an die Langzeitstillmamis :-)

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von kawu84 13.09.08 - 12:42 Uhr

Hallo!

Ich habe mal eine Frage an euch? Wie macht ihr das wenn ihr zum Teil zwei Jahre stillt?? WANN stillt ihr? Ich meine, man ersetzt doch nach und nach jeweils eine Mahlzeit, angefangen mit Mittags usw. ZU welchen Zeiten bekommen eure denn dann die Brust??
Emily wird jetzt bald 6 Monate und da sollte man dann ja mit der Beikost beginnen. Ich finde den Gedanken dann mit dem Stillen nach und nach aufzuhören ganz schlimm. Ich finde, die Bindung, die man beim Stillen hat, gibts sonst kaum und ich werde das echt vermissen.

#danke für eure Antworten!!!

Lieben Gruß
Katrin mit Emily *20.03.2008, die schon soooo groß geworden ist #schmoll

Beitrag von mellchen 13.09.08 - 12:45 Uhr

Hallo Katrin,

ich antworte dir einfach mal, obwohl ich "erst" 18 Monate stille:-)

Lenya hat natürlich einen ganz normalen Essensplan, trotzdem stillt die morgens noch, mittags, abends und nachts.

Das meiste davon ist einschlafstillen, manches noch kuscheln. Sie trinkt auch nicht mehr so lange.

LG Melli mit Luca (3,5) und Lenya (18 Monate)

Beitrag von fee03 13.09.08 - 12:53 Uhr

Hallo Katrin,


irgendwie hat meine kleine (fast 15 Monate) es geschafft, dass ich sie zu ihrem ganz normalen Essen vor dem Mittagsschlaf und abends vor dem zu Bett gehen stille!
Ohne geht es für sie einfach nicht und noch ist es in ordnung!

Außerdem musst du nicht mit Beikost anfangen nur weil deine Maus 6 Monate alt wird, das steht nirgends geschrieben!;-)

Genieße einfach noch die Zeit solange die kleine mag!


LG

die fee

Beitrag von mullemaus1911 13.09.08 - 12:53 Uhr

Lloyd ist zwar auch "erst" 16 Monate alt und ich weiß nicht, ab wann man sich als LZS bezeichnet, aber ich antworte dir auch einfach mal.

Also tagsüber stillt Lloyd gar nicht mehr. Hat er auch nie gefordert. Dafür wird er mittags noch manchmal einschlafgestillt.
Er wird hauptsächlich noch nachts gestillt.

Ich habe das nie so geplant oder so, es hat sich einfach so ergeben. Und es wird auch immer weniger.

Ich finde es gut, dass du nicht darauf aus bist, so schnell wie möglich abzustillen. Lass deiner kleinen Maus Zeit. Sie wird dir zeigen was sie braucht.

GLG, Kerstin und little Lloyd #herzlich

Beitrag von fee03 13.09.08 - 12:58 Uhr

Hmmm... jetzt wollte ich mir mal deine Homepage angucken, aber dass Passwort ist falsch.:-(

Beitrag von kawu84 13.09.08 - 16:00 Uhr

Hallo!!

Sorry, habs geändert. Es ist jetzt: sonne

Lieben Gruß und #danke für deine Antwort.

Katrin

Beitrag von jules1971 13.09.08 - 13:16 Uhr

Hallo,

ich stille nach Bedarf.
Vorwiegend nachts und morgens (das ist dann auch ihr Frühstück).
Abends will meine Kleine für ein paar Sekunden an die Brust, bevor sie in ihr Bett kriecht ... aber das ist wohl mehr aus Tradition heraus.
Wenn wir zuhause sind (sie geht die Woche über zur Tagesmutter), macht sie noch ein Schläfchen vor dem Mittagessen ... sie möchte dafür in den Schlaf gestillt werden und nimmt dabei gerne ein 2. Frühstück mit.
Schlafen wir nachmittags mal, ist sie auch gerne angedockt, dann wird aber eher genuckelt (bei der Tagesmutter macht sie ihren Mittagsschlaf allerdings auch ohne Brust).
Und eben wollte sie auch mal kurz, weil sie nicht besonders gut zu Mittag gegessen hast.
Du siehst, wir handhaben das sehr nach Bedarf und individuell, jeder Tag kann anders sein (nur nachts und morgens hat sich wirklich eingebürgert).

Ach ja, ansonsten isst meine Kleine alles und ganz normal vom Familientisch mit.

Gruß,
Julia mit Emma (*30.05.2007), knapp 16 Monate

Beitrag von snow_white 13.09.08 - 14:22 Uhr

Hallo Katrin,

imo stille ich unsere Jüngste erst 5 1/2 Monate, aber Ennio habe ich 22 Monate gestillt.

Er hat normal gegessen und zwischendurch immer wieder nach der Brust verlangt. Er hat aber auch "normale" Sachen wie Saftschorlen etc. getrunken.

