Enkelkinder

Archiv des urbia-Forums Familienleben.

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von leevje 15.09.08 - 16:15 Uhr

Hallo
Möchte mal euren Rat oder Vorgehensweise hören.
Mein Mann ist 50 ich 40. Er hat eine Enkeltochter(10J.)
Seine Tochter also die Mutter der Kleinen hat kaum Kontakt zu ihr(Drogen) Muss ich leider dazusagen.
Die Enkelin hat ein Sozialverhalten gleich 0.
Ist auch in ambulanter Behandlung.
Wenn alles schief läuft kommt sie in eine Pflegefamilie.
Mein Mann weiß davon wohl noch nichts.
Ich habe den leiblichen Vater und seine neue Frau gebeten das selbst mit ihm zu besprechen.
Nun kann es passieren,daß mein Mann versucht die Enkelin zu uns zu holen,obwohl ich mich davor grause.
Sie ist Opa´s Liebling und ich stehe aussen vor.
Mein Mann hat sogar schon mal geaüssert,wenn er sich entscheiden müßte fiel die Wahl auf seine Enkelin.

Was soll ich bloß tun???????????????

Beitrag von starshine 15.09.08 - 16:22 Uhr

Was Du tun sollst? An Dir arbeiten - schlage ich vor. Du stellst Deine persönlichen Interessen über diejenigen eines 10 jährigen Kindes? Starker Tobak. Ich nehme mal an, dass Du keine Kinder hast?

Kannst Du noch ruhig schlafen, wenn das 10 jährige Mädchen von Heim zu Heim, Pflegefamilie etc. wandern muss? Ich könnte das nicht.

Rechne einfach damit, dass Blut dicker ist als Wasser und dass Dein Mann vielleicht die Chance hat an seiner Enkelin etwas besser zu machen dass er vielleicht bei seiner Tochter versäumt hat?

Mitgefühl scheint heute echt immer seltener zu werden. Dass es Kinder trifft finde ich wirklich bedenklich.
#stern

Beitrag von leevje 15.09.08 - 16:27 Uhr

Also das heißt sie her holen um die Gunst aller


Dann passiert folgendes.
Seine EWnkelin wird von morgens bzw. nach der Schule bis zum Bettgehn vor den Fernseher geparkt.

Er schaut lieber Fern und hängt am PC.
Alles andere bleibt an mir hängen,zumal ich meinen Job aufgebenm müßte.
Das kommt noch dazu.

Beitrag von accent 15.09.08 - 17:35 Uhr

Hallo,
also Deinen Job müsstest Du sicherlich nicht aufgeben; es gibt genug arbeitende Mamas. Es gibt Ganztagsschulen, Mittagsbetreuung, Tagesmütter...

Hat denn Dein Mann schon konkret den Vorschlag gemacht, dass die Kleine zu Euch kommt? Wenn ja, dann sind doch bestimmt schon Strukturen im Vorfeld festgelegt worden. Aber schwierig wird es so oder so. Wenn Du dich weigerst, das Kind in Eure Familie zu nehmen, wird Dir das Dein Mann bei jeder sich bietenden Gelegenheit vorhalten. Außerdem hat die Beziehung dann eh einen Riss. Nimmst Du aber das Kind, sind auch Probleme vorprogrammiert, zumal Du schreibst, dass sie absolut kein Sozialverhalten an den Tag legt. Woher soll die denn das auch können? Es wurde ihr ja nicht vorgelebt.
Meine Tochter ist neun und in der Vorpubertät. Selbst ich als Mutter muss mich oft umdrehen bzw. in ein anderes Zimmer gehen, damit ich nicht losbrülle, wenn sie wieder mal rumzickt und auf den Nerven rumtrampelt. Aber ich l i e b e mein Kind und das ist der große Unterschied zu Dir und der Enkelin Deines Mannes.
Meine Meinung: Wenn Du schon solche Aversionen gegen das Kind hat, ist es in einer liebevollen Pflegefamilie besser aufgehoben. Oder wie wäre es mit einem Kompromiss? Sucht ein schönes Internat für die Kleine und am WE kommt sie zu Euch.

