Ist "danach" alles anders?

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Forum: Hochzeit

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Beitrag von halbnomadin 15.09.08 - 16:27 Uhr

Hallo ihr alle,



ich trau mich auch mal in dieses Forum#hicks

Meine bessere Hälfte und ich sind derzeit am Träumen, wie es denn wäre zu heiraten.

Nur bin ich mal wieder dermaßen am Grübeln...

Wie war das für Euch so? Habt ihr (die Mädels) Euch so einfach an den neuen Namen gewöhnt? Unsere Nachnamen sind beide nicht so klangvoll...

Hat sich die Beziehung durch die Heirat geändert? Und wenn, wie?

Meine Oma war 3 mal nicht wirklich glücklich verheiratet und hat mir immer gesagt, ich soll nie einen heiraten - wenn er mich erst mal per Vertrag hat, gibt er sich keine Mühe mehr. Ich weiß, ihr Pech muss ich noch lange nicht haben, aber dieser Satz spukt in meinem Kopf. Meine anderen Großeltern waren glaub ich auch nicht besonders glücklich miteinander. Nur meine Eltern sind immer noch ein Team :-)

Ichfreu mich auf Antworten #blume
halbnomadin

Beitrag von asimbonanga 15.09.08 - 16:37 Uhr

Hallo ,
bin jetzt seit 11 Tagen verheiratet ( zum 2. Mal )-
wir sind Alle happy - aber das waren wir die 4 Jahre vorher auch schon.
Wenn du grübelst ( ging mir früher auch so ) dann warte noch.Und dein Partner ist auch noch ziemlich jung - ihr habt doch Zeit.
L.G.

Beitrag von anyca 15.09.08 - 17:26 Uhr

Mein Mann hat meinen Namen angenommen, da mußte ich mich nicht umgewöhnen ;-)

Ein "gibt sich keine Mühe mehr" gab es bei uns nicht, ich denke das Zusammengehörigkeitsgefühl ist gewachsen. Außerdem wurde ich kurz nach der Hochzeitsreise schwanger, und ein Kind verändert die Beziehung ja letztlich viel mehr als die Hochzeit.

Beitrag von lucccy 15.09.08 - 17:29 Uhr

Hallo,

also für mich war nach der Hochzeit was anders.
An unserer Beziehung hat sich wenig getan, da macht das Stück Papier nichts aus. Wir waren schon vor der Hochzeit ein gutes Team und nach der Hochzeit habt sich das einfach gut weiterentwickelt.
Aber an der Aussenwirkung und am Zusammengehörigkeitsgefühl hat sich was getan. Es fühlt sich toll an, "mein Mann" zu sagen statt "mein Freund".

Ich denke, wenn man heiratet muss man davon überzeugt sein. Und man darf nicht denken, dass der Partner sich durch die Hochzeit in die eine oder andere Richtung ändert. Mein Mann hat auch heute noch die "Macken" von vor der Hochzeit, aber halt auch die vielen tollen verlässlichen Eigenschaften.

Gruß Lucccy

Beitrag von alinasmama2005 15.09.08 - 23:40 Uhr

Hallo,

wir sind seit fast 4 Wochen verheiratet und ehrlich? Was soll sich denn ändern? Wir sind seit 5 Jahren ein Paar und haben eine gemeinsame 3- jährige Tochter. Wir haben geheiratet weil wir uns jeden Tag ein bisschen mehr lieben und uns ein Leben ohneeinander einfach nicht mehr vorstellen können.

Na doch, etwas hat sich schon geändert: Ich bin jetzt seine FRAU und nicht mehr "nur" die Freundin und endlich haben wir alle den gleichen Nachnamen (Kind hatte seinen namen schon von Geburt an).

Außerdem denke ich (mag bescheuert oder naiv oder was auch immer sein) dass Menschen die aus intakten Familien kommen (Eltern leben zusammen, keine Scheidung usw) eine rellere Chance haben EINE Ehe für immer zu führen.

Heiraten tut nicht weh und ist gar nicht schlimm #schein

LG Kristin

Beitrag von kalenderfrau 16.09.08 - 09:19 Uhr

Hallo halbnomadin,

also, ich hatte die gleichen Gedanken vor meiner Hochzeit wie du.

Zum Namen:
Ich habe mich komischerweise sehr schnell an den neuen Namen gewöhnt.
"Probleme" hatte ich nur wenn ich unausgeschlafen ans Telefon gegangen bin oder wenn ich richtig im Streß war und dann für einen Paketdienst unterschreiben sollte. In diesen Fällen kam es mal vor dass ich den falschen Namen benutzt habe.
Sonst gab es keine Probleme!
Allerdings muss ich dazu sagen dass ich sehr stolz darauf war genauso zu heißen wie er. Habe also immer sehr gern seinen Namen benutzt!

Zur Beziehung:
NEIN! Ein definitives nein!
Es hat sich bei uns rein gar nichts geändert und ich denke auch: Warum hätte sich etwas ändern sollen? Wir sind doch immer noch die gleichen Menschen, mit den gleichen Macken und Vorlieben!


Allerdings sei mir noch eine Bemerkung zur Veränderung der Beziehung nach der Eheschließung gestattet:

Ich persönlich empfinde es als sehr wichtig dass sich die Partner vor einer Hochzeit einmal in Ruhe zusammen setzen und über ihre Wünsche/Gedanken und vor allem Erwartungen in der Ehe sprechen! Das ist wichtig, damit beide Partner wissen was sich der andere vorstellt. So werden erste Enttäuschungen verhindert.

Mir ist nämlich aufgefallen dass, gerade wir Frauen, meinen dass nach der Hochzeit plötzlich alles anders sein wird/muss.
Da stellt sich doch wieder die Frage: WARUM??
Schon oft habe ich von Freundinnen, Bekannten gehört oder hier bei urbia gelesen "Aber nach der Hochzeit wird das und das anders..."
Wieder stelle ich mir an dieser Stelle die Frage: WARUM???
Warum soll sich die Eigenart eines Menschen ändern nachdem er einmal "Ja, ich will!" gesagt hat?
Warum sollte ein Mann, der nie im Haushalt unterstützt hat, dies nach der Hochzeit tun?
Was genau soll dieser Tag verändern?


Ich hoffe das ich mich halbwegs verständlich ausgedrückt und veständlich geschrieben habe.

Liebe Grüße
kalenderfrau mit Krümelchen inside (36+3)

Beitrag von brilliantblue 17.09.08 - 01:10 Uhr

Hi!

Heutzutage ändert sich doch sowieso nichts mehr, wenn man verheiratet ist. Meistens wohnt man doch auch vorher schon zusammen. Was soll sich also bitte ändern? Da ich sogar meinen Nachnamen behalten habe (und mein Mann seinen) hat sich eigentlich nur geändet, dass ich ihn ab dann als "meinen Mann" und nicht mehr als "meinen Freund" bezeichnete.

Aber für mich ging mit der Ehe schon eine Entscheidung einher, daß ich mit meinem Mann dann für immer zusammen bleiben möchte. Aber das wußte ich ja auch nicht erst seit diesem Tag.

LG, Brilli