Mutterschutz und Elterngeld

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Beitrag von schnecke370 15.09.08 - 13:22 Uhr

Hallo

wer kann mich mal aufklären.

Ich bin in der 19 SSW mit unseren zweiten Kind schwanger, bin aber noch in Elternzeit von meiner ersten Tochter.
Vor der Elternzeit hatte ich Teilzeit 30 Std in der Woche gearbeitet und bin normal in Mutterschutz und Elterzeit gegeangen.

Naja jetzt zur Frage bekomm ich jetzt von der KRankenkasse auch wieder Mutterschaftsgeld die 13,-- am Tag und es wird ja aufs Elterngeld mit angerechnet. Wenn ich dann das Elterngeld bekomm sind es ja 300,-- plus den Geschwisterchenbonus dies würde ich dann aufteilen lassen auf 2 Jahre.

Sind ja dann 22 Monate a 150,-- plus den Bonus.

Hab ich des so richtig versatnden.

Und wie ist es wir bekommen zur Unterstützung noch ALG 2 da das Gehalt von meinen Mann nicht reicht.

Die rechnen ja das Mutterschaftsgeld auch mit an soviel ich weiß.
Aber es wird ja dann doppelt angerechnet einmal beim Elterngeld und einmal beim Alg 2.

Stimmt es so oder hab ich was falsch verstanden.

Beitrag von phoe-nix 15.09.08 - 13:38 Uhr

Warum rechnet Ihr immer 22 Monate?
Du hast Anspruch bis einschl. 12. Lebensmonat. Wenn die ersten 2 Monate wegen Mutterschaftsgeld wegfallen, bleiben 10 Monate Anspruch, den Du splitten kannst, oder lieg ich da falsch?

Dass Muterschaftsgeld auf ALGII angerechnet wird als Einkommen, klingt logisch und nachvollziehbar. Dass das Elterngeld on top aufs ALGII gezahlt wird, ist ja eine Ausnahme.

LG

Beitrag von schnecke370 15.09.08 - 13:51 Uhr

Ja is logisch das das Mutterschaftsgeld angerechnet wird des versteh ich schon.

Und das Elterngeld wird aber nicht an gerechnet da es ja der Sockelbetrag ist.
Aber ich bekomm ja dann erst Elterngeld nach den Mutterschutz, also erst 8 Wochen nach ET.

Und dann fehlt ja das Dann wenn es Angrechnet wird das Mutterschaftsgeld auf Alg 2 und aufs Normale elterngeld.

Beitrag von phoe-nix 15.09.08 - 13:55 Uhr

Ja, wenn aber Mutterschaftsgeld nicht anrechnungsfrei ist, ist das eben so und hat auch seine Richtigkeit.

LG

Beitrag von schnecke370 15.09.08 - 13:58 Uhr

Wird das Mutterschaftsgeld bei mir als Einkommen gerechnet mit Freibetrag oder als Sonstiges Einkommen.

Beitrag von phoe-nix 15.09.08 - 14:10 Uhr

Keine Ahnung, ich denke aber nicht, dass es als Erwerbseinkommen gilt....

Es gibt aber genug Leute, die sich im Gegensatz zu mir damit auskennen und Dir sicher noch antworten.

Beitrag von maryam1410 15.09.08 - 13:51 Uhr

wenn dein mann so wenig verdient, warum willst du dann noch 2 jahre zuhause bleiben? bleib doch nur ein jahr und geh dann wieder arbeiten.

und du bekommst gesplittet nur 20 monate elterngeld. nicht 22 !!!

Beitrag von schnecke370 15.09.08 - 13:58 Uhr

weil ich keine Möglichkeit meine Kinder unter zu bringen.

Beitrag von phoe-nix 15.09.08 - 14:02 Uhr

Was hast Du denn alles erfolglos probiert?
Du könntest doch arbeiten, wenn Dein Mann Zuhause ist, eine Tagesmutter suchen oder oder oder?

Da Du aber bereits wieder schwanger bist, scheinst Du nicht unbedingt wieder arbeiten zu wollen in nächster Zeit, oder?

Wie man das mit dem Bezug von Transferleistungen vereinbaren kann für sich, entzieht sich meiner Logik.

Gruß,

phoe-nix

Beitrag von schnecke370 15.09.08 - 14:09 Uhr

Alg 2 bekommen wir erst seit 2 Monaten vorher hat mein Mann einen anderen Job.

Nein ich möchte erst arbeiten wenn ich meine beiden Kinder in Kindergarten gehn meine Große geht nächstes Jahr imSeptember.

Und vorher binich arbeiten gewesen und mein mann geht von Früh sieben außer Haus und kommt abend um halb zehn wieder.

Beitrag von phoe-nix 15.09.08 - 14:12 Uhr

Dann muß man eben seine persönliche Planung den Umständen anpassen.

Wenn Dein Mann abends um halb zehn nach Hause kommt (eigenwillige Arbeitszeiten, wenn trotzdem noch ALGII nötig ist), dann kannst Du doch nachts oder am Wochenende jobben!

Du redest doch nicht ernshaft davon, die nächsten 3 Jahre der Kinder wegen Zuhause zu bleiben, obwohl Euer Geld nicht reicht, oder?

Beitrag von schnecke370 15.09.08 - 14:16 Uhr

Doch ich rede davon die drei Jahre Zu hause zu bleiben bei meinen Kindern.

