*Umfrage* Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft

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Beitrag von miss-lacrima 13.09.08 - 13:03 Uhr

Huhu Mädels,
mir kam grade beim Fertigmachen so ein Gedanke.
Wart ihr immer schon so wie jetzt? Habt ihr euch durchs Baby stark verändert?
Hätte euch jmd. vor 5 Jahren (respektive 10 Jahre für Mamis die nicht gaaanz so jung sind wie ich) gefragt wo ihr euch heute seht was hättet ihr geantwortet?
Und wo seht ihr euch jetzt in 10 Jahren?

Ne Menge Fragen ich weiss aber ich geh ja auch gleich mal mit gutem Beispiel voran.

Vor 5 Jahren:
Ich geb's zu, mit 15 war ich ein Luder, jedes Wochenende weg, jedes Wochenende rumgeknutsche mit jmd anderem (nicht geschlafen! :-) ) und hätte mir jmd gesagt dass ich mit 20 als Mama und zur Zeit Hausfrau Ende ich hätte ihn gefragt wo derjenige die lustigen Pillen herhat.
Ich wollte Karriere, finanziellen Freiraum undn lockeres Party leben

Heute:
Durch meinen jetzigen Freund und letzendlich das Baby die Wende.
Keine Partys mehr, keinen Smalltalk über Wer-mit-Wem, keine Karriere stattdessen ein Studium auf Lehramt weil ich einen Familienfreundlichen Beruf wollte.
Statt der Shoppingtouren auf HighHeels Kinderwagenfahren auf Turnschuhen.
Das mit dem Fluchen wird immer besser (konnte schimpfen da wäre jeder Rocker vor Neid erblasst).

Zukunft:
Möchte das Studium beginnen und ins Berufsleben starten, möchte Sicherheit für mich & Mopsi, eventuell meinen Schatz heiraten und so in 5-6 Jahren vllt. noch ein Kind, ein Haus am Stadtrand wäre auch nett!


Wie ist es bei euch so gelaufen? Geht das Leben komische Wege oder war alles geplant?
Hättet ihr das von euch so gedacht!?

Bin mal gespannt auf die Antworten ;-)

LG
Jenny ( kein Luder mehr :-P keine x-tremen Miniröcke mehr, keine Bauchfreien Tops mehr) mit Sophie, die ihrer Mami sowieso immer gerne auf Hosen und Oberteile sabbelt

Beitrag von bambela86 13.09.08 - 13:13 Uhr

Also vor ein paar Jahren hätt ich auch nie Gedacht das ich mit 21 Mami werde schon gar nicht vor 2 Jahren da hatte ich noch einen ganz anderen Partner und von heut auf morgen lernte ich meinen jetztigen Mann kennen und planten eine Familie zu gründen und zu heiraten. Was wir auch gemacht haben.

Wir sind überglücklich und im Grunde bin ich immer noch die alte Ela wie früher nur halt erwachsener und habe wie gesagt die Mutterrolle eingenommen. Statt zu arbeiten ist meine Arbeit zu Hause wie einkaufen, waschen, bügeln, putzen und Marco erziehen während mein Mann arbeiten geht.
Suchen im mom auch nach einem Haus mit Garten. Das war sowieso schon immer mein Traum eine eigene Familie mit Haus und Garten.

Nach 3 Jahren wenn Marco dann in den Kindergarten geht werde auch ich wieder arbeiten gehn. Zwar nicht Vollzeit aber auf 400 Euro.

Ein Geschwisterchen ist nämlich nicht mehr geplant. Dafür ist heute einfach alles zu teuer geworden. Schliesslich will man sich ja auch noch was gönnen.

Beitrag von steffi2107 13.09.08 - 13:15 Uhr

Hi,

also ich bin jetzt 24 und total glücklich in meinem Leben. Ich war vor fünf Jahren auch ganz anders. Jedes We Partys und Freunde treffen usw. Hab mir viel Zeit für meine beiden Pferde genommen. Aber ich wusste schon damals, das ich mit spätestens Mitte 20 ein Kind haben möchte.

Ja denn kam am 17.02.08 meine kleine Maus zur Welt und ich war zu der Zeit 23. Vor zwei Monaten haben wir ein Haus gekauft und ich denke innerhalb der nächsten fünf Jahre werden mein Schatz und ich heiraten und dann wird auch schon Kind Nr 2 dasein.

