Beim Frauenarzt im Wartezimmer

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von schnullerbabies 16.09.08 - 11:39 Uhr

Hallo liebe Muttis und Schwangere,

ich würde Euch gerne mal folgendes Erlebnis berichten, das mir letzte Woche beim Frauenarzt passiert ist.
Mein mittlerer Sohn 4/1/2 hatte nach dem KIGA 16.00 Uhr leichtes Fieber und war quengelig.Ich machte für den nächsten Morgen um 8.45 Uhr einen Kinderarzttermin aus um das überprüfen zu lassen, mit der leichten Hoffnung ihn anschließend doch noch in den KIGA bringen zu können.Um 09.45 Uhr hatte ich dann schon wieder den nächsten Arzttermin, nämlich meine Abschlußuntersuchung 8 Wochen nach der Geburt unseres dritten Kindes.Diesen meinen Arzttermin hatte ich bereits schon um zwei Tage verschoben, da mein Erstgeborener überraschend an dem Tag schulfrei hatte, auf dem der Termin zuerst lag.
Nun, nachdem der Mittlere kurzfristig krank zu werden schien, wollte ich den Termin dann nicht nochmal verschieben und dachte, na, wenn ich sowieso in der Stadt bin, verbinde ich die zwei Termine- dann muß ich das Baby auch nur an einem Morgen mitnehmen.Soviel zu der Vorgeschichte.
Beim Kinderarzt hatte er zwar keine Symtome mehr ,aber der Strepptokkentest war leider positiv.
Also bin ich mit beiden weiter zum Frauenarzt. Baby schlief und Kind war gut gelaunt und nicht auffällig kränklich.Das Wartezimmer war frei von anderen Kindern, so daß ich ihn mit rein nahm.As ich ins Labor mußte, ließ ich die beiden dort kurz alleine.Der 4-jährige spielte in einer Kinderecke. Als ich wieder ins Wartezimmer kam, mußte ich noch einen Augenblick warten, um zum Arzt zu kommen..Da kam eine ältere Dame herein, die schon einen sehr unsympathischen Eindruck machte, allein durch Ihren Blick und den Tonfall, in dem sie Guten Tag sagte. Ich antwortete kurz und suchte in der Handtasche nach meinem Handy , um dem Babysitter für abends abzusagen und blätterte durch mein Adressbuch.Mein Sohn fragte mich nach etwas zu trinken.Ich verwies auf seine Trinkflasche mit Wasser,die immer dabei ist.Natürlich gibt es in dem Wartezimmer einen Wasserspender (den gleichen, der bei den Kindern auch im Kiga steht) und natürlich ist es für ein Kind spannender und in gewisser Weise für mein Kind in diesem Moment auch selbstverständlich daraus zu trinken.Zumal er gekühltes Wasser wollte.Also sah ich jetzt nicht einen trifftigen Grund auf seine Flasche zu bestehen.(Für die ältere Dame war das wohl schon der erste Fauxpas).Ich sagte also, "nimm dir einen Becher und probiere die blaue Taste, aber nimm bitte nicht so viel" (Seine Flasche war ja voll, da konnte ich ja nichts einfüllen).Er nahm einen ganz kleine Menge und sagte, es sei ihm zu kalt.Ich stand auf (kaltes Wasser mag ich auch nicht) und sagte,ich gieß das hier in den Blummentopf am Fenster. (Das war wohl schon das zweite Ärgernis für die Dame).Ich hörte sie schnaufen.Ich gab ihm den Becher zurück und setzte mich wieder.Diesen Becher benutze er aber nicht weiter, sondern zog sich einen neuen und füllte eine kleine Menge mit der weißen Taste hinein. (Vermutlich, wenn es nach der Frau gegangen wäre, hätte ich aufspringen müssen, meinem Kind den neuen Becher aus der Hand reissen sollen und den anderen wieder aus dem Mülleimer fischen müssen. ) Aber ich beobachtete ihn nur und sagte, wenn du dann getrunken hast, kannst du jetzt weiterspielen.
Jetzt kam der lautstarke Einsatz von der Dame, ich müsse mit meinem Kind anders sprechen, und er würde ja überhaupt nicht hören.Sie blaffte zu meinem Kind:Du kannst hier nicht alle Becher nehmen,das Wasser ist für die Leute hier.
Ich sagte zu ihr, sie sei total unverschämt und sollte sich um ihre eigenen Sachen kümmern.
Sie plusterte sich weiter auf , Erziehung sei ja wohl Glücksache...
Ich wurde aufgerufen...und nahm beide Kinder mit.Wer weiß, was passiert wäre,hätte ich ihn im Wartezimmer gelassen-vielleicht hätte sie ja noch Klapse verteilt...
Ich war ziemlich sauer, denn schließlich kann eine Momentaufnahme einer jungen Mutter mit "zwei" Kindern , die ein Handy in der Hand hat und einen übermüdeten Eindruck macht, nicht gleichzusetzen sein mit inkompetenter oder inkonzequenter Erziehung.Im Gegenteil, ich bekomme immer wieder auf dem Spielplatz oder von befreundeten Familien mit zwei oder drei Kindern gesagt, ich erwarte sehr viel von meinen Kindern und sollte es auch mal etwas lockerer sehen. "Es sind Kinder und sie wollen spielen und wenn sie abends dreckig sind, hat es Spaß gemacht" Der O-Ton von einer Spanierin mit drei Jungs.
Generell habe ich den Eindruck, seit dem ich wieder ein Baby habe, nimmt das Beobachten auf der Strasse und das ungefragt Kommentare zu den Kindern abgeben zu. Als ob genau überprüft wird, wie lange ich zum Anschnallen des Baby brauche und ob die beiden anderen Kinder dabei vielleicht zu kurz kommen."ja, schrei du nur, mach dich nur bemerkbar, armes Baby". Was soll so ein Spruch? Jedes Baby schreit, wenn es aus dem Schlaf gerissen wird, weil es ins Auto gepackt wird und zum Sport seiner Brüder mit muß...Ich würde den Leuten manchmal am liebsten den Mund zukleben.
Das Lied von den Ärzten: "lass die Leute reden" gefällt mir übrigens ziemlich gut im Moment...habe es durch Zufall im Radio gehört.
Also, hatte die Frau im Wartezimmer das Recht, sich so aufzuspielen oder habe ich "schwerwiegende" Erziehungsfehler begangen? Soll jetzt bewußt ironisch klingen.

