frauen leiden an Verstopfung, häufigem Harndrang, häufig wiederkehrenden Blasenentzündungen, Rückenschmerzen oder einem gestörten Blutabfluss aus den Beinen. Die Myome können so groß werden, dass sogar der Bauchumfang zunehmen kann.

Diagnose von Myomen
Erste Hinweise auf Myome gewinnt der Arzt aus der ausführlichen Befragung der betroffenen Frau zur Krankheitsgeschichte und den aktuellen Beschwerden (Anamnese). Bei der sich anschließenden gynäkologischen Untersuchung können die Myome ab einer gewissen Größe als harte Knoten im Bereich der Gebärmutter ertastet werden. Die Gebärmutter selbst ist meist vergrößert.

Es folgt die so genannte Vaginalsonographie, eine Ultraschalluntersuchung der weiblichen Geschlechtsorgane durch die Scheide. Der Frauenarzt kann dabei neben den Geschlechtsorganen auch Myome bildlich darstellen und eine Aussage über ihren Sitz und die Größe machen. Gibt die betroffene Frau Blutungsstörungen an, macht sich der Frauenarzt zusätzlich ein Bild von der Gebärmutterschleimhaut. Hinter Blutungsstörungen können sich auch Veränderungen der Gebärmutterschleimhaut verbergen, wie beispielsweise Polypen (kleine Schleimhautwucherungen) oder Gebärmutterkrebs. Aus diesem Grund können auch eine Gebärmutterspiegelung und eine Ausschabung der Gebärmutter nötig sein.

Ist ein Myom in den Bauchraum gewachsen, kann es durch einen Ultraschall über die Bauchdecke nachgewiesen werden. Dabei kann der Arzt auch die Nachbarorgane, wie beispielsweise die Nieren, überprüfen. Weitergehende Untersuchungen wie eine Magnetresonanztomographie (MRT) des Beckens sind meist nicht nötig.

Die Untersuchung des Bluts auf einen Eisenmangel und eine mögliche Blutarmut ergänzt die Diagnose von Myomen.

Myome lassen sich heutzutage normalerweise sehr gut nachweisen. Lässt sich ein Myom jedoch nicht sicher von einem bösartigen Tumor an benachbarten Organen unterscheiden, kann zusätzlich eine Bauchspiegelung notwendig werden.

Therapie von Myomen: Hormontherapie und Operation
Eine Behandlung der Myome ist nur notwendig, wenn Beschwerden vorhanden sind. Bei Beschwerden stehen verschiedene medikamentöse und operative Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Die Art der Therapie ist vor allem vom Alter, der Schwere der Beschwerden und einem möglicherweise bestehenden Kinderwunsch abhängig.

Hormontherapie
Die Hormontherapien setzen alle am hormonabhängigen Wachstum der Myome an. Die wichtigsten sind GnRH-Analoga, Gestagene und Gestagen-Östrogen-Kombinationen. Durch die meisten Hormontherapien verkleinern sich sowohl die Myome als auch die Gebärmutter. Gestagene bilden dabei eine Ausnahme: Sie können nur verstärkte Blutungen mildern, nicht aber die Myome verkleinern.

Eine alleinige Hormontherapie ist sinnvoll, wenn nur geringe Beschwerden wie eine leicht verstärkte Regelblutung bestehen. Die alleinige Hormontherapie wird außerdem erwogen, wenn die betroffenen Frauen kurz vor der Postmenopause stehen. Die Postmenopause ist der letzte Abschnitt der Wechseljahre. Am Ende der Wechseljahre stellen die Eierstöcke die Östrogenbildung komplett ein. Da die Myome östrogenabhängig wachsen, bilden sie sich in dieser Phase häufig automatisch zurück. Die Hormontherapie hilft somit, die Zeit bis zum natürlichen Stillstand der Eierstöcke zu überbrücken. Die Beschwerden lassen nach und den Frauen bleibt eine Operation erspart. Kann eine Operation nicht umgangen werden, ist eine hormonelle Vorbehandlung empfehlenswert. Sie erleichtert die Operation und verringert Operationsrisiken.

Die sehr wirkungsvolle Therapie mit GnRH-Analoga stellt keine Dauerlösung dar, da sie mit der Zeit zu schweren Nebenwirkungen führen kann. Neben der Osteoporose ist besonders der Anstieg der Blutfette gefürchtet, da er spätere Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigen kann. Beendet der Arzt die Hormontherapie, wachsen die Myome innerhalb weniger Monate wieder zu ihrer ursprünglichen Größe heran.

