Labrador

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von skyline24 12.09.08 - 18:05 Uhr

Hallo zusammen,

wir möchten gerne einen Hund kaufen. Hat jemand Erfahrung mit einem Labrador? Würde mich über Meinungen zu dieser Rasse freuen.

Liebe Grüße
Birgit

Beitrag von pueppi1981 12.09.08 - 18:19 Uhr

Hi Birgit,

habt ihr euch überlegt, was ihr mit dem hund machen wollt, sprich wie lastet ihr ihn aus.
Wie sind eure räumlichen Verhältnisse, sprich Haus oder Wohnung ? Wer kümmert sich hauptsächlich um den Hund ?
Soll es ein Labbi aus dem TH sein oder von einem Züchter ? Züchter findest Du hier www.vdh.de



LG pueppi

Beitrag von pupsknoedel 12.09.08 - 18:25 Uhr

Du hast ja gar nicht auf ihre Frage greantwortet #kratz

Beitrag von pueppi1981 12.09.08 - 18:32 Uhr

Richtig, da ich 2 "Sorten" Labbis kenne, einmal die absoluten Sportkracher und einmal die reinen Ausstellungshunde. Somit auch 2 mal Erfahrungswerte, dazu noch einige Labbis, die "durchgeknallt" sind, nix mit lieber Familienhund.

Und wenn man fragt wie die Bedingungen aussehen, so ist dies nicht böse gemeint, aber man selber kommt manchmal nicht drauf an was man denken bzw. bedenken sollte.


LG pueppi

Beitrag von dubistmeinstern1981 13.09.08 - 00:08 Uhr

hi
wir haben einen labrador mischling
der totale familien hund einfach klasse die rasse
ist lieb zu jedem und alles. hört super , ist nicht überdreht hat keinen jagttrieb alles perfekt
und fühlt sich auch in einer 3 1/2 zimmer wohnung ohne garten wohl
muß man ihn halt draußen aus powern
lg desiree

Beitrag von aussiegirl600 13.09.08 - 00:35 Uhr

Also auf die Aussage mit dem Jagdtrieb sollte man sich nicht verlassen, in meinem Freundeskreis gibts 5 oder 6 Labbis, die haben ALLE Jagdtrieb. Nicht alle gleich stark, aber er ist vorhanden und bei einigen auch nur mit langem SChleppleinentraining in den Griff zu kriegen!

Super hören tut auch nur ein Labrador der super erzogen ist, das Gegenbeispiel sehe ich bei einem im Freundeskreis. Der ist immer noch lieb, aber folgt NULL. Deswegen darf er auch nie zu kleinen Kindern weil er viel zu stürmisch ist.

Aber ich gebe dir Recht, dass die meisten Labbis eine freundliche Grundeinstellung haben und durchscnittlich recht gut zu erziehen sind.

DIe kleine Wohnung ist bei fast keiner Rasse ein Problem (außer bei Herdenschutzhunden, meiner Meinung nach), man kann auch eine Dogge in ner kleinen WOhnung halten, solange der Auslauf reicht.

Wichtig bei der WOhnung ist aber, dass Labbis nicht so schrecklich viel Treppen laufen sollten.

Ich finde Labbis sind tolle Fmailienhunde, wenn man im Klaren darüber ist, dass sie Jagdhunde sind, die rassetypisch gefordert werden müssen, zB mit Dummytraining, Fährte, Mantrailing oder auch Rettungshundearbeit.
Sie sind normalerweise freundlich, aber auch das muss trainiert werden.

Und: es gibt unglaublich viele unseriöse Züchter, deswegen gibts auch immer mehr Labbis die zum einen nicht dem äußeren Standard entsprechen und zum anderen auch nicht mehr den will to please haben wie früher und gerade der macht den Labbi ja zum Familienhund!


Beitrag von glu 13.09.08 - 11:47 Uhr

Bevor Ihr Euch für eine Rasse entscheidet, solltet Ihr Euch im klaren sein wie Euer Leben mit einem Hund aussehen soll, was verlangt Ihr von einem Hund, etc.

Dann könnt Ihr schauen welche Rassen das erfüllen und dann entscheiden!

Gerade Labbis und auch Goldis werden als DER Familienhund bezeichnet, in meinen Augen völliger quatsch. Denn fast jeder Hund kann ein ganz toller Familienhund werden. Die Menschen vergessen dabei immer das es nicht nur verschiedenen Hunderassen gibt, sondern auch verschiedene Familientypen.
Es gibt Familien die sind bei jedem Wetter draußen in der Natur, jeden Tag, da passt ein Retriever super mit rein. Dann gibt es aber Familien die ihre Zeit lieber zuhause verbringen, in denen es etwas ruhiger zugeht, etc. da wäre ein Retriever nicht so toll aufgehoben.

Es gibt auch nicht für jede Familie einen passenden Hund, meiner Meinung nach!