Bevor meine Maus kam hab ich Abi gemacht, ne Ausbildung und zwei Jahr gearbeitet. Ab Februar 2009 geht Lena in die Krippe und ich geh wieder in meinen Beruf zurück.

Ja mein Leben ist genauso, wie ich es mir immer gewünscht und vorgestellt habe.

LG Steffi, die verdammt glücklich mit ihrem Leben ist

Beitrag von ani88 13.09.08 - 13:27 Uhr

Hallo


Vor ein Paar Jahren habe ich gedacht, dass ich mit 20 mit der Ausbildung fertig sein werde und fest im Beruf stehen werde. Natürlich habe ich mir immer Kinder gewünscht, aber nach der Ausbildung...

Aber ich musste die Ausbildung unterbrechen weil mein Sonnenschein sich angekündigt hat. Ja, und jetzt ist sie da. Ich bin glückliche Mutter und Hausfrau. Anstatt Senioren zu pflegen bin ich mit meiner Tochter zu Hause und erledige die Hausarbeiten während mein Mann arbeiten geht.

In Zehn Jahren möchte ich gerne ein Haus haben (evtl. nach Kanada auswandern) Und ich möchte auf jeden Fall noch mehr Kinder. Aufjedenfall noch eins, 2 wären auch gut ;-)

Habe mir das Ganze zwar etwas anders vorgestellt aber ich bin trotzdem sehr glücklich so wie es jetzt ist...

Lg, ani

Beitrag von evivie 13.09.08 - 13:29 Uhr

hm...ich wollte schon immer viele kinder...am liebsten schon mit 16 (gott...wenn ich mir heute überlege, welche väter dann in frage kämen *schauder*)

aber man meint ja immer, man müsste vernünftig sein, mal abi machen, dann was studieren, heiraten...

tja, das mit dem heiraten haben wir noch geschafft, das studium werde ich nächste woche abschließen und dann kann auch nummer zwei schon geplant werden ;o)

also ich hätte vor 5 jahren schon kinder bekommen, wenn ich mal den kopf ausgeschaltet hätte... #huepf#hicks#schein

nuja, so is alles prima, nur dass man, wenn man jung ist, gerne zuviele sachen gleichzeitig machen muss...(baby, haus, studium....) :-D

viele grüße von eva und ida (die sicher kein einzelkind bleiben wird!)

Beitrag von carstella 13.09.08 - 14:36 Uhr

Hallo Jenny,

interessante Frage und eine interessante Geschichte, die Du da hast.

Bei mir ist es etwas anders. Natürlich hat sich durch meine Tochter, die ein absolutes Wunschkind ist, mein Leben komplett geändert - aber irgendwie auch wieder nicht. Da bin ich sehr froh drüber!

Mein Freund und ich sind seit 8 Jahren zusammen. Wir haben uns also noch Zeit gelassen mit dem Kind. Ich sollte noch mein Studium zuende machen - darauf hat eigentlich mein Freund bestanden (ich hätte auch früher losgelegt). Im Nachhineien war es doch aber auch ganz gut so, da ich mich voll aufs Examen konzentrieren konnte. Jetzt bin ich im Referendariat (Jura) und das Kind hat da wirklich ganz gut gepasst.

Mein Freund und ich waren schon immer sehr aktiv. Wir singen seit zig Jahren in einem Jazzchor mit dem wir schon die halbe Welt bereist haben. Das Hobby ist uns unheimlich wichtig und wir hatten wirklich Angst, es für unsere Maus aufgeben zu müssen. Klar hätten wir es gemacht - ich würde alles für Lara machen - aber das Singen brauchen wir fürs Glücklichsein auch. Außerdem singen wir beide auch noch in einer semiprofessionellen Vocalgruppe. Auch die ist uns sehr wichtig, weil wir damit wirklich professionelle Bühnenluft schnuppern können. Aber auch sonst haben wir Hummeln im Ar...! Wir haben einen alten VW-Bus mit dem wir liebend gern durch Europa touren, gehen gerne Tauchen und Skaten und verbringen gerne und viel Zeit mit unseren Freunden, beim Grillen, zu Hause oder auch mal in einem netten Café.

