Spielgruppe

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von kikpower 12.09.08 - 16:47 Uhr

Hallo an alle nicht Bio Mütter,

ich gehe nun mit meiner Tochter schon längere Zeit in die Spielgruppe.Und die Kinder dürfen dort auch Frühstücken.Gott sei Dank sehen es alle Mütter da wie ich nicht so eng mit der Ernährung,das heißt 6 von 7 Kindern dürfen alles mögliche essen ,wie Kekse und Nutella Brot und und und .NUn haben wir halt ein Kind dabei das nur Reiswaffeln bekommt,dieses Kind tut mir echt leid,weil es immer die Sachen von den anderen Kindern mit essen will ,aber nicht darf.Wie kann man da als Mutter so hart bleiben und seinen Kind echt nur dieses Zeug zum essen geben.

Das musste ich jetzt mal loswerden.

LG Tanja(deren Tochter auch schonmal vom Döner genascht hat)

Beitrag von bine3002 12.09.08 - 16:54 Uhr

Ich sehe das auch nicht so eng, denke aber, dass es Schlimmeres gibt. Wenn das Kind erst älter ist, wird es der Mama schon zeigen, was es von Reiswaffeln hält. Die isst meine Tochter übrigens auch noch gerne, verschmäht aber selbstverständlich auch kein Nutellabrot und bekommt es auch ab und zu.

Beitrag von fraukef 12.09.08 - 16:54 Uhr

Hmmmm

Judith bekommt auch kein Nutella-Brot - und nur "weil es alle anderen geben" würde ich es erst recht nicht geben...

AUs diesem Grund haben wir übrigens die Regel, dass in der Spielgruppe NICHT gefrühstückt wird - finde ich persönlich viel besser...

Und was ist so schlecht an Reiswaffeln???

LG
Frauke

Beitrag von kikpower 12.09.08 - 17:02 Uhr

Schlecht ist daran nix aber ich mag die Dinger auch nicht.:-p


LG Tanja

Beitrag von fraukef 12.09.08 - 17:09 Uhr

um ehrlich zu sein - ich auch nicht - zumindest nicht ohne gaaaaaaaanz dick Nutella oben drauf ;-)

Aber Judith sieht das anders... sie isst die Dinger ganz gerne...

Aber da bin ich sowieso manchmal verwundert - neulich hatte sie Knäckebrot und Butterkeks zur Auswahl - sie hat das Knäckebrot genommen...

Ich für mich sehs halt so - ich achte bei Judith generell schon auf die Ernährung und biete ihr auch eher Knäckebrot / Reiswaffel / Obst zu essen an. Ich glaub deswegen isst sie es auch ganz gerne - sie kennt es halt besser als Kekse etc... Das Kind aus eurer Spielgruppe muss dir also wirklich nicht leid tun ;-) (Ich seh das ganze aber auch nicht verbissen - judith hat auch schon vom Nutella Brot abbeißen dürfen - auch wenn ich nie auf die Idee käme, ihr jetzt shcon ein eigenes zu schmieren - da gibt es dann doch Leberwurst oder so was drauf...

Allerdings finde ich schon, dass man den Müttern schon selbst überlassen sollte, was sie füttern... Nur weil 90 % einer Gruppe was anderes füttern, heißt das doch nicht, dass der Rest mitmachen muss... Das wär ja fatal...

LG
Frauke

Beitrag von kikpower 12.09.08 - 17:19 Uhr

Ich seh das so das meine Tochter alles das essen darf was sie möchte,das habe ich bei meinen Jungs auch schon so gehandhabt und sie essen nach wie vor alle gerne Obst und zwar recht viel.Es gab nie diese Gier nach süßem.Also werde ich es bei meiner Tochter genauso machen.Und sie isst ja auch Käse oder Leberwurst.Aber sie darf halt auch wie gestern auf Oma´s Geburtstag Käse Sahne Torte essen.Schließlich essen wir das ja auch.Und ganz ehlich,ich kenne soviele Mütter mit kleinen Kindern, und die machen das genauso.Deswegen kann ich garnicht glauben das soviele hier sind die ihren Kindern Süßes verbieten.
Und natürlich muss die Mutter selber entscheiden was sie ihrem Kind gibt,nur ich kann das nicht,wenn mein Kind andere Kinder beim Süßigkeiten essen zuschauen müsste,täte mir das in der Seele weh.

