KiWu und Berufstätigkeit....

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Forum: Kinderwunsch

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Beitrag von rala70 14.09.08 - 15:43 Uhr

Hallo,
nun geht es wieder mit großen Schritten auf den NMT zu und ich frage mich mal wieder, was mache ich, wenn es endlich mal klappt? Läßt sich mein Beruf mit einer #schwanger schaft überhaupt vereinbaren (vor allem mit einer RisikoSS). Ich habe einen sehr stressigen Job und kann nicht einmal pünktlich meine Pause machen und häufig fällt sie auch einfach aus. Außerdem habe ich Kunden, die Hepatitis, Aids usw... haben, aber leider weiß ich nicht, wer erkrankt ist. Auseinandersetzungen und Bedrohungen sind nicht selten. Zu allem Überfluß gibt es auch noch reichlich Druck von oben und der macht auch vor Schwangeren nicht halt.....
Kann ich es da überhaupt verantworten #schwanger zu werden. Ich bin 38, habe noch kein Kind und bin auch noch übergewichtig. Also ein klarer Fall von Risiko#schwanger

Danke

Beitrag von peggyline 14.09.08 - 15:48 Uhr

Was machst du denn beruflich? Vielleicht kannst du dich ja innerhalb der Firma verändern wenn du dann #schwanger bist???
LG

Beitrag von rala70 14.09.08 - 15:55 Uhr

Auf dem Auge ist meine Fa. leider blind. Das will man dort einfach nicht sehen und verniedlicht es...schon seit Jahren... Also ist eine berufliche Veränderung innerhalb der Fa. nicht möglich (obwohl die Voraussetzungen gegeben wären). Ich habe Angst, Angst, dass es endlich klappt und ich mein Kind dann wieder verliere. Ich habe nur eine Chance.....

Sorry, irgendwie bin ich heute irgendwie weinerlich verstimmt....

LG

Beitrag von primavera1 14.09.08 - 15:55 Uhr

Zur Not würde ich mich halt krank schreiben lassen. Wenn Du eh zu den "Risikoschwangeren" zählst, ist das ja nicht schwierig. Und im Job geht es auch ohne einen, man meint nur immer, man ist unabkömmlich. ;-)

Beitrag von widowwadman 14.09.08 - 15:58 Uhr

Kein Wunder warum Arbeitgeber so ungern Frauen im Gebär-fähigen Alter einstellen, wenn das mit dem "dann lässt dich halt krankschreiben" so locker gesehen wird...

Beitrag von janine2785 14.09.08 - 16:07 Uhr

#augenSo eine Einstellung ist unmöglich. Da muss man sich echt nicht wundern dass die KK Beiträge andauernd steigen, echt schrecklich.
Eine Schwangerschaft ist KEINE Krankheit und wenn man im Vorfeld schon weiß das es eine Risikoschwagerschaft wird, dann aber bitte nicht auf Kosten der anderen die Füße hochlegen und sich danach darüber aufregen warum Arbeitgeber ungern Frauen einstellen die sich Kinder wünschen.
Dein Satement lässt echt zu wünschen übrig

Beitrag von janine2785 14.09.08 - 16:23 Uhr

Hallo,


ich habe grade gelesen dass du heute etwas weinerlich bist, daher versuche ich dir mal nicht auf die Füße zu treten.

Ich denke, Stress lässt sich auch ohne Arbeit nicht vermeiden, und sich nur weil man Schwanger ist in Watte zu hüllen ist falsch.
DU wünscht dir ein Kind, aber DU bist dir auch im Vorfeld schon im klaren darüber das es aus den von dir genannten Umständen eine Risikoschwangerschaft wird, also musst du für dich abwägen ob du Job und Schwangerschaft vereinbaren kannst. Aber dass kannst du erst sehen wenn es soweit ist. Wenn du dann Schwanger bist und merkst das es nicht klappt, dann kannst du dich ja immernoch mit deinem Chef zusammen setzen und eine Lösung suchen, vielleicht tut dir aber die Zerstreung gut während der Schwangerschaft.
Aber ich wüsste jetzt keinen Grund, wegen einer normalen Schwangerschaft den Beruf auf zu geben. Wenn du so eng mit fremden Menschen zusammen arbeitest das du Angst hast dich anzustecken, dann sagst du halt das du Schwanger bist und fragst ob Krankheiten vorliegen und schüzt dich dann dementsprechend.
Ich mein, es gibt tausende von Frauen de 2 oder 3 oder mehr Kinder haben und schwanger werden, die können Zuhause auch nicht pünktlich Pause machen oder sich den Stress fern halten.
Wenn du keine Lust auf deinen Job hast, dann gib ihn auf, aber man kann nicht im Vorfeld schon prognostizieren dass sich Job und Schwangerschaft nicht vereinbaren lassen.

