Zuckerbelastungstest

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von maike-123 13.09.08 - 12:29 Uhr

Hallo,

habe mal eine Frage zum Zuckerbelatungstest. Wer solle diese Untersuchung machen lassen? Ich habe keinen in der Familie der Zuckerkrank ist und ich selbst auch nicht. Warum habt ihr diesen Test gemacht?

Beitrag von burzl-24 13.09.08 - 12:32 Uhr

Hallo

ich hab auch keinen in der familien der zucker hat aber ich hab in beiden ss diabetes bekommen .

31 ssw

Beitrag von temari1 13.09.08 - 12:37 Uhr

Hallo!

Ichhab auch niemanden in der Familie mit Diabetes, aber da ich etwas übergewichtig bin und mir meine Fä dazu geraten hat hab ich am Montag einen gemacht. Ich denke Vorsorge ist besser als wenn ich später Probleme bekomme und dann Insulin spritzen muss. Je früher man es erkennt, desto besser kann man handeln.

Und die 25 Euro ist mir meine und vorallem die Gesundheit meines Babys wert!

LG Yvonne + #sonne nschein 22.SSW

Beitrag von saskia33 13.09.08 - 12:39 Uhr

Er wird gemacht weil viele Frauen während der SS eine SS Diabetis entwickeln ohne es zu merken!

Ich hatte eine in der ersten SS,die leider nicht entdeckt worden ist!Mein Kleiner hatte nach der Entbindung ganz schön zu kämpfen gehabt!!!

Ich muß jetzt Montag das 2 mal zum Test #schwitz


lg sas 31.SSW

Beitrag von dakotaish 13.09.08 - 13:18 Uhr

Ich mußte ihn machen weil mein Schatz 14 Tage weiter war von der Größe, statt 22+0 war er 24+3 oder so.
Bei mir wurden die Kosten von der KK übernommen.
Es stellte sich heraus das ich jeweils um 2 Punkte drüber liege, das ist noch keine Diabetis doch es muß nun weiter kontrolliert werden.
LG Eva

Beitrag von stella30 13.09.08 - 13:46 Uhr

Hallo maike123, bei uns lag auch kein Diabetes in der Familie vor und dennoch habe ich den Test bei den ersten beiden machen lassen und werde ihn jetzt wieder machen lassen.

Folgendes habe ich dazu noch gefunden:

Der Schwangerschaftsdiabetes, auch als Gestationsdiabetes, GDM oder Typ-4-Diabetes bezeichnet, ist eine Form der Zuckerkrankheit, die während der Schwangerschaft entsteht und unmittelbar nach der Geburt meist wieder verschwindet. Sie zählt insgesamt zu den häufigsten schwangerschaftsbegleitenden Erkrankungen. Als Risikofaktoren gelten Übergewicht, ein Alter über 30 Jahren und eine erbliche Vorbelastung.

Ursächlich ist die vermehrte Sekretion verschiedener Schwangerschaftshormone, wie etwa Cortisol, das humane Plazentalaktogen, Östrogen, Progesteron, und Prolactin, die als Gegenspieler des Insulins fungieren, sowie eine erhöhte Insulinresistenz während der Schwangerschaft. Kann die Bauchspeicheldrüse durch eine erhöhte Insulinausschüttung keinen Ausgleich schaffen, entwickelt sich ein Schwangerschaftsdiabetes.

Betroffene Frauen bemerken häufig nichts von ihrer Erkrankung, da der Schwangerschaftsdiabetes meist beschwerdefrei bleibt. Anzeichen, wie etwa ein gesteigertes Durstgefühl (Polydipsie), Harnwegs- und Nierenentzündungen, Zucker im Urin, Veränderungen der Fruchtwassermenge, Wachstumsstörungen des Feten, übermäßige Gewichtszunahme und erhöhter Blutdruck (Arterielle Hypertonie) können jedoch auftreten.

lg,
stella :-D

Beitrag von muehlie 13.09.08 - 13:52 Uhr

"Wer solle diese Untersuchung machen lassen?"

Jede schwangere Frau. ;-) Gründe hast du ja schon genug genannt bekommen.
SS-Diabetes tritt übrigens bei ungefähr 5 Prozent aller Schwangeren auf.

LG
Claudia