Ja is leider so das mein Mann erst so spät nach Hause kommt.

Und es is doch besser das er arbeitet als das wir nur vom Staat leben.

Beitrag von phoe-nix 15.09.08 - 14:26 Uhr

"Und es is doch besser das er arbeitet als das wir nur vom Staat leben. "

Wenn Du das schon so betonst, solltest Du/Ihr dringend umdenken.
Wie sieht es denn mit Arbeite nachts oder am Wochenende aus oder ner Tagesmutter?

Beitrag von schnecke370 15.09.08 - 14:33 Uhr

Nein ich werde nicht arbeiten gehn.

Und ich hab nur gefragt und man mußm net scho wieder rum schimpfen wie und was als würde ich den Staat nur ausnützen

Beitrag von maryam1410 15.09.08 - 14:47 Uhr

tust du doch. wir sollen deine 3 jahre kinder-urlaub finanzieren. wenn das kein ausnutzen ist, was dann???

Beitrag von schnecke370 15.09.08 - 14:58 Uhr

Naja wennihr meint

Beitrag von phoe-nix 15.09.08 - 15:34 Uhr

Ja, wir meinen.
Würdest Du das auch so locker sehen, müßtest Du direkt Dein erwerbstätiges Umfeld nach Kohle fragen und nicht anonym einen Antrag aufm Amt stellen müssen?

Beitrag von phoe-nix 15.09.08 - 15:33 Uhr

Natürlich nutzt Ihr den Staat bewußt und geplant aus und sorry - als eine derjeinigen, die Dir 3 Jahre Zuhause beim Kind mitfinanziert, werde ich mich darüber doch wohl noch ärgern dürfen, oder?

Beitrag von emmy06 15.09.08 - 15:45 Uhr

Ich wäre auch gern länger bei meinem Sohn, aber was mache ich doofe #klatsch Kuh?
Gehe jetzt bereits 25 Stunden die Woche entgegengesetzt zu meinem Partner arbeiten, eben das wir nicht in die Fänge von ALG I oder II kommen. Unser Geld hätte locker das erste Jahr ausgereicht, mein EG war recht hoch.

Man, ich ärgere mich über so Leute wie Dich, das kann ich nicht in Worte fassen! Unverschämt ist Deine Einstellung, dummdreist und frech....
Dafür ist der Sozialstaat nicht gedacht!


Unverständnis von mir...

Beitrag von drachenengel 15.09.08 - 14:16 Uhr

Hallo,

was spricht gegen Kita oder Tagesmama??

Je nach Ort bekommt Ihr die einkommensabhängig via Jugendamt bezuschusst bzw bezahlt, insofern Du mitarbeitest.

Oder entgegengesetzt der Arbeitszeiten Deines Mannes, notfalls am WE Minijob oder ab 22 Uhr abends??

Bin selber beim Grossen abends/nachts und am WE arbeiten gewesen und stehe bereits in den Startlöchern für die jetzige Elternzeit, da ich nur knapp überm Sockelbetrag EG bekomme...

Lieben Gruss

Mone

Beitrag von schnecke370 15.09.08 - 14:34 Uhr

Ich werde nicht arbeiten gehn, weil mein Mann auch am Wochenende Arbeitet und ich niemanden habe für meine Kinder und ich sie nicht zur einer Tagesmutter geb.

Beitrag von phoe-nix 15.09.08 - 15:35 Uhr

Dein Mann arbeitet 7 Tage die Woche von 7 - 22 Uhr??? und verdient nicht genug für seine Familie?

Was ist das denn für ein Job?

Weißt Du, ich habe sicher nix gegen Familien, die vorübergehend in die Bedrängnis kommen (unverschuldet), ALGII beantragen zu müssen aber Ihr bekommt ja schon das zweite Kind, das Ihr nicht selbst finanzieren könnt und Du siehst weiterhin nicht ein, Deinen Anteil zu Eurer Finanzierung zu leisten.

Beitrag von carrie23 15.09.08 - 14:40 Uhr

Fassen wir zusammen:
Du WILLST nicht arbeiten obwohl das Gehalt deines Mannes nicht reicht und fragst ob euch eventuell ALG2 zusteht.
Erstens ist das schwer zu sagen ob es euch zusteht wenn man nicht weis wie hoch euer Einkommen ist und wieviel ihr für eure Wohnung bezahlt und zweitens stört mich das "ich will nicht" ganz gewaltig.

Beitrag von schnecke370 15.09.08 - 14:46 Uhr

Ich wollte wissen wie das Mutterschaftsgeld und das Elterngeld genau berechnet und angerechnet wird und mehr net.

Ihr wisst nicht wie unsere Lebenssituation is also könnt ihr net urteilen.

Wir haben beide immer gearbeitet und nur weil jetzt mein Mann gleich einen neuen Job hat und arbeitet von früh bis spät dann is es auch net richtig oder was.

Nein und ich sag es nochmal ichhab so keine Möglichkeit mein Kind wegzu geben und in die Krippe oder zur Tagesmutter möchte ich sie nicht geben.

Beitrag von carrie23 15.09.08 - 15:24 Uhr

Entweder harpert es bei dir mit verstehen oder du hast eine ganz eigene Art irgendwelche Sachen aus Beiträgen herauszulesen.

Ich habe dich etwas komplett anderes gefragt, soll ich es dir aufzeichnen damit du es verstehst oder reicht es wenn du dir das noch einmal durchliest?

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