Da bin ich ja doch nicht alleine...(sorry, lang)

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Forum: Trennung

Sorgerecht, Umgangsrecht, Unterhaltszahlung ... ? Wenn sich ein Paar zu einer Trennung entschließt, ergeben sich für jedes Elternteil ganz neue Fragen an die eigene Lebensplanung.

Beitrag von luna7903 12.09.08 - 16:26 Uhr

Hallo an alle!
Zuerst einmal möchte ich mich vorstellen, bin noch relativ neu hier. Ich heiße Claudia und bin 29 Jahre alt. Ich habe eine fünfjährige Tochter aus einer gescheiterten Beziehung.
Ich habe seit Herbst letzten Jahres eine neue Beziehung und wohne seit Dez.07 mit neuem Partner und Tochter zusammen.
Es ist einfach alles (für mich) sehr kompliziert. Mein neuer Freund ist leider noch nicht ganz frei. Er ist noch verheiratet. Er hat sich ähnlich wie ich, im Frühjahr letzten Jahres von seiner Frau getrennt. Seit diesem Zeitpunkt bzw. seit Juli darf er seinen Sohn nicht mehr sehen. Es gab im letzten November ein halbstündiges Treffen im Regen auf einer Einkaufspassage. Seit der Trennung versucht seine Frau eigentlich alles um den Kontakt zwischen Sohn und Vater zu unterbinden. Der Sohn meines Freundes ist noch recht jung, er wird ende diesen Jahres vier. Auf Anrufe wird nicht reagiert. Bei Freunden oder Verwandten beschwert sie sich jedoch, mein Freund würde ja gar nichts nach seinem Sohn fragen. Es gab im Juni entlich eine Verhandlung und es wurde eine Elternvereinbarung gertoffen. Diese Besagte das mein Freund seinen Sohn jeden Samstag für 2 St. bei seinen Schwiegereltern im Haus besuchen solle. Natürlich ganz blöd da diese ja auf ihren Schwiegersohn ganz allergisch reagieren. Der 1. Termin fand nicht statt, angeblich wurde sich(trotz Erinnerungs sms!) in der Uhrzeit geiirt. Das 2. Treffen schien sehr harmonisch verlaufen zu sein. Beide haben miteinander gespielt und gelacht. Der Sohn fragte seinen Papa beim Abschied ob er morgen wieder kommen würde... Am nächsten Samstag dann der Schock: Weder sein Sohn war anwesend oder seine Nochfrau. Ihm wurde von seiner Schwiegermutter göffnet und er wurde vier Min. lang so richtig zur Sau gemacht von Ihr, vor allen Nachbarn. Sie war so zornig und hilt ihm verschiedene Dinge vor, er hätte sich nie um sein Kind gekümmert, er zahle zuwenig Unterhalt an seine Frau, wenn er unbedingt einen " Koten " zum behätscheln braucht, solle er sich doch einen neuen machen aber sein Kind nicht länger quälen. Sein Sohn hätte nach seinem Besuch angeblich so heftig reagiert, mit weinen wenn er nur Papas namen hört, einnässen Nachts, Alpträume und anteilnahmslos wäre er gewesen...Mein Freund hat die 2 St. mit einem Diktiergerät aufgezeichnet um ggf. das Gegenteil beweisen zu können. Seitdem unternimmt seine Frau alles um ihn irgendwie " bluten " zu lassen, dafür das er sie verlassen hat. Sie läßt sich Atteste ausschreiben um den Umgang zu unterbinden, erzählt eine Lüge nach der anderen, es würde zu lange dauern um auf all das einzugehen. Es ist für mich als neue Partnerin einfach erschreckend zu sehen wie diese Frau auch aus der Distanz unsere Beziehung belastet. Es kommt noch eine gemeinsame Immobilie dazu die derzeit von seiner Fau bewohnt wird, die ihren Job wegen Anpssungsschwierigkeiten usw verloren hat. Das bezahlt nun alles schönd er Staat. Mit allem was sie tut, wobei das meiste aus Lügen besteht, kommt sie durch! Das kann doch nicht sein. Warum darf sie in einer neuen Doppelhaushälfte leben ohne auch nur einen Teil davon selbst zu bezahlen? Mein Freund hingegen hat weder an seinem Sohn noch an dem Haus irgendwelche Rechte. Die Scheidung steht bald vor der Tür, die Schriftstücke für den Versorgungsausgleich sind bereits zurück geschickt. Fast jeden Tag bekommen Wir Post vom Anwalt, weil sie keine Gelegenheit ausnutzt um ihn zu verklagen oder anderweitig schuldig zu machen. Ich hab schon immer Bauchweh was als nächstes kommt und wie das alles weiter gehen wird. Wird mein Freund bald hoch verschuldet sein? Wird er entlich sein Kind wieder sehen dürfen usw. Das nagt alles ganz schön an mir. Ich habe hier nur mal einen Teil angerissen... Ist das denn das "normale" verhalten einer EXfrau oder geht es auch anders? Mensch, ich hoffe das all das bald ein Ende hat!
Das war jetzt alles sehr lang und vielleicht auch etwas unverständlich, aber es hat gut getan sich das alles mal von der Seele zu schreiben.
Danke für Eure Gedult, lG Luna!