Gruß Heike


Beitrag von carina65 16.09.08 - 11:50 Uhr

Hallo,

Es ist doch egal was die Frau im Wartezimmer denkt oder ?

Lass dich nicht verunsichern sonder erziehe deine Kinder so wie du es für richtig hält.

LG Carina

Beitrag von schnullerbabies 16.09.08 - 18:09 Uhr

danke

Beitrag von steiermark 16.09.08 - 11:54 Uhr

Hallo!

Das Lied stimmt wirklich ;-)
Ältere Damen mischen sich generell gerne ein.
Abgesehen davon ist man mit Baby meistens sensibler (bei mir wars halt so). Und es ist auch oft kein Platz und alles unbequem für Mütter mit kleinen Kindern gerichtet.

Fühle dich einfach mal #liebdrueck von der Mamafraktion.
Wenn dein Sohn mit dem Einfüllen eines Bechers zurecht kommt, wirds nicht so verkehrt sein ;-), und Neugierde ist wichtig, um etwas zu lernen.

Also einfach Ohren zu und weitermachen.

lg karin

Beitrag von schnullerbabies 16.09.08 - 18:10 Uhr

auch danke

Beitrag von jsteinba 16.09.08 - 12:37 Uhr

ich finde du hast die ganz normal verhalten :)

Stimmt Erziehung ist Glückssache - die ältere Dame scheint das Glück wohl nicht gehabt zu haben :)

Gruß Julia

Beitrag von schnullerbabies 16.09.08 - 18:10 Uhr

nochmal danke

Beitrag von juniorette 16.09.08 - 12:40 Uhr

Hallo,

ich kenne die Situation im Wartezimmer nicht, mir ist nur ein Widerspruch in deinem Posting aufgefallen.

Erst sagst du, dein Sohn wollte nicht aus der Trinkflasche trinken, weil er gekühltes Wasser wollte:
"Zumal er gekühltes Wasser wollte."

