Umfrage: Wer hat 2.Kind trotz finanziell schwieriger Lage???

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von nino 15.09.08 - 11:50 Uhr

Hallo,

meine Frage steht ja schon oben.
Bin gerade am Überlegen ob ich noch ein zweites Kind möchte.
Haben eine Eigentumswohnung zu finanzieren und halt auch noch eine Tochter.

Aus finanzieller Sicht würde es schon irgendwie klappen (da wir auch demnächst heiraten wollen) und beide arbeiten.

Wer von euch hat sich aus finanzieller Sicht gegen ein zweites Kind entschieden, auch wenn er sich immer zwei gewünscht hat?

Und wer hat sich doch dafür entschieden, und lässt es einfach auf sich zukommen?

Beitrag von gnoemchen 15.09.08 - 12:14 Uhr

Hi wir sind in einer finanziell schwierigen Situation. Mein Freund ist noch in Ausbildung und ich lebe zur zeit von Hartz 4. Habe eine abgeschlossene Ausbildung. Wir wünschen uns eigentlich bald ein zweites Kind. Sind hin und hergerissen.
Ich möchte eigtnlich jetzt gleich noch eins bekommen und dann nach einer längeren Pause wieder arbeiten und dann nicht gerade wieder zu arbeiten angefangen haben und dann bald wieder unterbrechen für erneute Babypause.
Wir haben einen großen Rückhalt von unseren Familien, also würden wir es mit einem zweiten Kind auch schaffen. ICh möchte nicht, dass Lina keine oder Geschwister mit großen Altersabstand bekommt nur weil wir grade nicht viel Geld zum Leben haben.
Also wir tendieren eher dazu noch eins zu bekommen, obwohl wir nicht viel Geld haben. Aber es gibt Wichtigeres im Leben, Geld allein macht nicht glücklich.
Grüße Anna mit Lina 14 Monate alt

Beitrag von mecy 15.09.08 - 12:16 Uhr

so wie es bei dir läuft hab ich das auch. daher weiß ich was du meinst

Beitrag von juliejohanna 15.09.08 - 12:32 Uhr

Moin! :-)

Deinen Wunsch nach einem 2. Kind kann ich gut verstehen. :-)

Aber wäre es nicht viel schöner und verantwortungsbewusster, selbst für den Lebensunterhalt sorgen zu können?

Ich meine, als Eltern hat man doch eine gewisse Vorbildfunktion und ist daran interessiert, dass der Nachwuchs später auch mal für sich selbst sorgt.

Alles Gute,
Juliejohanna :-)

Beitrag von mecy 15.09.08 - 12:35 Uhr

meinst du mich? klar ist es schöner. wünscht das auch niemanden in die lage zukommen. dennoch weiß ich das ich bis dez mein Erziehungsjahr hab und ab Januar wieder auf arbeitssuche bin.

Beitrag von gnoemchen 15.09.08 - 12:42 Uhr

Hi
danke für deine nette und verständnisvolle Antwort!

Ja klar ich möchte meinen Kinder ja auch etwas bieten.

Aber ich denke manchmal, dass es sinnvoller ist jetzt etwas länger auszusetzen als dann beim nächsten Kind wieder auszusetzen.
Ich finde es auch nicht toll, von Harzt4 zu leben, aber das war auch der letzte Weg, habe erst meien Ersparnisse aufgebraucht.
Ich hatte eigentlich vor, jetzt wieder zu arbieten, aber meine Tochter ist sehr auf mich bezogen, sie wird noch gestillt und ich kann sie nicht mal länger bei ihrem papa oder meiner Mutter lassen, da sie nach kurzer Zeit mama mama sagt udn wieder zu mir möchte. Daher kann ich im Moment noch nicht wieder arbeiten.
Grüße Anna

Beitrag von phoe-nix 16.09.08 - 12:28 Uhr

"da sie nach kurzer Zeit mama mama sagt udn wieder zu mir möchte"

Na Hauptsache, sie tut das nicht, wenn sie in die Schule muß.....

Es gibt hier "Argumente", sich bewußt in die soziale Hängematte fallen zu lassen, die kann ich nicht fassen!

Gruß,

phoe-nix

Beitrag von nightingale1969 15.09.08 - 14:03 Uhr

Tja. Mein Sohn wird ein Geschwisterchen haben, wenn er selbst schon volljährig ist. Warum?

Weil ich den zweiten Kinderwunsch zunächst wegen Alleinerziehung und fehlender Ausbildung nebst fehlendem passendem Mann aufschieben musste.