LG Tanja(die deswegen keine schlechte Mutter ist):-p

Beitrag von fraukef 12.09.08 - 17:32 Uhr

Ich hab nie behauptet, dass du eine schlechte Mutter bist ;-) (würde mir nebenbei im Traum nicht einfallen - schon gar nicht wegen Ernährungsansichten...)

Ich handhabe es halt lediglich ein wenig anders - wobei ich finde, beim ersten Kind ist das recht einfach - wir haben eh fast nie Süsses im Haus (mein Mann und ich essen extremst selten mal was Süsses) - Judith kennt es also nicht - und ihr fehlt auch nichts... Als ihr der KiA gestern ein Gummibärchen gegeben hat (würde ich zB nie verbieten) hat sie es quer durch den Raum gespuckt - und der Gesichtsausdruck (völlig angewidert) war herzallerliebst *lach* Ich glaub mit nem Stück Knäckebrot oder Zwieback hätte er mehr Erfolg gehabt...

Für mich stellt sich die Frage, warum muss ich Judith jetzt schon notwendigerweise was Süsses geben, wo sie doch noch so klein ist? Die Zeit wo sie sich Süsses fragen wird, wird früh genug kommen (spätestens im KiGa) - und dann werde ich es auch nicht verbieten! Aber wenn sie zB gerne Knäckebrot isst, muss ich ihr doch nicht notwendigerweise Kekse geben...

Ich denke aber auch, dass sich Judiths Brüderchen sehr viel früher als Judith Süsses fragen wird - einfach weil Judith ja dann schon was bekommen wird - und er das mitbekommen wird... Wie ich dann reagiere - und ab wann der kleine Mann Süsskram bekommen wird, kann ich Dir heute noch nicht sagen... Aber ich hab ja auch definitiv noch ein wenig Zeit - er ist ja noch nicht mal auf der Welt ;-)

LG
Frauke

Beitrag von hasi.1981 12.09.08 - 17:08 Uhr

Ich bin auch keine "Bio-Mama". Meine Tochter (15 Monate) isst bei uns normal am Familientisch mit ABER sie bekommt nix Süßes. Also, keine Kekse, Gummibärchen und Nutella usw. Sie kennt es nicht und sie vermisst es auch nicht! Sie freut sich über ein Marmeladenbrot ( was ja auch süß ist!) und isst gerne Käse bekommt auch ab und an Weißbrot und ein Hörnchen. Aber das eigentlich eher selten 1-2x/Woche. Zu besonderen Anlässen (Geburtstag von der Oma oder so) bekommt sie auch mal ein Stück Apfelkuchen oder so. Ich persönlich finde, die Zeit, wo sie nach Süßem verlangt, kommt früh genug und lange genug. Ich bin sehr froh, dass meine Tochter Wasser trinkt und ich keine Säfte geben muss.
Ich finde es o.k. wenn es andere Mütter anders machen. Jeder so, wie er es für richtig hält (natürlich solange es gesund ist!). Wir frühstücken auch öfters in der Krabbelgruppe. Und da gibt es keine Probleme, wenn meine Tochter ein Käsebrot oder eine Reiswaffel isst und die anderen Nutella wobei die anderen Mütter eher meiner Ernährung entsprechen.
Ich stell es mir auch schwer vor, an der Stelle der anderen Mutter zu sein, die immer Nein sagen muss und ev auch schimpfen muss "nur" weil sie ihre Einstellungen beibehalten möchte.

Beitrag von lampe123 12.09.08 - 17:59 Uhr

Hallo!

Wir sind auch in einer Spielgruppe mit Frühstücksrunde. Es bekommen aber alle Kinder irgendwie das gleiche. Jede Mama hat Obst dabei und dann entweder Kekse, Fruchtzwerg u.ä. Mein Kind ißt da aber meist nie wirklich was, da wir auch Zuhause zwischen Frühstück und Mittag nix essen. Was mich eher verwundert hat war das einige der Kinder mit 12-14 Monaten noch fein pürierten Brei bekommen.
Reiswaffeln ißt meine Kind nicht, die spuckt sie mir entgegen.