Schönen Sonntag noch

Janine

Beitrag von rala70 14.09.08 - 16:28 Uhr

Ich arbeite recht gern und von Faulheit kann wohl nicht die Rede sein. Ich arbeite 11 - 12 Std. am Tag und das fast immer ohne Pause und bin ehrenamtlich noch im Tierschutz tätig. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte mal krank geschrieben war. Ich glaube, das ist über 3 Jahre her. Trotzdem habe ich Angst. Arbeitest Du ihn einem Job in dem Du jeden Tag damit rechnen mußt, dass es zu körperlichen Übergriffen kommt? Wirst Du auf der Arbeit bedroht? Ich schon. Und trotzdem mag ich meinen Job.

LG

Beitrag von andy78 14.09.08 - 16:34 Uhr

Hallo. ich kann dich total verstehen. In meinem Job kommt es zwar nicht zu übergriffen oder bedrohungen, aber ich arbeite auch immer tag für tag zwischen11 - 13 Stunden.Wie bei Dir auch oft ohne Pause oder 10 min am Tag und ich liebe auch meinen Job, ich rbeite auch gern. Sollte ich aber schwanger werden,was mein größter Wunsch ist, und es gibt dann keine Möglichkeit meine Arbeitszeit auf 8Std zu reduzieren, dann bleibt nix anderes übrig als Arbeitsverbot, denn eine Fehlgeburt würde ich auch net riskieren.
Würde an deiner Stelle mal mit deinem Fa drüber reden, der weiß was richtig ist und wird dich beraten.;-)

Beitrag von janine2785 14.09.08 - 16:51 Uhr

Meine Güte, IHR wollt schwanger werden und macht euch jetzt schon Gedanken wie ihr aus eurem Arbeitsverhältnis kommen könnt und trotzdem weiter gezahlt werden muss??? Ich hoffe ihr wünscht euch keine 2 Kinder, denn bei der 2. Schwangerschaft kann euch der Arzt kein ''Arbeitsverbot'' ausstellen damit ihr vom 1. Kind nicht zu sehr gestresst werdet.
Es gibt klare Regeln die euch in angebrachtem Maße schützen, sollten die nicht eigehalten werden, gibt es auch noch andere Möglichkeiten als sich Krankschreiben zu lassen. Ihr müsst euch echt nicht wundern warum in Firmen so greizt reagiert wird wenn ein Arbeitgeber von einem Kinderwunsch oder einer Schwangerschaft erfährt. Ihr werdet schwanger nicht schwer krank.

Beitrag von janine2785 14.09.08 - 16:42 Uhr

Ich habe eine bald 1 Jährige Tochter, ich arbeite also auch min. 12 Std. am Tag, da wir ein großes Haus mit großem Garten haben, habe ich eine 7 Tage Woche. Und? Ich wollte es so.
Es ist natürlich nicht schön was auf deiner Arbeit passiert, aber es ist doch dein Wunsch schwager zu werden, also wenn du deinen Job so sehr liebst, dann probiere es doch erstmal, wenn es nicht klappt dann rede mit deinem Chef, wenn es soweit ist.

Beitrag von mokli 14.09.08 - 16:38 Uhr

Hallo.

Ich bin der Meinung das du nicht auf deinen Kinderwunsch verzichten solltest bloß weil du einen Job hast der sich in einer Schwangerschaft nicht mehr so leicht ausüben lässt #kratz
Es ist die Aufgabe deines Arbeitgebers die Bestimmungen des Mutterschutzes einzuhalten, nicht deine.

Ich weiß ja nicht genau was du arbeitest, aber bei mir ist auch klar wenn ich merke mit meinem Job nicht mehr klar zu kommen gibt es entweder ein Beschäftigungsverbot oder eine AU. Und das meiner Meinung nach durchaus gerechtfertigt!

Mach dich nicht vorher schon verrückt! Das wird sich alles regeln.

LG, mokli

Beitrag von morjachka 14.09.08 - 17:16 Uhr

Hallo!
Du bist 38, mach es einfach, wenn der Bauch erst mal da ist, werden sie dich wohl dorthin versetzen, wo es etwas ruhiger ist.
Wenn du bis 38 malocht hast, hast du ein Recht auf ein Kind, sollte es dir gut gehen, arbeitest du mit Bauch (natuerlich nicht da wo es ganz gefaerlich ist), sollte es dir wirklich schlecht gehen, dann wirst du halt krankgeschrieben.
Ich arbeite mit Sprachen und habe Kolleginnen die bis zum Tag der Niederkunft gearbeitet haben. Als Seiltaenzerin, Tauchlehrerin, Gerichtvollzieherin usw kann man das wohl nicht...
Hoffe dass es bald klappt!