Könntet Ihr Euer Tier ins TH geben...

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von glu 14.09.08 - 15:45 Uhr

...und kein schlechtes Gewissen bekommen?

Die Frage stellst mich gerade völlig wertfrei!

Ich möchte niemanden verurteilen, es gibt sicherlich ein bis zwei Gründe ein Tier abzugeben, aber dann wäre halt die Frage wohin!

Also ich könnte es nicht, egal aus welchem Grund. Mein schlechtes Gewissen würde mich auffressen!

lg glu

Beitrag von dore1977 14.09.08 - 15:48 Uhr

Moin

Nein könnte ich nicht!

Mir würde es genauso gehen wie Dir!

lg dore

Beitrag von farina76 14.09.08 - 16:04 Uhr

Also ohne schlechtes Gewissen sicherlich nicht. Und ich würde sicher immer versuchen andere Wege zu finden als ein Tier ins Tierheim zu geben. Gott sei Dank war ich bis jetzt noch nicht in der Situation.

Aber es ist sicherlich in manchen Fällen besser ein Tier ins Tierheim abzugeben als es unter allen Umständen zu behalten.

Beitrag von kimchayenne 14.09.08 - 16:07 Uhr

Hallo,
mal ganz davon abgesehen das es für mich sehr wenige Gründe geben würde ein Tier überhaupt abzugeben,würde ich auch erst alles andere versuchen.
TH ist aber immer noch besser als Tiere einfach irgentwo frei laufen zu lassen,nur damit sie nicht ins TH kommen,habe ich bei Zwergkaninchen leider schon mehrfach mitbekommen,da werden die Tiere halt einfach frei gelassen,dann doch lieber TH.
LG Kimchayenne

Beitrag von rala70 14.09.08 - 16:09 Uhr

Ganz klar: Nein!
Meine Tiere sind Familienmitglieder und die entsorgt man nicht so einfach. Als ich mir meine Tiere angeschafft habe, war mir klar, dass ich für sie die Verantwortung trage, bis sie über die Regebogenbrücke gehen müssen. Sollte mal irgendwas passieren, dass ich mich von Ihnen trennen muß, so würde ich versuchen sie anders zu vermitteln. Ich habe einfach schon zuviele gebrochene Seelen im TH gesehen, zu oft in Augen gesehen, die nicht verstehen konnten, was ihnen geschah und warum sie dort gelandet sind. Nein, dass würde ich meinen Tieren nie antun.

LG

Beitrag von thiui 14.09.08 - 16:31 Uhr

wenn es wirklich so weit käme, dann hätte ich wohl auch gewissensbisse.
ich denke, ich müßte schon arg verzweifelt sein, um ein tier in tierheim zu geben.

lg, siiri!

Beitrag von gewitterhexx 14.09.08 - 16:32 Uhr

Hallo,

käme auf die Situation an. Auf alle Fälle würde ich keinen Hund behalten, der sich nicht mit meinen Kindern versteht.

Mein jetziger Hund mag z. B. keine Jogger oder eben Menschen, die unverhofft plötzlich auftauchen und er es nicht mitbekommt. Wir arbeiten daran, aber ihn aus diesem Grund wieder ins TH zurückgeben, obwohl dieses behauptete er hätte mit nix und niemand Probleme, käme für mich nicht in Frage.

Der Gedanke ihn mir hinter Gitter vorzustellen, ewig wartend wieder eine neue Familie zu finden...nee, das geht nicht.
Allerdings haben wir einen "Abnehmer" falls er mit den Kindern nicht mehr klar käme.

Bei mir bleiben meine Tiere ansonsten, bis dass der Tod und scheidet. Egal welches!

LG
Petra

Beitrag von bottroperin1987 14.09.08 - 16:48 Uhr

also die tiere die ich jetzt habe (2vöglein,2hamster und 2 hunde).. NEIN..!!!!


hab mal einen hasen ins TH gegeben.. habe ihn von einer schlechten haltung befreit und dufte ihn von meiner mutter aus nicht behalten..#schmoll

und habe dann einmal einen hasen eingefangen den durfte ich auch nicht behalten...#schmoll

ich weiss nicht was meine mutter gegen hassis hat..