Das Kind tut mir jedenfalls in der Seele leid.
LG
Linda

Beitrag von leevje 15.09.08 - 19:37 Uhr

hallo Linda

das mit jem Job ist ein anderes Thema, worauf ich nicht näher eingehen möchte. Ich werde noch so ziemlich 6 Jahre lang arbeiten gehen MÜSSEN.
Mein Mann macht sich sicherlich keine Gedanken darüber. Hauptsache die kleine ist hier und ich hab mich drum zu kümmern.
Mein Mann hat schon öfter gesagt das er die Kleine zu uns holen würde.
Die Strukturen? Wenn ich meinen Mann damit konforntiere fragt er auch nur was ist das denn?
Er parkt die kleine vor den Fernseher oder vor den PC.Hauptsache er hat seine Ruhe.
Er hat ja eine Frau die alles macht.

Beitrag von gr202 15.09.08 - 19:49 Uhr

Ich kann Dich verstehen. Warum sollest Du Deinen Job aufgeben???? Wenn Dein Mann seine Enkelin zu sich holen möchte, muß er auch die Konsiquenzen tragen. Wenn jemand aus diesem Grund die Arbeitszeit verringern muß, dann muß es er sein, dann weiß er auch, was es heißt, mit einem Kind zu Hause zu sein.
Sprich mit Deinem Mann, es ist sicher auch nicht schön für ihn, wenn er erfährt, daß Du schon von der Lage weißt und er nicht. Aber mach ihm Deine Standpunkte klar.
Alles Gute.
GR

Beitrag von manavgat 16.09.08 - 18:51 Uhr

Genau!

wir sind alle ein bischen Mutter Therasa! (oder hieß das: ein bischen bluna?)....

Was soll das?

Ist sie ein Hotel, eine Sozialstation oder was?

Gruß

Manavgat

Beitrag von valentina.wien 15.09.08 - 19:05 Uhr

"Was soll ich bloß tun???????????????"

Erwachsen werden.
Die Situation mit deinem Man besprechen. Lösungen finden.

Versuche Mitgefühl und soziale Kompetenzen zu entwickeln.

Beitrag von leevje 15.09.08 - 19:40 Uhr

Wie soll man das machen,wenn der eigene Mann nicht mitmacht. Hauptsache das Kind ist hier.

Er hat ja eine Frau die alles andere macht.

Schade das du beide nicht kennst

Beitrag von valentina.wien 15.09.08 - 19:58 Uhr

Was willst du mit so einem Mann?

Beitrag von leevje 15.09.08 - 20:10 Uhr

Schade das sich die Leute nicht alles durchlesen. Sind die tollsten Mütter.
Leider habe und werde ich nie Kinder kriegen.
Manche Kommentare sind für mich wirklich unverständlich.
Aber egal.
Ich muß da wohl alleine durch und hätte eigentlich von vielen anderen.. Na Ja

Beitrag von valentina.wien 15.09.08 - 20:23 Uhr

Es geht doch hier nicht darum, dass ich dich als "schlechte Mutter" bezeichne.
Aber du hast im Grunde kein Vertrauen in deinen Mann. Und du beschreibst ihn nicht gerade als engagiert, liebevoll und interessiert.
Das Problem liegt- denke ich- nicht dort wo du es vermutest.

Und noch was: ein so kleines Kind wird stark geprägt durch sein Umfeld. Es braucht besonders viel Liebe, Aufmerksamkeit und Zuwendung- um eben soziales Verhalten zu lernen.

Du sagst klar, dass du diese Aufgabe nicht übernehmen willst. Das finde ich grundsätzlich nicht verwerflich, wenn du dich damit überfordert fühlst.
Aber deine Formulierung war ziemlich unglücklich gewählt. Wie ich eben finde kindisch und egoistisch.


Beitrag von carrie23 15.09.08 - 20:21 Uhr

Bist du aber selber schuld.
Dass das Kind zu euch soll finde ich toll, wenn du bereit bist alles zu machen dann bist du selber schuld.
Tipp man gab uns einen Mund um zu sprechen, also sage ihm klipp und klar das du sicher nicht alles alleine machen wirst.

Ist so.

