Bandscheibe abgebrochen

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von 5element 15.09.08 - 19:04 Uhr

Hallo ihr draussen,

ich suche dringend Antworten, informationen etcpp.

Meiner Mutter ist vor 3 Wochen ein großes Stück Bandscheibe abgebrochen was dann aufs Rückenmark gedrückt hatte. Bis endlich herausgefunden wurde, was da los ist vergingen fast 2 Wochen! Sie ist operiert worden, und Gott sei dank ist alles gut gegangen. Das Abgebrochene Stück Banschreibe wurde entfernt.

Nun fragen wir uns alle wie das passieren kann. Sie hatte keinen Unfall oder ähnliches.

Man hat ihr schon gesagt (Sie liegt noch im Krankenhaus) wenn es nochmal passiert können die das nicht operieren, und dann würde es in die Richtung Rollstuhl gehen.

Das was sie hätte, wäre ein total seltener Fall.

Hat jemand von euch schon mal sowas gehört?
Gibt es irgendwas was man einnehmen kann, das alles das Skelett Stabiler ist?

Über Tipps und Ratschläge freue ich mich

schöne Grüße

das 5element

Beitrag von chenonceau 15.09.08 - 19:30 Uhr

Hallo 5element,

ich denke, dass es mit dem Skelett als solches nichts zu tun hat. Für die Stabilität der Bandscheiben, sind nicht nur die Wirbelkörper ausschlaggebend. In erster Linie halten Muskeln und Bänder den Bewegungsapparat eines Menschen.
Viele Bandscheibenerkrankte müssen, nachdem man die Schmerzen einigermaßen in den Griff bekommen hat, Krankengymnastik für Rücken- und Bauchmuskulatur machen. Wenn diese gestärkt ist, ist die Haltung und die Wirbelsäule stabil.

Frag doch einfach mal nach, wie die fortlaufende Therapie ist. In der Reha lernt man auch Übungen für zu Hause. Wie gesagt bei "normalen" Bandscheibenproblemen.
Mit einer abgebrochenen kenn ich mich nicht aus, leider.

Gute Besserung.
Liebe Grüße

Beitrag von bienchen1975 16.09.08 - 09:05 Uhr

Hi,
also das ein Wirbel durchbricht, davon hab ich noch nie was gehört. Also, natürlich wenn kein Sturz oder Osteoporose vorliegt.
Handels es sich vielleiocht hierum?
"Die Knorpelmasse kann sogar den Faserring durchbrechen und in den Wirbelkanal eindringen. Knorpelmasse schert ab - ein Sequester entsteht."
Das ist die Knorpelabsplitterung, die auf das Rückenmark drückt.

Sie sollte auf jeden Fall Rückengymnastik machen. Das sit wichtig!! Es gibt bei der VHS oder Krankenkasse spezielle Kurse. Die Wirbelsäule wird nämlich hauptsächlich von Muskeln gehalten. Ansonsten kann man Ossofortin zum Knochenaufbau nehmen. Oder viel Milchprodukte.

Alles Gute
Bienchen

Beitrag von padina 22.10.08 - 13:57 Uhr

Hallo, meine Bandscheibengeschichte ist eine Lange...
Ich habe nach einem Niesanfall stechende Schmerzen im Rücken bekommen. Nachdem der Vorfall diagnostiziert war, bekam ich Krankengymnastik, manuelle Therapie und habe mich dann noch zu einer Salzspülung entschieden. Da führt man einen Schlauch in die Bandscheibe und hofft mit dem Salzwasser das Wasser herauszuholen und sich die Bandscheibe verkleinert. Aber mir ging es nie besonders besser - immer mal weniger mal mehr beschissen...
Erst nach 1,5 Jahren hatte ich mich für ne OP entschieden. Der Arzt sagte mir nach der OP, dass ein Teil meiner Bandscheibe "weggebrochen" und zerstört worden ist, sodass es sich bewegt hat und mal mehr mal weniger auf den Nerv gedrückt hat. Er sagte, ohne OP wäre es nicht besser geworden, denn das zerstörte Stück musste raus. Der Rest (1/4 meiner BS) blieb und füllt den Hohlraum wohl aus. Aber "nachwachsen" ist nicht.... das ist jetzt 6 Jahre her (ich war 22!), der Rücken macht sich immer wieder bemerkbar, aber ich kann relativ "normal" weiterleben. LG#huepf