BG und EG - hoffe ich bin hier richtig

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von bethoisa 15.09.08 - 10:05 Uhr

BG und Elterngeld

Guten morgen…. Hab mal ´ne – für mich – komplizierte Frage…
Mein AG und ich hatten uns darauf geeinigt, dass ich ab Juli 2008 mehr arbeiten soll – daher auch höherer Verdienst. Ende Juli haben wir festgestellt, dass ich schwanger bin. War ab Ende Juli 6 Wo krankgeschrieben. Jetzt möchte mich meine FÄ Berufsunfähig schreiben.
Nun meine Fragen:
- Die BG übernimmt ja die Zhlg. Bedeutet dass, dass mein AG nichts mehr zahlt, oder erfolgt an den AG eine entsprechende Erstattung? Das Gehalt läuft ja netto zu 100 % weiter, oder?
- Wie sieht es mit der Berechnung für das EG aus? Wird auch die Zeit der Berufsunfähigkeit mit eingerechnet?

Ich danke Euch für die Antworten.

Beitrag von hexe_27 15.09.08 - 10:25 Uhr

Hi,

ja, wenn du ein Beschäftigungsverbot hast, bekommst du dein volles Gehalt zu 100%, und zwar von deinem AG. Ob dein AG es erstattet bekommt, kommt auf die Größe des Betriebes an. Je kleiner der Betrieb, desto größer die Chance ;-).

Für das Elterngeld ist es egal, ob du ein Beschäftigungsverbot (nicht Berufsunfähigkeit!) hast oder nicht. Da du dein Gehalt ja weiterbekommst, als wenn du arbeiten würdest, ändert sich nichts. Du bekommt in jedem Fall 67% deines Nettogehaltes.

Liebe Grüße,

hexe

Beitrag von temari1 15.09.08 - 10:37 Uhr

Also ich hab auch ein BV und mein Chef bekommt das ganze Geld zurückerstattet. Allerdings zahlt das nicht die BG sondern die Krankenkasse. Dein Chef bekommt das Geld dann zurückerstattet, wenn der Betrieb weniger als 10 Angestellte hat. Ansonsten gibt es da glaub icheine Versicherung, wenn er so eine hat bekommt er es daher. Aber damit kenne ich mich nicht so gut aus.

Genieß die Zeit zu Hause und vorallem die Schwangerschaft! Sie geht viel zu schnell vorbei!

LG Yvonne

Beitrag von cathy1977 15.09.08 - 11:36 Uhr

Hallo,

du wirst ja nicht berufsunfähig, sondern beschäftigungsunfähig geschrieben.
Die Berufsgenossenschaft hat damit überhaupt nichts zu tun.
Dein Arbeitgeber zahlt dir ganz normal weiter dein Gehalt wie bisher, wenn also ab Juli ein höheres Gehalt vereinbart war, muß das gezahlt werden (als du arbeiten gehen würdest).
Dein Arbeitgeber kann einen Erstattungsantrag über deine Krankenkasse bzw. über die Lohnfortzahlungsversicherung machen, das kommt auf deine Krankenkasse an. Bist du z.B. bei der AOK oder Barmer versichert, stellt der Arbeitgeber den Antrag auf Erstattung direkt bei der Krankenkasse. Bist du bei einer BKK, stellt er den Antrag an die Arbeitgeberversicherung der BKK´s (Sitz in Magdeburg). Im übrigen hat die Größe des Betriebes (wie meine Vorrednerinnen schrieben), mit der Erstattung gar nichts mehr zu tun. Seit dem 01.01.2007 müssen alle Betriebe diese "Versicherungsbeiträge" zahlen, nennt sich Umlage 2.

Auf das Elterngeld wirkt sich das nicht aus. Dafür werden die letzten 12 Abrechnungsmonate vor der Geburt des Kindes genommen. Da dein Gehalt ja weiterläuft wie bisher, hast du auch keine finanziellen Nachteile.

LG Cathy