Entbindung im Geburtshaus

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von madlen784 15.09.08 - 11:04 Uhr

hallo

also ich würde gerne(wenn bis dahin alles ok ist) in einem Geburtshaus entbinden.

Von allen bekomme ich nur schiefe blicke und mir wird davon abgeraten,warum eigentlich #kratz

Hat jemand von euch so Entbunden oder plant es?
ich will eigentlich nicht das mein Kind in einem sterilen Krankenhaus zur Welt kommt, mags eher natürlich..

#danke
madlen + #ei 18 te ssw

Beitrag von temari1 15.09.08 - 11:11 Uhr

Hallo Madlen!
Also ich bin da auch eher skeptisch! Ich bekomme mein 1. Kind und bin auch nicht sonderlich begeistert von Krankenhäusern, aber ich finde es in einem Krankenhaus sicherer. Wer weiß, was während der Geburt ist. Wenn was schief geht, kann ein Notkaiserschnitt gemacht werden und vorallem sind da auch Kinderärzte. Die findest du in einem Geburtshaus nicht. Ich meine, im Endeffekt ist es deine Entscheidung, wo du dein Kind bekommen willst, aber ich gehe liebe in ein Krankenhaus. Du kannst dir ja eins suchen, in dem es nicht so steril ist. In unserem Sieht es eigentlich ganz gemütlich aus im Kreissaal. Das ist mir auch ganz wichtig.

Ich wünsche dir noch ne schöne Kugelzeit!

LG Yvonne + #sonne nschein (22.SSW)

Beitrag von tanala1977 15.09.08 - 11:11 Uhr

Hallo,
würde auch viel lieber in einem Geburtshaus entbinden, aber wegen einer Wehenschwäche schätze ich wieder das es auf eine Einleitung rausläuft! Ich hab aber nur gutes von Geburtshäusern gehört und würde mir da nicht rein reden lassen! Eine schöne Geburt wünsch ich dir. LG Tanja

Beitrag von katrin1204 15.09.08 - 11:12 Uhr

Hallo,

also mit Erfahrungen kann ich nicht direkt dienen, da ich auch zum 1. Mal schwanger bin aber ich möchte auch unbedingt ins Geburtshaus.
Ärzte und Krankenhäuser sind überhaupt nichts für mich, da fühle ich mich nicht wohl und bin nicht entspannt also wieso sollte ich da hin???
Habe mir jetzt auch ein Geburtshaus ausgeguckt, sehr schön und gemütlich mit allen drum und dran (Bett, Wiegen, etliche Entbindungshilfen, Entbindungswanne,...). Das Haus ist außerdem nur 2 Minuten vom nächsten Krankenhaus entfernt, so dass man ganz schnell da ist, sollte doch irgendwas sein.

Ich weiß wie es ist, wenn die anderen auf einen einreden und ein schief angucken, wenn es darum geht aber lass dich davon nicht irritieren....geh dahin wo DU dich am wohlsten fühlst, immerhin bist du es ja auch die durch die Geburt muss und ich denke nur wenn wir werdenen Mamis uns bei der Geburt wohl fühlen, können sich auch unsere Muckel wohl fühlen.

Also guck dir verschiedene Sachen an und entscheide dann nach deinem Gefühl!


LG Katrin + #baby girl inside (28. SSW)

Beitrag von katrinchen85 15.09.08 - 11:15 Uhr

Hallo,

also ich plane auch im Geburtshaus zu entbinden.
Bei uns gibts es ansonsten 2 Khs zur Wahl, eins mit Belegärzten,d.h. im notfall ist man nicht wirklich besser versorgt als im Geburtshaus und dann die Uniklinik, von der ich nur schlchtes gehört habe und die mir auch selber nicht soo sympathisch erscheint.
Es ist ja nun mein 2. Kind und ich weiß ja in etwas, was auf mich zu kommt. Klar kann auch was unvorhergesehens passieren, aber dann wird man eher zu früh als zu spät verlegt.
Es ist ja nachgewiesen, dass im Geburtshaus kein höheres gesundheitliches Risiko für dich und das Baby besteht, als im KH.
Allerdings muss einem klar sein, dass es evtl doch anders kommen kann und man verlegt werden muss(bei uns ca. 15% der Fälle sagte die Hebi) und man dann doch in KH ist und auch die Beritschaftsgebühr "umsonst" bezahlt hat.
Mich hat bisher übrigens noch niemand schief angeguckt deswegen, die Hebis haben ja einfach mal viel drauf und können wirklich viel alleine machen. Im KH kommt ja auch nur imk Notfall oder am Ende der Geburt der Arzt und guckt dann auch oft nur zu.

