Blutblase auf hohen Bauchnabel-kennt das jemand???

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Beitrag von tina_k. 16.09.08 - 11:10 Uhr

Guten Morgen #tasse

Meine Tochter ist jetzt 10 Tage alt. Sie hat einen sehr hohen Bauchnabel und der Rest der Nabelschnur ist auch noch dran und sitzt auch noch sehr fest. Meine Hebi meinte aber von vorne herein, dass es etwas länger dauern kann bis er ganz abfällt.
Nun habe ich gestern gesehen das sich auf dem oberen Rand des Bauchnabels sowas wie eine Blutblase bildet. Heute ist sie auch etwas größer. Meine Hebi hat sich das auch vorhin angesehen und kann mir aber auch nicht weiterhelfen, weil sie sowas noch nie gesehen hat.
Meiner Tochter tut es auch nicht weh, deshalb beobachten wir das noch 2 Tage, bevor irgendwelche Ärzte daran rumfummeln.

Kennt vielleicht von Euch jemand sowas und kann mir einen Rat geben???

LG Tina

Beitrag von bienchendinchen 16.09.08 - 11:44 Uhr

Hallo!

Das klingt mir sehr bekannt: Mein Kleiner hatte damals auch plötzlich so ein komisches Ding am Bauchnabel. Das musste verätzt werden. Tat ihm aber nicht weh. Meine Hebi hat ein paar Mal mit so einem stiftartigen Ding eine Flüssigkeit aufgebracht (Silbernitrat oder so?!) und dann war es schnell weg. Habe leider vergessen, wie man diese "Erkrankung" nennt. Ich meine Nabelkarzinom oder so ähnlich, aber ich kann mich täuschen... Ist aber harmlos!
Der erhöhte Nabel kann auf einen Nabelbruch hindeuten, dass hatte meiner dann kurz danach auch. Der Nabel kam so etwa pflaumendick hervor.
Waren damit bei der KiÄ - die meinte, das gibt sich von selber, wenn er mehr Bauchmuskeln bekommt und sich damit die Bauchdecke schließt. Dann kann die Darmschlinge, die in den Nabel fällt und diesen so ausstülpt, irgendwann nicht mehr hinein, und der Nabel geht wieder zurück.
Jedenfalls ist mein Noah jetzt 7 Monate und der Nabel sieht inzwischen beinahe wieder normal aus. Er hatte dadurch aber lange mit viel Spucken und Bauchweh zu tun, weil die Nahrung ja erstmal immer durch diese geknickte Darmschlinge musste.
Wichtig ist, dass der Nabel bei Druck in der Bauchdecke verschwindet und es sich dabei "weich" anfühlt. Wobei ich jetzt mit der "Blase" darauf nicht so herumdrücken würde!
Ich würde schon zur Kontrolle zum KiA gehen. Ich hatte das Glück, dass meine Hebi sich da auskannte. Man muss auch nix operieren, aber dieses Nabelkarzinom oder wie es heisst muss eben verätzt werden. Ist nicht so schlimm, keine Angst!

Ich hoffe, ich konnte Dir etwas weiterhelfen?!

LG Nadine mit Noah 7 Monate und inzwischen fast schönem Bauchnabel :-D

Beitrag von hebigabi 16.09.08 - 13:54 Uhr

Könnte sein, dass sich ein Nabelgranulom bildet - ist wildes Fleisch.

Wenn der Nabel angefallen ist 2-3 Tage lang 2 x täglich eine Prise Salz auf den Nabel streuen- keine Panik- tut überhaupt nicht weh!

Die Feuchtigkeit im Nabelgrund trocknet schneller ein, das Nabelgranulom bildet sich meist ratz-fatz zurück und wenn sich eine trockene Schorfkruste drauf gebildet hat (die ab und zu mal minimal nachblutet) brauchst du auch garnichts mehr dran machen.

Bis so ein Nabel komplett abgeheilt ist kann es 2-3 Wochen dauern.

Alles ganz harmlos, so wie ich es von hier aus verstehe.

LG

Gabi

PS: Kinderärzte fangen an mit Silbernitrat zu ätzen und bedenken das gesunde Fleisch rundherum nicht- meist wird es schwarz und es braucht echt ne Weile bis es wieder normal wird - und in der Regel ist das absolut nicht nötig.

Beitrag von hebigabi 16.09.08 - 13:56 Uhr

Ach- und das er hochsteht ist einfgach ein Zeichen dafür, dass dein Kind einen Hautnabel hat (setzt halt nicht direkt auf der Bauchdecke an) und hat absolut NICHTS mit einem Nabelbruch zu tun!

Gabi

Beitrag von tina_k. 16.09.08 - 21:00 Uhr

Vielen lieben Dank Euch beiden!!!
Fällt mir doch ein Stein vom Herzen. Und werde es mal meiner Hebi mitteilen, hat sie auch was dazu gelernt ;-)

LG