" Jedes Kind kann schlafen lernen" Bei wem hats geholfen

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie euer Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von tanja3105 14.09.08 - 21:59 Uhr

Hallo,

wollte mal wissen wer das Buch gelesen hat und bei wem das was gebracht hat?


Danke

Tanja

Beitrag von angel21907 14.09.08 - 22:06 Uhr

auch auf die gefahr hin das ich gesteinigt werde!
bei mir hat es geholfen und wer das buch RICHTIG liest und die gedankengänge richtig verfolgt wird merken, dass dies ncihts mit im stich lassen oder schreien lassen zu tun hat!
ich kann es dir nur empfehlen weil dir dann das verhalten deines kindes klarer wird und du eher verstehst was wann zu tun ist.
du musst dich aber nicht streng an die vorgaben des buches halten sondern du kannst auch variieren und mit auf dein bauchgefühl hören, weil jedes kind ist anders und du solltest auf das verhalten deines kindes achten weil es signalisiert dir schon ob du für es richtig oder falsch handelst.


lg

Beitrag von nisivogel2604 15.09.08 - 07:53 Uhr

Der Autor sagt mittlerweile selber über sein Buch, dass es für das Kind Horror ist und er die Methode nicht mehr empfehlen will. Das hat für mich dann schon ganz klar was mit schreien lassen zu tun.

LG

Beitrag von jules1971 15.09.08 - 08:45 Uhr

Hallo,

Du meinst jetzt aber nicht die Autorin des Buches Annette Kast-Zahn, sondern den Entwickler der Methode Dr. Ferber. Zwischen den beiden gibt es schon den grundsätzlichen Unterschied, dass Frau Kast-Zahn die Methode ab dem 6. Lebensmonat empfiehlt und dass Dr. Ferber die Methode für frühestens ab dem 12. Lebensmonat entwickelt hat.
Dass er komplett von dieser Methode jetzt abweicht stimmt so allerdings nicht, er hat aber einiges relativiert.
Wenn es Dich interessiert, mal ein bißchen was zum Lesen:
http://www.ferbern.de/

Gruß und noch einen schönen Tag,
Julia

Beitrag von plueschfussel 14.09.08 - 22:08 Uhr

Ich habe es nicht gelesen, weiß aber, wie diese Ferber-Methode funktioniert.

Das Buch wird hier SEHR verteufelt. Nicht ohne Grund.

Ich fass es mal so zusammen:
Deinem Sohnemann fehlt mit 4 Monaten noch jegliches Zeitverständnis. Er kann sich nicht vorstellen, was eine Minute ist - sie kommt ihm aber ohne Dich wie eine halbe Ewigkeit vor.

Hebe Dir das Buch auf und wenn Du in 2 Jahren immer noch Einschlafhilfe für Dein Kind suchst, dann hol es wieder hervor.

Derzeit ist es aber noch viel zu früh dafür. Wirklich.

Beitrag von natm 14.09.08 - 22:11 Uhr

Hallo!
bei uns!!!!
es hat zwar etwas gedauert, aber wir sind uns so manche Fehler aufgefallen wie ZB in den Schlaf tragen, schnulli heinstecken ( er nimmt ihn jetzt selber).... er hat jetzt gelernt das er selber ohne Hilfe von Uns einschlafen kann !!
dies hat sich auch sehr positif auf seine Schlafgewohnheiten am Tag ausgewirkt ( wird ins bett gelegt und schläft innnerhalb von 5 min ohne Protest)

von schreien lassen halte ich im Prinzip nicht viel, aber ein bischen nörgelt ist ok.....
sonst hat er mitten in der Nacht geplaudert, jetzt schläft er meistens durch

ich kann nur sagen das Buch hat mir hauptsächlich den Schlaf von Babys besser verstehen geholfen und meine Fehler zu erkennen....
man muss nicht immer alles genau anwenden aber ideen sind immer gut

lg
natm

Beitrag von nisivogel2604 15.09.08 - 07:54 Uhr

Was ist denn daran falsch sein Kind in den Schlaf zu tragen?