Dann zeigst du (unnötiges) Verständnis dafür, daß er kein kaltes Wasser mag:
"Er nahm einen ganz kleine Menge und sagte, es sei ihm zu kalt.Ich stand auf (kaltes Wasser mag ich auch nicht)"

Ja, was denn nun?! Entweder er will Wasser in Raumtemperatur oder eben kaltes Wasser. Auf den Punkt gekühltes Wasser wird dein Sohn wohl selten bekommen.

Und ja, mein Sohn hätte was zu hören bekommen, wenn er erst was will, dann wieder doch nicht, dann einen neuen Becher - und mein Sohn ist erst 2 Jahre alt.

Und ja, ich hätte meinem Sohn Becher Nr.2 weggenommen und ihm seine eigene Wasserflasche gegeben.

Meiner Meinung nach trifft die "Kinderfeindlichkeit" von außenstehenden Personen hauptsächlich Kinder, deren Mütter meinen, ihre Kinder alles machen zu lassen.

Du willst deinen Sohn mit Wasser experimentieren lassen?
Schön, dann lass ihn das zu Hause bei dir machen. Lass ihn all deine Gläser zu Hause mit Wasser füllen und daran nippen. Zu blöd, daß du dann diejenige bist, die alle Gläser abwaschen muß.

Ich hätte dich sicher nicht angeblafft, aber ich hätte mir dasselbe gedacht wie die ältere Dame.

Zu Hause kann dein Sohn ja alles machen, was du für richtig hältst. Wenn dein Sohn aber mit fremden Sachen spielt oder mit Sachen der Allgemeinheit, dann haben andere durchaus das Recht sich über die Art, wie dein Sohn mit Sachen umgeht, aufzuregen bzw. dies zu kommentieren.

J., die bei Urbia manchmal den Eindruck bekommt, daß sie die Einzige ist, die versucht ihr Kind zu Rücksicht gegenüber anderen bzw. gegenüber dem Eigentum anderer zu erziehen

P.S.: meine Nachbarin (die ich ansonsten sehr schätze) schert sich auch einen Dreck darum, ob der Umgang ihres Sohnes auf fremden Grundstücken von den Grundstückbesitzern bzw. der Allgemeinheit so gewünscht ist.
Dementsprechend erntet der Sohn meiner Nachbarin viele negative Reaktionen, während meinem Kind Wohlwollen entgegengebracht wird #cool

Beitrag von mutterschaf 16.09.08 - 12:53 Uhr

Sehe ich auch so.
Meine Tochter spielt auch gerne mit Wasserspendern. Wenn es nach ihr ginge, würde sie einen Becher nach dem Anderen füllen, dran nippen und mir den Rest in die Hand drücken.
Nix da.
Wenn sie Durst hat, kann sie sich einen (!) Becher mit Wasser füllen und das wird dann getrunken - oder eben nicht. Aber einen zweiten gibt es nicht. Wasserspender sind zum trinken da, nicht zum spielen.
Ausserdem besteht das Posting hauptsächlich aus Vermutungen und Unterstellungen. Besonders der Satz, dass die alte Dame den Jungen womöglich geklapst hätte, wenn er ohne seine Mutter im Wartezimmer gewesen wäre, empfinde ich als Frechheit.
LG,
Sandra

Beitrag von silkew1976 16.09.08 - 14:16 Uhr

Was ein Müll!!!!!!

Was wäre denn gewesen wenn sich die nette ältere Dame fünfmal Wasser geholt hätte und jedes Mal einen neuen Becher benutzt hätte? Hättest Du Dich aufgeregt oder nur gedacht "mensch die Frau hat aber einen Durst"!!!!
Warum müssen Kinder sich immer sofort entscheiden? Jeder, auch Kinder, haben das Recht ihre Meinung zu ändern.
Außerdem, bitte, es geht hier um einen Becher Wasser! Darf Dein Kind überhaupt irgendetwas?????? Wahrscheinlich besteht der Tag fast ausschließlich aus NEIN!!!!!!

