Ebay die zweite

Archiv des urbia-Forums Allgemeines.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Allgemeines

Aktuelles und Zeitloses rund um das (Familien-) Leben im Allgemeinen. Auch gesellschaftliche Themen sind in dieser Rubrik willkommen. Alles rund um den Internet-Handel, Versand etc. gehört in das Forum "Internet & Einkaufen".

Beitrag von leah_81 14.09.08 - 17:35 Uhr

Hallo

Ich hatte vorgestern schon mal hier gepostet:
http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=11&tid=1665126

Kurz:
Ich habe etwas ersteigert, angegeben war DHL Paket 6,90 Euro (ist also immer versichert).
Es kam an als Päckchen für 3,90, also unversichert.

Demnach habe ich 3 Euro mehr gezahlt als nötig. Ich habe daraufhin die Verkäuferin angeschrieben, und sie erklärte mir, dass sie gehbehindert sei und ein Nachbar die Botengänge für sie erledigt. Daher 3 Euro extra.

Ich sehe das einfach nicht ein. Auktionsbedingung war versicherter Versand, den sie einfach nicht eingehalten hat. Wie das Paket zur Post kommt ist mir egal, dafür kann man ja für Verpackung und Aufwand einen kleinen Zuschlag draufpacken- aber selbst da sind das bei 3 Euro schon ein Zuschlag von 100 % was nicht ok ist.

Ich schrieb ihr also noch ein paar Mal, und sie ist überhaupt nicht einsichtig- sie hat angeblich alles richtig gemacht und sie findet es eine Frechheit, das ich sie deswegen belästige. Jetzt will sie den Vertrag rückgängig machen.
Werde ich nicht, ich habe ersteigert, gezahlt- ich behalte auch.
Von mir aus kann sie nun die 3 Euro behalten, es macht mich nicht arm. Aber es ist nicht ok, sie hat die Auktionsbedigungen nicht eingehalten- und wird nun auch noch unverschämt.
Eigentlich glaub ich ihr das auch nicht, ich denke es sind einfach 3 Euro extra kassiert.

Wie würdet Ihr bewerten? Neutral oder negativ?
Positiv kommt nun nicht mehr in Frage.

LG
Leah

Beitrag von woodgo 14.09.08 - 17:43 Uhr

Hallo,

ich würde in jedem Fall negativ bewerten und Ebay eine Mitteilung machen. Wenn ich versichert zahle, dann möchte ich auch versichert bekommen, egal, welche Ausreden die Personen bringen, ob die nun stimmen oder nicht. Es ist nicht legal, wenn ich versichterten Versand angebe und unversichert verschicke und die Differenz in meine Tasche wandert#klatsch

LG

Beitrag von stemirie 14.09.08 - 17:47 Uhr

NEGATIV - keine Frage!!!!!!
Ich bin da echt nicht schnell mit und ich habe in fünf Jahren Ebayzeit auch nur 2x negativ bewertet, aber hier ist die Sache klar!!!!!! Da würde ich gar nicht lange übelegen.

Gruss - Michaela

Beitrag von schnatterhuhn 14.09.08 - 17:49 Uhr

Ganz ehrlich
bei sowas werde ich fies und schreibe nach ein paar tagen das ich immer noch keine Ware erhalten habe.
Die VK möchte mir bitte die Sendenummer schicken damit ich nachforschen kann wo das Paket versichert ist.
Oder ob es keine Sendenummer gibt weil es unversichert verschickt wurde.

Beitrag von ratzundruebe 14.09.08 - 18:40 Uhr

Eindeutig NEGATIV bewerten#pro

Und wenn dir sowas nochmal passiert, nicht sofort beim Verkäufer melden sondern schön ein paar Tage warten und mal nach der Auftragsnummer fragen da die Ware noch nicht angekommen ist.;-)

LG Kerstin

Beitrag von ...junge_mutti... 14.09.08 - 21:22 Uhr

Hast du nicht vorher mal geschrieben das die anderen Autkionen nur einen kleinen Aufschlag hatten?
vielleicht hat die Person die die Ware wegbringt die Ware falsch verschickt und sie selbst wusste das gar nicht?

Das päckchen ist doch angekommen. Warum also aufregen.

Vielleicht ist sie genervt weil seid Ebay die Bewertungsmethode geändert hat...die Käufer echt ätzend geworden sind. nicht alle aber es ist deutlich gestiegen.

Fürchterlich kann ich da nur sagen.

ich verkaufe seid 3 Jahren. Aber das was mir neuerdings passiert ist so ätzend das ich nicht mehr über Ebay verkaufe.

Wenn das Päckchen nicht angekommen wäre und sie das Geld nicht zurück senden würde...dann könnte ich deinen Ärger verstehen.

Ansonsten kann ich nur sagen...lass die Dame in ruhe und genieße das Leben.
Sei froh das deine Ware da ist...und tu für heute mal eine gute Tat. Mehr davon und unser Leben auf Erden wäre echt angenehmer.
Das ist nicht böse gemeint.

Aber das ist wie ich finde nur zeitverschwendung.

Lg Kerstin

Beitrag von leah_81 14.09.08 - 23:07 Uhr

Hallo

Nein, die Verkäuferin hat gesagt, die 3 Euro gingen an den Boten, sie wusste dass er es für 3,90 Euro verschickt.