Operation
Der Chirurg kann die Myome entfernen, indem er sie aus dem umliegenden Gewebe herausschält (Myomenukleation). Da die Gebärmutter erhalten bleibt, wird dieser Eingriff von Frauen mit noch bestehendem Kinderwunsch bevorzugt. Der Nachteil ist, dass die Myome in bis zu 15 Prozent der Fälle erneut wachsen.

Eine andere Möglichkeit ist die Entfernung der gesamten Gebärmutter. Dies kann insbesondere bei Vorliegen vieler Myome und abgeschlossener Familienplanung sinnvoll sein. Die Entfernung der Gebärmutter ist unter allen Therapiemöglichkeiten die einzige, mit der Myome dauerhaft geheilt werden können.

Abhängig von der Größe, Anzahl und dem Sitz der Myome können beide Eingriffe über eine Bauchspiegelung, einen Bauchschnitt oder durch die Scheide erfolgen.

Eine Alternative zur Operation stellt die so genannte Myomembolisation dar. Es handelt sich um einen sehr schonenden Eingriff, da unter örtlicher Betäubung nur ein kleiner Hautschnitt in der Leiste notwendig ist. Mit einem Katheter sucht der Arzt die beiden Gefäße, die die Gebärmutter versorgen, auf und verstopft (embolisiert) sie mit kleinsten Kunststoffteilchen. In den folgenden Wochen verkleinern sich sowohl die Myome als auch die Gebärmutter. Die Beschwerden lassen nach. Für schwangere Frauen oder Frauen mit Kinderwunsch ist die Methode nicht geeignet, da das Risiko für Fehlgeburten und Geburtskomplikationen zu steigen scheint.

Neue Therapieansätze
In jüngerer Zeit kombiniert man gebündelte Ultraschallwellen mit einer Magnetresonanztomographie. Gebündelte Ultraschallwellen können in einem eng umgrenzten Bereich Wärme erzeugen und Tumoren zerstören. Sowohl die Temperaturänderungen als auch das Myom können mithilfe des MRT sichtbar gemacht werden. Dies ermöglicht eine gezielte Zerstörung des Myoms, ohne das gesunde Nachbargewebe zu schädigen. Das Verfahren ist äußerst schonend und sehr viel versprechend. Da es aber sehr aufwendig ist, bleibt abzuwarten, ob es sich als zukünftige Therapieoption durchsetzen kann.

Verlauf einer Myomerkrankung
Myome entstehen und wachsen während der Geschlechtsreife. Mit den Wechseljahren bilden sich die Myome meist automatisch zurück, da die Eierstöcke ihre Östrogenproduktion beenden.

Myome treten häufig als runde Tumoren auf. In einigen Fällen kann sich aber auch ein so genannter Stiel entwickeln, der das Myom über eine längere Distanz mit der ursprünglichen Muskelschicht der Gebärmutter verbindet. In dem Stiel verlaufen Blutgefäße, die das Myom versorgen. Kommt es zu einer Drehung des Stiels, werden die versorgenden Gefäße abgedrückt. Es entsteht ein Notfall, der ein schnelles, operatives Eingreifen erfordert.

In unter einem Prozent der Fälle kann ein Myom entarten (Leiomyosarkom). Regelmäßige Kontrollen sind daher auch bei fehlenden Beschwerden empfehlenswert.

Kann man Myomen vorbeugen?
Myomen kann bis heute nicht vorgebeugt werden.

Quelle: QualimedicGesundheitsberatung.