Und das schöne ist: all das machen wir auch mit Lara. Sie ist bei jeder Probe dabei - schon seit sie 5 Tage alt ist. Lauscht und guckt mit großen Augen. Da sie nicht das einzige Baby im Chor ist, ist das für sie auch schon fast wie eine musikalische Krabbelgruppe. Bei den Konzerten haben wir meistens einen Babysitter dabei oder ich nehme sie mit in den Ergo. Funktioniert auch super. Und ihre erste Chorfahrt hatte sie auch schon. Wenn wir mal später weggehen wollen ist das bei uns zum Glück auch kein Problem, weil die Schwiegereltern 2 Etagen tiefer wohnen. Sie kriegen einfach das Babyfon in die Hand gedrückt und wir können auch mal wieder nett essen und so.

Unser Leben ist also wie vor 5 Jahren - nur unglaublich bereichert. Wir sind überglücklich mit unserem zufriedenen, aufgeweckten, glücklichen und zuckersüßen Kind und hoffen, dass sie später auch unsere Begeisterung für ein sportlich und musikalisch aktives Leben von sich aus teilen wird.

Und in 5 Jahren? - da hat hoffentlich Lara schon ein oder zwei gesunde Geschwisterchen. Ich muss noch mein Referendariat fertig machen und das 2. Examen schreiben und hoffe dann auch auf einen familienfreundlichen Job im Staatsdienst. Die Chancen stehen soweit ganz gut - vielleicht wird auch mein Traum vom Richterdasein wahr. Ein Häuschen wäre auch schön - aber nicht zwingend. Ich hoffe dann immernoch zu singen (zumindest Kinderlieder mit Lara) und vielleicht sogar mit unserer Vocalgruppe add9 ein wenig Erfolg zu haben. Wir freuen uns außerdem auf viele schöne Bulli-Touren mit unserer Familie!

liebe Grüße
carstella

Beitrag von knitschie 13.09.08 - 14:48 Uhr

hallo,

also hätte mit jemand vor 15 jahren#schein mein jetztiges leben offenbart, den hätte ich wohlmöglich für wahnsiinig gehalten.
eigentlich wollte ich immer nur kariere machen in einer tollen werbeagentur in einer großstadt.

stattdessen arbeite ich in einem mittelständischen dienstleistungsunternehmen und schlage mich mit buchführung rum:-p

kinder wollte ich früher auch nicht, das änderte sich erst als ich mit 18 meinen mann kennenlernte. also ausbildung zu ende gemacht, 2 jahre gearbeitet und mit 22 meine tochter bekommen, mit 24 geheiratet und ein haus gebaut, wieder gearbeitet und mit 28 unseren sohnemann bekommen. nun bin ich 30#schock, habe eigentlich alles erreicht in meinem leben was man "als normal arbeitender mensch" erreichen kann.

wo sehe ich mich in den nächsten 10 jahren? vielleicht in meiner eigenen agentur, vielleicht aber auch nochmal mit einem kleinen baby, vielleicht in schweden, finnland oder so..... wer weiß, ich lebe jetzt und die zeit geht ohnehin viel zu schnell vorbei..... LEIDER;-)


Liebe grüße
nadin

Beitrag von kitty0280 13.09.08 - 16:17 Uhr

Uff, vor 10 Jahren, als ich 18 war, wäre ein Kind nicht glücklich mit mir geworden, hab da auch noch nicht dran gedacht. Mit 18 hab ich meine Ausbildung gerade gemacht, hab jedes Wochenende gefeiert (mit viel Alkohol und hin und wieder sogar Drogen!!), da wär für mein jetztiges Leben kein platz gewesen. Ich wollte immer alles auf einmal und hab mich in einige haltlose Beziehungen gestürzt. Mit 19 kam ich in eine Therapie um meine beginnende Magersucht zu bekämpfen, was ich auch geschafft habe. Danach habe ich mein Leben grundlegend geändert!!

Heute bin ich verheiratet, was ich mir nie hätte träumen lassen und habe einen süssen Sohn und fühle mich zum ersten mal angenommen. Mich plagen heute keine ängste mehr, weil ich alles habe was man im Leben braucht (Geborgenheit und Liebe!!) Ich bin schon ruhiger geworden, aber auch strenger und disziplinierter.

