7 Monate u. will nichts essen (ausser Milch)

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von mascha81 15.09.08 - 12:46 Uhr

Meine Tochter ist jetzt 7 Monate alt, seit ca. 6 Wochen habe ich immer wieder verschiedenes Essen bei ihr probiert - erfolglos.
Sie wird gestillt und soll abends eine Flasche trinken, was manchmal mehr, manchmal weniger gut funktioniert. Die Flasche kriegt sie, damit sie sich dran gewoehnt, da ich sie nie mit jemand anderem lassen kann.
Ich habe Obst- und Gemuesebreie und Babyreis probiert, aber alles mit derartiger Konsistenz findet sie ekelhaft (das kann sie ohne Worte wunderschoen ausdruecken..)
Sie steckt sich gerne Apfel, Avokado oder Baky-Keks in den Mund, bricht allerdings ein Stueck ab faengt sie an zu wuergen und spuckt alles aus.
Ueberall lese ich, dass Babies ab 6 Monaten Beikost brauchen und langsam stehe ich ganz schoen unter Druck.
Kann jemand helfen, hat Ideen, kennt das Problem???

Beitrag von yellowbutterfly 15.09.08 - 12:51 Uhr

erstmal: mach dir keinen stress. kinder brauchen nicht ab 6 monaten beikost, sondern sie können ab 6 monaten beikost bekommen.
es gibt aber tatsächlich kinder, die nie brei gegessen haben, weil sie es nicht mochten. versuch doch mal karotten, kartoffeln oder anderes gemüse in kleine stücke zu schneiden und zu kochen und es ihr dann so anzubieten. oder du gibst ihr andere weiche sachen (brötchen, banane usw.).

Beitrag von anjulia 15.09.08 - 13:12 Uhr

hallo,
die wenigsten zwerge legen einen lehrbuch-beikost-start hin ... wir hatten auch probleme, hatte auch mal eine 1wöchige brei pause etc.
mein tipp wäre jetzt, dass du die breie verdünnst. meiner maus war die gläschenkost anfangs auch zu dick, sie hat auch immer so gewürgt, sah echt schlimm aus :-)
man soll eh einen TL öl reinrühren, und wenn das nicht sähmig genug wird, würd ich noch warmes wasser dazurühren. ich denke, das hat bei uns viel ausgemacht.
karotte-kartoffel war bei uns der start, weils so schön süß schmeckt, vielleicht probierst du es mal ein paar tage hintereinander mit ein paar löffelchen.
in der aktuellen stiftung warentest steht außerdem, dass man im schnitt 8x anbieten muss, wenn ein essen den kleinen nicht sofort schmeckt, und dann nehmen sie es. weil sie sich einfach dran gewöhnen müssen.
viel erfolg beim ausprobieren (was anderes war es bei uns nicht ...)
anjulia mit maus (6 monate)

Beitrag von sandra_123 15.09.08 - 13:33 Uhr

Willkommen im Club ;-)

Das scheint bei Stillkindern sowas von normal zu sein. Aber mich haben damals auch ziemlich viele Leute unter Druck gesetzt. Sie MUSS was essen, ich soll sie ZWINGEN etc. Als sie dann etwa 8 Monate war, bin ich zu meiner Kiä und habe um Rat gefragt. Die war über meine Fragen total überascht, weil es halt wirklich normal ist!

Wir haben auch mit 6 Monaten angefangen. Sie hat immer nur ein paar Löffelchen probiert und dann war Schluss. Auch egal was ich ihr angeboten hab. Mittags so wie Abends oder auch Obst. Dann, wirklich von einem Tag auf den anderen mit guten 9 Monaten (!) hat sie plötzlich richtig gegessen. Mittags, Nachmittags und Abends. Sehr zum Leitwesen meiner Brust #schwitz

Anbieten, nie zwingen. Und keine Angst, Kinder holen sich immer das was sie brauchen! Auch später in der Beikost bzw. dann am Familientisch wird es immer Tage geben wo man sich denkt das Kind ist kurz vorm verhungern weil es nicht isst oder wochenlang nur einseitig isst. Alles normal.

LG Sandra

Beitrag von sandra_123 15.09.08 - 13:36 Uhr

Ach ja, hab was vergessen. Wegen der Flasche am Abend. Das funktioniert oft nicht, dass das Babys die Flasche nimmt, wo doch Mamas Brust soooo nah ist! Probier es mal so aus, dass der Papa die Flasche gibt! Und zwar auch dann, wenn sie wirklich Hunger hat.

LG Sandra