Ich hoffe Du hast Deiner Nachbarin schon einmal ins Gesicht gesagt wie Du über sie denkst oder besser ihren Sohn, nur mal so....weil Du sie so SCHÄTZT!!!! Ansonsten finde ich das ziemlich hinterhältig!!!!

mit bestem Gruß
Silke

Beitrag von juniorette 16.09.08 - 14:45 Uhr

"Was wäre denn gewesen wenn sich die nette ältere Dame fünfmal Wasser geholt hätte und jedes Mal einen neuen Becher benutzt hätte? "

Kommt drauf an, ob sie das Wasser jedes Mal wieder weggekippt hätte oder getrunken hätte.

"Warum müssen Kinder sich immer sofort entscheiden? Jeder, auch Kinder, haben das Recht ihre Meinung zu ändern. "

Ja, einmal darf jedes Kind seine Meinung ändern, aber dann soll das Kinder der Threaderöffnerin halt mit seiner Wasserflasche vorlieb nehmen oder den Becher Nr.1 weiterverwenden.

"Darf Dein Kind überhaupt irgendetwas??????"

Ja, darf er. Wieso deine Frage?

"Wahrscheinlich besteht der Tag fast ausschließlich aus NEIN!!!!!! "

Natürlich nicht. Manchmal reicht auch ein mahnender Blick #cool (Hinweis speziell für dich: das war Ironie, weil es mir zu dumm ist, auf eine so unverschämte Unterstellung ernsthaft zu antworten :-))

"Ich hoffe Du hast Deiner Nachbarin schon einmal ins Gesicht gesagt wie Du über sie denkst oder besser ihren Sohn, nur mal so....weil Du sie so SCHÄTZT!!!! Ansonsten finde ich das ziemlich hinterhältig!!!! "

Ich habe es versucht, aber sie hat mir deutlich zu verstehen gegeben, daß sie die Kritik nicht hören will, weil sie genau dieselbe Kritik schon von allen anderen Nachbarn gehört hat. Zufrieden :-)?

Also nichts mit hinterhältig - meine Nachbarin weiß genau, daß ich (und alle anderen, die ihren Sohn kennen) denken, daß sie öfter mal einschreiten sollte, wenn ihr Sohn was macht, was einen normaldenkenden Menschen stört.

Du bist wahrscheinlich eine von den Müttern, die ihren Kinder alles durchgehen läßt und sich irgendwann wundert, daß das Verhalten ihres ungezogenen Kindes auf wenig Gegenliebe stößt. Und dann machst du einen Thread über die "Kinderfeindlichkeit" in Deutschland auf #huepf

Liebe Silke, ich bin davon überzeugt, daß mein Sohn es im Leben leichter haben wird als das Kind der Threaderöffnerin (oder dein Kind), da es leichter ist, gewisse Regeln mit 2 Jahren zu akzeptieren als diese Regeln erst mühselig mit 4 (oder später) lernen zu müssen (nachdem das Kind dieselben Regeln 4 Jahre nicht befolgen mußte).
Und ich rede nicht von Regeln, die ein 2jähriges Kind noch nicht verstehen kann :-)

J.

P.S.: Eltern, die ihr Kind lieben, bringen ihrem Kind gewisse Regeln bei. Eltern, die das nicht tun, sind entweder zu bequem dafür oder lieben ihr Kind nicht. Regeln geben nämlich auch Sicherheit und im Kindergarten meines Sohnes habe ich den Stolz und das Selbstbewußtsein der Kinder erlebt, die es schaffen, die Regeln dort gut zu befolgen (im Gegensatz zu den Kindergartenkindern, die immer wieder ermahnt werden müssen, weil sie nicht in der Lage sind, sich an die Ermahnung von vor 5 Minuten zu erinnern)

Beitrag von schnullerbabies 16.09.08 - 18:38 Uhr

Nochmal Hallo,

ich glaube nicht, daß sich Dein Kind bis zur Pubertät an alles erinnern wird, was Du ihm mit zwei Jahren beigebracht hast (und es diese Regeln deiner Meinung nach verstanden und akzeptiert hat)Dazu gibt es übrigens ein Kapitel im Buch "Warum unsere Kinder Tyrannen werden" Kinder in diesem Alter befolgen Anweisungen, weil sie Dir gefallen wollen und gelobt werden.Dann aber folgt die Zeit in der die Kinder Regeln hinterfragen und auch mal trotzig sind.
Dies war aber in der Situation beim Arzt nicht der Fall.Mein Kind war nicht trotzig, nicht unverschämt gierig, sondern nur neugierig und unentschlossen- vielleicht kann man auch sagen, er hat ein wenig umständlich den Weg zum Erfolg (Trinken)gesucht.
Und die ältere Dame war etwa vom Typ, eine Schwiegermutter, die ich meinem ärgsten Feind nicht wünsche...
Gruß H.