Beitrag von klobrille13 14.09.08 - 17:39 Uhr

Ich habe mein Tier aus dem Tierheim geholt und nein ich könnte sie nicht ins Tierheim geben.

Wenn ich mir ein Tier anschaffe dann weiß ich, das ich mich kümmern muß und das ich es nicht nach Lust und Laune wieder abgeben kann.

Ich habe gesehen wie schlecht es den Tieren im Heim geht.
Unzumutbar!

Beitrag von tauchmaus01 14.09.08 - 17:42 Uhr

Das Tierheim grundsätzlich zu verteufeln finde ich nicht gut. Ich habe 2 Kaninchen und würde sie niemals ins Tierheim geben, aber angenommen ich würde nun umziehen müßen und sie könnten nicht mehr in Aussenhaltung bei mir leben, dann würde ich sie schon übers Tierhim vermitteln lassen, wenn ich sonst nichts finde.

Abgesehen davon ist es nicht jedem möglich einen Halter zu finden der sein Tier nimmt, daher ist das Tierheim eine bessere Alternative als Aussetzen oder verfüttern lassen.

Sollt bei mir oder meinen Kindern eine Allergie auftreten, dann würde ich mich eher von den Tieren trennen als meinen Kindern eine medikamentöse Therapie durchmachen zu lassen.

Meine Tiere bleiben Tiere und meine Kinder und mein Mann meine Familie!

Ich bin für gute Haltung und informiere gerne, kann aber durchaus sagen, dass ich es besser finde ein Tier ins Tierheim zu geben, als mit der Haltung überfordert zu sein und das Tier darunter leiden zu lassen.

Und noch eins:

Auch wenn man Tonnen von Lektüre gelesen hat, ist es nicht das gleiche als wenn das TIer dann in der Familie lebt. Meine damit, dass man nicht auf biegen und brechen an einem Tier rumexperimentieren sollte......wenn das zwischenmenschliche bei Paaren ein Trennungsgrund bedeutet, kann das bei Tier und Mensch eben auch so sein.

Mona

Beitrag von glu 14.09.08 - 17:51 Uhr

Mal davon abgesehen das meine Tiere mit zur Familie gehören, bist Du etwas am Thema vorbei geschlittert!

Es geht nicht darum wann es "gerechtfertigt" ist ein Tier ins TH zu geben, sondern ob Ihr es könntet ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen!

Das Aussetzen, etc. keine Alternative ist sollte jedem von uns klar sein! Mir ging es lediglich ums schlechte Gewissen! Würde ich mein Tier aussetzen, wäre das ja noch schlimmer als es ins TH zu bringen!

Also noch mal, ich möchte hier niemanden verurteilen, wollte nur wissen was Euer Gefühl dazu sagt!

lg glu

Beitrag von tauchmaus01 14.09.08 - 20:28 Uhr

Ok, sorry-.....

also ich hätte dann kein schlechtes Gewissen, wenn ich alles versucht hätte um ein evtl. aufgetretenes Problem zu lösen.
Auch hätte ich kein schlechtes Gewissen wenn ich zugeben müßte mit der Haltung überfordert gewesen zu sein oder wenn meine Familie unter dem Haustier leidet,.

Mona

Beitrag von maren.m 14.09.08 - 18:54 Uhr

Ohne schlechtes Gefühl könnte ich kein Tier in ein Tierheim geben. Und es muss auch einen wirklich triftigen Grund geben, um ein Tier dort abzugeben.

Beitrag von knuffel84 14.09.08 - 18:57 Uhr

Hallo Glu,

ich musste leider einen meiner Hunde vor 3 Jahren ins TH bringen! Und ich habe heute noch ein schlechtes Gewissen, obwohl ich genau weiß, dass es die richtige Entscheidung war!!

Ich hatte die Hündin damals aus dem TH geholt und sie war bereits 2 Jahre alt und kam aus Ungarn. Leider hat man mir verschwiegen, dass sie sehr agressiv gegenüber Artgenossen war. Ich war mit ihr bei meiner Hundetrainer und bei einer Verhaltenstherapeutin..... ich habe wirklich nichts unversucht gelassen. Habe sie auch komplett untersuchen lassen..... NIX! Letzendlich war es so, dass sie ihre Agression gegen MICh gerichtet hatte, wenn sie den anderen Hund nicht schnappen konnte!
Dann habe ich sie wirklich schweren Herzens wieder abgegeben!