Beitrag von kinderreich 15.09.08 - 20:01 Uhr

Ich weiß gar nicht was ich schreiben soll. Du schreibst wie ein egoistischer Teenie dem die letzte Zigarette genommen wird. Hallo, du schreibst von einem menschlichen Wesen. Wie soll die Kleine denn ein Sozialverhalten entwickelt haben ohne richtige Familie#augen. Mein Gott sie ist 10 und da ist noch nichts verloren. Es bedeutet Arbeit die dein Mann auf sich nehmen möchte . Hut ab vor ihm! Du reagierst für mich unverständlich, mit einem Hund hat man es leichter:-[. Macht nicht so viel Arbeit und Dreck!:-[ Hast du denn keine Gefühle? Hast du dich mal in das Mädchen reinversetzt, wie es ihr geht? Warum musst du denn deine Arbeit aufgeben? Das Mädchen geht ja zur Schule! Schau dich doch mal um wieviele Berufstätige Mütter es gibt! Wo lebst du, auf dem Mond?Heute gibt es Ganztagesschulen mit Hausaufgabenbetreuung u.s.w. Sie wird dir also nicht den ganzen Tag auf den Keks gehen sondern du wirst mit ihr unter der Woche das Frühstück und das Abendessen ertragen! Du hast keine Kinder sonst würdest du nicht so weltfremd daher reden. Wir sprechen hier von einer 10jährigen und nicht von einem Kleinkind. Sie wird ja auch sicher Freunde finden und sitzt nicht den Rest des Tages bei dir zuhause.Kannst du dich denn nicht mehr an deine eigene Kindheit erinnern? Für dich ist es wirklich besser wenn die Kleine nicht zu dir kommt. Sonst kommt sie nämlich vom Regen in die Traufe#schock. Das Mädchen wird froh sein können wenn es in eine gute Pflegfamilie kommt. Das wünsche ich der Kleinen. Hut ab vor solchen Familien die sich so was freiwillig antun! Für dich fehlen mir gerade die Worte!!
Ich bin gerade so sauer:-[, tut mir leid ich höre jetzt auf, sonst bekomme ich zum ersten Mal eine Abmahnung bei Urbia:-p
Unverständliche Grüße Gaby

Beitrag von leevje 15.09.08 - 20:07 Uhr

Klar habe ich keine Kinder.
Aber ich schicke sie mal ne Woche zu dir.Dann verstehst du mich

Beitrag von kinderreich 15.09.08 - 20:33 Uhr

Du meinst das könnte mich schocken, never !Sorry da muss ich lachen. Du wärst bei uns hoffnungslos überfordert!;-)
Ich habe selber 5 Kinder und dann sind immer die Freunde meiner Kinder da, die kommen in Scharen zu uns. Oft sind bei uns bis zu 12 Kinder im Alter von 3 bis zu den Teens mir 19. Meinst du da haut mich das um. Du darfst sie mir ruhig schicken, kein Problem. Ich glaube sie würde es genießen! Ich habe zwei Pubertierende Kids hinter mir und jeder der Kinder in dem Alter hat oder hatte weiß was das heißt. Entweder man hat ein Herz für Kinder oder man hat eben keines. Ich habe dir ja geschrieben der Kleinen geht es ohne dich besser! Und nein, ich kann dich nicht verstehen wenn man vor einer 10jährigen Angst hat und Tausend Ausreden sucht um sich vor dieser Aufgabe drückt. Übrigens ich arbeite auch, trotz der Kinder!Und wie viel wären froh eine Enkelin zu haben. Eigentlich habe ich Mitleid mit dir, weil du so gefühlskalt bist! Und ja, das Mädchen tut mir sehr leid. Sie ist die Leidtragende und nicht du! Armes Deutschland#augen!

Beitrag von carrie23 15.09.08 - 20:18 Uhr

Sorry aber da musst du durch, ich bewundere den Familiensinn deines Mannes und muss dir ehrlich sagen Blut ist gott sei dank dicker als Wasser.

Also entweder du findest dich damit ab oder du wirst dir bald einen neuen Partner suchen müssen.
ich finde es toll von deinem Mann das er seine Enkeltochter zu sich nehmen möchte, statt das diese zu Wildfremden Leuten kommt.

Es ist traurig das du auf seine Enkelin eifersüchtig bist, du solltest wirklich an dir arbeiten.
Es gibt nichts peinlicheres als eine Erwachsene die auf ein Kind eifersüchtig ist und das es Eifersucht ist merkt man an dem was du schreibst und wie du es schreibst.

