Gemeinsame Eigentumswohnung - nach Scheidung?

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Forum: Trennung

Sorgerecht, Umgangsrecht, Unterhaltszahlung ... ? Wenn sich ein Paar zu einer Trennung entschließt, ergeben sich für jedes Elternteil ganz neue Fragen an die eigene Lebensplanung.

Beitrag von mistake 15.09.08 - 17:17 Uhr

Hallo zusammen,

mein Mann und ich leben seit 1 Jahr getrennt und ich wohne mit den zwei Kindern noch in der ETW, die uns je zur Hälfte gehört. In der Scheidungsfolgevereinbarung wurde aber geregelt, daß er seinen Anteil voll auf mich überschreiben muß, sobald die Bank ihn aus der Haftung entlässt. Voraussetzung hierfür ist, daß mit meinem Job alles funktioniert und ich übernommen werde. Ich fange jedoch erst nächsten Monat zu arbeiten an, daher steht das alles noch in den Sternen.

Meine Frage jetzt aber, da ich die Tage gerne die Scheidung einreichen würde: Ich habe gehört, daß er mit seinem Eigentumsanteil viel mehr Freiheiten hat, wenn wir geschieden sind. Was ist also, falls wir die Wohnung verkaufen müssen oder sonstwas ist, bevor mir sein Anteil gehört? Inwieweit macht es tatsächlich einen Unterschied, ob wir dann geschieden sind oder nicht?

Vielleicht kann mir hier einfach nur jemand sagen, was der Unterschied ist bei gemeinsamer Immobilie solange man noch verheiratet ist und nachher, wenn man geschieden ist?

LG
S

Beitrag von bienchen1975 16.09.08 - 09:15 Uhr

Hä??

Vielleicht stehe ich grade auf dem schlauch.........!!
Aber, warum sollte Dir sein Anteil überschrieben werden??

Gemeinsames Haus, getrennt, beide haben die Abtragung weiter bezahlt - bis zur Scheidung.
Entweder Haus verkaufen, Geld geht an die Bank zurück zzgl. Abschlagszins, Restgeld wird aufgeteilt.
Oder (so wie es jetzt war) er hat das Haus behalten, Kredit aufgenommen, mich ausgezahlt (meinen Anteil den ich reingestckt hatte) Bank ließ mich aus Kredit-Vertrag raus. Er zahlt alleine weiter. Warum hätte ich denn dann noch seinen Teil bekommen sollen??????????

Hab ich was verpaßt, dann bitte um Aufklärung. ;-)

Lg
Bienchen

Beitrag von patchworkfamily007 16.09.08 - 20:04 Uhr

Hm , ich möchte dir da nichts falsches sagen, aber ich glaube mich wage daran erinnern zu können, daß mein Mann nach der Scheidung z.B die Teilungsversteigerung hätte einleiten können.

Dann kam da auch noch die Nutzungsentschädigung hinzu, solange ihr beide Eigentümer seid.

Für die hat die Überschreibung nach der Scheidung zur Folge, daß du für deinen Ex noch einmal die Grunderwerbssteuer zahlen mußt. Ich glaube es wäre billiger und geschickter, wenn ihr das überschreiben noch in der Trennungsphase machen würdet:-)

LG,
Bine