mein kleiner Wuff :(

Archiv des urbia-Forums Trauer & Trost.

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Forum: Trauer & Trost

Fehlgeburt, Tod eines geliebten Menschen, Angst, nicht enden wollende Trauer um ein Sternenkind: Leider stehen wir nicht immer auf der sonnigen Seite des Lebens, diese Erfahrung muss jeder von uns machen. Oft hilft es, mit anderen darüber zu sprechen...

Beitrag von tinabina3382 12.09.08 - 15:50 Uhr

Ich habe gerade erfahren, dass mein Hund, der 16 Jahre bei uns gewesen ist eingeschläfert werden musste. Ich bin nur am weinen. Habe seine Bilder zusammengesammelt u Kerzen aufgestellt. Meine kleine Tochter versucht mich zu trösten und lacht mich die ganze Zeit an (obwohl sie erst 6 Monate alt ist).

Wieso tut das nur so verdammt weh???

Mein Kleiner war immer für mich da. Wenn es mir mal schlecht ging habe ich ihn immer genommen u er hat Stunden mit mir geknuddelt. Wenn einer von uns geweint hat ist er gekommen um uns zu trösten. Mein Kleiner, du wirst immer in meinem Herzen bleiben. Oma und Opa kümmern sich jetzt um dich!!!!

#kerze

Beitrag von vogelscheuche 12.09.08 - 16:03 Uhr

16 Jahre ist ein schönes Hundealter. Lass ihn gehen und habe viele schöne Erinnerungen an und mit Ihm!

#liebdrueck

Beitrag von mamakind 12.09.08 - 20:42 Uhr

Hallo,

ich kann gut nachfühlen. Vielleicht tröstet dich folgendes Gedicht ein wenig:

Letzte Nacht stand ich an deinem Bett
um einen Blick auf Dich zu werfen,
und ich konnte sehen, dass du weintest
und nicht schlafen konntest.
Während du eine Träne wegwischtest,
winselte ich leise um dir zu sagen:
"Ich bin's, ich hab' Dich nicht verlassen.
Ich bin wohlauf, es geht mir gut und ich bin hier."
Heute morgen beim Frühstück da
war ich ganz nah bei dir
und ich sah dich den Kaffee einschenken
während du daran dachtest,
wie oft früher deine Hände zu mir heruntergewandert sind.

Ich war heute mit dir beim Einkaufen,
deine Arme taten dir weh vom Tragen.
Ich sehnte mich danach,
dir dabei zu helfen und wünschte,
ich hätte mehr tun können.

Heute war ich auch mit dir an meinem Grab,
welches du mit so viel Liebe pflegst.
Aber glaube mir, ich bin nicht dort.
Ich ging zusammen mit dir zum Haus,
du suchtest nach dem Schlüssel.
Ich berührte dich mit meiner Pfote und sagte lächelnd:
"Ich bin's."

Du sahst so müde aus, als du dich auf die Couch sinken ließest.
Ich versuchte mit aller Macht,
dich spüren zu lassen,
dass ich bei dir bin.
Ich kann dir jeden Tag so nahe sein,
um dir mit Gewissheit sagen zu können:
"Ich bin nie fortgegangen."

Du hast ganz ruhig auf deiner Couch gesessen,
dann hast du gelächelt, und ich glaube,
du wusstest.... in der Stille des Abends...,
dass ich ganz in deiner Nähe war.
Der Tag ist vorbei...,
ich lächle und sehe dich gähnen,
und ich sag' zu dir:
"Gute Nacht, Gott schütze dich,
ich seh' dich morgen früh."

Und wenn für dich die Zeit gekommen ist,
den Fluss der uns beide trennt, zu überqueren,
werde ich zu dir hinübereilen,
damit wir endlich wieder zusammen,
Seite an Seite sein können.

Es gibt so viel,
das ich dir zeigen muss
und es gibt so viel für dich zu sehen.
Hab Geduld und setze deine Lebensreise fort...,
dann komm...,
komm heim zu mir.

(Autor unbekannt)

LG Simone