Ich denke manchmal geht es einfach nicht anders!

Lg
Jasmin

Beitrag von naze 14.09.08 - 19:05 Uhr

hallo

ich habe immer noch ein schlechtes gewissen.
ich musste kaninchen ins tierheim geben.

zu der geschichte:
wir waren auf der fahradbahn spazieren und haben da einen karton gefunden (mitten auf der bahn) bitte nehmt mich mit.
wir haben rien geschaut und da waren in einem kleinem umzugskarton wohl gemerkt auf stroh eine ganze hasen familie.
wir brachten sie ins tierheim, weil wir keinen platz hatten für die beiden eltern und ihre 9 jungen.
das war sonntags gewesen.

wir sind dann montags hingegangen und haben uns einen 120 käfig und ein gehege aus gitter elementen für drausen geholt.
den käfig haben wir offen stehen und die gitter elemente drum herrum gebaut. (sie dürfen durfen durch das zimmer laufen aber nur wenn einer da ist, sonstmüssen sie im gehege bleiben)

naja aufjedenfall haben wir dann montags uns 2 der kaninchen geholt.
und heute noch wenn ich meinen max und moritz so anschaue denke ich oft darüber nach was gewesen wäre wenn wir nicht spazieren gegangen wären.

Beitrag von sandra_und_luca 14.09.08 - 20:01 Uhr

HI

ich wollte es nie im leben doch leider blieb uns einmal keine andere wahl, ich bereue es heute noch, aber ich weiss das unser katerchen damals ein wundervolles zu hause war und nur einen tag im tierheim verbracht hat, ich würde so etwas nie wieder tun, es bricht mir heute noch das herz.

lg
Sandra

Beitrag von babygirlie 14.09.08 - 20:07 Uhr

Hallo.

Ich würde keines meiner Tiere ins Tierheim geben.

Bin zwar auch gerade dabei meine Schildechsen und den Bartibock zu vermitteln, aber einfach so weggeben würde ich sie nicht.
Ich schaue mir die Leute vorher an.

Klar kann man nie wissen an wen sie gelangen, aber im Tierheim ist es ja nur ein "notdürftiger" Übergang und dass denke ich empfindet kein Tier als sonderlich schön.

Wir hatten mal einen Hasen den wir weggeben mussten und da war es mir richtig peinlich als ich im Tierheim angefragt habe, weil man sich wirklich vor der Anschaffung informieren sollte wie viel Arbeit die Tiere machen und was sie in der Unterhaltung kosten.
Ich muss wirklich zugeben dass ich mich zwecks der Reptilien auch nicht richtig informiert habe, aber aus Fehlern lernt man.
Nochmal zum Hässchen ... es wohnt jetzt bei meiner Schwägerin und ist auch schon Mama geworden, also doch ein happy End, weil ich es mir mit dem Tierheim doch überlegt habe, weil man dass keinem Tier zumuten sollte (denke ich)

Sabrina

Beitrag von glu 14.09.08 - 20:41 Uhr

Waum denn der #contra hier?

Beitrag von sandra_und_luca 14.09.08 - 20:51 Uhr

den #contra versteh ich auch nich...

Beitrag von doucefrance 14.09.08 - 20:35 Uhr

Ich musste mal unseren Hund für ein einhalb Tage ins TH geben, weil ich mit meinem Mann einen geschäftlichen Termin hatte, die Kinder noch klein und auch Oma u. Opa nicht aufpassen konnten. Da blieb uns keine andre Wahl:

Nieeeeeeeeeee wieder, auch wenn sie dort superlieb und gut versorgt wurde.
Sie hat schrecklich gejammert, durfte bei uns ja in jeden Urlaub mit und kannte das ja nun gar nicht.
als wir sie wiederholten, hatte sie nichts gefressen, nur mit gutem Zureden das nötigste an Wasser getrunken. Und noch die ganze Nacht gejault - der Pfleger, der Nachtdienst hatte, war zig mal bei ihr gesessen, aber es nützte nichts. Rausholen ging auch nicht, da mutterlose Welpen versorgt werden mussten, die schon seinen Schlafraum in ihrer Welpenkiste bevölkerten...