Also meine Erfahrungen mit Retrievern generell: Überzüchtet (oft krank, HD, ED, Futterunverträglichkeiten, Hautprobleme), mäßiger bis ausgeprägter Jagdtrieb, verspielt, intelligent, lernfreudig, schnell unterfordert (dann tanzen sie einem schnell auf er Nase rum oder werden gar aggro) wenn man richtig mit ihnen Arbeiten sind sie super Begleithunde (oder was auch immer man mit ihnen macht ;-))

Ich persönlich würde mir keinen anschaffen und würde auch immer nur einen empfehlen der nicht blond ist ;-) denn bei den anderen Farbschlägen ist die Chance einen gesunden zu bekommen höher!
Ja ich weiß, einfach einen guten Züchter suchen, aber ich denke damit ist es nicht getan! Ich kenne genug mit einwandfreien Papieren und trotzdem haben sie Probleme!

lg glu

Beitrag von hsicks 14.09.08 - 17:06 Uhr

Hi Glu,

Dann hatte ich wohl den absoluten blonden Ausnahme-Labrador :

Kein HD, keine Haut- oder Magenprobleme, nie krank bis auf eine Krebserkrankung mit 13 Jahren, kein übertriebener Jagdtrieb, ansonsten hast Du Recht mit intelligent, verspielt, lernfreudig...ein toller Hund , auf den ich gar nix kommen lasse .

LG,
Heike

Beitrag von glu 14.09.08 - 17:31 Uhr

Natürlich gibt es auch blonde, gesunde Hunde, das wollt ich damit nicht sagen.

Aber ich finde es sehr schwer einen geeigneten Züchter zu finden, mir wäre das Risiko einfach zu hoch.

Davon mal ab ist es ja auch schon mind. 13 Jahre her, das macht natürlich auch noch einen Unterschied!

lg glu

Beitrag von kamelefant 13.09.08 - 12:54 Uhr

Ich würde gar nicht so fixiert sein auf eine Rasse, sondern mal einen Abstecher ins Tierheim machen und gucken, was es da so für Hunde gibt und wie deren Charakter ist.;-)

Beitrag von hsicks 13.09.08 - 18:03 Uhr

Hallo Birgit,

wir hatten 15 Jahre lang eine reinrassige Labradorhündin aus einer Zollhundezucht - immer ein sanftes Seelchen unseren Kindern gegenüber, die gerade mal 2 3/4 und 4 Jahre alt waren, als sie kam, aber aufgrund ihrer Herkunft ( Zollhund-Background ) auch ein prima Aufpasser für Haus und Kinder, will sagen : Fremden gegenüber eigentlich schärfer, als Labradore meist sind.
Dabei war sie sehr leicht führig und sehr gehorsam, wenn auch freiheitsliebend in ihrer Jugend ( kein Zaun und keine Mauer zu hoch, keine Hecke zu dicht, um nicht mal abzuhauen und durch die Nachbarschaft zu strawanzen auf der Suche nach ihren dort beheimateten Hundespielgefährten ).

Sie war der beste Hund, den ich je kennenlernte und ich würde sofort wieder einen Labby bekommen, wenn wir nicht schon 2 kleine Terrier hätten.

Labradore sind tolle Hunde und verdienen es absolut, in die Hundeanschaffungsplanung einbezogen zu werden.

LG,
Heike

Beitrag von cloud07 13.09.08 - 19:34 Uhr

Ganz ehrlich, ich würde mir nie nen Labby oder Goldi holen, allein schon wegen den ganzen Geschichten mir HD,ED ect. die meisten sind einfach so überzüchtet das so was prakisch vorprogrammiert ist.
Und wenn dann nur aus einer total gesunden Arbeitslinie (Fieldline)

Beitrag von aussiegirl600 13.09.08 - 19:37 Uhr

HD, ED und vergleichbare Krankheiten hast du eigentlich bei fast allen Rassen ab einer gewissen Größe, kleinere Rassen haben dafür zB Patellaprobleme.

Mit einem Mischling hat man auch nicht bessere Karten, weil zB ein Mix aus Collie und Rottweiler dafür die genetische Disposition für Krnakheiten beider Rassen hat.

Und auch die Arbeitslinien sind nicht gesünder, sie sind nur oft leichter gebaut, was für die Gelenke natürlich gut ist und sind seltener völlig überfüttert.

Beitrag von cloud07 13.09.08 - 21:13 Uhr

Ich weiß das jeder Hund das haben kann udn habe selber einen Jackrussell mit einseitiger, leicher HD, aber ich weiß auch das Labbie und Co. dafür prädestiniert sind!

Sicher bekommt man noch Hunde bei verantwortungsvollen Züchtern wo das Potential, das sie daran erkranken, geringer ist, aber prinzipiell sieht es nun mal so aus, das Labbie und Co. auf der Liste der HD-erkrankten Hunde sehr weit oben stehen.
Ich bin seit Jahren aktiv im Hundesport und es ist seltene in Labbie oder Goldie da, der nicht Probleme mit den Gelenken hat (obwohl die wenigsten "Hobbyhunde" geröntgt sind).