LG,Kati mit Nina und #baby, 15. SSW

Beitrag von amea 15.09.08 - 11:15 Uhr

Hallo,

also mein Schwager ist Arzt im Krankenhaus und hat seiner Frau quasi "verboten" irgendwo anders als im Krankenhaus zu entbinden. Er meinte er hätte schon zuviel gesehen.
Im Geburtshaus ist halt nix da, wenn doch was schief gehen sollte und damit muss man immer rechnen, auch wenn die Schwangerschaft ansonsten gut lief. Und dann muss man sich erst auf den Weg ins Krankenhaus machen, was Zeit kostet. Im Krankenhaus hast du halt alles da, die Gerätschaften und das Fachpersonal...
Aber im Grunde mußt du entscheiden wo du dich wohl fühlst. Ist halt immer n bissl risokovoller im Geburtenhaus.

Hoffe dir n bissl geholfen zu haben.

LG
Amea

Beitrag von jujo79 15.09.08 - 13:42 Uhr

Hallo!
Lass dich nicht zu sehr verunsichern. Wenn du meinst, dass die Geburt in einm Geburtshaus für dich schöner ist, geht dorthin. Ich spreche nicht aus eigener Erfahrung, weil ich wie schon bei meinem ersten Sohn wieder mit einer Beleghebamme ins Krankenhaus gehe und hoffentlich ambulant entbinde (wenn alles ok ist, gehe ich 3-4 Stunden nach der Geburt nach Hause). Mir war es wichtiger, eine feste Bezugsperson bei der Geburt zu haben und nicht einen Schichtwechsel der Hebammen mitmachen zu müssen. Das wäre bei dem Geburtshaus hier in der Nähe der Fall gewesen. Vielleicht ist das aber in dem Haus bei dir anders und du hast die ganze Zeit eine feste Hebamme?
Was die Risiken angeht: Ich denke, vieles kann man ja schon vorher einschätzen. Wenn dem Arzt oder der Hebamme bei den Vorsorge-Untersuchungen irgendetwas ungewöhnliches auffällt, werden sie dir vielleicht doch noch vom Geburtshaus abraten. Dann musst du dich dann halt nochmal umorientieren. Aber die meisten Geburten laufen ja nun mal normal und ohne Komplikationen ab. Außerdem sind die meisten Geburtshäuser mittlerweile in engem Kontakt zu Krankenhäusern. Falls also ein unerwarteter Notfall eintritt, müssen sie dich und dein Kleines eben mit dem Krankenwagen in Krankenhaus bringen. Das wird ja auch nicht 100km entfernt sein...! Und eine erste Notfallversorgung gibt's ja auch im Geburtshaus.
Meine Schwester hat 3 ihrer 4 Kinder zu Hause zur Welt gebracht und alles war ok. Sie hat alle übertragen und hätte, wenn eingeleitet hätte werden müssen, ins Krankenhaus gemusst.
Guck dir doch das Geburtshaus erstmal an und hab im Hinterkopf, dass es eventuell zu Komplikationen kommen kann, weshalb du doch im Krankenhaus entbinden musst. Ist zwar eher unwahrscheinlich, aber dann bist du im Fall der Fälle nicht so enttäuscht.
Grüße JUJO

Beitrag von katrinchen85 15.09.08 - 14:44 Uhr

Es ist sogar höchst wahrscheinlich, dass in ihrem Geburtshaus nur "Belgehebammen" arbeiten.
Das ist eigentlich ein wichtiger Punkt der Philosophie der Geburtshäuser, dass die Schwangere die Hebi schon kennt und eben keine Umorientierung statt findet.
Da muss euer Geburtshaus wirklich eine große Ausnahme sein, habe ich sonst noch von keinem GH gehört, dass es da Schichten gab.#gruebel
Da ist ja auch gar nicht immer jemand anwesend normal. Wenn die keine Geburten oder Kurse oder Sprechzeit(3 mal die Woche) oder Vorsorge haben, ist da auch keiner.

LG,Kati