Beitrag von phoe-nix 17.09.08 - 12:07 Uhr

Die Motivation des Kindes ist doch zweitrangig, viel interessanter finde ich, dass dessen Mutter überhaupt keinen Nerv und keine Zeit hatte, einzuschreiten.

Ob ein "streptokokkenverseuchtes" Kind ohne Notwendigkeit in ein öffentliches Wartezimmer gehört, wenn es wegen Ansteckungsgefahr nicht in den Kindergarten darf und ob dieses Kind dann noch mit dem Wasserspender rumspielen sollte, halte ich für fraglich.

Beitrag von schnullerbabies 17.09.08 - 12:48 Uhr

Hallo,

dann wäre es wohl das beste, wenn ich mich für die nächsten Jahre zuhause einschließe und nicht mehr vor die Tür gehe. ;-)
Mit drei Kinder ist -in einer somit fünfköpfigen Familie- immer mindestens einer beginnend krank oder fast wieder ganz gesund.Niemand ist -auch Kinder nicht- nämlich keim und bakterienfrei- und das ist auch gut so. Kinder müssen sich im Kindesalter ja mit vielen Infekten anstecken und ihr Immunsystem lernt jedesmal dabei.
Daß ein Wartezimmer, genau wie ein öffentliches Klo, ein voller Bus, eine U-Bahn, Türklinken, etc. immer gewisse Risiken birgt, weil dort Krankheitserreger gehäuft zu finden sind, das ist doch niemandem neu.
Deshalb kannst Du doch nicht von allen Leuten erwarten, daß sie zuhause bleiben.
Laut meinem Hausarzt ist die Ansteckungsrate übrigens 15%- das finde ich recht gering.

Gruß Heike

Beitrag von phoe-nix 17.09.08 - 17:09 Uhr

Du magst 15% wenig finden, wenn Du aber betroffen bist, weil ne Mutter meint, ihr krankes und ansteckendes Kind mit zum Gyn. zu nehmen, siehst Du das vermutlich auch anders genau wie die Sache mit den harmlosen Medikamtenten....

Natürlich muß man beim Arzt damit rechnen, Kranke zu treffen, aber kaum beim Gyn. - Dein Kleiner war dort ja nicht zwecks Behandlung, sondern Du hast ihn mitgenommen, weil er wegen der Streptokokken nicht in den Kindergarten konnte.

DOCH, ich erwarte von infektiösen Menschen, dass sie Zuhause bleiben, das ist eine Selbstverständlichkeit bzw. sollte es sein.

Beitrag von liki 18.09.08 - 17:16 Uhr

Ich seh es wie Du und finde die Mutter extrem unreflektiert und rücksichtlos. Und: ja, wir haben mehrere Kinder.
Hier handelte es sich um eine Routine-Untersuchung beim Frauenarzt, die man auch hätte verschieben können, wenn es einem nicht sch... egal wäre, ob andere (schwangere) Frauen krank werden.

Was für eine egoistische Gesellschaft. :-(

Beitrag von phoe-nix 19.09.08 - 15:47 Uhr

Diese Entwicklung finde ich total erschreckend, es denkt wirklich jeder nur noch an sich.

Das Kind war so infektiös, dass es Kindergartenverbot hatte und es bestand keine dringende Notwendigkeit, es mit ins Wartezimmer zu schleppen, in dem sich andere Menschen infizieren können.

Wenn ich hier aber lese, Kinder müssen das Rangieren mit Einkaufswagen schließlich lernen und ich solle mich demzufolge auch beim 5. Rempler in die Hacken, bei dem die Mutter es nicht für nötig hält, einzugreifen, nicht anstellen, sträuben sich mir die Haare. Ich bin sicher kein Kinderfeind aber mit solchem ignoranten Verhalten provozieren Eltern mutwillig die Kinderfeindlichkeit, über die sie sich so gern beschweren.

Schön, von einer mehrfachen Mutter so eine Reaktion zu lesen!

