Ambulante Entbindung -> Stillen?

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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von fain 16.09.08 - 10:42 Uhr


Hallo,



ich habe meine Tochter stationär entbunden, leider hat das Stillen nicht geklappt, bzw. ich hab es im KH wieder aufgegeben, da es zu arg weh getan hat und alles blutig war.
Dieses Mal möchte ich gern ambulant entbinden, da ich in diesem 3-Bett-Zimmer mit den Nerven ziemlich fertig war.

Ich möchte es nochmal versuchen mit dem Stillen, wird einem dann von der Nachsorgehebi genug Unterstützung gegeben? Sie ist ja nur einmal täglich da, was mache ich, wenn es nicht klappt?


LG, Fain

Beitrag von nisivogel2604 16.09.08 - 11:02 Uhr

Hallo Fain,

ich kann dir nur raten einfach alles nach Gefühl zu machen. Im KH wurde beim ersten Kind rabiat und schmerzhaft meine Brust in Charlottes Mund gestopft. Es war kein schöner Anfang. Bei Leander hab ich jegliche Hilfe abgelehnt was das Stillen betrifft und es hat alles geklappt.

LG Denise

Beitrag von mari31 16.09.08 - 12:23 Uhr

Hallo!
Setz dich dochj jetzt schon mit deiner Hebi zusammen und besprich mit ihr deine Sorgen wg des Stillens. Vielleicht kommt sie bei Problemen ja auch öfter zu dir.
Ansonsten würde ich so lange suchen, bis ich eine Hebi gefunden hätte, die notfalls auch öfter kommt.
LG Marion

Beitrag von hebamme29 16.09.08 - 13:22 Uhr

Hallo,

es wird beobachtet, dass das Stillen bei ambulanten Geburten deutlich besser klappt, als bei stationären Geburten. Hier hat die Mutter oft mehr Ruhe und kann sich so besser auf das Kind einlassen.

Die Hebamme kommt im Bedarfsfall auch 2 mal täglich und gibt telefonische Tipps.


LG Hebamme Nina

Beitrag von qrupa 16.09.08 - 15:15 Uhr

Hallo

hätte ich ambulant entbunden währee meine Hebi am anfang zwei Mal täglich gekommen und wenn nötig auch öfter.
Wa du jetzt schon tun kannst ist dich entweder mit deinr Hebamme zusammensetzen und mit ihr besprechen was beim letzten Mal falsch gelaufen ist und vielelicht auch mal gucken ob es bei dir in der Nähe eine Stillberaterin gibt, die dich unterstützen kann.

Ich bin anfangs in der Klinik leider auch an eine ziemlich rabiate Schwester geraten die schon am zweiten Tag meinte, ich müßte unbedingt zufüttern. Hatte auch mit blutigen wunden Brustwarzen zu kämpfen und bei jedem anlegeversuch vor schmerzen geheult. Das richtige anlegen hab ich dann von einer sehr geduldigen Nachtschwester und ausgebildeten Stillberaterin gelernt, die stunden bei mir am Bett verbracht hat und Tipps gegeben hat. Sonst hätte ich sicher auch aufgegeben. Such dir am besten jemanden, der vom Stillen überzeugt ist und dich richtig unterstützt und wenn Probleme auftreten helfen kann.

LG
qrupa

Beitrag von hebigabi 16.09.08 - 17:28 Uhr

Ich hab bei ambulanten Geburten gerade in dem Bereich die beste Erfahrung gemacht.

Diese Frauen haben echt die wenigsten Probs damit!

LG

Gabi

Beitrag von halvja 16.09.08 - 17:45 Uhr

Bei schweren Stillstörungen steht Dir von der KK her sogar der Besuch der Hebi zweimal am Tag zu! Ist zumindest bei meiner KK so, ruf doch einfach mal Deine Kasse an und dann besprich das mit Deiner Nachsorgehebamme.

Drücke Dir die Daumen, dass es diesmal besser klappt!

Beitrag von bine3002 16.09.08 - 20:46 Uhr

Besorg dir Heilwolle und Lanolin. Das wirkt Wunde bei wunden Brustwarzen. Dann ist auch die Anlegetechnik sehr wichtig. Und trotzdem kann das Stillen am Anfang unangenehm und schmerzhaft sein, wenn man es nicht gewöhnt ist. Das ist in gewisser Weise normal, auch wenn gerne das Gegenteil behauptet wird.

Besprich deine Sorgen mit deiner Hebamme oder auch mit der La Leche Liga. Die schicken dir auch eine Stillberaterin nach Hause.

Beitrag von kja1985 16.09.08 - 23:19 Uhr

Hallo,

ambulant klappt das Stillen viel besser. Du musst nur auf dich und dein Baby hören und alle nett gemeinten Ratschläge ignorieren ;-)