LG Sandra

Beitrag von kati0804 13.09.08 - 09:52 Uhr

Hallo ,
Du tust mir sehr leid. Aber erstmal muss ich ganz deutlich sagen - wechsel in Deinem Interesse den FA. Ich habe das Gefühl Deine FA hatte nicht wirklich viel Herz :-( . Habe in der 13. Woche erfahren, dass doch ein 2. Baby da ist, das aber kein Herz hat. Der Große war aber topfit. Mein FA hat mich erst ins KH überwiesen. Da aber das KH in dem ich mich untersuchen lassen sollte , mich weg geschickt hat, sind wir in ein anderes. Der Arzt dort konnte nicht verstehen, warum man mich mit so ner Sache wegschickt. Der nahm sich über ne STD Zeit und bestätigte mir die Aussage des FA. Und da war schon ein riesen Unterschied im Ultraschall. An dem Tag haben wir das Geschlecht unseres Schatzes erfahren und konnten wirklich alles sehen. Danach sind wir nochmal zum FA, da der Arzt mir von sich aus sagte, dass er möchte , dass ich nochmal zu nem Spezialisten gehe, der Pränatale Diagnostik studiert hat. Mein FA hat alles in die Wege geleitet und am nächsten Tag war ich in Köln bei Pränatal. Die Ärzte dort waren super. Auch der Doc bestätigte mir, das der kleine definitiv Tod ist und das unser Junge gesund ist - also das was man am Ultraschall sehen kann. BLutkreislauf , Nackentransperenzuntersuchung - alles war i.O. . Und er bewegte sich wie ein Sportler:-) . Doch leider kam trotzdem eine Woche später die schockierende Nachricht , dass der Große es doch nicht geschafft hat. Das war dann die 14. Woche. Es war total schocking#schock.Der kleine war, dadurch, das der Große ihn mit Blut und allem versorgt hat mitgewachsen und das hat das Herzchen nicht mehr geschafft:-( Selbst der Doc war total geschockt, denn damit war nicht zu rechnen. Auch mein FA war fertig. Danach lief alles ruckizucki. Ab zum FA , der hatte schon alles fertig gemacht fürs KH. Dann sind wir direkt dahin und um 19 Uhr lag ich im OP. Das lief ab wie im Film. Was für mich schlimm war, war, dass ich erst eine Fehlgeburt eingeleitet bekommen musste ( damit MuMu erweitert wird) und die Tabletten habe ich direkt neben dem Kreissaal bekommen. NAja, muss wahrscheinlich so sein. Aber ich habe das so nicht mehr mitbekommen, war total benommen irgendwie. Selbst die Fragen der Ärztin habe ich nciht mehr mitbekommen. Zum Glück kam die FG erst als ich im OP war. Ich glaube wenn ich die mitbekommen hätte wäre ich gestorben. Um halb neun bin ich wach geworden und dann war alles vorbei. Habe nur gefragt ob jetzt alles vorbei ist und was mit unseren Babys passiert. Der Narkosearzt sagte mir, dass sie noch untersucht werden und in 2- 3 Wochen hat mein FA das Ergebnis. Körperlich ist es soweit i.O. man merkt zwar einige Tage schon. dass etwas gemacht wurde ( Ausscharbung) , aber nicht viel. Der Seelische Schmerz ist schlimmer. Am nächsten morgen kam die Ärztin auf mein Zimmer um 7.00 Uhr und machte mit mir noch einen Ultraschall und ich musste mit schauen. Da war nichts mehr#heul.
Bin die Nacht da geblieben, da ich so spät operiert worden bin. Aber ich bin auch heil froh, dass alles so schnell ging, denn erstens hätte ich nicht noch 2 oder mehr Tage damit Leben wollen, dass meine Kinder tod im Bauch sind und 2. waren meine Entzünundungswerte schon gestiegen. Und wenn die länger im Bauch gewesen wären hätte ich Vergiftungen bekommen können und dann???????
Die Ärzte haben mir die krasse Sache erklärt, dass jede 2. -3. Frau eine FG hat. Aber in dem Moment fühlt man sich allein auf dieser Welt. Man sucht bei sich die Fehler, dann fragt man sich konnten die Ärzte nicht eher was machen und zum Schluss wird einem dann klar, dass Mutter Natur was daran getan hat. Und wir hoffen jetzt einfach, dass sie im Interesse unserer Babys und uns richtig reagiert hat. Es fällt sooo schwer das zu glauben, aber wir müssen uns ja an irgendwas festhalten. Bei mir ist das Ganze am 2. 9. 08 passiert , also ganz frisch. Ich könnte nur noch heulen , denn ich habe mir so sehr ein Kind gewünscht. Aber die Ärzte versichern uns , dass wir wieder loslegen können, sobald bei mir alles wieder im Lot ist. Man sagt in meinem Fall ca. nach 3-6 Monaten. Und wir werden es auf jedenfall wieder probieren, denn wir wollen mind. ein gesundes Baby haben. Aber erst müssen wir mein körperliches abworten und auch das seelische muss wieder in die Reihe kommen. Man wird seine Babys niemals vergessen , aber der Schmerz wird schon kleiner irgendwann. Wenn man Familie hat, die für einen da ist und Freunde , die mit einem trauern hilft es ungemein. Was ich leider erleben musste, ist, dass der Freundeskreis sehr klein wird. Aber das ist das kleinste Übel auf dieser Welt. Denn wenn man sowas wie wir mal durchgemacht hat, ist alles andere wie Penauts.
Ich wünsche Dir alles Liebe und Gute für die OP und das das seelische auch bei Dir irgendwann in die Bahnen geht. Aber tu Dir selber den Gefallen und wechsel den FA und fahr mal zum KH ob die nicht direkt die OP durchführen können. Denn es ist auch für Dich nicht wirklich gesund, wenn das tote Baby so lang in Deinem Bauch ist.
War jetzt sehr lang, aber ich hoffe ich konnte Dir ein wenig helfen.
Viele liebe Grüße und alles Gute
Kati mit 2#stern im#herzlich