Wegen Scheidung und Prozeßkostenhilfe

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Beitrag von mistake 15.09.08 - 20:55 Uhr

Hallo,

ich hatte schon weiter unten gepostet wegen PKH. Jetzt hätte ich gerne gewußt, wie das ist, wenn ich den Antrag zur PKH über meine Rechtsanwältin stelle und sich dann herausstellt, daß ich gar keine PKH bekomme. Kann ich dann immer noch sagen, ich möchte die Scheidung dann noch etwas verschieben? Das heißt, ich verdiene momentan nichts und werde aber bis in ca. 1/2 Jahr wieder etwas angespart haben. Hoffe ich zumindest, wenn alles gut läuft.

Da ich das Formular direkt von meiner RA bekommen habe und diese dafür sicherlich auch etwas berechnet (läuft aber noch über Beratungsschein), kann ich es wohl schlecht direkt beim Amtsgericht prüfen lassen, oder doch?

Wer hat das schon mal gemacht? Was passiert, wenn die PKH abgelehnt wird, kann man seine Entscheidung dann rückgängig machen?

LG

Beitrag von schnuffel81 15.09.08 - 21:14 Uhr

Also ich arbeite beim Anwalt. Wir machen das immer so. Wir stellen Scheidungsantrag und gleichzeitig Prozesskostenhilfeantrag und bitten den Scheidungsantrag erst zustellen zu lassen, wenn Prozesskostenhilfe bewilligt ist.

Wie sich deine Situation anhört, müsste dir aber auf jeden Fall Prozesskostenhilfe zustehen. Hast Du Kinder. Dann erhöht sich natürlich auch noch die Chance.

Außerdem wenn Du Beratungshilfe bekommst, bekommst Du auch Prozesskostenhilfe!

LG

Jenny

Beitrag von nick71 16.09.08 - 08:17 Uhr

Eins verstehe ich nicht: wenn du momentan kein Einkommen hast, sollte eigentlich PKH ohne Ratenzahlung bewilligt werden...es sei denn, du hättest etwas angespart.

M.W. kann man den Antrag auf PKH auch direkt beim Amtsgericht stellen und mit der anwaltlichen Beauftragung warten, bis eine Entscheidung über die PKH vorliegt. Sofern du schon bei der Anwältin vorstellig warst und sie in irgendeiner Form für dich tätig geworden ist (Beratungsgespräch o.Ä.), wirst du das wohl zahlen müssen.