LG

Beitrag von nightingale1969 19.09.08 - 12:51 Uhr

#pro

Beitrag von mannu 17.09.08 - 12:23 Uhr

Sicher verstehen sie oft nicht, warum sie das machen sollen, aber das ist nicht der Punkt.
Lernen die Kinder von klein an gewisse Regeln, dazu zähle ich auch bitte und danke sagen, dann nehmen sie es als normal und selbstverständlich hin und können sie viel besser umsetzten als wenn sie erst alles durften und dann kommt Mama auf einmal mit der Erziehungskeule daher und fängt an alles zu verbieten.

DANN fragen die Kleinen nämlich, warum?
Und das zurecht.

Und ich muss auch dem zustimmen was Phönix schreibt.
Dein Kind hat Bakterien und du lässt ihn am Wasserspender fröhlich rumdrücken......

Beitrag von phoe-nix 17.09.08 - 17:10 Uhr

...und kippt das "angelutschte" Wasser in die Blumen vermutlich auch noch auf die Heizung....auf dass sich die Biester schön vermehren.

Beitrag von silkew1976 17.09.08 - 07:24 Uhr

Woher weißt Du das es bei uns keine Regeln gibt?
Es gibt Regeln und die werden eingehalten ohne kritischen Blick und ohne Laut werden....DAS BRAUCHEN WIR NICHT!
Bei uns gibt es keine stille Treppe, keinen stillen Stuhl, ich habe meinen Sohn, die anderen sind noch zu klein, noch nie in sein Zimmer geschickt....etc......unsere Erziehung basiert auf viel Liebe und Verständnis und damit sind wir bis jetzt sehr gut klargekommen! Meine Kinder hauen nicht, beißen nicht, treten nicht, benutzen keine Schimpfwörter, können sich super benehmen, ich kann überall mit ihnen hingehen und wenn doch mal von einem Trotzanfall überrollt werden, dann nehme ich sie in den Arm und zeige Verständnis.......und der Satz von meinem Sohn "MAma ich weiß gar nicht was gerade mit mir los war, es tut mir leid, das wollte ich nicht" zeigt mir das ich richtig gehandelt habe.
Auch wenn DU es Dir nicht vorstellen kannst aber meine Kinder sind gern gesehen bei Jedermann und man lobt mich immer wieder für meine wohlerzogenen Kids!

"Einmal darf jedes Kind seine Meinung ändern"

Was ein Schwachsinn.......Du weißt immer was Du auf Deinem Butterbrot haben möchtechst, Du weißt immer genau was Du anziehen möchtechst, Du weißt immer was Du trinken möchtest.........hast Du noch nie überlegt was Du Abends anziehst wenn Du eingeladen bist????? Warst Du noch nie unentschlossen?????

Warum dürfen Erwachsene Verhaltensweisen an den Tag legen die bei Kindern unerwünscht sind?????? Ach ja, um die Kinder muß man sich dann kümmern genau, das erfordert Aufmerksamkeit, richtig.....und Aufmerksamkeit könnte mit Arbeit verbunden sein......!!!!!!

Ich empfehle Dir mal das Buch von Dr. Carlos Gonzales "In Liebe Wachsen.....", wunderbar geschrieben im Namen der Kinder!!!!
Aber so etwas liest Du bestimmt nicht!!!!!

Außerdem hast Du EIN Kind von zwei Jahren, warte erstmal wenn die Trotzphase richtig in Fahrt kommt......abber bei Dir passiert das bestimmt nicht, Du hast für alles eine Regel......und ansonsten guckst Du ironisch kritisch....richtig......!!!!!!

#bla#bla#bla

Silke ( die ihre Kinder über alles liebt, ihren Job an den Nagel hängen durfte und dankbar ist, jeden Tag mit ihnen gemeinsam genießen zu dürfen)

Beitrag von simone_2403 17.09.08 - 09:21 Uhr

>>Es gibt Regeln und die werden eingehalten ohne kritischen Blick und ohne Laut werden....DAS BRAUCHEN WIR NICHT! <<

DAS möchte ich gerne live und in Farbe sehn.Wie bringst du deinem Kind Regeln bei ohne zu kritisieren bzw einem kritischen Blick? Lächerlich was du da von dir gibst.


