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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von **** 14.09.08 - 13:51 Uhr

Hallöchen


bin nun seit ca. 3 Monaten getrenntlebend, also nur räumlich, die Beziehung zu meinem Mann besteht auch immer noch. Nur leider gab es viele Differenzen bei uns, die mich dazu gezwungen haben, auszubrechen und mit unserer Tochter erstmal in eine andere Wohnung zu ziehen.

Wir sind seit 10 Jahren zusammen und seit fast 4 Jahren verheiratet. ich kann immer noch nicht fassen, dass das vorbei sein sollte, wenn es die Zeit nicht wieder besser macht. Wir wollen beide, aber es ist sehr schwer.

Vor allem will ich meiner Kleinen wieder eine komplette Familie bieten können, in der Harmonie herrscht und es keinen Zank mehr wegen der Fliege an der Wand gibt. Mein Mann und ich verstehen uns sehr viel besser und ich gewöhne mich immer mehr an den Gedanken, dass wir wieder zusammen eine Wohnung beziehen könnten.
Noch sind wir nicht so weit.

Jedenfalls sind während der Trennung auch noch andere Dinge vorgefallen, die mich aus der Bahn geworfen haben. Ich leide seit vielen Jahren, mit einer sehr langen Unterbrechung, an einer Angststörung, hatte mich therapieren lassen, aber leider merkte ich nun, bei all der Belastung, dass ich nicht damit fertig bin, suche derzeit auch neuen Therapeuten, dauert allerdings bestimmt ein halbes Jahr, bis ich einen festen Platz bekomme. Nun habe ich auch noch Panikattacken bekommen und fühle mich damit natürlich absolut hilflos.
Ich habe bemerkt dass sich die Panik auf die Trennung von meinem Mann bezieht, denn ich liebe ihn total und kann mich nicht damit abfinden, dass ich den Mann alleine gelassen habe, mit dem ich eigentlich noch vieles erleben wollte. Ich habe Angst alleine zu sein. Ich kann mir nicht vorstellen, einen anderen Mann zu lieben, geschweige zu ehelichen oder sonst irgendwas.
Wenn mein Mann da ist, bin ich ganz ruhig, gelassen und zufrieden, geht er wieder, fang ich wieder an zu zittern und muss mich extremst ablenken, damit ich nicht wieder in Panik verfalle.....das ist alles nicht so wirklich leicht.
Ich würde gerne irgendwann zurück. Aber meint ihr nicht, dass diese Entscheidung erst dann möglich ist wenn ich psychisch wieder etwas stabiler bin???So habe ich das Gefühl, dass ich abhängig bin auf eine Art und Weise.

lg

Beitrag von silkstockings 14.09.08 - 14:02 Uhr

Du bist ganz sicher abhängig.

Ich würde abwarten, denn ansonsten hast du später eventuell das Gefühl du seist nur zurück gegangen, um dich sicher zu fühlen.

Such dir einen Therapeuten und arbeite daran.

Beitrag von asimbonanga 14.09.08 - 14:04 Uhr

Hallo,
die Lösung für deine Situation hast du in deinem letzten Absatz schon selbst gefunden.Alles Gute für dich( kannst du wirklich nicht früher mit der Therapie beginnen ? )L.G.

Beitrag von susejuno 17.09.08 - 13:24 Uhr

Hallo,
lebe in fast der gleichen Situation. Habe mich vor 2,5 Jahren von meinem Mann getrennt. Nur räumlich, ansonsten leben wir in einer Ehegemeinschaft. Am Anfang hatte ich auch Angst mit zwei Töchtern alleine zu leben. Aber glaube mir, mit der Zeit wirst du immer stärker. Dir wird sicher auch die Therapie helfen, Alltagsprobleme zu meistern.
Mein Mann möchte in naher Zukunft auch wieder mit mir zusammenziehen. Ich weiß aber noch nicht, ob ich es möchte. Habe mich an dieses Leben gewöhnt und finde es schön. Die Ehe läuft auch viel besser.
Vor 2,5 Jahren hätte ich das nicht für möglich gehalten.
Also, du schaffst das bestimmt.
LG

Beitrag von asimbonanga 17.09.08 - 14:36 Uhr

Das sollte wohl an die TN gehen.