LG

Beitrag von puenktchens.mama 14.09.08 - 22:14 Uhr

Ich habe auch sehr viel über die Ferber Methode gelesen und könnte mir NIE, NIE, NIE vorstellen, so etwas mit meiner Tochter zu machen. Sie ist mittlerweile zehn Monate alt und manche Abende sind weiß Gott nicht einfach, aber NEIN. Wenn sie weint und mich braucht, dann will ich da sein!

LG

Beitrag von angel21907 14.09.08 - 22:20 Uhr

im endeffekt ist das wie alle fragen in der erziehung! du musst wissen ob du diese merhode für dich und dein kind anwenden kannst und wie du dazu stehst!
für mich war asuschlaggebend, dass im freundeskreis ein 3 jähriger ist der immer noch nur mit mama zusammen einschlafen kann und absolut keine festen schalfenzeiten hat.
das fand ich schrecklich weil umso älter das kind ist umso schwerer wird das eingewöhnen in einen eigenen rythmus.
aber jeder anch seiner facon denn die art der erziehung ist jedem slnst überlassen.

Beitrag von kyrilla 15.09.08 - 10:06 Uhr

"weil umso älter das kind ist umso schwerer wird das eingewöhnen"

Ein älteres Kind kann sich nur deutlicher und lautstärker wehren als ein Baby! Einfacher ist ein frühes "Eingewöhnen" sicherlich nur für die Eltern.

LG
Kyrilla

Beitrag von muehlie 14.09.08 - 22:23 Uhr

Hallo Tanja,

mich würde mal interessieren, weshalb du dich überhaupt für dieses Buch interessierst. Informationen über den natürlichen Schlaf von Babys findest du auch in anderen, sehr viel liebevoll geschriebenen Büchern.
Der "Begründer" der in diesem Buch beschriebenen Methode, um Kindern das Einschlafen beizubringen, hatte diese eigentlich für Kinder ab ca. einem Jahr, die echte Schlafprobleme haben, vorgesehen. Die wird dein Sohn aber noch lange nicht haben.


LG
Claudia

Beitrag von ochotsky 14.09.08 - 22:23 Uhr

Hallo Tanja,

wahrscheinlich fliegen hier gleich wieder Steine(ein Grund weswegen ich lange Zeit nur still mitgelesen habe),aber wir haben das Buch gekauft,gelesen und
auch angewandt.Und was soll ich sagen.UNS HAT ES GEHOLFEN.Unser Sohn schläft seitdem viel viel besser und wir sind deutlich entspannter.Es war ein harter Weg dahin,aber ich würde es immer wieder machen.Und NEIN unser Sohn hat keinen psychischen Knacks davon getragen,oder etwas von den sonstigen Behauptungen,die hier immer aufgestellt werden.Für uns war es der richtige Weg,aber es war nicht einfach und man muss wirklich an einem Punkt angekommen sein,wo man echt nicht mehr kann.Denn wenn Du einmal damit beginnst,gibt es kein zurück.So und jetzt könnt ihr mich mit Steinen bewerfen.

Liebe Grüße Angie mit Jan Henrik(06.09.2007),der gerade friedlich schläft

Beitrag von puenktchens.mama 14.09.08 - 22:31 Uhr

...jedem das seine, aber
"Und NEIN unser Sohn hat keinen psychischen Knacks davon getragen..."
das könntest Du doch jetzt noch gar nicht wissen, wenn es denn so sein sollte ;-)!

Beitrag von karbolmaeuschen 14.09.08 - 22:31 Uhr

Liebe Tanja!

Darf ich Dir ein anderes Buch empfehlen?
Es heißt Schlafen und Wachen von Dr. William Sears. Er ist Kinderarzt und lebt in den USA. Er hat gemeinsam mit seiner Frau Martha, einer langjährigen LLL-Stillberaterin, acht unterdessen erwachsene Kinder.

http://www.babygerecht.de/Lesen-Hoeren/Sachbuecher/Schlafen-und-Wachen::88.html

Dieses Buch wird von der La Leche Liga empfohlen.

Es hat uns sehr geholfen.
Das Kind wird hierbei nicht in ein Schema gepresst, sondern vielmehr versucht Dr. Sears zu erklären, wie mit diesen Besonderheiten, aus denen das ganz normale mehrfache Aufwachen pro Nacht resultiert, umgegangen werden kann.