Und meine Sehnsucht war mindestens genauso groß wie die unseres Hundes...

Aber wenn es ein absoluter Notfall wäre, schlimme Allergie, Aggressivität, die nicht bekämpfbar wäre, etc. dann bliebe mir immer noch das Vorkaufsrecht des Züchters, so dass das Tierheim wirklich allerallerletzte Lösung wäre.
Obwohl ich weiss, dass die meisten Tierheime hier in Deutschland wirklich gut für die Tiere sorgen und alles geben...

Beitrag von danibern 14.09.08 - 21:02 Uhr

...nein, das geht gar nicht.

Ich denke, dass wenn man sich ein Tier anschafft, dann sollte man sich darüber im Klaren sein, dass man für das Tier Verantwortung übernimmt und dies solange, solange das Tier lebt.

Ich könnte überhaupt kein Tier abgeben, weil es mir das Herz zerreissen würde. Die Tiere sind doch auch Familienmitglieder, die man da nicht so einfach rausreissen kann.

Wir haben aktuell den Fall, das meine Häsin gestorben ist und nun der Kaninchenmann zurückgeblieben ist. Eigentlich wollten wir ursprünglich kein Kaninchen mehr holen, ABER allein lassen geht auch nicht. So jetzt haben wir hin- und herüberlegt, aber er ist ja eh schon so traurig weil seine Freundin gestorben ist, da kann man ihn doch nicht aus unserer Familie reissen und in eine neue geben. Nein, wir werden ihm wieder ein Freundin holen und er kann bleiben! Anders hätte ich es eh nicht übers Herz gebracht.

LG

Beitrag von k_a_t_z_z 14.09.08 - 22:57 Uhr



Nein. Unter keinen Umständen, egal wohin.

Sie gehören zu uns wie jedes andere Familienmitglied.

Ich würde Oma auch nicht weggeben, nur weil Probleme auftauchen...

LG, katzz

Beitrag von justagirl22 14.09.08 - 23:32 Uhr

Hallo,

ich könnte meine Tiere nicht ohne schlechtes Gewissen ins Tierheim abschieben. Es gibt auch in meinen Augen nur sehr wenige (wenn überhaupt) Gründe sein Tier abzugeben.
Am schlimmsten finde ich Menschen, die ihr altes Tier ins abschieben, weil sie nach 14 Jahren plötzlich feststellen, dass sie überfordert sind oder keine Zeit für das Tier haben. Da könnte ich :-[

Auf der anderen Seite muss ich aber sagen, dass ich froh bin, dass es Menschen gibt, die ihr Tier dann wenigstens noch ins Tierheim geben anstatt es irgendwo auszusetzen.

Liebe Grüße

Beitrag von cloud07 14.09.08 - 23:52 Uhr

Also prinzipiell käme es nie in -frage ein Tier, das ich mir bewusst angeschafft habe, überhaupt abzugeben.

Aber es gibt sicher Gründe, die immer zum Positiven für das Tier ausfallen, die mich dazu bewegen können ein Tier ein einer bessere Haltung abzugeben.

In Tierheim dagegen ist sehr schwer und erst mal klar mit "NEIN" zu beantworten.
Nun gibt es immer auch ein ABER.
Mein Aber wäre, wenn mein Kind z.B. eine schwere Allergie entwickelt (oder damit auf die Welt kommt) diees maßgeblich beeinträchtien und die ohne die Abschaffung des/der Tiere nicht weg geht.
Wäre diese sehr massiv, müssten die/das Tier/e sicher gehen so schnell wie möglich!
Da geht ein Kinderleben nun mal vor.

Auch bei meinem "Mann" würde ich darübr dreimal nachdenken.

Sonst wüsste ich erst mal keinen Grund.

Beitrag von cloud07 14.09.08 - 23:56 Uhr

Schechtes Gewissen, bestimmt aber auch ein ruhigeres wenn auf andere Seite "linerung" eintritt.
Ich würde versuchen das so zu handhaben das ich neben dem Tierheim noch versuche neue Leute zu finden... aber trotzdem, schlechtes Gewissen- ganz klar ja, dem Tier gegenüber

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