LG

Beitrag von wir3inrom 12.09.08 - 20:32 Uhr

Ich bin so eine Mutter.
Mein Sohn ißt kein Nutella, solange er das Wort nicht aussprechen kann.

Ich finde, jede Mutter muss das mit sich und ihrem Kind ausmachen, was sie ihm zu essen erlaubt und was nicht.
Und wenn sie hart bleibt, auch wenn ihr Kind bei anderen mitessen will, dann ist das ihre Entscheidung.

Beitrag von morla29 12.09.08 - 22:13 Uhr

Hallo Tanja,

genau deshalb haben wir in unserer Kindergruppe ein gemeinsames Frühstück, das jedesmal eine andere Mama mitbringt. Und es gibt: kleingeschnittenes Obst und Gemüse und Brezen und Butter. Getränke nimmt jeder selbst mit, für die Mamas gibts Tee und Kaffee.

Wenn ein Kind Geburtstag hat, dann gibts auch mal Kuchen oder einen Nudelsalat. Oder bei der Faschingsparty auch mal Wienerle und Krapfen.

Nutella oder Milchschnitte haben meine Kinder auch noch nie gegessen.

Ich finde man könnte auch für die Spielgruppe mal eine Ausnahme machen. Aber im Grunde muss es jede Mama selbst wissen.

Ganz am Rande: Ich finde die gemeinsame Brotzeit sehr schön und sehr wichtig.

Viele grüße
Andrea
mit Ramona (fast drei) und Christina (15 Monate)

Beitrag von mikolaus 12.09.08 - 22:48 Uhr

bei uns gab es in der Spielgruppe früher nur Obst. Und alle Kinder haben Obst gegessen. Richtig viel sogar. Und auch die Sorten probiert, die sie zuhause nicht gegessen hatten. Das fand ich ganz toll. Eine gemütliche Runde, alle saßen zusammen auf einer Decke und hatten gefuttert.

Und dann kamen neue Mütter und Kinder dazu. Deren Kinder kannten es nicht, dass man sich an Obst satt essen konnte. Und die Mütter hatten sich auch geweigert, es zu probieren. Sie hatten statt dessen immer Kekse, Salzgebäck und so etwas mitgebracht. Mit dem Ergebnis, dass keins der Kinder Obst gegessen hat, alle wollten nur noch die Kekse. Und es wurde nichts neues mehr probiert. Echt traurig!

Beitrag von kikpower 13.09.08 - 13:07 Uhr

Na gut das ist natürlich nicht schön,wenn dann Obst garnicht mehr gegessen wird.Aber wie gesagt,meine Tochter bekommt auch Süßigkeiten und isst trotzdem sehr viel Obst.Ist ja nicht so das sie nur Kekse oder Ü-Eier bekommt.Aber ich achte halt nicht wirklich darauf ob es jetzt mal ein Gummibärchen zuviel ist oder so.Ich sehe das halt echt locker.Bei uns bleibt es auch nicht aus das Paula ziemlich viel nascht,schliesslich hat sie zwei große Brüder die den ganzen Tag irgendwas am Essen sind,somit probiert sie halt alles was die beiben auch essen.Aber schaden kann es ihr nicht sie wiegt nach wie vor sehr wenig,also mach ich mir da keine Sorgen.

LG Tanja

Beitrag von mikolaus 13.09.08 - 13:42 Uhr

mir ist es auch ganz egal, was die Kinder zuhause bekommen. Das liegt in der Verantwortung der Eltern. Es gibt Kinder, die essen regelmäßig Obst und Gemüse, andere essen sich an Süßigkeiten und Knabbereien satt, viele haben eine gesunde Mischung. Da mische ich mich auch nicht ein.
Aber mich ärgert es halt, wenn ich meinem Kind vormittags Obst anbieten möchte und genau weiß, dass es auch gerne gegessen wird, aber wenn es dann zusätzlich auch Kekse essen kann, dann werden die Kekse natürlich bevorzugt. Und die "Keks-Eltern" sehen sich bestätigt, denn die Sachen, die sie mitbringen, werden von allen Kinder gegessen, das Obst dagegen wird ignoriert.
Nur, wie vorher schon geschrieben, es war anders, als es in der Gruppe nur Obst gab.