In der Zukunft sehe ich mich mit meiner kleinen Familie weiter in einer schönen Wohnung (oder sogar Haus), mein Kind hat es besser als ich (war immer sehr unbeliebt) und ich gebe meinem Kind meine ERfahrungen weiter, in der hoffnung das er nicht die selben fehler macht wie ich!

Beitrag von milkasweet81 13.09.08 - 21:09 Uhr

Hallo,

also bei mir ist alles so, wie ich es mir vor 5 Jahren vorgestellt habe. Ich bin mit meinem Mann 10 Jahre zusammen, da war ich 17. Ich wußte schon ziemlich bald, dass er der Mann fürs Leben ist. Seit 6 Jahren wohnen wir zusammen, wir haben beide Studium bzw Ausbildung abgeschlossen und haben uns ein Haus gekauft. Ich wollte schon früher ein Baby, aber heute kann ich sagen, "zum Glück" hat es nicht früher geklappt, denn so konnten wir viel reisen, feiern, weggehen und die Zweisamkeit ausgebig genießen. Letztes Jahr kam unsere Maus und es ist eigentlich perfekt. In 5 Jahren hoffe ich noch ein zweites Kind zu haben und dann auch irgendwann wieder voll in den Beruf einzusteigen.
LG
Milka

Beitrag von viva-la-florida 13.09.08 - 23:03 Uhr

Hi Jenny,

mußte wirklich lächeln bei Deiner Umfrage. Finde ich aber mal schön.

Ich wollte, bis ich 30 Jahre alt war, von Kindern nichts wissen. Aber so gar nicht! Karriere, Unabhängikeit, mal ein netter Mann für Zwischendurch #hicks.

Dann kam mein Mann :-D. Und die biologische Uhr.
Ich konnte mich mit dem Mamasein anfreunden, schaute auf einmal sogar in anderer Leute Kinderwagen, und mit 35 stand dann fest. Ich will auf jeden Fall ein Baby.
Etwas spät - aber immerhin.

Nun bin ich 38, Moritz wird ein Jahr alt, und wir wollen bald ein zweites #schein.

Ich hätte nie gedacht, dass ich mich so ändern kann. Alles aus Liebe. Zu meinem Mann und meinem Sohn und überhaupt #herzlich.

Letzenendes sage ich heute, ich hätte 10 Jahre früher schwanger werden sollen. Aber irgendwie sehe ich das als Schicksal an.

Ich bin glücklicher denn je.

LG
Katie

Beitrag von annih 13.09.08 - 23:29 Uhr

Hallo,
ich hatte nie DEN Plan für mein Leben. Ich denke man kann ein Leben auch nicht immer planen. Aber mir war immer klar dass ich gern Kinder hätte, später. Ich habe mir damit aber mehr oder weniger bewusst Zeit gelassen da es für mich selbstverständlich ist, sich erstmal vom eigenen Elternhaus abzunabeln und ein paar Jahre auf eigenen Beinen zu stehen. Ich habe also einen Beruf gelernt, habe mich im Ausland aufgehalten und eine Weile allein gewohnt. Ich bin einige Male umgezogen und habe in verschiedenen Städten gewohnt. Ich hatte verschiedene Beziehungen und mich - wenn man so will - ausgetobt. Zum Familiegründen gehört für mich der richtige Mann, also einer mit dem ich mir das wirklich vorstellen kann. Den habe ich mit 31 Jahren kennengelernt. Jetzt bin ich fast 35 und unsere Tochter fast 1 Jahr alt. Wir möchten gern auch noch ein zweites Kind. Kürzlich haben wir geheiratet und ein Haus gekauft.
Meine Einstellung ist diese: Alles hat seine Zeit. Ich fand die "wilden" Jahre klasse und die gehören zu meinem Leben dazu. Ich hab mich wirklich ausgetobt und bin nun ruhiger geworden (wenn gleich nicht langweiliger) da ich angekommen bin. Für mich persönlich wäre es undenkbar gewesen mit Anfang 20 eine Familie zu gründen. Damals wusste ich doch noch gar nicht was ich wollte und hatte soviel noch nicht erlebt und gemacht. Und wie eingangs erwähnt, es hat der passende Mann gefehlt.
Was in 5 Jahren ist weiss ich nicht. Gern ein zweites Kind aber ich lasse da den Dingen auch gern freien Liauf. Wer weiss schon was passiert was ich gar nicht beeinflussen kann.
Lieben Gruss !
Britta