>>noch nie in sein Zimmer geschickt....etc......unsere Erziehung basiert auf viel Liebe und Verständnis und damit sind wir bis jetzt sehr gut klargekommen! >>

Das treibt mir ein lächeln ind Gesicht,denn diese Aussage zeigt mir ein ziemlich deutliches Bild deiner Erzihungsbabsis.Heidideitiwelt,alles wird gut und die anderen sind ja so schlecht und böse.Wie nett.


>>Meine Kinder hauen nicht, beißen nicht, treten nicht, benutzen keine Schimpfwörter, können sich super benehmen, ich kann überall mit ihnen hingehen und wenn doch mal von einem Trotzanfall überrollt werden, dann nehme ich sie in den Arm und zeige Verständnis.......und der Satz von meinem Sohn "MAma ich weiß gar nicht was gerade mit mir los war, es tut mir leid, das wollte ich nicht" zeigt mir das ich richtig gehandelt habe. <<

Ahso....du hättest von Anfang an sagen sollen das du keine Kinder,sondern schicke Roboter besitzt,die du von anfang an auf "heile Welt ich muss immer lieb sein" programmiert hast.Das schlimme...du glaubst den Mist den du hier verzapfst auch noch.


>>Außerdem hast Du EIN Kind von zwei Jahren, warte erstmal wenn die Trotzphase richtig in Fahrt kommt......abber bei Dir passiert das bestimmt nicht, Du hast für alles eine Regel......und ansonsten guckst Du ironisch kritisch....richtig......!!!!!! >>

Herzchen,ich habe 5!!!! Kinder und wie peinlich ist es von dir einer Mutter vorzuwerfen "lass erst mal dein Kind ins gewisse Alter kommen"Es ist sowas von schnurz ob man 1 oder 10 Kinder hat.Jedes Kind ist anders,jedes Kind braucht einen individuellen Erziehungsstil.Das du das trotz 3 Kindern nicht raffst,liegt warscheinlich daran,das deine sich ja sowas von lieb haben,das es zum schreien ist.

Setz deine rosarote Brille ab,willkommen in der Welt,aber DAS wirst du früher oder später auch noch realisieren.

Beitrag von silkew1976 17.09.08 - 14:08 Uhr

Roboter? Wußte ich noch gar nicht......echt hab ich die hier bei mir? Was ist so schlimm daran, daß meine Kinder sich gegenseitig respektieren? Müssen die sich prügeln? Nö,müssen die auf andere Kinder losgehen? Nö!!!!
Du kannst gerne vorbeikommen und einen Blick auf unsere Erziehung werfen...... Du wirst keine Schreierei bei uns erleben HERZCHEN!!!!! Bei uns gibt es auch keins auf die Finger und keinen Klaps, aber auch das kannst Du wahrscheinlich nicht verstehen. Bei uns ist auch nicht alles Heititei, aber muß ich um meinem Kind Regeln zu vermitteln einen scharfen Ton an den Tag legen? NEIN!!!!!
Nur weil Du das in Deiner Erziehung anscheinend nicht schaffst mußt Du es mir nicht zum Vorwurf machen.

Aber was diskutier ich eigentlich mit Dir.....ist mir viel zu primitiv!!!!!!!!!!
Du machst nur alles schlecht weil Du es selbst nicht gebacken kriegst!

#augen

Du bist garantiert eine von den Müttern die sagt" ein Klaps hat noch keinem geschadet" da würde ich sonst was für wetten. Kannst jetzt nein sagen, aber es ist so, DU HERZCHEN......

Beitrag von simone_2403 17.09.08 - 22:28 Uhr

Du bist echt zum schiessen.

So agressiv wie du auftrittst willst du mir allen Ernstes erzählen bei euch läuft alles im ruhigen Ton ab.Ich hab pipi inne Augen vor lachen.

Und das du nicht dumm stirbst,ja,ein Klaps hat noch keinem geschadet :-p

Beitrag von mannu 17.09.08 - 12:18 Uhr

Kann dir nur voll und ganz zustimmen.

Auch ein grund warum ich KEINE 3 Kinder bekomme.
Denn damit wäre ich überfordert.

Aber das gestehen sich viele nicht ein und schimpfen lieber auf alle anderen....