Und weil ich - als dann der passende Mann da war - den Kinderwunsch wieder aufgeschoben habe. Wir waren nämlich beide eine Weile ohne bzw. ohne sicheren Job und ein Leben in Armut, wie es mein großer Sohn teils erleben musste, dass wollte ich einem zweiten Kind nicht sehenden Auges und bewusst zumuten.

Soll ich dir was sagen? Mein Sohn hat keinen psychischen Schaden davon getragen, als Einzelkind groß zu werden und auch das nächste Kind wird keine Macke bekommen, nur weil es ein "Nachzügler-Nesthäkchen" wird. Bei uns wird der Altersunterschied zwar extrem sein, aber auch das hat durchaus seine Vorteile. Ich muss mich dann nicht mit einem eifersüchtigen Kleinkind herumplagen und dass mein Sohn aus Bockigkeit wieder einnässt, schließe ich auch mal aus. ;-)

Selbst wenn Geschwister 3 bis 12 Jahre auseinander liegen, kann sich eine wunderbare Beziehung entwickeln. Man muss nicht dem "Traum" von der Mini-KiTa zuhause nachhängen und das auch noch auf Staatskosten = Leben am Existenzminimum!

Aber muss jeder selbst wissen, was man den Kindern (und sich selbst) zumuten möchte....

Beitrag von mannu 15.09.08 - 15:01 Uhr

Oftmals ist die Beziehung der Kinder, bei größerem Altersunterschied, doch noch schöner.

Sehe das bei Bekannten.
Da ist der Sohn 7 Jahre mit seiner Schwester auseinander und die beiden sind ein Herz und ein Seele.

Bei uns käme es auch frühestens dann in Frage, wenn Niko in der Schule ist und die Betreuungskosten für ihn nicht mehr so hoch sind.

Ob ich dann allerdings nochmal klein anfangen möchte ist eine andere Sache. ;-)

LG Mannu

Beitrag von nightingale1969 15.09.08 - 15:30 Uhr

Vater und Tante meines Sohnes sind acht Jahre auseinander (großer Bruder/kleine Schwester) und er ist zu ihr wirklich so traumhaft süß, lieb und "ritterlich", wie man sich einen großen Bruder nur wünschen kann.

"Ob ich dann allerdings nochmal klein anfangen möchte ist eine andere Sache."

Das werde ich gefragt, seit der Kinderwunsch bei uns das erste mal - im Familienkreis - angesprochen wurde: "Willste denn wirklich nochmal bei 'so klein' anfangen, schlaflose Nächte, Windeln usw. usf.?!". Da war mein Sohn 11. #augen

Nun wird er bald 18 #schock und ich darf mir dann sicherlich was anhören bzw. so manche(r) wird uns einen Idiotenschein ausstellen, denke ich mal. Sei's drum. Manche bekommen mit Ende dreißig/Anfang vierzig ihr erstes Kind. Warum ich dann nicht das zweite? Nur weil ich das Erste schon mit 21 bekommen hab' und dieses Kind nun bald so alt ist, wie mein Vater, als ich unterwegs war (bzw. älter als meine Mutter, als ich auf die Welt kam ;-))?!

LG
Ch.

Beitrag von sunny1970 16.09.08 - 09:31 Uhr

Moin Ch. ,

das Geschwätz kennen wir.
Unsere Kinder sind (fast) 22 Jahre , (fast) 18 Jahre und 15 Monate alt.
Was soll`s.
Wir sind glücklich. Ich will mein Leben schließlich nicht zur Norm machen, sondern auf meine Art und Weise glücklich sein.

LG

S.

Beitrag von nightingale1969 17.09.08 - 00:46 Uhr

"Ich will mein Leben schließlich nicht zur Norm machen"

Dank Dir für diesen tollen Satz! #blume

Genau das, was ich mal brauchte!

LG
Ch.

Beitrag von sunny1970 17.09.08 - 20:18 Uhr

Gern geschehen.

Melde Dich, wenn es noch ein bißchen mehr sein darf ;-).

LG
S.

Beitrag von mannu 16.09.08 - 12:42 Uhr

Ich finde das nicht schlimm.

Nur ich selber hatte ein schlimmes erste Jahr mit unserem Junior und bin um jeden Schritt dankbar den er in Richtung mehr Selbstständigkeit macht und ob ich das nochmal mitmachen möchte weiss ich noch nicht.
Auch deswegen möchte ich mir noch Zeit lassen um älter und reifer zu werden. ;-)

Ich drücke euch die Daumen, dass es bald klappt.