Zur Ferber Methode:
Es gibt ein Interview von John Seabrook mit Ferber, in dem er sich von seiner Methode distanziert
http://www.rabeneltern.org/schlafen/wissen/schlafen-rab-jedeskind.shtml

Gruß Silke
exam. Krankenschwester

Ps: Mein Sohn hat das erste Mal mit 12 3/4 Monaten durchgeschlafen. (Als Durchgeschlafen gelten medizinisch gesehen 5 Stunden am Stück...)

Beitrag von mareliru 14.09.08 - 22:34 Uhr

Hallo Tanja,
ich habe das Buch gelesen und habe das Schlafprotokoll mit meinem ersten Sohn gemacht. Das hat mir geholfen ihn zu verstehen, zu sehen, wieviel Schlaf er wann hat und was er so ungefähr braucht.
Das Buch hat mir auch geholfen mich selbst zu verstehen. Ich war in der Generation Baby, in der schreien lassen noch Lungen förderte. Ich kann meine Mutter nicht mehr fragen, aber ich denke, sie hat mich dementsprechend schreien lassen. Mein Bruder und ich sind beide "wenn ich meine 8h Schlaf nicht habe, dann ist der Tag im Eimer" Menschen und können Dir jeden Tag fast auf die Minute sagen, von wann bis wann wir geschlafen haben. Viele andere Leute die ich kenne haben ein viel organischeres Verhältnis zum Schlaf.
Dein Kind ist noch zu klein für das Buch.
Alles Gute,
Mare

Beitrag von banshee-72 14.09.08 - 22:46 Uhr

....also ich hab es nicht gelesen, aber das find ich auch nicht so wichtig :-) Ich wollte nur kurz sagen, dass dein Kleiner noch sooooo ein Winzling ist, dass es sicherlich zu früh ist, ihm das schlafen "beibringen" zu wollen. Er muss doch erst mal seinen Lebensrhythmus finden.

Wenn es nach Büchern geht, habe ich sicherlich alles falsch gemacht: habe Luis immer auf meinem Arm gehalten, bis er eingeschlafen war, er hat bei uns im Bett geschlafen bis zum 6. Monat, noch heute (mit 9 Monaten) schläft er meistens abends bei seiner Abend-Flasche ein.... ABER: er ist ein total zufriedenes Baby, ausgeglichen, freundlich und: er schläft durch! Meistens so um die 10 Stunden!

Ich muss schon sagen, ich hab mich immer nach seinem Rhythmus gerichtet und den hat er ganz klar jetzt gefunden. Von daher: lass deinen Kleinen erst mal und versuch das mit dem Buch, wenn er mit 2 / 3 Jahren immer noch Schlafprobleme hat.

Liebe Grüße

Tina

Beitrag von sanne24081 15.09.08 - 07:24 Uhr

Im gewissen Maße gehe ich auch danach.
Man kann natürlich nicht alles und auch nicht bei jedem Kind anwenden. Aber Hilfen liefert das Buch und man versteht das Thema Schlaf besser. #kratz
Genau danach gehen, sollte man, wenn überhaupt, erst wenn die Mäuse ein halbes Jahr alt sind.

lg Sanne und Lea-Sophie (die durchschläft seit dem sie 7 Wochen alt ist-wohl mehr durch Glück und Zufall)#schein

Beitrag von antonia0383 15.09.08 - 08:24 Uhr

Hi Tanja

Ich weiß nicht , ob ich einfach nur diesbezüglich ein riesen Glück mit meinen Kindern hatte, oder doch etwas richtig gemacht habe.

Mein Sohn hat mit 6 Wochen durchgeschlafen von 21- 6 Uhr und meine Tochter mit 8 Wochen von ca. 21,30-7 Uhr.

Ich hab mir nie den Stress gemacht, mit ins Bett legen und allein einschlafen lassen.

Meine Kleine "darf" auf meinem Arm einschlafen und wird dann in Ihr Bett (Beistellbett) gelegt.

Bei meinem Großen , der mittlerweile 5 ist, leg ich mich Heute noch ,nach unserer Gutenacht Geschichte dazu, kuschel mit ihm bis er einschläft.

Solange er das möchte, wüsste ich nicht was dagegen spricht. Ich liebe es Abends mit Ihm zu kuscheln. Das ist unser Ritual und er schläft dann seelenruhig ein.