Was das Zufüttern nach 6 Monaten betrifft, so werden wir das nicht machen.
Füttern muss man Tiere, Menschen nicht.

Viola wird voll gestillt, solange sie kein wirkliches Essinteresse zeigt (und an Nährstoffen etc. reicht das vollkommen aus, das ist in Studien nachgewiesen).

Sobald sie sitzen kann, kommt sie mit uns an den Tisch und bekommt einen separaten Teller, auf dem sich kleine Teile unserer Nahrung befinden.
Sie kann matschen und "begreifen", was das da ist, ab und zu etwas in den Mund stecken, wieder ausspucken oder runterschlucken, solange, bis sie ein eigenes Gespür dafür entwickelt hat, was sie essen möchte.

Und es wird immer wieder Phasen geben, in denen sie nur MuMi trinken wollen wird, und das wird sie dürfen.

Ennio war mit 10 Monaten todsterbenskrank und hat jede (!) Nahrung und alle anderen Getränke komplett verweigert.
Das Einzige, was er wollte, war "Busa", und den hat er bekommen.

Zwei Anibiotika haben nicht das geschafft, was die MuMi hingekriegt hat ;-)

LG


sw

Beitrag von miau2 13.09.08 - 17:01 Uhr

Hi,
ich habe "nur" 17 Monate gestillt, und bei uns blieb die letzten Monate einfach noch ein Schlummertrunk vor dem ins-Bett-gehen. Das war mal kürzer, mal länger, und zum großen Teil wohl weniger wegen Hunger oder Durst sondern mehr wegen dem großen Kuschelbedürfnis.

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von ratpanat75 13.09.08 - 17:09 Uhr

Hallo,

erst mal soll man so früh keine Mahlzeit ersetzen, sondern nur die Milchmahlzeit mit BEIkost ergänzen, natürlich immer angepasst am Rhytmus des Kindes (bei manchen geht es schneller und manche wollen nur Minimengen Beikost- oder auch gar nichts!).

Am besten du orientierst dich an deinem Kind, wann der richtige Zeitpunkt ist.

Bei älteren Stillkindern ist Muttermilch dann nur noch ein Nachtisch, sie essen ganz normal am Familientisch mit.

Mein Sohn ist gerade 3 geworden und wird meistens noch morgens, mittags und abends kurz gestillt, vor bzw. nach seinen normalen Mahlzeiten.

Keine Sorge, die Einführung der Beikost heiist nicht, dass du mit dem Stillen aufhören musst.
Das natürliche Abstillen ist ein gaaaaaaanz langsamer Prozess.

LG


Beitrag von len29 13.09.08 - 19:21 Uhr

Hallo!
Ich habe meine Tochter 2,5 Jahre gestillt. Es war meistens nach Bedarf. Ich habe nie irgendwelche Mahlzeiten ersetzt. Es war so, dass sie einfach immer mehr vom Teller gegessen hat, dazu hat sie vorher oder nachher gestillt. Irgendwann wurde es allmählich mehr feste Nahrung als Stillen, so dass das Stillen immer unwichtiger wurde. Irgendwann wollte sie nur abends stillen.
Viele Denken, dass man Mahlzeiten nach dem 6. Monat ersetzen muss. Dabei bedeutet Beikost nur, BEI-Kost und nicht ANSTATT-Kost. Also kann man Stillen und danach z.B. was zum Frühstück anbieten. Muttermilch hat mehr Kalorien als irgendwelche Möhrchenbreie. Wenn man sofort eine komplette Stillmahlzeit ersetzt, könnte es sein, dass das Baby zu wenig Kalorien bekommt.

Ich wünsche Dir noch eine schöne Stillzeit!
Len


Beitrag von brigitte77 13.09.08 - 19:53 Uhr

Hallo Katrin,

viele haben hier ja schon gute Antworten gegeben.

Beikost soll in dem Alter deiner Tochter noch keine Mahlzeit ersetzen. Als ich damals Beikost gegeben hab (das war Mittags) hat er zuerst immer ein bisschen Karottenbrei gegessen und danach gleich die Milch bekommen. Ich hab ihn da einfach machen lassen, wie er meint. War nie verkehrt.

Mein Sohn hat mit den Monaten dann immer mehr von selbst Anderes gegessen, da auch das Interesse an anderen Lebensmitteln bei Kindern ganz von selbst immer größer wird und sie dann irgendwann von fast allem probieren möchten.

Mein Sohn ist übrigens fast 2,5 Jahre alt und wir stillen immer noch nach Bedarf. Er isst aber ganz normal, wie andere Kinder, die nicht mehr stillen, auch. Die Mumi (so nennt er die Brustmilch) ist einfach noch das I-Tüpfelchen von allem. Morgens braucht er sie unbedingt noch und zum Einschlafen.

Geh es einfach ganz locker an.

LG Biggi