Ich bin sonst nicht kleinlich- aber hier mal 3 Euro, und da mal 3 Euro- das summiert sich eben.

Ganz ehrlich, man muss sich an die vereinbarten Dinge auch halten.
Ich selbst latsche auch 40 Minuten zur Post oder muss für den Bus bezahlen, und schlage da nichts drauf. Ich halte mich immer an alle Regeln, nur selbst wird man immer wieder verarscht.

LG
Leah

Beitrag von peterpanter 14.09.08 - 22:45 Uhr

Hi,

ich denke du solltest lieber ins Geschäft gehen und nicht bei Ebay (privat) etwas ersteigern. Womöglich noch als Schnäppchen. Dies schont deine Nerven.

Die VK hat 6,90 kassiert und den Versand als Päckchen gemacht. Der VK hätte ich auch eine reingewürgt - aber nur wenn die Sendung nicht angekommen wäre. Dann hätte die VK Ersatz leisten MÜSSEN.

Ich frage mich was du anders bewerten willst als POSITIV, wenn der Artikel ok war und die Versanddauer in Ordnung. Das einzige was du bemängeln kannst sind die Versandkosten. Hier hast du die Möglichkeit 1-3 Sterne zu vergeben. 4 oder 5 hat sie meiner Meinung nach auch nicht verdient.

Ich frage mich auch welchen Nutzen es dir gebracht hätte wenn du es als Paket bekommen hättest?
Letztendlich hast du die Ware, bist zufrieden? und hast die Versandkosten bezahlt die vereinbart waren. Statt der Post hat die VK 2 Euro mehr verdient (1 Euro mal als Kosten abgezogen) und hierfür hat die VK das Verlustrisiko selbst übernommen. Wo ist Dein Problem??


Und mal anders herum gefragt: Wenn du Päckchenversand gezahlt hättest und die VK hätte sich geirrt und hätte nur (weil schwerer wie 2KG) als Paket verschicken können,würdest du dann freiwillig die Mehrkosten nachgezahlt---------ich denke nicht!!
Das war ja ihr Pech.

Also bewerte überhaupt nicht oder positiv mit Sternchenabzug

grüßle























Beitrag von leah_81 14.09.08 - 23:25 Uhr

Hallo

Laut Ebay Grundsätzen: "Es ist verboten, Kosten für Verpackung und Versand zu berechnen, die nicht den tatsächlichen Kosten entsprechen. Zusätzlich ist es verboten, beim Einstellen falsche Angaben über die tatsächlichen Versandkosten zu machen."

Es ist also verboten was sie macht- aber man soll trotzdem positiv bewerten?
Ist das jetzt so?

Ich habe auch schon mal angebliche Neuware ersteigert als Weihnachtsgeschenk für meine Tochter- das war dann doch bespielt und total verdreckt.
Letztendlich hab ich 4 Euro weniger als im Laden dafür hingeblätter- da soll man dann wohl auch noch froh sein, dass man 4 Euro gespart hat- weil man ja das Spielzeug sauber machen kann?

Warum kann man nicht einfach als Verkäufer richtige Angaben machen, meinetwegen seine 30 % Pauschale auf die Portokosten draufschlagen und gut ist?

Warum müssen immer mehr Leute gebrauchte Sachen als neu oder gut erhalten bezeichnen, wenn es nicht stimmt, und warum müssen immer mehr Leute mehr Porto kassieren als sie ausgeben?

Weil sie es scheinbar können, denn den Käufern wird ja geraten ein hübsches Positiv abzugeben, weils doch so viel Freude gebracht hat.


LG
Leah

Beitrag von peterpanter 15.09.08 - 09:54 Uhr

Hi,

du verwechselst Äpfel mit Birnen!


Wenn jemand gebrauchte, verdeckte oder defekte Artikel als Top Ware oder Neuware verkauft ist er nichts anderes als ein Betrüger, denn er schickt dir nicht die Ware die du gekauft hast. Es wird dir hier niemand raten den 1. Verkäufer mit dem Spielzeug positiv zu bewerten.

In deinem 2. Fall war wohl alles in Ordnung und du hast ein gutes Geschäft gemacht -oder?

Nur hat der Verkäufer dir die Ware anders geschickt wie du vereinbart hast - So what!

Wenn du bei H+M oder sonst wo etwas im Shop bestellst zahlst du auch Versandkosten die möglicherweise höher wie die tatsächlichen u.U. mehr wie 3 Euro --und hier würdest du sicherlich dich nicht "aufregen"


Fakt ist du hast etwas gekauft und dir waren die Versandkosten bekannt und du hast diese Kosten akzeptiert. Ein Schaden ist dir in keinster Weise entstanden. Der Verkäufer hat -obwohl er es eigentlich sollte- nicht die angegebene Versandart gewählt. Nicht so schön, aber kein Grund den Erziehungsberechtigten zu spielen. Der VK hat das Versandrisiko übernommen und es sich bezahlen lassen - so sollte man es sehen.

Wenn ich hier deine Antworten lese, halte ich dich für nett und intelligent und finde nicht das diese Denkweise zu dir passt. Ich persönlich halte dies für Rechthaberei und Missgunst und ich denke wirklich nicht das diese Eigenschaften zu Dir passen

lg

peter