Arbeit Alg II Wohngeld

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von elijamou 16.09.08 - 09:40 Uhr

Guten Morgen, ich arbeite seit einem halben Jahr in Teilzeit, habe ergänzendes ALG II bekommen. Jetzt mußte ich einen nächste Folgeantrag stellen, in dem nochmals alle Unterlagen angefordert werden. Teilweise müßten diese Unterlagen schon dem Amt vorliegen, weil sie ja schon öfter angefordert wurden. Ich habe immer alles komplett eingereicht. Aus Ärger über diese Situation habe ich mir überlegt, auf das ALG II zu verzichten und nur noch Wohngeld zu beantragen. Hat das jemand von euch auch so gemacht? Kamt ihr damit über die Runden. Ab diesem Monat arbeite ich 5 Std. mehr, mein Bruttoeinkommen erhöht sich also ein bißchen. Macht es Sinn, sich bei der Caritas oder Diakonie beraten zu lassen?
Danke für´s lesen, Annette

Beitrag von drachenengel 16.09.08 - 09:43 Uhr

Hallo Annette,

meines Wissens nach musst DU für Wohngeld ein Mindesteinkommen haben, daher bei der ARGE oder Wohngeldstelle beraten lassen.

Sorry, aber Du bist auf Leistungen angewiesen, also sollte es schon für Dich ok sein, wenn Unterlagen angefordert werden.... (auch wenn es evtl unverständlich ist)

Gruss
Mone

Beitrag von elijamou 16.09.08 - 09:53 Uhr

Du hast recht, ich will aber doch unbedingt ohne Alg II auskommen, ich versuch ja auch Überstunden zu machen. ALG II ist für mich keine Lösung. Aber danke für deine Antwort, Annette

Beitrag von mel1983 16.09.08 - 09:54 Uhr

Hallo Annette,

wenn dir ALGII wegen des Niedriglohns zusteht, solltest du das auch annehmen.
Sonst kapiert die Regierung nie, dass in Sachen Löhnen etwas gemacht werden muss, wenn jeder "verzichtet".

Wohngeld geht nicht, denn um Wohngeld zu beantragen bräuchtest du das Mindesteinkommen in Höhe von ALGII.

Du musst auch beim Folgeantrag keine Unterlagen neu einreichen, ausser es wird dir explizit gesagt, von einer Sachbearbeiterin.

Um was für Unterlagen handelt es sich denn deiner Meinung nach?

LG Mel