Wenn meine Tochter älter ist, werde ich das bei Ihr genauso machen.

Meine Kinder sollen selbst bestimmen, ab wann Sie alleine einschlafen möchten.
Ich glaub nicht , dass Sie das mit 16 immer noch wollen ;-)

Für manche Mütter, wär das sicherlich nichts, für mich die perfekte Methode , damit wir alle glücklich sind. :-)

Das Buch ,Jedes Kind kann schlafen lernen, hab ich früher auch mal gelesen. Absoluter Müll und überhaupt nicht empfehlenswert.
Es geht so stark gegen den Instikt jeder Mutter, dass ich mir nur schwer vorstellen kann, dass das Jemand durchgezogen hat.

lg antonia

Beitrag von schullek 15.09.08 - 09:37 Uhr

hallo, ich lege mich auch jeden abend mit meinem sohn, 3 jahre, hin, bis er eingeschlafen ist. es dauert nicht lange und er liebt es. ich finde es auch einen schönen ausklang des tages.
ich frage mich immer wieder, was andere daran so schlimm finden, ein kind, so lange es dies will, in den schlaf zu begleiten.

und dann immer wieder diese unterstellungen, das kind würde es nicht lernen.#augen

mein sohn hat ab 1 1/2 problemlos mittags bei seiner tagesmutter geschlafen und jetzt auch im kiga. dort legt siuch niemand neben ihn, aber auch dort wird noch eine geschichte vorgelesen und sollte ein kind das wünschen, setzen sich die erzieherinnen daneben.

lg,
adina

Beitrag von jules1971 15.09.08 - 08:51 Uhr

Hallo,

Du solltest bei diesem Buch (ich gehöre im Übrigen zu den Gegnern) grundsätzlich wissen, dass der Entwickler der Methode Dr. Ferber diese frühestens ab dem 12. Lebensmonat empfiehlt.
Warum die überehrgeizige Autorin des Buches Frau Kast-Zahn die Methode schon ab dem 6. Monat anwenden möchte, weiß nur sie allein. Hat wahrscheinlich ähnlich merkwürdige Gründe, wie die Empfehlung ein Kind mit vollgeschissenen Hosen rumlaufen zu lassen, damit es trocken wird, wie sie in ihrem anderen Buch "Jedes Kind kann Regeln lernen" für übereifrige Eltern empfiehlt.

Ich bin der Meinung, dass man unbedingt verschiedene Bücher zur Einschlafthematik lesen sollte und nicht unbedingt das erstbeste als DAS Buch der Bücher annehmen sollte.
Eine Alternative, die eine völlig andere Position vertritt, wurde Dir ja schon mit "Schlafen und Wachen" genannt.

Dr. Ferber selbst hat seine Methodik inzwischen relativiert.
Hier auch noch einiges dazu zum Lesen:
http://www.ferbern.de/

Gruß,
Julia

Beitrag von waffelroellchen 15.09.08 - 11:24 Uhr

Hi!
wollte mal wissen wann das Buch geschrieben wurde? Ich denke man muss sich auch selber die Frage stllen, ob man es aushält, wenn das Kind längere Zeit schreit!
Lg

Beitrag von jules1971 15.09.08 - 13:54 Uhr

Hallo,

das Buch ist von 2001 und wird seitdem immer wieder neu aufgelegt.
Ein echter Verkaufsschlager#augen

Gruß,
Julia

Beitrag von waffelroellchen 15.09.08 - 17:59 Uhr

Vielen Dank!

Beitrag von greti48 15.09.08 - 12:29 Uhr

Hallo,
bei uns hats auch was gebracht. Als unsere Tochter ca. 10 Monate alt war, wollte sie plötzlich zwei große Flaschen nachts trinken. Das fanden wir als Eltern natürlich nicht gerade toll und eigentlich brauchen die Kinder das in dem Alter auch nicht. Sie hatte es sich halt angewöhnt. Wir haben dann die erste Mahlzeit nachts immer ein Stück reduziert und nach ein paar Tagen hat sie die erste Flasche tatsächlich nicht mehr verlangt. Bei Bekannten hat das Buch im Übrigen auch geholfen. Der Sohn schlief mit fast 2 Jahren nicht allein ein. Jetzt tut er´s.
Greti