Beitrag von miss-bennett 12.09.08 - 17:28 Uhr

Hallo und lass Dich #liebdrueck

Ich kenne das vom Bekanntenkreis und zwar so, dass die Mutter die Kinder nicht sehen durfte und vom Vater der Kinder sogar beim Auszug aus der gemeinsamen Wohnung geschlagen wurde, obwohl ihre Brüder und Freunde dabei waren (dass blieb natürlich vor Gericht ohne Folgen für ihn).
Das war richtig schlimm. Und als sie dann die Kinder bekam, fing der Terror mit dem Jungendamt an: er zeigte sie wegen irgendwas an, sie tanzten an. Wenn sie sich wiederum beim JA über ihn beschwerte, kam keine Sau. Und er hat die Kinder richtig misshandelt (falsches Essen, nur Fernsehen ganzes WE lang, Psychoterror, Mutter schlecht geredet...)
Sie war zum Glück besonnen und stark genug, um alles zu dokumentieren. Zur Zeit, nach fünf Jahre Theater, hat sie das alleinige Sorgerecht #freu

Ich hoffe, das Dein Freund auch die Starke in sich entdeckt, um um sein Kind zu kämpfen. Der arme Junge leidet genauso wie der Vater und alles nur, weil die Mutter nicht genug bekommt. Was braucht sie denn noch, um glücklich zu werden? Dass Dein Freund zu ihr zurück kriecht?

Ich wünsche Euch allen viel Kraft und alles Gute

Miss Bennett #klee

Beitrag von bluehorse 12.09.08 - 22:04 Uhr

Hallo Luna,

was du sagst, kommt mir sehr bekannt vor. Nur geht es bei meinem LG schon seit 7 1/2 Jahren so. Seine Kinder durfte er (trotz Kampf darum) seit 7 Jahren nicht mehr sehen. Wirkliche Hoffnung, dass es irgendwann vorbei ist, kann ich dir nicht machen. Diese Art Frauen wird nie aufhören, euch das Leben schwer zu machen. Normal ist so ein Verhalten sicher nicht, allerdings kommen diese Frauen meist damit durch, sind ja immer die bösen Männer. Erwartet nur keine Gerechtigkeit, die bekommt meist nur die Mutter. Ich wünsche euch viel Kraft, das gemeinsam durchzustehen.

LG Tanja

Beitrag von mei_ling 15.09.08 - 10:47 Uhr

Hallo Luna,

schwer dir da Rat zu geben. Es gibt ja immer 2 Seiten der Medaille und um wirklich eine Lösung zu finden, muss man immer beide Partein hören. Daher kann hier schlecht einer wirklich Stellung dazu nehmen.

Ich kann auch nicht so ganz glauben, daß der Staat seiner Ex das Leben in einer teuren Doppelhaushälfte finanziert. Wenn man nicht arbeitet und von Hartz IV lebt, dann stehen ihr mit Kind ca. 60qm zu und nur eine Kaltmiete von 250€ (variiert natürlich von Stadt zu Stadt) meiner Meinung nach.

Da kann man wohl leider nur vor Gericht gehen und wenn der Fall wirklich so liegt wie du schilderst, dann würde ich an eurer Stelle viele Beweise sammeln (von wegen das dein Freund immer pünkltich zu allen vereinbarten Terminen erscheint, seinen Unterhalt im Rahmen und fristgerecht zahlt, etc.). Ich würde jedes Ereignis auf die Minute aufschreiben, auch was die Ex macht und von sich gibt.

Viel Glück, daß sich die Lage bald normalisiert.

LG, Mei

Beitrag von luna7903 18.09.08 - 20:51 Uhr

Danke für Eure aufmunternden Worte. Ist ja echt erschreckend wie viele Geschichten es zu diesem Thema gibt... Ich hoffe auch das alles bald ein Ende hat, und wir entlich unser Leben in ruhe leben können!
Lg Luna