Beitrag von nightingale1969 17.09.08 - 00:46 Uhr

#blume
#danke

Beitrag von mecy 15.09.08 - 12:14 Uhr

hallo nino ich wünsch mir auch noch ne zweites kind können es uns zur zeit auch nicht leisten. daher warten wir noch bis 2010 bis 2012 hoffe das sich bei uns bis dahin klappt.

Beitrag von blondesgift81 15.09.08 - 12:19 Uhr

Hallo,

hui hui hui, ob das wohl ausartet?

Wir haben eine Tochter und können uns finanziell nun wirklich nicht beklagen. Allerdings kann ich PERSÖNLICH nicht verstehen, wenn Paare (absichtlich) Kinder in die Welt setzen und wissen, daß sie es sich eigentlich nicht leisten können. Ich meine damit jetzt nicht dich, sondern die Paare, die (wenn auch nur zum Teil) von Hartz4 leben.

Einfach auf sich zukommen lassen? Ich glaub es gibt genügend, die es so handhaben... Ich finds total daneben.

Wie gesagt, damit meine ich nicht dich persönlich. Wenn ihr es euch ggf. leisten könnt, warum nicht?

LG
Mary, die immer gesagt haben, daß sie nur ein Kind wollen und sich auch jetzt noch nicht umentschieden haben.

Beitrag von mecy 15.09.08 - 12:22 Uhr

also heißt es für dich das HartzIV emfänger keiner haben sollten oder wie darf ich das verstehen?

Beitrag von blondesgift81 15.09.08 - 12:26 Uhr

Hallo Mecy,

Hartz 4 wird ja unterstützend denen gezahlt, die im Moment einfach nicht über die Runden kommen. Richtig? Richtig! Es ist eine Hilfe VORRÜBERGEHEND....

Ich würde ganz klipp und klar sagen, daß diejenigen, die Hartz4 empfangen, sich und eine Familie nicht OHNE finanzielle Hilfe ernähren können. Und dann sage ich noch (auch wenn ich dafür verbal geschlagen werde), daß diejenigen meiner Meinung nach keine Kinder in die Welt setzen sollten. JA, genau das sag ich. Weil die Kinder werden dann ja wieder von Vater Staat finanziert...

LG Mary, die eh hier nur noch 10min weiterreden kann, da sie ARBEITEN geht. Und das mit einem Baby....:-p

Beitrag von gnoemchen 15.09.08 - 12:30 Uhr

Ich finde es krass, dass du dir anmaßt zu sagen, wer Kinder bekommen soll und wer nicht.
Der Staat sollte sich mal überlegen wie er Mütter, die länger als ein Jahr bei ihrem Kind zu haue bleiben möchten , finanziell uinterstützen kann. Was nützen mir neue Krippenplätze wenn ich sie nicht bezahlen kann?? Und es für meine Tochter besser ist nocb bei mir zu bleiben?????

Beitrag von blondesgift81 15.09.08 - 12:34 Uhr

Hallo,

wieso um Himmels Willen soll denn der Staat sich immer um alles kümmern?

Ihr, genau wie ich, haben ein Kind in die Welt gesetzt und müssen damit zurechtkommen..... Oder hast du auch Vater Staat gefragt ob du ein Kind bekommen darfst? Der Staat ist doch nun wirklich nicht für alles verantwortlich.

Du bekommst schon Kindergeld und Elterngeld. Das gibt es schon sehr selten hier auf der Welt. Und das Geld bekommst du EINFACH SO!!!

LG
Mary

Beitrag von mecy 15.09.08 - 12:38 Uhr

es ist dennoch gemein zusagen wer kinder kriegen sollte und wer nicht letzt endlich is es jedem seine Entscheidung solange man sich bewusst is das es sich um einen Menschen hadelt um den man sich sein Leben lang kümmert.

viel spass auf der arbeit. hat nich jeder das glück

Beitrag von blondesgift81 15.09.08 - 12:39 Uhr

Hallo Mecy,

es hört sich vielleicht hart an, aber ich denke es sehen schon viele so. Vor allem diejenigen, die für ihr Geld hart arbeiten.

Danke dir.

Lieben gruß und schönen Start in die Woche noch.
Mary

Beitrag von mecy 15.09.08 - 12:41 Uhr

hab das glück nicht gehabt da ich zwei jahre lang ne job gesucht hab ohne ergebnis dann kam mein Söhnchen.

Beitrag von phoe-nix 16.09.08 - 12:39 Uhr

Was hast Du denn gelernt, dass Du in zwei Jahren überhaupt keinen Job finden konntest?

Und warum suchst Du nicht weiter bzw. tust was für Deine Qualifikation, statt dann bewußt ein Kind in der Situation in die Welt zu setzen?