Meine Meinung beinhaltet nicht nur Labbies sondern alle Rassen wo ich weiß das die warscheinlichkeit groß ist. Also auch Schäferhund, BordeauxDogge und so.

Letztendlich ist es immer ein Glückspiel, aber ich muss ja nicht auf das Pferd mit den geringsten Siegeschancen wetten, wenn ich gewinnen will.

Beitrag von hsicks 14.09.08 - 07:51 Uhr

Hallo Cloud,

ich glaube, Du hast da ein Vorurteilsproblem : Mein Labby war natürlich geröntgt und alle anderen Hunde aus dieser Zucht ebenfalls. Ein Welpe ohne Untersuchung auf HD würde mir nicht ins Haus kommen.

Meine Hündin war ein ganz leichter Schlag, verglichen mit den " Kälbern ", die ich in Großbritannien sah, war sie ein Zwerg mit nur 30 kg.

Und es liegt schließlich immer in der Verantwortlichkeit der Besitzer - dies gilt für jeden Hund - das Tier nicht zu überfüttern. Und nicht jeder betreibt Leistungssport mit seinem Hund.

Leider sind Labbies inzwischen derart zu Modehunden verkommen, dass es mehr als genug verantwortungslose Züchter gibt. Es gibt aber auch mindestens ebenso viele verantwortungslose Käufer, die einen Hund möglichst billig wollen und nicht bereit sind, einen so hohen Züchterpreis für eine vernünftige Zucht zu bezahlen wie wir.

Ich habe jetzt einen Cairn- und einen Border Terrier und beide Hunde sind genetisch ebenfalls nicht OK, da beide Hodenhochstand haben und somit zuchtuntauglich sind. Also wo willst Du da anfangen und wo willst Du aufhören - gesundheitliche Probleme kann jeder Hund haben.

Gruß,
Heike

Beitrag von cloud07 15.09.08 - 18:11 Uhr

Ich glaube nicht das ich da ein Problem habe mit Vorurteilen.
Ich weiß das durchaus auch Labbys gibt, die ok sind.

Mir ist halt das Risiko zu groß (genauso we bei Schäferhund und Co.) Ich würde mir auch keine Dogge holen, weil ich es halt schade finde, das die nicht alt werden, obwohl es auch da ausnahmen gibt..

Das muss man so akzeptieren und nicht schön reden, finde ich. Und grade die negativ Seiten kann man nicht ausführlich genug beschreiben, finde ich denn es gibt genug blauäugige Leute die dich so nen Hund nur holen weil er "ja ach so kinderlieb" ist und schön anzugucken. Wer sih trotz allem so einen Hund holen möchte, weil er Fan der Rasse ist und alles möglichein Kauf nehmen würde, der soll das auch tun und sich ausführlich nach guten Züchtern erkundigen.

Wie gesagt unser Jacky hat uch HD auf einer Sete, sicher ein Problem das mittlerweile bei Jackys nicht mehr so selten ist (habe ihn aber auch nicht geholt sondern er gehört dem LG meiner Mutter). Darum,und wegen einigen anderen Dingen, möchte ich auch keinen Jacky mehr haben.

Ich möchte halt einen möglichst gesunden Hund, mit dem ich (für mich wichtig) arbeiten kann, der vielseitig einsetzbar ist und an dem ich lange Spaß habe.
Diverse Rassen fallen halt raus.


Beitrag von grandi 14.09.08 - 11:52 Uhr

Hallihallo!#klee
Wir haben einen 5 1/2 Jahre alten Labrador/Golden Retriever mix #hund(mehr Labbi). Er ist einfach ein Goldstück. Leicht zu erziehen (er ist unser erster Hund), liebt Kleintiere, Kinder jeden #babyAlters, ist verschmusst, kann aber auch wenn Gefahr lauert ziemlich Angsteinflößend #schwitzwerden. Er beschützt halt seine Familie! Vor allem Nachts soll er das ja auch.
Unser Manko ist nur das er viiiiieeeeel zu groß geraten ist (10cm) über Maß (67cm Rückenhöhe) und das er bei einigen Rüden sehr dominant ist und sich auch nicht beruhigen lässt. Dazu muss ich auch sagen, das er nicht kastriert ist.
Wenn er von der Leine ist, und ein #hasi auf dem Feld sieht, läuft er zwar hinterher, will aber nur spielen und würde dem nie was tun. Er lässt sich aber auch zurück rufen. wir haben zu Hause auch Kaninchen die er abgöttisch liebt und von oben bis unten ableckt, passt auch auf das er nicht drauf tritt. Er hat auch schonmal eine kleine Feldmaus ausgebuddelt, diese hat er auch nur abgelekt und kein Haar gekrümmt.
Einfach ein Goldstück!#huepf

Wünsche dir viel Spaß!#blume
Grandi