Beitrag von leevje 15.09.08 - 20:35 Uhr

Na toll.Einen Mann der sich um nichts kümmert????

Beitrag von leevje 15.09.08 - 20:39 Uhr

Wer sagt was von Eifersucht??
Aber schade das ich was schreibe.
Leider habe iich nie und werde nie erfahren wie es sit eigene Kinder zu haben. Und dann wird man verurteilt?
Seit froh das ihr eure Kinder im Griff habt. Sogar die Pädagogen Im Krankenhaus haben es schon aufgegeben mit IHR zu arbeiten.
Und dann soll ichd das schaffen?
Mein Mann ist nur dran interessiert das sie hier ist.
Er beschäftigt sich ja noch nicht mal mit ihr.
Er setzt sie vor die Glotze und das War´s

Beitrag von carrie23 15.09.08 - 21:11 Uhr

Das hat doch nichts damit zu tun ob du eigene Kinder hast, der Satz er zöge sie dir vor zeigt ganz klar das du eifersüchtig bist.
Hättest du eigene Kinder, und bitte sieh das jetzt nicht als Angriff oder so, dann würdest du diese auch deinem Mann vorziehen.

Wenn du das mit dir machen lässt bist du selber schuld, meine Herren du bist über 40.
Man muss mit einem Kind arbeiten damit es sich ändert, ein Kind kann nämlich nichts dafür das es unerzogen ist.
Psychologen?? von diesen halte ICH gar nichts.
Oft versuchen diese nämlich gar nicht den Ursprung des Problems auf den Grund zu gehen sondern dichten nur irgendwas in das Verhalten eines Kindes hinein.

Wenn dein Mann dir nicht hilft dann lässt du seine Wäsche, seine Sachen liegen und kochst auch nicht für ihn, bist ja selber schuld wenn du dir diese Arbeit machst.
Auch einen Mann muss man sich oft zurecht "erziehen", damit er weis das man seine Frau nicht aber sein Haushaltssklave ist.
Im Übrigen finde ich es arg befremdlich das ICH dir das erklären muss, nachdem du 15 Jahre älter bist als ich.

Beitrag von starshine 18.09.08 - 16:39 Uhr

mannomann, wenn es sein wirklicher Wunsch ist, dann muss er wohl erwachsen werden und sich darum kümmern! Hast Du da einen Mann oder ein Kind?

Aber bitte denke einmal daran, dass das Kind bei einer drogenabhängigen Mutter grossgeworden ist. Ihr Verhalten wird sich ändern, wenn sie die notwendige Betreuung und Sicherheit hat. Sie muss doch erstmal erfahren wie das Leben sein kann und Vertrauen aufbauen.

Wenn Du das Deinem Mann nicht zutraust, dann wäre es wirklich falsch. Aber auch ich muss Dich fragen, was Du mit einem solchen Weichei willst? Aber da fragt man sich dann nicht mehr warum das mit seiner Tochter passiert ist.....

Wünsche Dir gute Entscheidungen!
#stern

Beitrag von xxaniaxx 15.09.08 - 20:37 Uhr

hallo
kinder sollten immer an erster Stelle kommen! Dann solltest du in diesem FAlle gehen, wenn du damit selber nicht glücklich bist.

ania

Beitrag von leevje 15.09.08 - 20:43 Uhr

Ja eigene
Warum soll ich das was andere falsch machen gerade bügeln????????????????????????

Beitrag von carrie23 15.09.08 - 21:12 Uhr

Nein nicht nur eigene denn auch Enkel sind mit einem blutsverwandt.

Beitrag von jans_braut 15.09.08 - 21:23 Uhr

weniger arrogant und egoistisch sein.

Warum nimmt der leiblicher Vater die Kleine nicht zu sich?

Übrigens, es ist ein Vertrauensbruch deinerseits deinem Mann nichts von den aktuellen Problemem zu erzählen. Also das erste, was du tun solltest: ihn darüber informieren.

Zweitens: gib der Kleinen eine Chance. Die Liebe zu einer Enkeltochter ist eine andere als zur eigenen Frau. Also etwas weniger Eifersucht und etwas mehr Selbstbewusstsein.

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